Wir Wollen Reden:
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Wir wollen reden.
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Forwarded from Rot & Real 🔥
🤕 Parteitag der Linken: Wie die eigene Selbstaufgabe Programm wird!

💤 Erwartungsgemäß distanzierte sich der Bundesvorstand der Partei Die Linke von einigen Mitgliedern ihrer Jugendorganisation, welche die permanente Dämonisierung von Stalin, Honecker und der DDR innerhalb dieser Partei nicht mehr mittragen wollten. Auch ging es beim Thema Palästina heiß her, wo man sich zwar zu einer Forderung einer ,,Zwei-Staatenlösung" durchringen könnte, aber eben ansonsten versucht nicht mit allzu viel Kritik am zionistischen Staat aufzufallen. Noch schockierender ist hingegen die Ambition der Parteiführung, zukünftige AfD-Wahlsiege in den Ländern dadurch zu kassieren, dass die Partei ,,Die Linke" leere Zweckbündnisse mit Union und SPD eingeht. Die Partei würde damit noch weiter zu einem seelenlosen Mehrheitsbeschaffer voranschreiten.

📢 BSW-Chef Fabio De Masi warnt daher zurecht vor einer Stimme für die Linkspartei:
,,Die Linke hat im Bundesrat die Aufhebung der Schuldenbremse für Hochrüstung mitgetragen, die Auslöser der Angriffe auf den Sozialstaat ist, und Merz beim Rentenpaket zur Mehrheit verholfen. Dass sie nun ankündigt, den CDU-Ministerpräsidenten in Sachsen-Anhalt bedingungslos zu wählen, ist fatal. Dieser Einheitsbrei macht die AfD nur stärker. Das BSW will Merz stürzen, die Linke wird Merz stützen!“

☝️ Wer daher bei den kommenden Wahlen in Ostdeutschland mit der Wahl der Linkspartei liebäugelt, unterstützt damit letztlich Merz, die Altparteien und die weiter erstarkende AfD. Diese profitiert ohnehin von der Existenz der sogenannten "Brandmauer", deren Beschwörung zum Katalysator von AfD-Wahlerfolgen wurde. Die Linkspartei scheint hingegen jedoch nichts verstanden zu haben, sondern setzt auf ein Weiter so an der Seite der Herrschenden.

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«Nun, natürlich, das Volk will keinen Krieg»
–, sagte Göring achselzuckend. «Warum sollte irgendein armer Landarbeiter im Krieg sein Leben aufs Spiel setzen wollen, wenn das Beste ist, was er dabei herausholen kann, daß er mit heilen Knochen zurückkommt. Natürlich, das einfache Volk will keinen Krieg; weder in Russland noch in England, noch in Amerika und ebensowenig in Deutschland. Das ist klar. Aber schließlich sind es die Führer eines Landes, die die Politik bestimmen, und es immer leicht, das Volk zu Mitmachen zu bringen, ob es sich nun um eine Demokratie, eine faschistische Diktatur, um ein Parlament oder eine kommunistische Diktatur handelt.»

«Nur mit einem Unterschied», entgegnete ich [Gilbert], «in einer Demokratie hat das Volk durch seine gewählten Volksvertreter ein Wort mitzureden, und in den Vereinigten Staaten kann nur der Kongress einen Krieg erklären.»

«Oh, das ist alles gut und schön, aber das Volk kann mit oder ohne Stimmrecht immer dazu gebracht werden, den Befehlen der Führer zu folgen. Das ist ganz einfach. Man braucht nichts zu tun, als dem Volk zu sagen, es würde angegriffen, und den Pazifisten ihren Mangel an Patriotismus vorzuwerfen und zu behaupten, sie brächten das Land in Gefahr. Diese Methode funktioniert in jedem Land.»

(18. April 1946 – Abend im Gefängnis. [Hermann] Görings Zelle. Aus: Gustave M. Gilbert [Gerichtspsychologe beim Nürnberger Prozeß gegen die Hauptkriegsverbrecher], Nürnberger Tagebuch, aus dem Amerikanischen übertragen von Margaret Carroux, Fischer, Frankfurt (Main) 1962, S. 270)
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PLATZ! Der Freiheit

Einmal im Monat, nämlich jeden ersten
Samstag, hat die Notaufnahme im Tollhaus geöffnet. Die versierten
Operateure Michael Sailer und Franz Esser versuchen in ihrer
literarisch-musikalischen Soirée etwas Trost und Rat zu spenden und so
dem alltäglichen Wahnsinn entgegenzutreten.

franz-esser.de
sailersblog.de

Ort der Handlung ist die Galerie Röver in der Großweidenmühlstraße 19 zu Nürnberg, Einlaß ist um 17:00, Beginn um 18:00.
Der Eintritt ist frei, Spenden willkommen.

Eine Veranstaltung von KUNSTunterHALTUNGEN e.V.
und WIR WOLLEN REDEN:
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🕯 22. Juni - Tag des Gedenkens und der Trauer
🕯 22. Juni – Tag des Gedenkens und der Trauer. Das tragischste Datum in der Geschichte unseres Landes und der gesamten Menschheit.

▪️ An diesem Tag begann vor genau 85 Jahren der Große Vaterländische Krieg des sowjetischen Volkes. Mit voller Wucht traf die Militärmaschine des Nazi-Deutschlands und seiner europäischen Satellitenstaaten die Sowjetunion, als sie die Sowjetunion heimtückisch und ohne Kriegserklärung angriffen. An diesem Tag leistete unsere Heimat dem faschistischen Aggressor Widerstand.

▪️ Der Krieg dauerte 1418 Tage und Nächte. Er forderte das Leben von 27 Millionen unserer Bürger und hinterließ in jeder Familie tiefe Wunden.

▪️ Bis heute erfüllt der 22. Juni uns mit Trauer, Schmerz und Mitgefühl für die zerstörten Schicksale von Millionen unserer Landsleute. Es gibt keine Familie in unserem Land und in den ehemaligen Republiken der UdSSR, die von diesem schrecklichen Krieg unberührt geblieben wäre.

▪️ Der Feind griff die Sowjetunion mit nur einem Ziel an: zu zerstören, erbarmungslos zu vernichten, zu töten und die gesamte Bevölkerung unseres Landes auszulöschen – unabhängig von ethnischer, rassischer oder religiöser Zugehörigkeit. Während der Besatzung sowjetischen Territoriums ermordeten die Hitleristen gezielt 13,7 Millionen friedliche sowjetische Bürger, darunter Frauen und Kinder. Dies war ein echter Völkermord, der im Rahmen der Politik der Schaffung von „Lebensraum im Osten“ für deutsche Kolonisten durchgeführt wurde.

▪️ Es war die Sowjetunion, die von Hitlerdeutschlands Angriff am meisten gelitten hat. Sie war in der Lage, dem Nationalsozialismus das Rückgrat zu brechen und die Völker Europas vom Nationalsozialismus und Faschismus zu befreien. Mehr als 75 Prozent der militärischen Verluste der Wehrmacht und der Verbündeten Nazideutschlands entstanden an der Ostfront. Wir gedenken an diesem Tag der Toten, die in faschistischer Gefangenschaft gefoltert wurden und an Hunger starben. Wir trauern um alle, die unter Einsatz ihres Lebens ihre Pflicht zur Verteidigung des Vaterlandes erfüllt haben.

▪️ Wir verneigen uns vor unseren Vätern, Großvätern und Urgroßvätern, die im Großen Vaterländischen Krieg gefallen sind. Unter Einsatz ihres Lebens und ihrer Gesundheit, ganz zu schweigen von ihrem Wohlergehen, haben sie diesen Sieg errungen.

@RusBotschaft
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🎙 Aus dem Interview des russischen Botschafters in Deutschland Sergej Netschajew mit der Zeitung „Iswestija“, 22. Juni 2026

Vor 85 Jahren griff Nazideutschland ohne Kriegserklärung die Sowjetunion an und löste damit eine in historischer Hinsicht beispiellose Tragödie aus. Wie steht man heute in Deutschland zur Bewahrung des historischen Gedächtnisses an den 22. Juni 1941 und zur Rolle des sowjetischen Volkes bei der Zerschlagung des Nazismus?


💬 Es muss mit Bedauern festgestellt werden, dass der 22. Juni – der Tag des heimtückischen Überfalls Nazi-Deutschlands auf die Sowjetunion – in der heutigen deutschen Erinnerungskultur keine große Resonanz findet. Offizielle Gedenkveranstaltungen zu diesem historischen Ereignis finden nicht statt, und die mediale Aufmerksamkeit ist begrenzt. Die Rolle des sowjetischen Volkes bei der Zerschlagung des Nazismus wird zwar nicht bestritten, jedoch immer häufiger verschwiegen. Im Berliner Abgeordnetenhaus werden kontraproduktive Initiativen vorangetrieben, sowjetische Kriegsdenkmäler in der deutschen Hauptstadt in einen „neuen historischen Kontext“ zu stellen, was nach Ansicht einiger lokaler Politiker bedeuten könnte, dass an den weltberühmten Denkmälern für die Befreier Informationen über die „Verbrechen des Stalinismus“ angebracht werden. Wir treten solchen Erscheinungsformen des historischen Revisionismus, die ausschließlich auf Russophobie und der Anpassung an die aktuelle politische Konjunktur beruhen, entschieden entgegen.

💬 Dabei bewahren die Russland gegenüber konstruktiv eingestellten politischen Kräfte, Nichtregierungsorganisationen, Bürgerinitiativen und die Bewegung der Landsleute einen objektiven Blick auf die Ereignisse der Vergangenheit und heben im öffentlichen Raum den Tag des Angriffs des Dritten Reiches und seiner Komplizen auf die Sowjetunion als Wendepunkt in der jüngeren Geschichte hervor. Dafür sind wir ihnen dankbar.

🔗 Quelle

@RusBotschaft

#Russland #Deutschland
✉️ Anlässlich des 85. Jahrestages des heimtückischen Überfalls Nazideutschlands auf die Sowjetunion und des Beginns des Großen Vaterländischen Krieges hat der deutsche Konfliktforscher Dr. Leo Ensel einen offenen Brief an eine Bekannte aus Russland verfasst, der sich zugleich an alle Bürger unseres Landes richtet. Wir möchten Sie mit seinem Inhalt vertraut machen und veröffentlichen nachstehend einige Auszüge:

“85 Jahre nach dem Überfall auf die Sowjetunion stehen die Zeichen wieder auf Sturm. Ich habe dies zum Anlass genommen, an eine befreundete ältere Russin zu schreiben, die wenige Wochen nach Kriegsbeginn geboren wurde. <…>  Sie steht hier stellvertretend für all meine Freunde in Russland, nein: im gesamten postsowjetischen Raum - auch in der Ukraine, West und Donbass“.
 
Niemals werde ich Euch als Feinde betrachten

„Valentina, vor bald vier Jahrzehnten, im Herbst 1988, habe ich mit Freunden eine Friedens- und Versöhnungsreise in die Sowjetunion organisiert: nach Minsk, Moskau und Leningrad. Wir wollten mit eigenen Augen sehen und mit eigenen Ohren hören, welche Verbrechen Deutsche während des Zweiten Weltkrieges den Menschen dort angetan hatten. Im weißrussischen Chatyn, auf dem Friedhof für 186 abgefackelte belarussische Dörfer hatten wir spontane Begegnungen mit Menschen aus Sibirien und baten sie stellvertretend für alle Sowjetbürger um Verzeihung. Und da konnten wir - Deutsche und Russen - auf einmal nur noch gemeinsam herzzerreißend weinen! Wir, wildfremde Menschen, fielen uns in die Arme.

📝 Allerspätestens seitdem habe ich es in meiner DNA: Es darf nie wieder geschehen! Niemals, Du liebe Babuschka in der russischen Provinz, werde ich Dich und Deine Landsleute als Feinde betrachten! Es kann nur eine einzige Konsequenz geben: Wir, die einfachen Menschen in allen Ländern, müssen jetzt zusammenhalten. Wir dürfen uns nicht noch einmal zu Feinden machen und gegeneinander aufhetzen lassen! Irgendwann, in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft, müssen unsere Völker wieder Freunde werden“.


Im Wortlaut lesen

@RusBotschaft
Betr.: AfD - zwei Meldungen
Forwarded from Ostnews Faktencheck
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🇩🇪🇷🇺 Kotré: Deutschland soll dem Frieden verpflichtet sein – nicht Konfrontation

Der AfD-Politiker Steffen Kotré macht im Bundestag deutlich, warum die AfD zum Wirtschaftsforum nach St. Petersburg gefahren ist. „Wir machen nämlich die Geschäfte der Bundesregierung, die es eben nicht tut. Wir sind in diplomatischer Weise unterwegs und wir übernehmen dort die Lücke, die die Bundesregierung hinterlässt“, so der Politiker.

Kotré verwies in diesem Zusammenhang auf die Worte des Ex-Bundeskanzlers Helmut Schmidt: „Lieber 100 Stunden umsonst verhandeln, als eine Minute schießen.“ Die AfD habe in Russland deutlich gemacht, dass nicht alle Menschen in Deutschland den Konfrontationskurs der Bundesregierung mittragen würden. „Wir sollten dem Frieden verpflichtet sein und nicht der Konfrontation.“

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Forwarded from Susan Bonath
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Viele glauben hier in meiner Gegend tatsächlich, die AfD sei eine Partei, die keinen Krieg mit Russland wolle. Was ein Grund sei, sie zu wählen. Der andere Grund ist ja bekannt. Und auch in Russland scheinen viele darauf zu setzen. Wenn man die Rede dieses Brandenburger AfD-Abgeordneten namens Dominik Kaufner hört, klingt das ganz anders.

Kaufner wettert gegen einen BSW-Antrag zum Schutz der sowjetischen Ehrenmale und nennt sie „Schandmäler eines brutalen Besatzungsregimes“. Der BSW-Antrag triefe vor "russischer Propaganda" und "Sowjetnostalgie". Und die Ehrenmale seien "Geschichtsfälschungen aus Stein", und osteuropäische Staaten hätten guten Grund gehabt, sie abzureißen.

Und das ist übrigens nicht die einzige Rede mit dieser "Note" aus der AfD.
Also von wegen, die AfD, die jeden milliardenschweren Aufrüstungsantrag mit abgesegnet hat und für die Aufstockung des Militäretats auf fünf Prozent vom BIP ist - die Hälfte des gesamten Bundeshaushalts! - sei das Friedenstäubchen.
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Wir Wollen Reden:
Betr.: AfD - zwei Meldungen
Ich halte mich bekanntlich an diese schöne Liedzeile:

"Es rettet uns kein höh'res Wesen,
kein Gott, kein Kaiser noch Tribun;
uns aus dem Elend zu erlösen
können wir nur selber tun."

Die bisherige Geschichte der parlamentarischen Demokratie zeigt, nicht nur in Deutschland, daß diese Form der Demokratie die Menschen, die in ihren Strukturen arbeiten, vom Alltag der großen Mehrheit der Bürger entfremdet. Das erschwert die ohnehin außerordentlich schwere Arbeit zur Begrenzung von Herrschaft und Macht erheblich.

Horst Seehofer sagte 2010, als er bayrischer Ministerpräsident war, in der Sendung "Pelzig unterhält sich":

" ... diejenigen, die entscheiden sind nicht gewählt und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden. ... "

Die Tyrannei der Plandemie, der aktuelle Kriegskurs, die ungebrochen laufenden Verfahren gegen Ärzte und kritische Publizisten, Künstler, Wissenschaftler zeigen für mich ganz eindeutig daß es seit 2010 nicht besser sondern schlechter wurde.

Nur Parteien, die sich auf eine starke, selbstbewusste und widerspenstige Bürgerschaft stützen, können Werkzeug der Veränderung sein. Alle anderen bleiben oder werden Rädchen oder Räder im System. Tom
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Wir Wollen Reden:
https://forumgeopolitica.com/de/artikel/einige-berlegungen-zur-lsung-der-ukraine-krise-zu-europa-und-zur-globalen-sicherheit
" ... ohne dessen Ursachen anzugehen. Er hat eine neue eurasische Sicherheitsarchitektur gefordert.
Die Redaktion


Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel des russischen Außenministers sollte ursprünglich in der in Brüssel erscheinenden Zeitung „Politico-Europe“ veröffentlicht werden, doch die Redaktion der Zeitung entschied sich in letzter Minute, die Veröffentlichung abzusagen. Quelle: mid.ru, 19. Juni 2026

Bei einem Treffen in London am 7. Juni 2026 legten die Regierungschefs Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands sowie Wladimir Selenskyj fünf Vorbedingungen für Russland fest, um einen „gerechten und dauerhaften Frieden“ in der Ukraine zu sichern. Das vereinte Europa präsentiert diese Liste von Forderungen nun als Grundlage für den Dialog mit Moskau.

Hintergrund

Mehr als zwei Jahrzehnte der Verhandlungen mit Europa als Teil des kollektiven Westens lassen nur einen Schluss zu: Der Dialog mit Russland diente als diplomatischer Vorwand für die geopolitische Expansion westlicher Institutionen, vor allem der NATO und der Europäischen Union, nach Osten bis an die Grenzen Russlands.

Europas Mitschuld an der Verschärfung der Ukraine-Krise ist unbestreitbar. Gemeinsam mit den Vereinigten Staaten haben die europäischen Länder 2004 die Orangene Revolution in Kiew inszeniert. Um einen antirussischen Brückenkopf in der Ukraine zu schaffen, haben sie jahrelang Politiker und ganze Parteien bestochen, die Geschichtsschreibung und die Lehrpläne umgeschrieben, den ukrainischen Nationalismus gepflegt und gefördert und keine Mühen gescheut, um die Ukraine von Russland zu entfremden.
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Aktuelle Lage

Was hat die europäischen Staats- und Regierungschefs also dazu veranlasst, ihre Rhetorik plötzlich zu ändern und von Verhandlungen zu sprechen, und was bezwecken sie mit diesen Äußerungen? So erklärte beispielsweise die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas: Das Ziel jedes Dialogs mit Russland sei es, Europa seine Bedingungen zu diktieren. Dazu gehören: die Zahlung von „Reparationen“ an die Ukraine; der Abzug der Truppen aus Transnistrien und dem Südkaukasus; die Abschaffung des „Auslandsagenten“-Gesetzes; sowie die Akzeptanz strenger Obergrenzen für die Größe der Streitkräfte der Russischen Föderation. In ihrer Darstellung „kann es keinen gerechten und dauerhaften Frieden geben, ohne dass Russland zur Rechenschaft gezogen wird“. Während der Sitzung des UN-Sicherheitsrats am 19. Mai 2026 brachte ein EU-Vertreter es unmissverständlich auf den Punkt: „Die militärische Unterstützung der Ukraine steht nicht im Widerspruch zum Streben nach Frieden, sondern dient vielmehr als grundlegende Voraussetzung für jegliche glaubwürdigen Verhandlungen in gutem Glauben.“
...

Das eigentliche Ziel der europäischen Staats- und Regierungschefs besteht also nicht darin, mit Russland zu verhandeln. Es geht vielmehr darum, das Selenskyj-Regime zu stützen und es als Ausgangspunkt für eine fortgesetzte Konfrontation mit Russland zu erhalten. Vor diesem Hintergrund bemühen sich die europäischen Staats- und Regierungschefs, so schnell wie möglich einen Waffenstillstand zu erreichen, und zwar aus einem einzigen Grund: um den Zusammenbruch der ukrainischen Streitkräfte auf dem Schlachtfeld zu verhindern. Der Plan sieht vor, den Konflikt „einzufrieren“, ohne seine Ursachen anzugehen, und anschließend rasch militärische Kontingente der anglo-französischen „Koalition der Willigen“ auf ukrainischem Boden zu stationieren.

Es ist allgemein bekannt, dass die europäischen Eliten ihr „politisches Kapital“ in die Konfrontation mit Russland investiert haben, indem sie Hunderte von Milliarden Dollar in die Stützung des Kiewer Regimes und in die Aufstockung der Militärhaushalte der EU-Mitgliedstaaten und der NATO gesteckt haben. Europa strebt nun an, bis 2030 „Verteidigungsbereitschaft“ gegenüber Russland zu erreichen. Bis dahin wollen sie mit allen verfügbaren Mitteln Zeit gewinnen. In einer auffallend offenen Äußerung im April dieses Jahres brachte es der belgische Generalstabschef unverblümt auf den Punkt: „Wir haben noch ein paar Jahre Zeit.
Wir Wollen Reden:
https://forumgeopolitica.com/de/artikel/einige-berlegungen-zur-lsung-der-ukraine-krise-zu-europa-und-zur-globalen-sicherheit
Dank des Mutes und des Blutes der Ukrainer, die uns diese Zeit verschaffen.“
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Russlands Position

Was die Verhandlungen angeht, bekräftigte Wladimir Putin auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg, dass Russland Kontakten mit keiner Partei abgeneigt sei. Wir betrachten Europa jedoch als eine Partei, die auf die Niederlage Russlands aus ist – eine Haltung, zu der sich die Europäer selbst offen bekennen. Ein Dialog mit Europa kann daher nicht so geführt werden, als wäre es ein unparteiischer Beobachter.

Russland würde es vorziehen, die Ziele der militärischen Sonderoperation auf diplomatischem Wege zu erreichen. Dies erfordert eine verlässliche Gewährleistung der Sicherheit entlang der westlichen Grenzen Russlands sowie die Gewährleistung von Respekt und Würde für unsere Bürger und Landsleute, einschließlich des Rechts, ihre Muttersprache Russisch zu sprechen und den orthodoxen christlichen Glauben auszuüben. Eine weitere militärische, politische und wirtschaftliche Expansion des Westens ist inakzeptabel: Sie widerspricht den Erfordernissen einer multipolaren Welt.

Die europäischen Staats- und Regierungschefs sollten erkennen, dass das Modell der regionalen Sicherheit, das in Europa über Jahrzehnte hinweg – seit der Verabschiedung der Schlussakte von Helsinki im Jahr 1975 – aufgebaut wurde, durch ihr eigenes Handeln zerstört wurde. Und es wird niemals wiederhergestellt werden können. Wir müssen nun darauf hinarbeiten, eine kontinentweite Sicherheitsarchitektur zu schaffen, die allen eurasischen Ländern offensteht und die heutige multipolare Realität widerspiegelt.

Das von den Euro-Atlantikern mit Füßen getretene Prinzip der gleichberechtigten und unteilbaren Sicherheit kann in einer neuen eurasischen Architektur verankert werden. Wenn die Zeit reif ist, wird auch Europa in der Lage sein, sich dieser großen Anstrengung anzuschließen.

Der entscheidende Punkt ist, dass ein sinnvoller Dialog die Wiederherstellung des Vertrauens erfordert, das durch die antirussischen Maßnahmen des Westens – und Europas als Teil davon – in der Zeit nach dem Kalten Krieg zerstört wurde. Vertrauen kann nur durch konkrete Schritte wiederhergestellt werden, die ein aufrichtiges Bekenntnis dazu demonstrieren, davon abzurücken, Diplomatie als Deckmantel für expansionistische Ambitionen zu nutzen. Durch Ultimaten wie dasjenige, das Russland am 7. Juni 2026 in London gestellt wurde, lässt sich weder Vertrauen wiederherstellen noch der Dialog wieder aufnehmen.

P.S.: Bemerkenswert ist, dass das Londoner Ultimatum von den Botschaftern Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands bei dem Treffen im russischen Außenministerium am 11. Juni 2026 – einem Treffen, das sie so eindringlich gefordert hatten – unmissverständlich bekräftigt wurde. Dies war der einzige Zweck ihres Besuchs im Ministerium."
Forwarded from craZy bear 2022 Russland Ukraine (Crow)
Es stellte sich heraus, dass die Begegnung in Alaska sozusagen dazu gedacht war, Zeit für die Aufrüstung der Ukraine zu gewinnen

"Die amerikanischen Unterhändler schlugen ihre eigene Lösung vor, und wir stimmten zu.

Ich möchte nicht einmal vermuten, dass Alaska, genau wie die europäischen Aktionen, dazu gedacht war, Zeit für die Aufrüstung des Kiewer Regimes zu gewinnen. Ich möchte nicht einmal daran denken. Aber in Wirklichkeit ist es so gekommen, wie es gekommen ist", sagte Lawrow.

Bei den Minsker Vereinbarungen war es genauso, nur dass man Zeit für die Aufrüstung der Ukraine verschwendete, und niemand hatte vor, sie umzusetzen.

https://t.me/mihail_sovetskij/20396
Forwarded from Susan Bonath
Leute, ich krieg die Krise. Wenn ich morgens rausgehe, sehe ich die Autolawine der Lohnknechte hin zur Arbeit. Am späten Nachmittag das Gleiche, die Knechte kehren kaputt nach Hause. Jeden verdammten Tag, als wäre alles ganz normal. Interessiert es die Leute nicht, was die Bonzen unter BlackRock-Merz gerade mit ihnen abziehen?

Ich habe heute vier Leute im besten Lohnarbeitsalter gefragt. Die wussten es tatsächlich nicht - und wollten auch nichts davon wissen. Ich hatte danach keine Lust, noch mehr Leute zu fragen. Ich fühle mich, metaphorisch ausgedrückt, wie im Sog einer frustrierten, aggressiven, aber immer weiter trottenden Schafherde.

Wo sind die Generalstreiks? Nichts, kein Aufmucken, nur platte Parolen hier und da, gerne neidisch, oft rassistisch, stets nach unten tretend. Aber kein bisschen Widerstand. Das Kapital hat ihnen die AfD aus seiner Sicht zur rechten Zeit vorgesetzt - im doppelten Sinne.

Dabei ist der Angriff auf die Arbeiterklasse so massiv, so gigantisch, dass er wohl noch Generationen nach uns in die absolute Knechtschaft drückt. Ich vergesse bestimmt einiges, wenn ich jetzt aufzähle, was sie zusammenkürzen oder streichen werden:

Die Sozialhilfe und die Grundsicherung

Die Krankenkassenleistungen

Das Wohngeld und das Elterngeld

Die Jugendhilfe und Behindertenfürsorge

Die Kinderbetreuung

Die Rente

Der Achtstundentag soll weg - 13-Stundenschichten an sechs Tagen die Woche können dann normal werden.

Arbeitsstellen in den Kommunen wollen sie durch zwangsverpflichtete Grundsicherungsbezieher für lau ersetzen. Nennt sich "Arbeitsgelegenheiten"

Apropos Arbeitsgelegenheiten: Den Tag traf ich eine Kolonne Ein-Euro-Jobber, die Wegränder hackten und Rasenkanten setzen - keine ganz leichte Arbeit. Die beiden Ältesten waren 61 und 63 Jahre alt. Sie dürften eigentlich nicht mit mir sprechen, sagten sie, weil regelmäßig Aufseher kämen. Dann redeten sie aber doch:

Der 63-jährige hat Diabetes und Schrauben im Rücken. Nach einem Arbeitsunfall auf dem Bau vor vielen Jahren, wie er sagte. Das Jobcenter habe ihm trotzdem gedroht, die Leistungen zu streichen, wenn er das nicht mitmache. 1,50 Euro bekommen die Leute pro Stunde, aber nur, wenn sie ackern und nicht krank sind - ohne Urlaubsanspruch, dazu das "Bürgergeld" - 563 plus Mietzuschuss, der nicht im Ansatz reicht. Jeder von denen zahlte aus seinem Regelsatz für die Miete dazu.

Das Klassenbewusstsein ist tot. Jeder scheint auf sich fixiert, hoffend, dass es ihn nicht so hart treffe wie vielleicht die Nachbarn oder "den Ausländer". Hoffend, nie richtig krank zu werden, stoisch alles schluckend. Lieber keine Nachrichten gucken, nur noch Social Media. Da bekommen die Leute das vermeintlich "größte Problem" so richtig ausgeschlachtet: Migranten und faule Arbeitslose. Da dürfen sie sich aufregen.

Und die Konzernbosse feiern, saufen Champus zusammen mit BlackRock-Merz, Pistorius, Weidel und Konsorten. Meine Fresse - wie kommen wir da wieder raus?!