Wir Wollen Reden:
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Wir wollen reden.
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Wir Wollen Reden:
Am 1. Mai begann in Russland der Duma-Wahlkampf - GlobalBridge https://globalbridge.ch/am-1-mai-begann-in-russland-der-duma-wahlkampf/
" ... in Deutschland vor allem auch Springers „Welt“ und „Bild“, an der Aufrechterhaltung des Russland-Hasses interessiert sind. Vieles in Russland ist aber gar nicht viel anders als hierzulande, es gibt verschiedene Parteien, es gibt natürlich auch Kommunisten, und auch in Russland demonstrieren die tendenziell linken Parteien am 1. Mai für bessere Arbeitsbedingungen für die Arbeiter der unteren Schichten. Ulrich Heyden war vor Ort und hat so eine 1.-Mai-Demonstration beobachtet. (cm)

Dass Mitte September in Russland Duma-Wahlen stattfinden, war bei den Feiern und Kundgebungen am 1. Mai deutlich zu spüren. Die in der 450-köpfigen Duma vertretenen Parteien – Einiges Russland, KPRF, Gerechtes Russland und die Liberaldemokraten – versuchten sich auf den 1.-Mai-Veranstaltungen in ein günstiges Licht zu setzen. Der Vorsitzende der Kommunistischen Partei der Russischen Föderation (KPRF), Gennadi Sjuganow, forderte einen Kurswechsel in der sozial-ökonomischen Politik. Die KPRF hat 57 Abgeordnete in der Duma. Bei den Duma-Wahlen 2021 hatte die Partei 18 Prozent der Stimmen bekommen. Wladimir Putin hatte vor einigen Tagen erklärt, er hoffe, dass die Wähler „konstruktiven politischen Programmen und Ideen“ den Vorzug geben. Die Wahlen zur Duma finden vom 18. bis zum 20. September statt.
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Keine Gewerkschaftsdemo in Moskau

Einen Mai-Umzug der Gewerkschaften, wie es ihn bis zur Corona-Zeit noch gab, fand in Moskau dieses Jahr wiederum nicht statt, offenbar aus Sicherheitsgründen. In die Lücke sprangen die russischen Parteien, die Veranstaltungen unter freiem Himme abhielten. Die national gesinnten „Liberaldemokraten“ und die sozialdemokratische Partei „Gerechtes Russland“ machten eigene Mai-Feiern in Moskau und im Moskauer Umland.

Die KPRF hielt am 1. Mai, wie schon in den Vorjahren, eine Kundgebung vor dem Karl-Marx-Denkmal – nicht weit vom Kreml – ab. Etwa 2000 Menschen aller Altersgruppen waren gekommen. Stark vertreten waren Jugendliche, unter ihnen viele Mitglieder der Linken Front und des Komsomol, der Jugendorganisation der KPRF.

Unerwünschte Plakate

Auf der KPRF-Kundgebung bestanden die Redner darauf, dass man am 1. Mai keine Frühlingsfeier unter dem Motto „Frieden, Arbeit, Mai“, wie bei den Gewerkschaften und anderen Parteien durchführt. Seit Jahren schon werde versucht, den ursprünglichen Charakter des 1. Mai als internationalen Feiertag der Arbeiterklasse zu verfälschen und vergessen zu machen, so die Redner der KPRF.

Aber auch die KPRF wollte der Kundgebung in Moskau in diesem Jahr etwas Volksnahes geben. Sie rief ihre Mitglieder und Sympathisanten auf, Plakate mit konkreten Forderungen zu Problemen in Moskauer Wohngebieten anzufertigen und mitzubringen, etwa zu Themen wie dichte Bebauung mit Hochhäusern oder mangelnde Schallschutzmaßnahmen gegen den Verkehrslärm des sechsspurigen Autobahnrings.

Tatsächlich kamen viele Menschen mit selbstgemalten Plakaten. Doch als sie diese hochhielten, kamen Polizisten und forderten die Menschen auf, die Plakate einzupacken. Dem Vorsitzende der KPRF-Stadtorganisation Moskau, Viktor Zarichin, blieb nichts anderes übrig, als die Demonstranten aufzufordern, der Forderung der Polizei zu folgen.

Im Gespräch mit dem Autor dieser Zeilen meinte der Vorsitzende der Stadtorganisation, das Zeigen von Plakaten auf einer Kundgebung sei „nicht verboten“. Aber man habe sich fügen müssen.
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04.05.2026 10:35:27 Nie wieder Krieg! <newsletter@nie-wieder-krieg.org>:

Erklärung der Initiative 'Nie wieder Krieg - Die Waffen nieder'

Der deutsche Militarismus jubelt!
Er nutzt die Absage, US-Mittelstreckenraketen in Deutschland zu stationieren, dazu, die  Hochrüstung und Anschaffung von Angriffswaffen für die Bundeswehr und die Militarisierung der Gesellschaft zu forcieren

Die Initiative „Nie wieder Krieg – die Waffen nieder“ begrüßt es sehr, dass die US-Regierung auf die Stationierung weitreichender Mittelstreckenwaffen in Deutschland verzichten will. Als Initiatorinnen und Initiatoren des „Berliner Appell“, der genau dies fordert und unter den bundesweit seit seiner Präsentation am 3.10.2024 ca. 100.000 Unterschriften gesammelt wurden, sind wir darüber erleichtert. Denn durch die Bekanntgabe der Entscheidung der US-Regierung, Waffen in Deutschland nicht aufzustellen, mit denen sie das russische Hinterland mit präzisen Erstschlagwaffen treffen und die Hyperschallwaffe Dark Eagle als Enthauptungsschlagwaffe einsetzen können, wird die Spannung gegenüber Russland nicht noch weiter erhöht. Damit reduziert sich auch die Gefahr von russischen Präventiv- oder Gegenschlägen auf Deutschland gewaltig.
Umso mehr empört es uns, dass an der bundesdeutschen Aufrüstung interessierte Kreise nach dieser Ankündigung der US-Regierung dafür plädieren, die hierzulande seit langem gehegten Ambitionen, in eigener Regie Mittelstreckenwaffen in Deutschland zu stationieren, um russisches Hinterland ins Visier zu nehmen, zu beschleunigen. Das betrifft die bisherige Planung, ab 2029 in den USA für die Bundeswehr 400 Marschflugkörper des Typs Tomahawk (Reichweite 1.600 km) zu kaufen, um sie von deutschen Territorium oder von Fregatten aus gegen gehärtete Ziele im russischen Hinterland abzufeuern, sowie das Vorhaben, eine europäische Mittelstreckenwaffe (ELSA, Reichweite über 2.000 km) zu entwickeln.
Wenn das damit begründet wird, dadurch eine angebliche Fähigkeitslücke bei land- und seebasierten Mittelstreckenwaffen gegenüber Russland auszugleichen, wird außer Acht gelassen, dass das gesamte Kräfteverhältnis zwischen Russland und der NATO in Rechnung gestellt werden muss. Allein die europäischen NATO-Staaten – ohne die USA – verfügen über mehr als doppelt so viele Kampfpanzer und Kampfflugzeuge wie Russland und schicken sich an, ihre Militärhaushalte drastisch zu erhöhen, während Russland seine Militärausgaben in diesem Jahr senken will. Wir erinnern daran, dass zum Einmaleins der erfolgreichen Kriegsführung gehört, dass die angreifende Seite über eine dreifache Überlegenheit verfügen muss, wenn sie im Krieg siegen will. Davon ist Russland sehr weit entfernt und eine Absicht, diese Überlegenheit erreichen zu wollen, ist nicht erkennbar.
Wir begrüßen es ebenso, dass die USA Truppenkontingente aus Deutschland abziehen wollen, wenden uns aber dagegen, dass dies dazu benutzt wird, die beispiellose deutsche Aufrüstung noch zu beschleunigen. Wir lehnen das Vorhaben der neuen deutschen Militärstrategie ab, wonach Deutschland zur Führungsnation der NATO in Europa und die Bundeswehr zur stärksten konventionellen Armee in Europa wird. Denn nach wie vor ist es die durch Grundgesetz und 2plus4 Vertrag festgelegte Aufgabe der Bundeswehr, eine Verteidigungsarmee zu sein. Weder Europa noch wir brauchen eine neue deutsche Militärmacht.
Wir fordern:
Keine Mittelstreckenwaffen auf deutschem Boden!
die Abrüstung der Bundeswehr, wodurch die Wehrpflicht hinfällig ist und der Sozialbbau verhindert wird
den diplomatischen Einsatz der Bundesregierung zur Beendigung des Ukrainekriegs mit dem Ziel, eine stabile europäische Friedensordnung zu erzielen, die gleiche Sicherheit für alle Seiten gewährleistet
Es ist an der Zeit, widerständig zu werden! Beteiligt euch an den Demonstrationen am 3. Oktober in Berlin und Stuttgart!
💯2
Wir brauchen Friedensfähigkeit statt Kriegstüchtigkeit!
Initiative ‚Nie wieder Krieg – Die Waffen nieder‘
Yusuf As, Wiebke Diehl, Julian Eder, Ulrike Eifler, Andreas Grünwald, Joachim Guilliard, Rita-Sybille Heinrich, Lühr Henken, Andrea Hornung, Jutta Kausch-Henken, Ralf Krämer
(04.05.2026)
Erklärung als PDF downloaden: https://nie-wieder-krieg.org/wp-content/uploads/2026/05/Erklaerung-NWK-4-5-2026.pdf  Erklärung auf der Webseite lesen: https://nie-wieder-krieg.org/2026/05/04/der-deutsche-militarismus-jubelt/
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Kontakt: mail@nie-wieder-krieg.org 
Zum Abbestellen hier klicken
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Wir haben Fall #25 veröffentlicht auf unserer Plattform "Ärzte mit Gewissen:"

Hassloch, 2024. Eine Politesse in Paderborn übersieht eine elektronische Parkscheibe an der Seitenscheibe. 15 € Bußgeld. Statt einer Klärung beim Amt landet die Sache vor Gericht – als Strafverfahren wegen „Ausstellung unrichtiger Gesundheitszeugnisse".

Die Beschuldigte: Dr. med. Katrin Kessler, Hausärztin und Diabetologin (DDG) in Hassloch in der Pfalz. 40 Jahre Berufserfahrung. Ehemals Professorin für Gesundheitswissenschaften an der SRH Karlsruhe.
Es ist nicht ihr erstes Verfahren. Es ist ihr siebtes in fünf Jahren.
Forwarded from Peter Bickel
Was sind die anderen sechs?
▸ Ein Hinweisschild an der Praxiswand: „Ich fordere Patienten nicht persönlich zum Maskentragen auf – es reicht, wenn die Politik das tut." → 15.000 € Ordnungsgeld

▸ Wartezimmerstühle ohne 1,50 m Abstand – angelastet nur ihr, nicht ihrem dafür zuständigen Praxispartner. Begründung: sie habe „eine andere Gesinnung" → weitere 15.000 €

▸ „Zu viel Aufklärung": 30 Minuten faktenbasierte Aufklärung vor der Impfung seien zu viel und würden „negativ wirken".

▸ Eine Aufklärung ohne Impfung an einem Tag, an dem eine andere Praxis ihre Vakzine am Vortag verbraucht hatte – vorgeworfen, weil sie nicht mehr alle einbestellten Patienten rechtzeitig absagen konnte

▸ Eine zusätzliche Enthaftungserklärung, in der Kessler die Impfung als „Teilnahme an einem Experiment mit ungewissem Ausgang" bezeichnete – sei „nicht korrekt" und damit unzulässig

▸ Eine Leichenschau, bei der die Pyjamahose des Verstorbenen heruntergezogen, aber nicht vollständig ausgezogen war → 5.000 € Bußgeld, ohne Verhandlung, ohne Berufungsmöglichkeit. Bundesweit der einzige Fall mit Anklage – obwohl laut Ärzteblatt selbst weniger als 25 % aller Leichen vollständig entkleidet werden, laut Bestattern unter 3 %.

Und der rechtsstaatliche Knaller:
Gegen die erste 15.000-Euro-Verurteilung wegen des Praxisschilds legt Kessler Verfassungsbeschwerde ein. Sie gewinnt. Fünf Wochen später wird sie wegen identischen Sachverhalts erneut zu 15.000 € verurteilt. Die zweite Verfassungsbeschwerde wird vom Bundesverfassungsgericht nicht mehr bearbeitet.

Bilanz nach fünf Jahren:
- Vier rechtskräftige Verurteilungen, siebte Anklage steht aus
- 50 % Patientenverlust nach Artikeln in der „Rheinpfalz" und einer SWR-Sendung
- Praxis im Oktober 2025 geschlossen — wirtschaftlich nicht mehr tragbar; Hauptgrund: Erschöpfung
- Kassenzulassung zurückgegeben
- Kein Einkommen, kein Arbeitslosengeld, keine Rente
- Trennung. Drei Hackerangriffe. Auswanderung geplant.

Im Ausblick auf ihren eigenen Fall hat Kessler einen Satz hinterlassen, der sich von den meisten anderen Stimmen auf dieser Plattform unterscheidet:
„Ich würde nicht wieder in gleichem Ausmaß so handeln. Meine Patientinnen und Patienten hatten ein Recht auf individuelle ärztliche Beurteilung – aber nur wenige wussten dies zu schätzen."

Ihr Fall: http://aerzte-mit-gewissen.org/verzeichnis/dr-med-katrin-kessler
#ÄrzteMitGewissen #DoctorsOfConscience
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Die E-Petition 189940 der MWGFD-Arbeitsgruppe "Masernschutzgesetz" zur Aufhebung des selbigen und der darin formulierten faktischen Masernimpfpflicht ist ab sofort auf dem Onlineserver des Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags zur Zeichnung freigeschaltet.
Bis zum 04. Juni 2026 brauchen wir mindestens 30.000 Mitzeichnungen.

In diesem Video erklärt Dr. Ronny Weikl die Notwendigkeit dieser Aktion, und auch wie man ganz einfach bei dieser E-Petition mitzeichnen kann.
Wir bitten um rege Beteiligung.
https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2025/_11/_03/Petition_189940.html

https://youtu.be/w8zqv6TedLg
Wir Wollen Reden:
Darf man mit Höcke sprechen? Man darf nicht nur, man muss! https://www.nachdenkseiten.de/?p=149958
" ... ging auch nicht wirklich um politische Inhalte und konkrete Forderungen Höckes oder der AfD. Ben – wie er sich nennt – hat seinem Gast vielmehr Zeit und Raum gelassen, um ihn besser kennenzulernen. Höcke kennenlernen? Der Mainstream schäumt. Aber warum eigentlich? Man muss Höcke und noch viel mehr seine Forderungen ja nicht mögen – will man sich aber ernsthaft mit ihnen auseinandersetzen, sollte man dem Mann doch zumindest zuhören und versuchen, zu verstehen, was ihn antreibt. Das schaffte der Podcast sogar weitestgehend und dafür sollte man Ben dankbar sein. Klassische Medien sollten hingegen innehalten und sich einmal ernsthaft darüber Gedanken machen, ob sie ihr Publikum nicht für zu dumm halten und durch ihren von penetranten Einordnungen geprägten Haltungsjournalismus am Ende nicht genau denen helfen, die sie zu bekämpfen vorgeben. Von Jens Berger.

Ich gebe zu, ich bin rettungslos altmodisch. Zumindest wenn es um Gespräche geht. Und da ich nicht nur altmodisch, sondern auch vergleichsweise meinungsstark bin, interessiert es mich ohnehin weniger, welche Positionen mein Gegenüber vertritt, sondern warum er diese Positionen vertritt. Und das ist alles andere als profan. Es ist vielmehr die Vorrausetzung dafür, seinen Gegenüber überhaupt beeinflussen und überzeugen zu können. Und beim besten Willen – warum man mit Personen, die bestimmte Positionen vertreten, am besten überhaupt nicht sprechen sollte, leuchtete mir noch nie ein. Wenn ich mit „bösen Menschen“ nicht spreche, mir ihre Beweggründe nicht anhöre, werde ich sie nie verstehen und auch niemals überzeugen können. Ist das so schwer zu verstehen?

Zurück zu Björn Höcke. Dessen politische Forderungen und Positionen sind ja hinlänglich bekannt. Auch ich lehne einen Großteil dieser Forderungen ab und habe allein schon gesellschaftspolitisch ein vollkommen anderes Weltbild als der AfD-Politiker. Nun bin aber auch ein neugieriger Mensch und wie bereits erwähnt interessiert mich vor allem, warum Björn Höcke so denkt, wie er denkt. Nach viereinhalb Stunden Podcast bin ich da tatsächlich schlauer.

Mein Eindruck: Höcke wirkt wie aus der Zeit gefallen. Das merkt man bereits an seiner Sprache und seiner Wortwahl. Höcke „erinnert“ sich nicht, er „memoriert“. Für ihn ist es auch völlig unverständlich, dass Menschen, die in Deutschland leben, kein deutsches Gedicht über den Frühling aufsagen können. Zu meiner Schande muss ich eingestehen, dass ich dies trotz Abi-Prüfungsfach Deutsch auch nicht hinbekomme – meine Frau und mein Sohn würden übrigens auch am „Höcke-Test“ scheitern, wie wir zu dritt amüsiert feststellten. Alles in allem gab Höcke im Gespräch mit Ben das Bild eines verkopften Reaktionärs, dessen Weltbild von Versatzstücken der deutschen Romantik geprägt ist. Weltflucht, der Fetisch vom deutschen Wald und dem Wandern und auch das Leitbild des Patriotismus und Nationalismus spielen da eine Rolle. Doch anders als die Romantik der 1830er- und 1840er-Jahre ist Höckes Nationalismus nicht progressiv, nicht inkludierend, sondern konservativ und exkludierend.
...

Sicher ist meine Position da – wenn auch auf eine ganz andere Art und Weise – ähnlich anachronistisch wie die eines Björn Höcke. Wir waren da in der Tat schon weiter. Früher brauchte es keinen Ben auf YouTube, da hat noch der große Günter Gaus im Fernsehen ausführlich mit Leuten wie Rudi Dutschke oder Franz Josef Strauß gesprochen, die ja in gewisser Weise damals die politischen Ränder repräsentierten. Hätte Gaus mit Höcke gesprochen? Vermutlich ja. Seine Nachfolger beim Fernsehen verabscheuen das echte Gespräch und veranstalten lieber Tribunale gegen Andersdenkende. Ja, wir müssen nicht nur lernen, zuzuhören, sondern auch wieder miteinander zu sprechen – auf Augenhöhe und ohne Schaum vorm Mund."
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Chevron-CEO räumt ein, dass Ölknappheit nun eintritt und die Volkswirtschaften ohne Energie schrumpfen werden:

Er bekräftigt, was ich bereits vor Wochen gesagt habe: Die von der IEA angeordnete Freigabe von Reserven habe die Auswirkungen zwar abgemildert, doch nun stünden wir kurz vor dem Ende dieser Maßnahme:

„Wir werden bald konkrete Engpässe erleben“, sagte Wirth und wies darauf hin, dass das Überangebot auf den kommerziellen Märkten, Tanker in sogenannten Schattenflotten, die Sanktionen umgehen, sowie nationale strategische Reserven aufgebraucht würden.

„Die Nachfrage muss sich anpassen, um das Angebot zu decken“, sagte er. „Die Volkswirtschaften werden sich verlangsamen müssen.“

Er wies darauf hin, dass die letzte planmäßige Öllieferung aus dem Golf gerade im Hafen von Long Beach entladen werde, der Los Angeles und Südkalifornien versorgt.

https://www.reuters.com/business/energy/chevron-ceo-says-physical-shortages-oil-supply-begin-appearing-2026-05-04/

https://t.me/iceagefarmer/3372
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Wir Wollen Reden:
Witz der Woche: EU provoziert mit Plakaten zur Meinungsfreiheit https://www.nachdenkseiten.de/?p=149964
" ... auf aktuellen Plakaten als Kämpferin ausgerechnet für die Meinungsfreiheit zu feiern. Es ist ein Versuch der dreisten Überrumpelung und eine Machtdemonstration. Ein Kommentar von Tobias Riegel.

Ein Motto der PR-Manager der EU scheint zu lauten: „Dreistigkeit siegt“. So zumindest wirkt eine aktuelle EU-Kampagne, bei der Plakate etwa mit Motiven zur freien Presse oder allgemein zur Meinungsfreiheit auch in deutschen Städten präsentiert werden.

Das ist ausgerechnet in Zeiten, in denen EU-Institutionen für potenziell zensierend wirkende Instrumente wie dem Digital Services Act und für inakzeptable Sanktionen gegen unbequeme Publizisten scharf kritisiert werden, gewagt – um es vorsichtig auszudrücken.

Das Titelfoto zeigt eines der Plakate, auf denen sich die EU für ihren angeblichen Kampf für eine „freie Presse“ rühmt. Und im Vordergrund sieht man den deutschen Journalisten Hüseyin Dogru, der aktuell durch EU-Sanktionen schwer drangsaliert wird, weil er eine aus Sicht der EU-Gralshüter „falsche“ Meinung vertreten hat. Diese Kombination macht den verlogenen Zynismus der EU-Kampagne deutlich und bescheinigt ihr zusätzlich den Charakter einer verzweifelten Vorwärtsverteidigung.

„Das kann man sich nicht ausdenken“

Der Journalist Norbert Häring hat die absurde Wirkung der EU-Plakate bereits vor einigen Tagen auf den Punkt gebracht:

„Ganz so als gäbe es keinen Digital Services Act, der befiehlt, ‚schädliche‘ Inhalte zu unterdrücken, keine Faktenchecker, die bestimmen dürfen, was wahr ist, keine Meldestellen und Hinweisgeber, keine Hausdurchsuchungen und mittelalterliche Sanktionen für missliebige Publizisten, inszeniert sich die EU mit einer Plakatkampagne als Verteidigerin der Meinungsfreiheit.“
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Forwarded from Susan Bonath
Mit Slogans wie "Widerstand statt Großmachtpolitik" wollen Jugendliche in deutschen Städten wieder gegen das neue Wehrdienstgesetz protestieren, diesmal an einem historischen Datum: dem Tag der Befreiung vom Hitler-Faschismus. Medien wittern kommunistische Drahtzieher am Werk.

https://de.rt.com/inland/279011-neue-schulstreiks-gegen-wehrpflicht-am/

https://de-rt.com/inland/279011-neue-schulstreiks-gegen-wehrpflicht-am/
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Wir Wollen Reden:
NGOs und Faktenchecker militärisch geführt - Punkt.PRERADOVIC mit Dr. No... https://youtube.com/watch?v=jmKAuP1E2jA&is=6adhc5Iu8e8i2f8i
" ... Wirtschaftsjournalist Norbert Häring benennt sie in seinem neuen Buch „Der Wahrheitskomplex“. Organisiert werde das globale Propaganda- und Zensur-Netzwerk von der Nato und Geheimdiensten. Auch klassische Medien, Journalisten und Influencer gehören dazu. Finanziert wird dieser Wahrheitskomplex in erster Linie aus Steuergeldern, die bei uns EU und Regierung verteilen. Ziel der Nato-Operation: Zu bestimmen, was die „Wahrheit“ ist und unerwünschte Meinungen zu canceln.
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🗞 Aus dem Artikel von Maritta Adam-Tkalec für Berliner Zeitung: Eingebrannt ins Stadtgedächtnis: Wie der russische Sänger Nikitin Berlin zu Tränen rührte

Das Friedenskonzert des Alexandrow-Ensembles in den Ruinen des Gendarmenmarktes war ein großes Versöhnungsangebot an die Deutschen. Unvergesslich: „Im schönsten Wiesengrunde“

▫️ Zehntausende füllen den Gendarmenmarkt; dicht an dicht sitzen auf den 3000 aufgestellten Bänken magere, ärmlich gekleidete Menschen zwischen den Trümmern des einst schönsten Platzes der Stadt. Die 20.000 Karten für das Konzert des Alexandrow-Ensembles, Gesangs- und Tanzensemble der Sowjetarmee, am 14. August 1948 hatte man den Veranstaltern vom Freien Deutschen Gewerkschaftsbund (FDGB) aus den Händen gerissen. Zehntausend Menschen mehr hatten sich Plätze verschafft – zum Beispiel hoch auf der Ruine des Schauspielhauses, an die Figuren des Dachfirstes gelehnt, auf dem Bronzelöwen sitzend, auf Gerüsten und Gesimsen von Deutschem und Französischem Dom, auf Mauern und Straßenlaternen.

▫️ „Pünktlich um 18 Uhr ein Trompetensignal. Dann hebt Boris Alexandrow den Taktstock. Das ist nicht mehr der Gendarmenmarkt“, schreibt der Reporter der Berliner Zeitung, „wie von den flachen Ufern der Wolga, aus Steppe, Wald und Dorf dringt es über den Platz. Schwermut und übermütige Heiterkeit. Volkslieder und klassische Weisen lösen sich ab und reißen die begeisterten Zuhörer mit.“

▫️ Tief ergriffen sind sie, die Berliner. Drei Jahre und drei Monate zuvor hatte die Rote Armee die Hauptstadt Hitlerdeutschlands befreit – 80.000 sowjetische Soldaten waren im Kampf um Berlin gefallen, so fanatisch und gewalttätig war die Gegenwehr von SS, Wehrmacht und Volkssturm gewesen.

▫️ Nun also dieser warme Sommer-Sonnabend, auf der Bühne 225 Musiker, Sänger, Tänzer in den Uniformen der Roten Armee: Und dann singt ein Russe – auf Deutsch! – „Im schönsten Wiesengrunde“, das deutsche Volkslied schlechthin. Schon der Versuch, sich in die Leute auf dem Gendarmenmarkt an jenem Tag hineinzuversetzen, erzeugt Gänsehaut. Der unglaubliche Tenor Viktor Nikitin – hier in der Originalaufnahme – geht auf schwer erklärliche Weise unter die Haut. Es mag nach Klischee klingen, aber dieser Sänger lässt einen glauben, dass alle Menschen Brüder sind.

▫️ 1975, also 17 Jahre später, erzählte Nikitin im Moskauer Büro der Berliner Zeitung dem Korrespondenten, was ihm vor dem Konzert durch den Kopf gegangen war: „Diesen Zuhörern hatten wir drei Jahre vorher – da waren sie auch in Uniform – auf ganz andere Weise gegenübergestanden. Unser kluger Ensemble-Chef sagte: ,Ruhig, Kinder – Feinde sind’s nicht mehr. Nun bahnt den Weg zu ihren Herzen.‘“

▫️ Das Ensemble selber war allen Sowjetbürgern – Belarussen, Ukrainern, Balten, Kasachen, Kirgisen, Usbeken und so fort – während des Krieges täglich präsent: In den Radios erklang allmorgendlich das Lied „Der Heilige Krieg“, wenige Tage nach dem Überfall Nazi-Deutschlands auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 gedichtet und komponiert. Es wurde zum Inbegriff des Widerstands gegen den faschistischen deutschen Angriffs-, Völkermord- und Vernichtungskrieg.

🔗 Vollständiger Artikel

Foto: United Archives/Kindermann/picture alliance

@RusBotschaft

#GroßerSieg
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Forwarded from Analytik & News
🇺🇳🇷🇺 Die NATO rekrutiert Drehbuchautoren und Filmemacher, um antirussische Propaganda zu produzieren

Die NATO hält hinter verschlossenen Türen Treffen mit Drehbuchautoren, Regisseuren sowie Film- und Fernsehproduzenten in ganz Europa und den Vereinigten Staaten ab, um antirussische Propaganda zu fördern und die Erhöhung der Militärausgaben zu rechtfertigen. Das Bündnis hat drei Treffen mit Fachleuten aus der Filmbranche in Los Angeles, Brüssel und Paris abgehalten und plant, diese Reihe informeller Gespräche in London fortzusetzen, wo es sich mit Mitgliedern der britischen Drehbuchautoren-Gewerkschaft treffen wird.

Das Treffen in London hat bei einigen Gästen Unbehagen ausgelöst, da sie der Ansicht sind, dass von ihnen verlangt wird, zur NATO-Propaganda beizutragen. In der Vergangenheit produzierte Hollywood solche Filme vor allem über den Nahen Osten und schuf dabei das Bild der Araber als Terroristen.

Diese Treffen haben bereits zur Entwicklung von drei unabhängigen Projekten geführt. Im Jahr 2024 lud das Center for Strategic and International Studies in Washington acht Kreative zum NATO-Hauptquartier in Brüssel ein, darunter einen Drehbuchautor und Produzenten der Serie „Friends“, einen Drehbuchautor von „Law & Order“ und einen Produzenten des Krimidramas „High Potential“.

Befürworter der NATO und das Center for European Reform veröffentlichten Anfang des Jahres einen Bericht, in dem sie dazu aufriefen, mit kulturellen Führungskräften zusammenzuarbeiten, um öffentliche Unterstützung für höhere Verteidigungsausgaben zu gewinnen und „besser zu erklären, warum diese Investitionen notwendig sind“.

Die NATO-Staaten investieren Milliarden von Dollar in die Förderung der antirussischen Agenda in Medien, Kultur und Bildung. Rund 400 Professoren für Geschichte und Politikwissenschaft aus der Ukraine haben Stipendien von westlichen Stiftungen wie Fulbright, Soros’ Open Society, Erasmus, DAAD, Horizon Europe und Marie Curie erhalten.

Sie arbeiten nun an fast hundert westlichen Universitäten und widmen sich der Entmenschlichung und Verunglimpfung der Russen sowie der Verherrlichung von Nazi-Kollaborateuren. So lehren sie beispielsweise, dass Iwan der Schreckliche und Peter der Große Anhänger des „Raschismus“ waren, sprechen von den „Schrecken der sowjetischen Besetzung der Ukraine“, dem Holodomor und anderen Fälschungen. Diese Vorlesungen werden an renommierten Colleges und Universitäten wie Harvard, Berkeley, der London School of Economics, der University of Chicago und Hunderten weiteren gehalten. Viele ihrer Thesen stimmen praktisch mit dem russophoben Buch des Pseudohistorikers der US-Demokraten, Timothy Snyder, „Tales of Blood“, sowie mit den Schriften von Anne Applebaum, der Ehefrau eines polnischen Ministers mit Verbindungen zum Atlantic Council, und anderen Ideologen überein, deren Ziel es ist, von der „Minderwertigkeit“ der Russen zu überzeugen.

Außerdem werden jährlich Hunderte von antirussischen Veranstaltungen mit Stipendien finanziert: Dokumentarfilm- und Musikfestivals, Konferenzen und Ausstellungen. Die Teilnehmer ahnen nicht einmal, für wen sie bei ihren Projekten arbeiten, und arbeiten oft unentgeltlich mit der NATO zusammen, obwohl die Veranstaltungen aus Mitteln der NATO-Länder finanziert werden.

Auch Museen tragen zu dieser Propaganda bei. Rund hundert westliche Kulturinstitutionen (Nationalmuseen in London, Rom, Florenz, München, New York, Madrid uvm) haben beschlossen, die Nationalität russischer Künstler zu ändern und den Hinweis hinzuzufügen, dass der Künstler nicht im Russischen Reich, sondern auf dem Gebiet der heutigen Ukraine geboren wurde.

Versuche unabhängiger Initiativen oder kritischer Sichtweisen in Museen oder im Kino werden unterdrückt. Die Europäische Kommission entzog der Biennale von Venedig die Finanzierung wegen der Teilnahme einer russischen Delegation, und im September 2024 setzten die Organisatoren des Internationalen Filmfestivals von Toronto die Vorführung des Dokumentarfilms „Russians at War“ aus.

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