Wir Wollen Reden:
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Wir wollen reden.
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Es ist ein Vorgang wie in einer Diktatur: Gegen den Berliner Journalisten Hüseyin Doğru wurden im Mai 2025 EU-Sanktionen verhängt. Die Folge: Sperrung aller Bankkonten, ein EU-weites Ein- und Ausreiseverbot sowie ein faktisches Berufsverbot. Hilfsleistungen an ihn wurden unter Strafe gestellt. Selbst der Zugriff auf einen monatlichen Betrag von 506 Euro zur Deckung der Grundbedürfnisse wurde zwischenzeitlich blockiert. Sein einziges „Verbrechen“ besteht darin, über propalästinensische Proteste berichtet zu haben, was ihm den Vorwurf eingebracht hat, „destabilisierende Aktivitäten Russlands“ zu unterstützen. Belege dafür gibt es keine.

Die Repressionen gegen Doğru und seine Familie spitzen sich in diesen Tagen immer weiter zu. Kürzlich wies das Amtsgericht Frankfurt am Main einen Eilantrag des Journalisten ab, mit dem dieser erreichen wollte, dass seine Bank wieder Überweisungen zulässt, um laufende Rechnungen zu begleichen. Wenig später wurden jetzt auch noch die Konten seiner Ehefrau eingefroren. Doğru und seine fünfköpfige Familie, darunter zwei Säuglinge, könnten nun auf der Straße landen, da sie nicht mehr in der Lage sind, ihre Miete zu bezahlen.

Dieser totalitäre Wahnsinn muss gestoppt werden! Einen Journalisten und seine Familie in ihrer Existenz zu vernichten, weil die politische Gesinnung nicht passt, ist einfach nur faschistoid! Die Willkürmaßnahmen, die jeden treffen könnten, der unliebsame Meinungen vertritt, haben offenkundig den Zweck, Andersdenkende einzuschüchtern und mundtot zu machen. Ein vom BSW im EU-Parlament beauftragtes Rechtsgutachten hat ergeben, dass die EU-Sanktionen zudem illegal und völkerrechtswidrig sind. Es ist ein Skandal, dass die Bundesregierung diesen Angriff auf die Presse- und Meinungsfreiheit mitträgt. Wenn ihr noch etwas am Rechtsstaat liegt, muss sich die Bundesregierung für die Aufhebung der Sanktionen einsetzen!
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Forwarded from Media Guerilla Berlin
Aufruf von Sevin Dagdelen (BSW)

Solidaritätsbesuch beim von der EU sanktionierten Berliner Journalisten Hüseyin Dogru. Die Sperrung aller Konten der Familie von Hüseyin Dogru zielt auf deren Vernichtung selbst – darunter sechs Monate alte Zwillinge und deren Bruder im Grundschulalter. Das EU-Sanktionsregime ist totalitär. Die Bundesregierung darf diesen menschenverachtenden Wahnsinn nicht länger unterstützen.

Hüseyin Dogru und seine Familie brauchen unsere Hilfe! Wir brauchen eine Aktionsplattform gegen die rechtswidrigen Sanktionen zur Verteidigung von Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Menschlichkeit. Wer macht mit?
Bitte verbreitet und helft mit.
Lasst uns gemeinsam aktiv werden!
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Forwarded from Media Guerilla Berlin
Das sollen die Verantwortlichen im Fall Hüseyin Doğru sein:

Die politische Verantwortung trägt das Bundesministerium der Finanzen (BMF): Die politische und fachliche Aufsicht über die ZfS obliegt dem Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD)

Die Zentralstelle für Sanktionsdurchsetzung (ZfS): Als Direktion XI der Generalzolldirektion untersteht sie dem Präsidenten der Generalzolldirektion, Dr. Armin Rolfink (SPD nah)

Die Deutsche Bundesbank: Sie entscheidet über Ausnahmegenehmigungen zur Freigabe von Mitteln für den lebensnotwendigen Bedarf (Existenzminimum). Die Gesamtverantwortung für den Bereich Finanzsanktionen liegt im Vorstand der Bundesbank, operativ zuständig ist das Servicezentrum Finanzsanktionen. Bundesbankpräsident ist Dr. Joachim Nagel (SPD)

Das Schweigen der selbsternannten Journalistenverbände ist dröhnend!
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Forwarded from IndikativJetzt
München undemokratischer als Köln

Am 29. März 2024 beantragte der Kölner Bürger René Röderstein mittels einer Bürgeranfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz die Herausgabe der Protkolle des Corona-Krisenstabs der Stadt Köln.

Erste Nachricht: Er hat sie ohne Klage erhalten und hat sich im Vergleich zu meiner Klage gegen die Stadt München einen fünfstelligen Betrag sparen können, der wie man sieht, völlig unnötig ist. Es ginge auch ohne Klage und so sollte es in einer Demokratie auch sein, in der Politik und Verwaltungshandeln transparent sind und nicht der Bürger transparent gemacht wird wie in der derzeitigen Possessivdemokratie. Die Protokolle sind unter folgendem Link zu finden:

https://corona-protokolle.net/dokument/koeln-corona-krisenstab/

Die zweite Nachricht: Es ging vielleicht nur durch den Einsatz des BSW im Kölner Stadtrat. So heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung des BSW im Rat der Stadt Köln: Die BSW-Ratsgruppe war bereit, und dank der ihr zustehenden Ratsmittel auch in der Lage, eine Untätigkeitsklage gegen die Verwaltung einzuleiten, sollte diese die Herausgabe der Protokolle weiter verschleppen. Ratsfrau Lidija Rukavina hat als gesundheitspolitische Sprecherin der Ratsgruppe durch beharrliches Nachfragen deutlich gemacht, dass sie und BSW-Ratsherr Guido Spinnen es ernst meinen mit der Aufarbeitung der Coronapolitik."

Das ist ein komplettes Kontrastprogramm zu München. In München hat das BSW nicht einmal die 1.000 Stimmen zusammenbekommen, um an der Kommunalwahl vor 3 Wochen teilnehmen zu können. Sie waren hier leider damit beschäftigt, mit den Linken Brandmauern zu errichten. Das zog vielleicht zu viele Kapazitäten vom Wesentlichen ab. Und sonst gibt es keine Partei, von der bekannt wäre, dass sie sich für die Herausgabe der Protokolle oder generell für eine Aufarbeitung der Coronakrise mit Nachdruck eingesetzt hätte. Ich habe hier darüber berichtet:

https://indikativ.jetzt/kommunalwahl-keine-partei-in-muenchen-sieht-einen-anlass-zur-corona-aufarbeitung/

Die ÖDP teilte mir im Nachgang noch mit, dass die Aufarbeitung kein kommunales Thema sei, obwohl die Stadt München offensichtlich sehr viel Handlungsspielraum hatte, den sie zu Lasten der Bürger ausgeübt hat. Wenn nicht einmal eine Partei, die vorgibt, sich für direkte Demokratie und gegen Konzermacht einzsetzen, einen Anlass sieht, die größte systeamtische Ausgrenzung dort aufzuabreiten, wo die Menschen zusammen leben und arbeiten, ist die Demokratie in München aktuell tot. Ob es gelingt, sie mit dem neuen Stadtrat wieder zu beleben, ist äußerst fraglich.
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Forwarded from Media Guerilla Berlin
UZ zum Fall Hüseyin Dogru und u.a. zur Partei Die Linke als Unterstützer des EU-Sanktionsregimes gegen kritische Publizisten. Faktisch leistet die Partei damit ein Beitrag zur Beseitigung der Pressefreiheit, die bereits in vollem Gange ist.

via WittStahl

https://www.unsere-zeit.de/leben-im-rechtsfreien-raum-4813100/
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Forwarded from Media Guerilla Berlin
Media Guerilla Berlin
UZ zum Fall Hüseyin Dogru und u.a. zur Partei Die Linke als Unterstützer des EU-Sanktionsregimes gegen kritische Publizisten. Faktisch leistet die Partei damit ein Beitrag zur Beseitigung der Pressefreiheit, die bereits in vollem Gange ist. via WittStahl…
Die europapolitische Linken-Sprecherin Jay Boettger nannte im Januar den Sanktionskrieg gegen Hüseyin Doğru und seine Familie "Instrumente einer wehrhaften und handlungsfähigen Demokratie".

via Jakob Reimann
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"Der russische Tanker »Anatoli Kolodkin« hat die Seeblockade der USA um Kuba durchbrochen. Das mit Rohöl beladene Schiff erreichte die Insel am Montag und wartet im Hafen von Matanzas auf seine Entladung. Es ist die erste Lieferung, seit die US-Regierung Venezuela und Mexiko vor drei Monaten gezwungen hatte, ihre Treibstofftransporte nach Kuba komplett einzustellen..."

https://www.jungewelt.de/artikel/520155.solidarit%C3%A4t-mit-kuba-tanker-trotzt-us-blockade.html
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Forwarded from Media Guerilla Berlin
Media is too big
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Premiere: Die Tagesschau gibt das erste Mal zu, dass es in Israel zwei Rechtssysteme gibt. Eins für Juden und eins für Nichtjuden. Die Tagesschau räumt damit erstmals die real existierende Apartheid ein.

https://www.tagesschau.de/tagesschau_20_uhr/video-1570470.html
Forwarded from Susan Bonath
Vernichtung durch EU-Sanktionen: Seit zehn Monaten ist der Berliner Journalist Hüseyin Doğru vom Zahlungsverkehr abgeschnitten. Der deutschen Zollbehörde reicht das nicht. Auf ihre Anweisung sperrte die Commerzbank nun auch die Konten seiner Ehefrau. Mitbetroffen sind ihre drei Kinder...

https://rtde.press/inland/275336-sippenhaft-sanktionen-treffen-auch-familie-des-journalisten/
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Wir Wollen Reden:
https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/geopolitik/francesca-albanese-berlin-gaza-film-babylon-li.10027791
" Bei der Vorführung des Films „Disunited Nations“ im Babylon kritisierte die UN-Expertin die westliche Israel-Politik scharf. Währenddessen kam es vor dem Kino zu Protesten.
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Ausverkauftes Haus

Vor dem Kino bildet sich eine lange Schlange. Die rund 500 Plätze sind seit Wochen ausverkauft. Gezeigt wird die Dokumentation „Disunited Nations – die Uno und der Nahe Osten“ des französischen Regisseurs Christophe Cotteret. Der Film setzt beim 80-jährigen Bestehen der Vereinten Nationen im Jahr 2025 an und zeichnet ein düsteres Bild. Statt eines Jubiläums steht die Organisation vor einer existenziellen Krise. Der ungelöste Nahostkonflikt, seit Jahrzehnten eine zentrale Herausforderung für die Uno, wird im Film zum Symbol ihres Scheiterns.

Im Zentrum steht die Frage: Was ist von einer Weltorganisation geblieben, deren Auftrag es ist, Kriege zu verhindern und Zivilisten zu schützen? Spätestens die Ereignisse in Gaza stellen demnach diese Mission infrage. Eine zentrale Figur ist die UN-Sonderberichterstatterin Francesca Albanese. Seit sie Israels Vorgehen in Gaza kritisiert, steht sie im Zentrum internationaler Debatten. Ihr Bericht vom März 2024, in dem sie Israel Völkermord in Gaza vorwirft, dient dem Film als Ausgangspunkt für eine Analyse struktureller Blockaden innerhalb der Uno.
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Forwarded from Hermann Ploppa
Italien verbietet den USA, die US-Basis in Sigonella in Sizilien zu nutzen für Zwischenstopps von Bombern aus den USA auf dem Weg in den Nahen Osten. Italiens Verteidigungsminister Guido Crosetto ist bauernschlau: "Nein, zwischen uns und den USA ist alles paletti. Aber die US-Bomber in Italien eine Tankpause machen zu lassen, stand nicht im NATO-Vertrag!" https://www.maltatoday.com.mt/news/world/140683/italy_stops_us_from_using_sigonella_naval_air_base_in_sicily_
Forwarded from Hermann Ploppa
Trumpelstilzchen ist wütend: nach Spanien entzieht nun auch Frankreich den US-Bombern das Überflugrecht über sein Land. Trump: "das war nicht SEHR HILFREICH!!!! Wenn Ihr nicht den Mut gehabt habt, mit uns zusammen das iranische Öl zu holen - seht zu, wo Ihr es herbekommt" Diese Beschimpfung erstreckt sich auch auf Großbritannien. https://www.rnz.co.nz/news/world/591204/donald-trump-slams-very-unhelpful-france-uk-as-tensions-with-allies-intensify-over-iran-war