Wir Wollen Reden:
397 subscribers
3K photos
908 videos
65 files
5.03K links
Wir wollen reden.
Download Telegram
Wir Wollen Reden:
Breiter Protest gegen „wissenschaftliche“ Aufrüstung https://www.nachdenkseiten.de/?p=154308
" ...

Am 13. Juli eröffnete Bundeskanzler Friedrich Merz an der Universität Köln feierlich die „Adenauer School of Government“. Von diesem Institut sollen, so der Ehrengast Merz in seinem Festvortrag, „künftige Führungskräfte“ kommen für „die selbstbewusste Neuordnung der Welt“, mit der „Digitalisierung und Modernisierung unseres Staates, gerade auch unserer kritischen Infrastruktur, in Form der Befähigung unserer Streitkräfte“.[1]

Höchste „Sicherheits“stufe

Die Eröffnung war eine Veranstaltung der höchsten „Sicherheits“stufe. Der Albertus-Magnus-Platz vor der Universität war hermetisch abgeriegelt, umstellt von Polizeiwagen und Sicherheitspersonal, bevor die sechsspännige Mercedes-Kanzler-Kolonne, ebenfalls abgeschirmt von Polizeiwagen, einfahren konnte.

Sprengstoffexperten mit ihren Spürhunden kontrollierten das Hauptgebäude, suchten nach Bomben, kontrollierten die Fotoapparate und Aufnahmegeräte der zahlreichen Journalisten. Auch im Saal mit der Rede von Merz galten strenge Vorschriften: Der Zutritt war streng geregelt, beim Beifallklatschen durften die ausgewählten Zuschauer nicht aufstehen, sondern mussten sitzenbleiben. „Sitzenbleiben!“ ist ja sowieso die Parole des Bundeskanzlers an die Bevölkerung, bei der er gerade noch 13 Prozent Zustimmung hat und er zu Recht das Aufstehen befürchten muss.
...

Breiter Protest, studentisch, gesellschaftlich – und gut vorbereitet

Die „Sicherheit“ für den Minderheits-Feier-Kanzler galt den mehreren Tausend Studierenden, die auf der Uniwiese hinter dem Hauptgebäude der Universität protestierten.

„74 % unzufrieden – für wen regiert Merz?“, hieß es auf einem der vielen Dutzend hochgehaltenen Protestschilder; auf anderen Transparenten stand die ganze fantasievolle Palette, meist kurz und knapp: „Halt den Mund, Friedrich“, „Köln steht auf – Merz muss weg“, „Merz ist nicht die Mitte“, „Mehr Herz statt Merz“, „Lieber Merz los statt Herzlos“, „Behinderte gegen Rechts“, „Tax the Rich“, „Reformen – das ist Klassenkrieg“ und zum Beispiel: „Ich habe meine Arbeit unterbrochen, um gegen Merz zu protestieren – Klassenkampf“ – und so weiter.[2]

Der Protest war seit Wochen gut vorbereitet, durch ein breites Bündnis. Auch bei Studierenden ist inzwischen mehr an Selbstorganisation und Widerstand los, als der „normale“ Medienkonsument und Wähler ahnt (und ahnen soll). Die Themen betreffen natürlich die Universität, gehen aber auch weit in die Gesellschaft hinein.

So erklärte Paula Woltering von „Studis gegen Rechts“: „Egal ob Studierende, SchülerIn, Krankenhausbeschäftigte oder Erwerbslose, wir alle wollen Besseres als die antisoziale Politik der großen Koalition unter Friedrich Merz.“

Studierende und abhängig Beschäftigte gehören zusammen, so Woltering: „Die Merz-Regierung kürzt bei der Krankenkasse, der Kinder- und Jugendhilfe, der Pflegeversicherung, der Grundsicherung und bei der Rente. Deswegen fordern wir soziale Absicherung, kürzere Arbeitszeiten und höhere Löhne. Wir wollen Zugang zu Gesundheit, Bildung, Kultur und Wohnen für alle statt Milliardenprofite für Superreiche!“

Proteste gegen Aufrüstung und Genozid, für Demokratie
... "
2
Wir Wollen Reden:
" ... Am 13. Juli eröffnete Bundeskanzler Friedrich Merz an der Universität Köln feierlich die „Adenauer School of Government“. Von diesem Institut sollen, so der Ehrengast Merz in seinem Festvortrag, „künftige Führungskräfte“ kommen für „die selbstbewusste…
Ich hoffe die "Studis (und Omas, etc.) gegen Rechts" erkennen zügig daß rechte, menschenverachtende Politik nicht droht, sondern schon von der schwarz-roten Regierung durchgesetzt wird. Und daß der Hauptkampf immer gegen die menschenfeindliche Politik der aktiven Machthaber gehen muss.

Wenn wir es schaffen würden, ihnen die Tour zu vermasseln, wäre das der effektivste "Kampf gegen Rechts"! Weil er sich ja zugleich gegen alle ähnlich menschenfeindlichen Positionen in anderen Parteien und Strömungen richtet. Tom
👏3
Forwarded from Media Guerilla Berlin
Marokkanische Behörden sind offensichtlich in die (vermutlich auch von israelischen und amerikanischen Geheimdiensten über soziale Medien) koordinierte Bewegung von Flüchtlingen nach Spanien involviert.

Man muss hier ganz genau hinsehen um zu verstehen, was für ein geopolitisches Spielchen da gerade gespielt wird. Wegern Spaniens Haltung zu Gaza haben die USA und Israel ihre Beziehungen zu Marokko massiv ausgebaut und unterstützen Marokko nun beim Streit mit Spanien um Ceuta und Melilla. Die Gegenleistung war, dass Marokko als erste arabische Nation Bodentruppen und Polizeikräfte nach Gaza schickt.

Aus einem Dokument des US-Kongresses:
Der Ausschuss stellt fest, dass die von Spanien verwalteten Städte Ceuta und Melilla auf marokkanischem Territorium liegen und nach wie vor Gegenstand marokkanischer Ansprüche sind. Der Ausschuss unterstützt die Bemühungen des Staatssekretärs, das diplomatische Engagement zwischen Marokko und Spanien über den künftigen Status von Ceuta und Melilla zu fördern.
Forwarded from Media Guerilla Berlin
Der Zufall ist ein Wort ohne Sinn; nichts kann ohne Ursache existieren. (Voltaire)

Ceuta | Spanien | Marokko | Netanjahu
🤮1
Forwarded from Media Guerilla Berlin
Man muss nur mal gucken, wie sie sich gerade gegenseitig einen runter holen:

Marokko hat vor wenigen Tagen die Tiznit-Dakhla-Schnellstraße in "Donald J. Trump Highway" umbenannt.

Es gibt nur 3 Länder auf der Welt, die Westsahara als Teil Marokkos anerkannt haben. Eins davon ist Paraguay und drei Mal dürft ihr raten, wer die beiden anderen Länder sind.

https://www.marokko.com/aktuelles/infos/tiznit-dakhla-schnellstrasse-in-donald-j-trump-highway-umbenannt
Wir Wollen Reden:
Colonel Douglas Macgregor: America and Israel Have Lost Iran War https://youtube.com/watch?v=45w3ejhKqa4&is=_PU57BCd_tYBqdVS
Deutsche Untertitel und Audio können wie immer über das * pull-down Menü eingestellt werden.

Macgregor argumentiert daß die USA und Israel die beiden großen Kriege - Ukraine und Iran - verloren haben. In beiden Kriegen hätten sie keine Chance auf einen militärischen Sieg. Im Gespräch geht es um die Korruption in Washington, Trumps Ignoranz, Arroganz und Hang zu aggressiven Hau-Ruck Lösungen. Er geht davon aus daß die US Wirtschaft bereits in großen Schwierigkeiten steckt, und daß die mit jedem Tag an dem die Handelsrouten in Westasien blockiert sind, größer werden.
Forwarded from o lefkos pyrgos
Festival der Meinungsfreiheit am 30. August in Magdeburg: Gemeinsam gegen Cancel Culture!

Zu unseren Gästen zählen unter anderem Prof. Bernd Stegemann, Dramaturg und Autor, Publizistin Prof. Gabriele Krone-Schmalz, Politikwissenschaftlerin Prof. Ulrike Guérot, Wirtschaftsjournalist und Autor Dr. Norbert Häring, Schriftstellerin Daniela Dahn, Politikwissenschaftler Prof. Johannes Varwick, Finanzwissenschaftler Prof. Stefan Homburg, Anwalt Markus Haintz, Medienwissenschaftler Prof. Michael Meyen, Journalistin Aya Velázquez, Datenanalyst und Publizist Tom Lausen, Multipolar-Herausgeber Paul Schreyer, die Kabarettistinnen Christine Prayon und Felicia Binger sowie weitere Vertreter aus Medien, Kultur und Wissenschaft.

https://bsw-vg.de/festival-der-meinungsfreiheit-am-30-august-in-magdeburg-gemeinsam-gegen-cancel-culture/
🤣1
Forwarded from Friedensforum Nürnberg
Liebe Empfänger*innen, herzliche Einladung zum Gedenken an die Opfer der Atombombe aus die japanische Stadt Hiroshima:

Am Donnerstag, 06.08.26, 20:30 – 22:30 Uhr auf der Museumsbrücke Hiroshima mahnt! Am 6. und 9. August 1945 wurden die ersten Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki abgeworfen. In dem Inferno kamen in kürzester Zeit Zehntausende von Menschen um Leben. In den folgenden Monaten erhöhte sich – insbesondere
durch radioa
ktive Strahlung und Fallout - die Opferzahl auf Hunderttausende. Die mehr als 2000 Atomwaffen-Tests in Nordamerika, dem Pazifik, Asien, Australien und Afrika fordern bis heute weitere Opfer! Wir gedenken der Opfer Auch heute bedrohen uns über 12.000 Atomwaffen, davon über 4000 kurzfristig einsetzbare. Die Atommächte stecken Milliarden-summen in die Aufrüstung ihrer Arsenale. Ein neues atomares Wettrüsten hat begonnen! Auf dem BW-Fliegerhorst Büchel in der Eifel sind US-Atombomben gelagert, die im Krieg
sfall durch Bundeswehr-Piloten eingesetzt werden – die sogenannte „atomare Teilhabe“ Deutschlands. Neue Trägerflugzeuge werden dafür von den USA gekauft (F35), sie werden 2027 dort stationiert. All dies widerspricht den völkerrecht-lichen Verpflichtungen Deutschlands, keine Verfügung über Atomwaffen zu erlangen.
Gegen diese weltweite Tendenz steht der Atomwaffen-Verbots-vertrag, der 2017 von der UN-Vollversammlung mit großer Mehrheit angenommen wurde. Er verbietet damit umfassend Einsatz und Drohung , ebenso wie Entwicklung, Test, Lagerung usw.. Seit 2021 ist er in Kraft, bis heute haben 100 Staaten diesen Vertrag unterzeichnet oder ratifiziert! Wir fordern die Bundesregierung auf, Atomwaffen aufgrund der katastrophalen humanitären Folgen ihres Einsatzes zu ächten und dem Atomwaffen-Verbotsvertrag beizutret
en, die atomare Teilhabe Deutschlands zu beenden und alle hier gelagerten US-Atombomben zu entfernen, kooperative Sicherheit durch eine Politik der Friedenslogik zu betreiben und damit die atomare Abschreckung überwinden zu helfen. Die Mahnaktion auf der Museumsbrücke wird veranstaltet von: NEFF, Friedensmuseum Nürnberg, Mission EineWelt, Pazifik-Informationsstelle Neuendettelsau und IPPNW