Wir Wollen Reden:
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Wir wollen reden.
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Wir Wollen Reden:
https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/roger-koeppel-sanktionen-li.10011845
Der Autor schließt seinen Beitrag mit diesen Worten:

"... Die Maßnahme, die angeblich dem Schutz der Demokratie dient, droht eben jene liberalen Prinzipien zu untergraben, die sie verteidigen soll. Die Angst vor dem existenziellen Ruin durch Sanktionen erzeugt ein Klima der Selbstzensur, in dem kontroverse Analysen und Perspektiven aus Furcht vor dem Stigma des Propagandisten gar nicht mehr geäußert werden.
Eine wehrhafte Demokratie sollte ihre Stärke nicht aus Verboten, sondern aus der Kraft des offenen Arguments, der Förderung von Medienkompetenz und der Vielfalt eines freien Diskurses ziehen. Wo endet der vermeintliche Schutz vor Propaganda, und wo beginnt die Zensur von Andersdenkenden? Der Fall Köppel könnte hierfür zum Lackmustest werden."

Der Tatbestand der Meinungsunterdrückung, also Zensur, ist bereits mit den vorhandenen Sanktionen gegen Alina Lipp, Thomas Röper, ,Hüseyin Doğru, Natalie Yamb und Jacques Baud erfüllt. Die großen und kleinen EU Technokraten setzen zu ihrem Machterhalt offen auf Willkür und Despotie.
Wir lagen leider richtig, als wir schon beim Kampf für die Freilassung von Julian Assange sagten, daß die Meinungs- und Pressefreiheit entweder für alle gilt, oder gar nicht.

Wir fordern das sofortige Ende aller völkrrechtwidrigen EU Sanktionen!

Auf ein neues, diesmal hoffentlich erfolgreiches Amtsenthebungsverfahren gegen Frau v.d. Leyen!
🙏1
Forwarded from Aya Velázquez
Ein halbes Jahrzehnt seit dem Beginn von Corona und vier Jahre seit meiner journalistischen Tätigkeit „aus Notwehr“ möchte ich mal einige persönliche Gedanken teilen, die mir schon länger auf der Seele brennen - ein Brief zum Jahresausklang an meine Leser:

https://www.velazquez.press/p/funf-jahre-corona-wo-stehen-wir

t.me/ayawasgeht
Aya Velázquez
Ein halbes Jahrzehnt seit dem Beginn von Corona und vier Jahre seit meiner journalistischen Tätigkeit „aus Notwehr“ möchte ich mal einige persönliche Gedanken teilen, die mir schon länger auf der Seele brennen - ein Brief zum Jahresausklang an meine Leser:…
"
Liebe Leser,


Ein aufregendes und auf vielen Ebenen erschütterndes Jahr neigt sich dem Ende zu. Wer meine Arbeit länger verfolgt, weiß, dass ich selten persönliche Ansprachen an meine Leser richte, und mich eher auf faktische Berichterstattung fokussiere. Doch an diesem Jahresende - ein halbes Jahrzehnt nach dem Beginn von Corona, und vier Jahre seit dem Beginn meiner journalistischen Tätigkeit „aus Notwehr“ – habe ich das Bedürfnis, Ihnen mal einige persönliche Gedanken mitzuteilen, die mir schon länger auf der Seele brennen.

Zunächst möchte mich bei allen Menschen bedanken, die in den letzten Jahren freie Journalisten und freie Medien unterstützt haben. Denn bei allem, was man politisch derzeit zurecht beklagen kann: Wir haben in Deutschland inzwischen trotz massiver politischer Repressionen wie Zensur, Strafanzeigen, Hausdurchsuchungen, Kontokündigungen und anderen Schikanen eine wirklich vielfältige, freie Medienlandschaft, die teilweise beeindruckende Qualität und Reichweiten erzielt. Der Einfluss der freien Medien auf den politischen Diskurs dieses Landes darf in meinen Augen nicht mehr unterschätzt werden – er ist zu einem relevanten Faktor im politischen Meinungsbildungsprozess geworden.
...

Dass es diesen stillen Paradigmenwechsel gibt, sowie eine freie Medienlandschaft, die diesen maßgeblich mit befördert hat, war nur möglich dank Ihrer Unterstützung. Sie dürfen sich mit gutem Recht als Teil von etwas fühlen, das den Namen „Graswurzelbewegung“ wirklich verdient – im Gegensatz zu den millionenschweren Astroturf-Kampagnen, die in den letzten Jahren über der Bevölkerung ausgerollt wurden, um für grundrechtsverletzende politische Vorhaben eine breite öffentliche Zustimmung zu simulieren. Die öffentliche Zustimmung zu freien Medien ist echt – weil in letzter Konsequenz Sie es sind, die bestimmen, was Sie sehen und lesen, und welchen Stimmen Sie Relevanz verleihen wollen.


Die größte Enttäuschung des letzten Jahres waren für mich Medien und Figuren des öffentlichen Lebens - vorrangig aus dem rechten Spektrum - die sich in Corona-Zeiten noch feurig für die Grundrechte eingesetzt hatten, aber angesichts des Genozids in Gaza unkritisch auf die Seite des Völkermörders Israel schlugen. In meinen Augen haben sie damit jedwede Berechtigung, sich auf die universalen Werte der Aufklärung zu berufen, verwirkt. Im Grunde haben sie gezeigt, dass es ihnen bei ihrem Abwehrkampf während der Corona-Zeit nur um sich selbst ging, und nicht um demokratische Grundwerte und -prinzipien. Für mich ist der Genozid in Gaza - wie für jeden fühlenden Menschen - der Holocaust unserer Zeit. Die dort verübten Grausamkeiten übersteigen mein emotionales Fassungsvermögen und haben mich im vergangenen Jahr oft zum Weinen gebracht. Sie traumatisieren nicht nur das palästinensische Volk, sondern die gesamte Welt. Und man sollte sich nicht täuschen lassen: Was den Menschen in Gaza angetan werden darf, das darf uns allen angetan werden. Wir leben in einem Land, das diesen Genozid nicht nur legitimiert, sondern den Völkermörder mit Waffen beliefert. Unser Bundeskanzler reist zu Netanyahu, einem international gesuchten Völkermörder. Deutschland und Israel unterhalten inzwischen sogar gemeinsame Polizei-Ausbildungsgänge in Bereichen wie “Cyberabwehr, Künstliche Intelligenz und »Gefangenenwesen«”, wie über eine kleine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag herauskam.

Ich habe im letzten Jahr festgestellt: Beim Thema Palästina verläuft meine rote Linie. Menschen, die das Töten Unschuldiger rechtfertigen oder gar begrüßen, habe ich im letzten Jahr geblockt. Darunter auch große Accounts und vormals gute Bekannte. Sofern hier keine Entschuldigungen kommen, bleibt das auch die nächsten Jahre so. Ich verzichte lieber auf Reichweite, als mich auf gewisse ethische Mindeststandards in meinen Netzwerken nicht mehr verlassen zu können. Ich halte es für weitaus schlimmer, den Gaza-Genozid zu rechtfertigen, als die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung. Die Befürworter letzterer waren ja zumindest überzeugt, dass dadurch weniger Menschen sterben würden.
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Aya Velázquez
Ein halbes Jahrzehnt seit dem Beginn von Corona und vier Jahre seit meiner journalistischen Tätigkeit „aus Notwehr“ möchte ich mal einige persönliche Gedanken teilen, die mir schon länger auf der Seele brennen - ein Brief zum Jahresausklang an meine Leser:…
Möglicherweise lebten sie dabei auch unbewusste, totalitäre Neigungen aus, die wir wohl alle in unterschiedlichen Graden in uns tragen - nicht schön. Aber bei der Rechtfertigung, Verharmlosung oder Glorifizierung eines Genozids bewegen wir uns in einer ganz anderen Liga menschlicher Abgründe. Jenseits des Spaltungs-Geheuls halte ich es für angebracht, Mitmenschen auch hin und wieder mal die rote Karte zu zeigen – und zwar aus genau den gleichen Gründen, aus denen wir uns auch gegen die Corona-Maßnahmen ausgesprochen haben: Weil Freiheit und Grundrechte für alle Menschen auf diesem Planeten zu gelten haben.
..."
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Forwarded from Macht Frieden!
Unsere Kinder geben wir nicht!

Am Valentinstag 2026 protestierten wir gegen die Münchner "Sicherheitskonferenz" der Kriegstreiber. Auf unserer Demo sprechen der Theologe Eugen Drewerman, die ehem. Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen, die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guerot, der Außenpolitiker Rainer Rothfuss MdB und der Friedensaktivist Michael Aggelidis. Tolle Musiker begleiten unsere Kundgebung. Sei dabei!

Samstag 14.02.2026
Kundgebung und Umzug
13:00 Uhr Odeonsplatz
München

Fordert mit uns:

👉 Keine Kriegsdienstpflicht für unsere Kinder!
👉 Keine Kriegskonferenz! Wir wollen Friedenskonferenzen auf dt. Boden!
👉 Keine Stationierung von Mittelstreckenwaffen!
👉 Diplomaten statt Granaten! Keine Waffenlieferungen in Krisengebiete!
👉 Waffenkontrollverhandlungen statt Aufrüstung! Friedensgebot des Grundgesetzes achten!
👉 Kein Geld für Rüstung und Kriege!

Wir sehen uns gerne am Valentinstag 2026 auf der Straße. Make love, not war.

@machtfrieden

#muc1402
#machtfrieden
#siko2026
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Forwarded from Wir Wollen Reden:
PLATZ! Der Freiheit

Auch am ersten Samstag im neuen Jahr hat die Notaufnahme im Tollhaus geöffnet: Die versierten und geübten Operateure Michael Sailer und Franz Esser versuchen in ihrer literarisch-musikalischen Soirée etwas Trost und Rat zu spenden mit ihren Geschichten und Liedern, und so dem alltäglichen Wahnsinn entgegenzutreten.

Ort der Handlung ist die Galerie Röver in der Großweidenmühlstraße 19 zu Nürnberg, Einlaß ist um 17:00, Beginn um 18:00 - der Eintritt ist frei, Spenden willkommen.
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Forwarded from o lefkos pyrgos
Emmanuel Todd am 29.12.2025:
„Der Krieg in der Ukraine wird im Westen als russische Invasion wahrgenommen, und natürlich gebe ich zu, dass es die russische Armee war, die in die Ukraine einmarschiert ist. Doch die historische Realität ist, dass die wahre Ursache des Konflikts die NATO-Osterweiterung nach Russland über die Ukraine und der Krieg ist, den die Ukrainer selbst, vom Westen angeheizt, gegen die Russen im Donbass führen. Es stimmt absolut, dass dieser Krieg für die Russen ein Verteidigungskrieg ist. Für mich ist es offensichtlich, dass die Amerikaner und Europäer die Aggressoren sind, da sie bis auf tausend Kilometer an Moskau herangekommen sind. Das ist die objektive Situation. Faszinierend ist, dass diese Aggressoren glauben, sie würden angegriffen und seien gezwungen, sich zu verteidigen. Es herrscht eine gewisse Absurdität in unserer Situation in Europa.“
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⭐️ Liebe Freunde!

🌟 Heute ist Silvester und der Jahreswechsel steht vor der Tür.

⭐️ Wir wünschen Ihnen ein frohes neues Jahr voller Hoffnung, Gesundheit und Glück, mit einer großzügigen Prise Spaß! Möge die Nähe Ihrer Lieben, Familie und Freunde Ihr Herz mit Freude erfüllen!
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"Über den Anbruch gesegneter Jahrhunderte


Müßte nicht die Menschheit angesichts all dieser Maschinen und technischen Künste,
welche ihr gestatten, sich leicht zu ernähren, den Eindruck haben, sich am Morgen
eines langen, reichen Tages zu befinden, die rosige Morgenröte und den frischen Wind
verspüren, die den Anbruch gesegneter Jahrhunderte anzeigen? Warum ist es ringsherum so grau, und warum geht erst jener unheimliche Dämmerungswind, bei dessen
Aufkommen, wie es heißt, die Sterbenden sterben?

Verfault eine herrschende Klasse, dann wird der Fäulnisgeruch beherrschend."

(Bert Brecht, Schriften zu Politik und Gesellschaft, 1919-1956)
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Wir Wollen Reden:
Forum Geopolitica, ehemals Stimme aus Russland https://forumgeopolitica.com/de
" Trumps Prahlerei
Wenn man den Ankündigungen des amerikanischen Präsidenten zuhört und sie für bare Münze nimmt, könnte man den Eindruck gewinnen, dass viele großartige Dinge getan werden. Aber man muss nicht lange suchen, um festzustellen, dass diese großartigen Pläne reine Fiktion sind. Und wenn man wirklich intensiv nach einem Bereich sucht, in dem die Vereinigten Staaten noch immer weltweit führend sind, dann ist es genau dieser: Suspendierung des Zweifels.

...

Januar 2025 schlug Donald Trump vor, eine große Flotte von Eisbrechern zu bauen – etwa 40 bis 48 Stück –, wobei er ausdrücklich „etwa 40 große Eisbrecher” erwähnte. Im März 2025 wurde er mit den Worten zitiert, er sei „im Begriff, 48 Eisbrecher zu bestellen”, um dem Einfluss Russlands und Chinas in der Arktis entgegenzuwirken. Zu diesem Zweck wurden einige Gespräche mit Finnland geführt, wo diese Flotte gebaut werden sollte. Die Finnen verfügen jedoch nicht über die Kompetenz zum Bau solcher Schiffe.
...

Nun, das macht nichts. Das ist Schnee von gestern. Im Mai dieses Jahres schlug Donald Trump ein Raketenabwehrsystem namens „Golden Dome“ vor. Es wäre natürlich das beste, futuristischste und insgesamt hervorragendste Raketenabwehrsystem, das Männer, Frauen, Kinder und kleine pelzige Tiere kennen.
...

Nun gut, dann vergessen wir diesen „Goldenen Dom“ einfach. Weiter geht's. Vor kurzem kündigte Trump den Bau einer Flotte von Schlachtschiffen der „Trump-Klasse“ an, die mit Atom- und Hyperschallraketen und natürlich Lasern und Railguns ausgestattet sein sollen. Dazu müsste die US-Schiffbauindustrie zumindest zu Polen aufschließen. Derzeit verfügt die USA über etwa 0,2 % der weltweiten Schiffbaukapazitäten, während China, Südkorea und Japan zusammen über 90 % des Marktes beherrschen.
...

Was haben diese drei Projekte gemeinsam? Es handelt sich dabei eher um Medienkampagnen als um echte Projekte. Ja, es werden möglicherweise beträchtliche Mittel bereitgestellt und auf verschiedene interessante Arten verwendet (Konferenzen, Berichte, 3D-Renderings, PowerPoint-Präsentationen, Catering-Mittagessen, Flüge und Hotelaufenthalte an exotischen Orten). Aber es wird niemals Eisbrecher, goldene Kuppeln oder Trump-Kriegsschiffe geben. Die Erzielung tatsächlicher, physischer, realer Effekte ist nicht das Ziel von Trumps Ankündigungen.

Ich habe es schon einmal gesagt, aber ich glaube, es lohnt sich, es zu wiederholen: Trump ist kein ergebnisorientierter Mensch. Technische oder organisatorische Details interessieren ihn nicht. Ihm ist wichtig, wie er im Fernsehen wirkt, das er gerne sieht. Außerdem muss er ständig die Aufmerksamkeit von seinen Misserfolgen ablenken. Der Stellvertreterkrieg in der Ukraine dauert so lange, bis der Ukraine das Geld ausgeht und die Mitglieder des Kiewer Regimes fliehen. Die Konfrontation mit Venezuela hat zu nichts geführt. Alle Kriege, die Trump angeblich beendet hat, schwelen in Wirklichkeit weiter.

Trump weiß, dass die meisten Wähler in den USA noch oberflächlicher sind als er selbst und das Gedächtnis von kleinen tropischen Fischen haben. Trumps Vorschläge sind keine Tatsachenbehauptungen, sie sind nicht einmal Absichtserklärungen, sie sind bloße Übertreibungen. Übertreibungen sind übertriebene, subjektive Lobeshymnen oder Werbesprüche, die kein vernünftiger Mensch als Tatsachen akzeptieren würde. Sie werden als Verteidigung gegen Vorwürfe der irreführenden Werbung oder des Betrugs eingesetzt, indem argumentiert wird, dass sie nicht als konkrete, glaubwürdige und beweisbare Tatsachenbehauptungen ausgelegt werden können. Übertreibungen sind Teil von Trumps Kernkompetenz.

Er setzt auf Übertreibungen, weil sie bei seiner Zielgruppe, den amerikanischen Fernsehzuschauern/Wählern, funktionieren. Etwa die Hälfte der Wähler glaubt, dass Trump Amerika wieder groß machen kann; der Rest glaubt, dass Amerika schon großartig ist, so wie es ist. Beide Hälften scheinen sich in ihrer Einschätzung der beständigen Größe Amerikas ziemlich zu irren. Die Führer großer Nationen verlassen sich nicht auf Übertreibungen, sie erreichen Großes.
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