John Mearsheimer: “We’re not going to win this war with Iran” | UpFront
https://youtube.com/watch?v=TXX39ly5LTs&is=0c8-05_PvYnSXEB_
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John Mearsheimer: “We’re not going to win this war with Iran” | UpFront
The United States has once again found itself drawn into a major conflict in the Middle East, this time with Iran.
But a key question is now being debated: who pushed Washington into this conflict?
Israel has played a central role in encouraging a confrontation…
But a key question is now being debated: who pushed Washington into this conflict?
Israel has played a central role in encouraging a confrontation…
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Kein Mensch,
kein Cent
der Bundeswehr! 🔥
Kein Wehrzwang für niemand!
#Merz #leckeier #SchulstreikgegenWehrpflicht
@Aktion_red
Quelle: Schulstreikbündnis und SDAJ München https://www.instagram.com/reel/DV00KkbiFLe/
kein Cent
der Bundeswehr! 🔥
Kein Wehrzwang für niemand!
#Merz #leckeier #SchulstreikgegenWehrpflicht
@Aktion_red
Quelle: Schulstreikbündnis und SDAJ München https://www.instagram.com/reel/DV00KkbiFLe/
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Neo von Terra - Bella Ciao 2026 - deutsch - Kabarett "Affenbrot" (Haus d...
https://youtube.com/watch?v=KyXVxiOIwoA&is=c4ta31Q8wCdmdSOb
https://youtube.com/watch?v=KyXVxiOIwoA&is=c4ta31Q8wCdmdSOb
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Neo von Terra - Bella Ciao 2026 - deutsch - Kabarett "Affenbrot" (Haus des Geldes)
Dieser deutschsprachige Bella Ciao Song ist Teil meines Kabarettprogramms: "Affenbrot". Der Songtext stammt aus eigener Feder. Das Video wurde im Zentrum von Nürnberg am Platz vor der Lorenzkirche aufgenommen. Ich selbst war unter der Affenmaske. Nähere Info…
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"Ökumenisches Rahmenkonzept Seelsorge und Akutintervention im Spannungs-, Bündnis- und Verteidigungsfall"
«Kirche und Militär arbeiten im Kriegsfall eng zusammen. Die deutschen Bischöfe und das Verteidigungsministerium (BMVg) vereinbarten einen Plan, der bisher geheim gehalten wurde. Er heißt: "Ökumenisches Rahmenkonzept Seelsorge und Akutintervention im Spannungs-, Bündnis- und Verteidigungsfall". Auch bekannt als "Geistlicher Operationsplan Deutschland", abgekürzt GOD oder "Geistlicher OPLAN".
[...]
In diesem Papier steht, dass wir (Diakone, Pfarrer, Pastor*innen) im Kriegsfall die vielen Todesnachrichten überbringen sollen, uns um den Kriegs-Witwen und -Waisen beistehen sollen, dass wir im Kriegsfall eng mit "staatlichen Stellen zusammenarbeiten" sollen und vor allem dass wir für "Ruhe und Ordnung" im Land sorgen sollen.
Warum steht im oben genannten Plan NICHT, dass wir im Kriegsfall zur Kriegsdienstverweigerung aufrufen und Deserteure unterstützen sollen?
Warum steht im oben genannten Plan nicht, dass wir uns im Kriegsfall für einen sofortigen Waffenstillstand, für Abrüstung, Verhandlungen und gewaltfreie Methoden einsetzen sollen?
Unter Federführung der Pax-Christi-Kommission Friedenspolitik wird derzeit ein Papier entwickelt, das sich gegen den Geistlichen OPLAN richtet. Wenn dieses Papier fertig erstellt ist, soll es - so ist der Plan - von möglichst vielen christlichen Friedensgruppen unterstützt werden.
Kirche und Militär arbeiten im Kriegsfall eng zusammen. Die deutschen Bischöfe und das Verteidigungsministerium (BMVg) vereinbarten bereits Ende 2025 einen Plan, der bisher geheim gehalten wurde. Er heißt: "Ökumenisches Rahmenkonzept Seelsorge und Akutintervention im Spannungs-, Bündnis- und Verteidigungsfall". Auch bekannt als "Geistlicher Operationsplan Deutschland", abgekürzt GOD oder "Geistlicher OPLAN".
Mehr Infos: https://www.militaerseelsorge-abschaffen.de/news/okumenisches-rahmenkonzept-seelsorge-und-akutintervention-im-spannungs-bundnis-und-verteidigungsfall/ »
https://www.militaerseelsorge-abschaffen.de/news/okumenisches-rahmenkonzept-seelsorge-und-akutintervention-im-spannungs-bundnis-und-verteidigungsfall/
LINK zum Dokument: https://cc865bc23c.clvaw-cdnwnd.com/da2e918773a36d31ad5c84390e464081/200003222-8c7dd8c7df/202509_geistl_oplan_ackermann.pdf
«Kirche und Militär arbeiten im Kriegsfall eng zusammen. Die deutschen Bischöfe und das Verteidigungsministerium (BMVg) vereinbarten einen Plan, der bisher geheim gehalten wurde. Er heißt: "Ökumenisches Rahmenkonzept Seelsorge und Akutintervention im Spannungs-, Bündnis- und Verteidigungsfall". Auch bekannt als "Geistlicher Operationsplan Deutschland", abgekürzt GOD oder "Geistlicher OPLAN".
[...]
In diesem Papier steht, dass wir (Diakone, Pfarrer, Pastor*innen) im Kriegsfall die vielen Todesnachrichten überbringen sollen, uns um den Kriegs-Witwen und -Waisen beistehen sollen, dass wir im Kriegsfall eng mit "staatlichen Stellen zusammenarbeiten" sollen und vor allem dass wir für "Ruhe und Ordnung" im Land sorgen sollen.
Warum steht im oben genannten Plan NICHT, dass wir im Kriegsfall zur Kriegsdienstverweigerung aufrufen und Deserteure unterstützen sollen?
Warum steht im oben genannten Plan nicht, dass wir uns im Kriegsfall für einen sofortigen Waffenstillstand, für Abrüstung, Verhandlungen und gewaltfreie Methoden einsetzen sollen?
Unter Federführung der Pax-Christi-Kommission Friedenspolitik wird derzeit ein Papier entwickelt, das sich gegen den Geistlichen OPLAN richtet. Wenn dieses Papier fertig erstellt ist, soll es - so ist der Plan - von möglichst vielen christlichen Friedensgruppen unterstützt werden.
Kirche und Militär arbeiten im Kriegsfall eng zusammen. Die deutschen Bischöfe und das Verteidigungsministerium (BMVg) vereinbarten bereits Ende 2025 einen Plan, der bisher geheim gehalten wurde. Er heißt: "Ökumenisches Rahmenkonzept Seelsorge und Akutintervention im Spannungs-, Bündnis- und Verteidigungsfall". Auch bekannt als "Geistlicher Operationsplan Deutschland", abgekürzt GOD oder "Geistlicher OPLAN".
Mehr Infos: https://www.militaerseelsorge-abschaffen.de/news/okumenisches-rahmenkonzept-seelsorge-und-akutintervention-im-spannungs-bundnis-und-verteidigungsfall/ »
https://www.militaerseelsorge-abschaffen.de/news/okumenisches-rahmenkonzept-seelsorge-und-akutintervention-im-spannungs-bundnis-und-verteidigungsfall/
LINK zum Dokument: https://cc865bc23c.clvaw-cdnwnd.com/da2e918773a36d31ad5c84390e464081/200003222-8c7dd8c7df/202509_geistl_oplan_ackermann.pdf
Forwarded from Fresse Frei!
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Whistleblower veröffentlicht kirchliche Kriegsvorbereitungen
Dass die beiden deutschen Großkirchen sich auf die Seelsorge im Kriegsfall vorbereiten, ist schon länger bekannt. Nun kam erstmals ein wichtiger Bestandteil des sogenannten "Geistlichen Operationsplans Deutschland" an die Öffentlichkeit.
Von Astrid Sigena
—————
Folgt unserem Kanal, der die von Deutschlands ehemaliger Außenministerin versprochene "Fressefreiheit" wörtlich nimmt und Podcasts von RT DE veröffentlicht.
👉 @fresse_frei
Dass die beiden deutschen Großkirchen sich auf die Seelsorge im Kriegsfall vorbereiten, ist schon länger bekannt. Nun kam erstmals ein wichtiger Bestandteil des sogenannten "Geistlichen Operationsplans Deutschland" an die Öffentlichkeit.
Von Astrid Sigena
—————
Folgt unserem Kanal, der die von Deutschlands ehemaliger Außenministerin versprochene "Fressefreiheit" wörtlich nimmt und Podcasts von RT DE veröffentlicht.
👉 @fresse_frei
Forwarded from Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
❗️ Stellungnahme des russischen Außenministeriums zur Verschärfung der Krise im Nahen Osten
• Mit ihrem heimtückischen, unprovozierten Angriff auf den Iran haben die USA und Israel eine beispiellose Gewaltspirale im Nahen Osten ausgelöst, deren Ende nicht abzusehen ist. Die Zahl der Opfer dieser amerikanisch-israelischen Aggression geht in die Hunderte und Tausende, der zivilen Infrastruktur wird irreparabler Schaden zugefügt, unter den iranischen Vergeltungsschlägen leiden auch die Nachbarländer, und der Schiffsverkehr auf der für die Weltwirtschaft so wichtigen Route durch die Straße von Hormus ist lahmgelegt.
• Die einst stabile und friedliche Region am Persischen Golf droht rasch in Chaos und Unsicherheit zu versinken. Die wirtschaftlichen Folgen des von Washington und Tel Aviv initiierten Angriffs sind weit über die Grenzen des Konfliktgebiets hinaus – ja weltweit – zunehmend spürbar.
• Anstatt nach Wegen zur Deeskalation und zur Rückkehr an den Verhandlungstisch zu suchen, ist vielmehr eine weitere gegenseitige Verschärfung der Lage zu beobachten, begleitet von immer tödlicheren und zerstörerischeren Angriffen.
☝️ Wir erneuern unseren eindringlichen Appell an alle Seiten, die Kampfhandlungen unverzüglich einzustellen und die Situation in politische und diplomatische Bahnen zu lenken. Vor allem gilt es, Angriffe auf zivile Objekte und Infrastruktur zu beenden sowie das Leid und Sterben der Zivilbevölkerung zu verhindern – sowohl in den arabischen Staaten am Persischen Golf als auch im Iran.
• Wie bisher sind wir bereit, im Rahmen unserer Möglichkeiten zur langfristigen und nachhaltigen Beilegung des Konflikts beizutragen.
@RusBotschaft
#Iran #USA #Israel
• Mit ihrem heimtückischen, unprovozierten Angriff auf den Iran haben die USA und Israel eine beispiellose Gewaltspirale im Nahen Osten ausgelöst, deren Ende nicht abzusehen ist. Die Zahl der Opfer dieser amerikanisch-israelischen Aggression geht in die Hunderte und Tausende, der zivilen Infrastruktur wird irreparabler Schaden zugefügt, unter den iranischen Vergeltungsschlägen leiden auch die Nachbarländer, und der Schiffsverkehr auf der für die Weltwirtschaft so wichtigen Route durch die Straße von Hormus ist lahmgelegt.
• Die einst stabile und friedliche Region am Persischen Golf droht rasch in Chaos und Unsicherheit zu versinken. Die wirtschaftlichen Folgen des von Washington und Tel Aviv initiierten Angriffs sind weit über die Grenzen des Konfliktgebiets hinaus – ja weltweit – zunehmend spürbar.
• Anstatt nach Wegen zur Deeskalation und zur Rückkehr an den Verhandlungstisch zu suchen, ist vielmehr eine weitere gegenseitige Verschärfung der Lage zu beobachten, begleitet von immer tödlicheren und zerstörerischeren Angriffen.
☝️ Wir erneuern unseren eindringlichen Appell an alle Seiten, die Kampfhandlungen unverzüglich einzustellen und die Situation in politische und diplomatische Bahnen zu lenken. Vor allem gilt es, Angriffe auf zivile Objekte und Infrastruktur zu beenden sowie das Leid und Sterben der Zivilbevölkerung zu verhindern – sowohl in den arabischen Staaten am Persischen Golf als auch im Iran.
• Wie bisher sind wir bereit, im Rahmen unserer Möglichkeiten zur langfristigen und nachhaltigen Beilegung des Konflikts beizutragen.
@RusBotschaft
#Iran #USA #Israel
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Forwarded from Bastian_Barucker (bastian barucker)
Der Leiter des Nationalen Zentrums für Terrorismusbekämpfung der Vereinigten Staaten, Joseph Kent, tritt wegen des Krieges der USA und Israels gegen den Iran zurück: „Ich kann den andauernden Krieg gegen den Iran nicht guten Gewissens unterstützen. Der Iran stellte keine unmittelbare Bedrohung für unser Land dar, und es ist offensichtlich, dass wir diesen Krieg aufgrund des Drucks seitens Israels und seiner mächtigen Lobby begonnen haben,“ Quelle: https://www.jpost.com/american-politics/article-890283
🔥1
Seniora.org - Der Konflikt zwischen Iran und den USA weitet sich zu einem langwierigen Abnutzungskrieg aus.
https://seniora.org/politik-wirtschaft/politik/der-konflikt-zwischen-iran-und-den-usa-weitet-sich-zu-einem-langwierigen-abnutzungskrieg-aus
https://seniora.org/politik-wirtschaft/politik/der-konflikt-zwischen-iran-und-den-usa-weitet-sich-zu-einem-langwierigen-abnutzungskrieg-aus
seniora.org
Seniora.org - Der Konflikt zwischen Iran und den USA weitet sich zu einem langwierigen Abnutzungskrieg aus.
Gegengewicht gegen Wertezerstörung, Orientierungslosigkeit, Jugendgewalt und vor allem den grassierenden Kriegswahnsinn
🔥1
Wir Wollen Reden:
Seniora.org - Der Konflikt zwischen Iran und den USA weitet sich zu einem langwierigen Abnutzungskrieg aus. https://seniora.org/politik-wirtschaft/politik/der-konflikt-zwischen-iran-und-den-usa-weitet-sich-zu-einem-langwierigen-abnutzungskrieg-aus
" ...
Im krassen Gegensatz zu Trumps Stil, den Amerikanern die Informationszufuhr zu diktieren, widmete Mojtaba einen wesentlichen Teil seiner Erklärung der zentralen Rolle des iranischen Volkes. Für den Iran ist dieser Krieg kein „Ausflug“; auch der „Sieg“ lässt sich nicht wie im Sport mit Kaffeelöffeln messen, wo das Ergebnis den Sieger in einer bestimmten Zeitachse bestimmt.
Nick Walsh von CNN begann seinen brillanten Essay heute mit folgenden Worten: „Die Prahlerei und die Videos im Gamer-Stil der US-Regierung… verschleiern den außerordentlichen Ernst einer unlösbaren Situation: Wie weit müssen die Amerikaner gehen, nicht nur um zu verkünden: ‚Wir haben gewonnen‘, wie Trump es am Mittwoch tat,… sondern um den Iran dazu zu bringen, sich so zu verhalten, als hätte er eine Niederlage erlitten?“
„Trump ist nun in die älteste Falle der modernen Kriegsführung getappt – in dem Glauben, dass eine schnelle, präzise Militäroperation rasche und dauerhafte politische Folgen nach sich ziehen wird… Unabhängig davon, mit welcher Gewalt ein Militär zu Beginn Erfolg hat oder scheitert, ist das Volk, das es angreift, umso entschlossener, sein Land und seine Heimat zu verteidigen.“
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Im krassen Gegensatz zu Trumps Stil, den Amerikanern die Informationszufuhr zu diktieren, widmete Mojtaba einen wesentlichen Teil seiner Erklärung der zentralen Rolle des iranischen Volkes. Für den Iran ist dieser Krieg kein „Ausflug“; auch der „Sieg“ lässt sich nicht wie im Sport mit Kaffeelöffeln messen, wo das Ergebnis den Sieger in einer bestimmten Zeitachse bestimmt.
Nick Walsh von CNN begann seinen brillanten Essay heute mit folgenden Worten: „Die Prahlerei und die Videos im Gamer-Stil der US-Regierung… verschleiern den außerordentlichen Ernst einer unlösbaren Situation: Wie weit müssen die Amerikaner gehen, nicht nur um zu verkünden: ‚Wir haben gewonnen‘, wie Trump es am Mittwoch tat,… sondern um den Iran dazu zu bringen, sich so zu verhalten, als hätte er eine Niederlage erlitten?“
„Trump ist nun in die älteste Falle der modernen Kriegsführung getappt – in dem Glauben, dass eine schnelle, präzise Militäroperation rasche und dauerhafte politische Folgen nach sich ziehen wird… Unabhängig davon, mit welcher Gewalt ein Militär zu Beginn Erfolg hat oder scheitert, ist das Volk, das es angreift, umso entschlossener, sein Land und seine Heimat zu verteidigen.“
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Forwarded from Stopp Air Base Ramstein
NEIN zur Wehrpflicht - Postkartenaktion
Zum internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung will die Friedenskooperative am 15. Mai Tausende von Postkarten an die Abgeordneten des Bundestages senden und damit den Protest gegen die Wehrpflicht zum Ausdruck bringen.
Alle Abgeordneten erhalten von der Kooperation einen Brief, dem exemplarisch unterzeichnete Postkarten sowie ein Anschreiben beiliegen, indem sie noch einmal die zentralen Forderungen und Beweggründe darlegen.
Weitere Infos findet ihr hier und wie ihr bei der Aktion unterstützend mitwirken könnt.
#Friedenscamp
#AktivfürdenFrieden
#StoppAirBaseRamstein
Zum internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung will die Friedenskooperative am 15. Mai Tausende von Postkarten an die Abgeordneten des Bundestages senden und damit den Protest gegen die Wehrpflicht zum Ausdruck bringen.
Alle Abgeordneten erhalten von der Kooperation einen Brief, dem exemplarisch unterzeichnete Postkarten sowie ein Anschreiben beiliegen, indem sie noch einmal die zentralen Forderungen und Beweggründe darlegen.
Weitere Infos findet ihr hier und wie ihr bei der Aktion unterstützend mitwirken könnt.
#Friedenscamp
#AktivfürdenFrieden
#StoppAirBaseRamstein
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Wir Wollen Reden:
https://overton-magazin.de/top-story/oplan-offenlegen-wer-krieg-organisiert-hat-kein-recht-auf-geheimhaltung/
" ... Ein Kommentar.
Krieg und Krise unterscheiden sich nur in einem Buchstaben. Sie reden von Krise und meinen Krieg. Die Vorbereitung auf den Krieg begann in Deutschland spätestens im Oktober 2020 unter Corona-Bedingungen. Seither baut die Bundeswehr eine neue Struktur auf, die sogenannten Landeskommandos, territoriale Führungskommandobehörden in jedem Bundesland und in Berlin. Den Angriff russischer Truppen auf das Nachbarland gab es da noch lange nicht. Was es gab, war der Krieg der ukrainischen Zentralmacht gegen Regionen im Osten des eigenen Landes. Doch dieser Krieg galt als legitim, denn er entzog sich der nationalistischen Logik für Krieg, der nur als solcher bezeichnet wird, wenn er zwischen zwei Ländern stattfindet. Geht die Armee gegen die eigene Bevölkerung vor, gilt das als innere Angelegenheit, in die man sich nicht einmischt. Schließlich will das im Zweifel jede Herrschaft selber in Anspruch nehmen können.
Soweit eine kurze Vorbemerkung zum Kontext, in dem die Kriegsvorbereitungen in Deutschland stehen. Die folgen, was sich inzwischen herumgesprochen haben könnte, dem sogenannten Operationsplan Deutschland, abgekürzt: OPLAN. Danach werden die militärischen Strukturen, die die Bundeswehr aber auch die Nato umfassen, mit den zivilen öffentlichen Strukturen, Ministerien, Ämter und Behörden, verknüpft. Die Führung dabei hat die Bundeswehr. Es geht also nicht darum, dass die deutsche Armee die zivile Infrastruktur schützt, sondern dass mit dieser Infrastruktur die Bundeswehr unterstützt wird. Nicht Verteidigung ist das Motiv, sondern Angriff.
Einzelheiten dieses Operationsplans sind geheim, groß darüber geredet wird deshalb gleich zweimal nicht, also weder über Inhalte noch über die Existenz des Plans an sich. Die – nationalistisch gewordenen – Parteien und Medien akzeptieren und tragen diese Vorgaben mit, so wie sie die Kriegsunterstützung der Ukraine durch Geld, Waffen, Ausbildung und Versorgung von Verletzten mittragen, und wie sie noch die letzte Corona-Maßnahme kritiklos mitgetragen haben.
Wer der Gegner ist, gegen den man vorgehen will, wird relativ offen genannt: „Putin“. Mit einem Namen wird der russische politisch-militärische Komplex derart verkürzt und personalisiert, damit auch der Dümmste noch begreifen soll, gegen wen oder was er sich zu wenden hat. Die „Bedrohungslage“ sei schon „sehr akut“, äußerte bereits vor einiger Zeit der Territorial-Kommandeur für Baden-Württemberg – und wörtlich: „Der Feind heißt Russland.“ Die „erste Angriffsphase des Gegners“ laufe schon längst, so der Bundeswehr-Offizier weiter, es gebe massive Ausspähungen, Abhören von Handys, jeden Tag.
In den Augen der Bundeswehr befindet sich Deutschland also „längst“ im Krieg – beziehungsweise umgekehrt: Russland im Krieg mit Deutschland. Militärs, so scheint es, die nur darauf warteten, endlich wieder munitionieren zu dürfen.
... "
Krieg und Krise unterscheiden sich nur in einem Buchstaben. Sie reden von Krise und meinen Krieg. Die Vorbereitung auf den Krieg begann in Deutschland spätestens im Oktober 2020 unter Corona-Bedingungen. Seither baut die Bundeswehr eine neue Struktur auf, die sogenannten Landeskommandos, territoriale Führungskommandobehörden in jedem Bundesland und in Berlin. Den Angriff russischer Truppen auf das Nachbarland gab es da noch lange nicht. Was es gab, war der Krieg der ukrainischen Zentralmacht gegen Regionen im Osten des eigenen Landes. Doch dieser Krieg galt als legitim, denn er entzog sich der nationalistischen Logik für Krieg, der nur als solcher bezeichnet wird, wenn er zwischen zwei Ländern stattfindet. Geht die Armee gegen die eigene Bevölkerung vor, gilt das als innere Angelegenheit, in die man sich nicht einmischt. Schließlich will das im Zweifel jede Herrschaft selber in Anspruch nehmen können.
Soweit eine kurze Vorbemerkung zum Kontext, in dem die Kriegsvorbereitungen in Deutschland stehen. Die folgen, was sich inzwischen herumgesprochen haben könnte, dem sogenannten Operationsplan Deutschland, abgekürzt: OPLAN. Danach werden die militärischen Strukturen, die die Bundeswehr aber auch die Nato umfassen, mit den zivilen öffentlichen Strukturen, Ministerien, Ämter und Behörden, verknüpft. Die Führung dabei hat die Bundeswehr. Es geht also nicht darum, dass die deutsche Armee die zivile Infrastruktur schützt, sondern dass mit dieser Infrastruktur die Bundeswehr unterstützt wird. Nicht Verteidigung ist das Motiv, sondern Angriff.
Einzelheiten dieses Operationsplans sind geheim, groß darüber geredet wird deshalb gleich zweimal nicht, also weder über Inhalte noch über die Existenz des Plans an sich. Die – nationalistisch gewordenen – Parteien und Medien akzeptieren und tragen diese Vorgaben mit, so wie sie die Kriegsunterstützung der Ukraine durch Geld, Waffen, Ausbildung und Versorgung von Verletzten mittragen, und wie sie noch die letzte Corona-Maßnahme kritiklos mitgetragen haben.
Wer der Gegner ist, gegen den man vorgehen will, wird relativ offen genannt: „Putin“. Mit einem Namen wird der russische politisch-militärische Komplex derart verkürzt und personalisiert, damit auch der Dümmste noch begreifen soll, gegen wen oder was er sich zu wenden hat. Die „Bedrohungslage“ sei schon „sehr akut“, äußerte bereits vor einiger Zeit der Territorial-Kommandeur für Baden-Württemberg – und wörtlich: „Der Feind heißt Russland.“ Die „erste Angriffsphase des Gegners“ laufe schon längst, so der Bundeswehr-Offizier weiter, es gebe massive Ausspähungen, Abhören von Handys, jeden Tag.
In den Augen der Bundeswehr befindet sich Deutschland also „längst“ im Krieg – beziehungsweise umgekehrt: Russland im Krieg mit Deutschland. Militärs, so scheint es, die nur darauf warteten, endlich wieder munitionieren zu dürfen.
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Forwarded from IDA informiert
"Wir müssen zu Millionen auf die Straße!"
Ein IDA-Standpunkt mit Tino Eisbrenner
▶️ zum Gespräch ⏸
Auf Einladung der IDA kam Tino Eisbrenner nach Heidelberg. In diesem Rahmen hatten wir die Gelegenheit, vor seinem Konzert mit ihm zu sprechen.
Ein paar Worte zu seinem Hintergrund:
Geboren 1962 in Brandenburg, wurde er in den 1980er-Jahren als Frontmann der DDR-Band „Jessica“ bekannt und entwickelte sich später zu einem vielseitigen Liedermacher, Komponisten, Schauspieler und Autor.
Nach der Wende ging er seinen eigenen künstlerischen Weg, veröffentlichte zahlreiche Alben und Bücher und blieb stets ein unabhängiger Geist.
Seit vielen Jahren verbindet er seine Musik mit gesellschaftlichem Engagement. Er organisiert Friedensveranstaltungen, tritt bei Demonstrationen auf und gründete Initiativen wie „Musik statt Krieg“, mit denen er sich für Dialog und Völkerverständigung einsetzt.
In unserem Gespräch ging es um den Krieg in der Ukraine, um die Doppelmoral unserer Zeit und um die Verantwortung, der Kriegsrhetorik etwas entgegenzusetzen.
Gerade jetzt ist es wichtig, nicht zu schweigen, sondern für Frieden einzustehen und aktiv Haltung zu zeigen.
Es war uns eine große Ehre, mit einem so engagierten, intelligenten und begabten Menschen sprechen zu dürfen – einem Künstler, der sich seit Jahrzehnten für Frieden einsetzt, auch dann standhaft blieb, als es unbequem war, die antirussische Haltung kritisch zu hinterfragen, und der sich trotz Anfeindungen immer für Wahrheit und Völkerverständigung eingesetzt hat und weiterhin einsetzt.
Solche Begegnungen machen Mut und zeigen, wie wichtig es ist, Brücken zu bauen.
Der Mitschnitt des Konzerts wird demnächst bei IDA veröffentlicht.
Willst Du uns unterstützen und Teil der Freiheits- & Friedens-Bewegung sein?
Dann abonniere unseren Kanal (hier und/oder auf YouTube), werde Fördermitglied und bestelle unser IDA-Magazin.
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Ein IDA-Standpunkt mit Tino Eisbrenner
Auf Einladung der IDA kam Tino Eisbrenner nach Heidelberg. In diesem Rahmen hatten wir die Gelegenheit, vor seinem Konzert mit ihm zu sprechen.
Ein paar Worte zu seinem Hintergrund:
Geboren 1962 in Brandenburg, wurde er in den 1980er-Jahren als Frontmann der DDR-Band „Jessica“ bekannt und entwickelte sich später zu einem vielseitigen Liedermacher, Komponisten, Schauspieler und Autor.
Nach der Wende ging er seinen eigenen künstlerischen Weg, veröffentlichte zahlreiche Alben und Bücher und blieb stets ein unabhängiger Geist.
Seit vielen Jahren verbindet er seine Musik mit gesellschaftlichem Engagement. Er organisiert Friedensveranstaltungen, tritt bei Demonstrationen auf und gründete Initiativen wie „Musik statt Krieg“, mit denen er sich für Dialog und Völkerverständigung einsetzt.
In unserem Gespräch ging es um den Krieg in der Ukraine, um die Doppelmoral unserer Zeit und um die Verantwortung, der Kriegsrhetorik etwas entgegenzusetzen.
Gerade jetzt ist es wichtig, nicht zu schweigen, sondern für Frieden einzustehen und aktiv Haltung zu zeigen.
Es war uns eine große Ehre, mit einem so engagierten, intelligenten und begabten Menschen sprechen zu dürfen – einem Künstler, der sich seit Jahrzehnten für Frieden einsetzt, auch dann standhaft blieb, als es unbequem war, die antirussische Haltung kritisch zu hinterfragen, und der sich trotz Anfeindungen immer für Wahrheit und Völkerverständigung eingesetzt hat und weiterhin einsetzt.
Solche Begegnungen machen Mut und zeigen, wie wichtig es ist, Brücken zu bauen.
Der Mitschnitt des Konzerts wird demnächst bei IDA veröffentlicht.
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Forwarded from Anti-Spiegel - Offizieller Kanal
Iran-Krieg - Wie die arabischen Länder auf den amerikanisch-israelischen Krieg reagieren
Zu den großen Verlierern des Iran-Kriegs gehören auch die arabischen Staaten, die sich auf den Schutz der USA verlassen haben, der sich nun im Gegenteil zu einer existenziellen Bedrohung entwickelt hat. Aber wie werden die arabischen Staaten reagieren?
Den Artikel hier lesen https://anti-spiegel.ru/2026/wie-die-arabischen-laender-auf-den-amerikanisch-israelischen-krieg-reagieren/
Zu den großen Verlierern des Iran-Kriegs gehören auch die arabischen Staaten, die sich auf den Schutz der USA verlassen haben, der sich nun im Gegenteil zu einer existenziellen Bedrohung entwickelt hat. Aber wie werden die arabischen Staaten reagieren?
Den Artikel hier lesen https://anti-spiegel.ru/2026/wie-die-arabischen-laender-auf-den-amerikanisch-israelischen-krieg-reagieren/
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„Gesalbter Trump“ und Flehen um göttlichen Beistand: Die USA machen den Iran-Krieg zu ihrem Kreuzzug
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/welt/gesalbter-trump-und-flehen-um-g%C3%B6ttlichen-beistand-die-usa-machen-den-iran-krieg-zu-ihrem-kreuzzug/ar-AA1XGguL
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/welt/gesalbter-trump-und-flehen-um-g%C3%B6ttlichen-beistand-die-usa-machen-den-iran-krieg-zu-ihrem-kreuzzug/ar-AA1XGguL
MSN
„Gesalbter Trump“ und Flehen um göttlichen Beistand: Die USA machen den Iran-Krieg zu ihrem Kreuzzug
Evangelikale beten im Oval Office für den Sieg über den Iran. Militärführer predigen die Endzeit. Und der Sprecher des Repräsentantenhauses nennt den Islam eine „fehlgeleitete Religion“.
Forwarded from o lefkos pyrgos
"Wenn diese wichtige Verkehrsader der Weltwirtschaft über mehrere Wochen hinweg verschlossen bleibt, dann ist die Preisexplosion an den Tankstellen nur ein kleinerer Teil des Problems. Kanzler Merz hat die USA dafür verurteilt, dass sie die Erdölsanktionen gegenüber Russland für einen Monat aufheben wollen. Aber es wird gar nicht anders gehen, weil sonst die Wirtschaft in Deutschland und Europa zusammenbrechen würde."
Interview mit Michael Lüders (BSW):
BRD und Krieg gegen Iran: Weshalb bleiben große Kundgebungen aus?, Tageszeitung junge Welt, 18.03.2026
https://www.jungewelt.de/artikel/519370.brd-und-krieg-gegen-iran-weshalb-bleiben-gro%C3%9Fe-kundgebungen-aus.html
Interview mit Michael Lüders (BSW):
BRD und Krieg gegen Iran: Weshalb bleiben große Kundgebungen aus?, Tageszeitung junge Welt, 18.03.2026
https://www.jungewelt.de/artikel/519370.brd-und-krieg-gegen-iran-weshalb-bleiben-gro%C3%9Fe-kundgebungen-aus.html
junge Welt
Weshalb bleiben große Kundgebungen aus?
Das BSW mobilisiert für Protest gegen die Bundesregierung, die den Krieg gegen den Iran für gerechtfertigt hält, erklärt Michael Lüders
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Wir Wollen Reden:
https://www.jungewelt.de/artikel/519414.militarisierung-bedrohliche-pfadabh%C3%A4ngigkeit.html
" ...
Kein Spielraum mehr
Dierk Hirschel, Chefökonom der Gewerkschaft Verdi und Mitglied von »Forum Demokratische Linke 21« in der SPD, hat vorgerechnet, dass der Schuldendienst schon 2027 die finanziellen Spielräume für Ausgaben in allen anderen Bereichen – Arbeit, Bildung, Gesundheit, Rente – im Grunde ganz und gar austrocknen wird. Die Aufrüstung gerät in einen extremen Gegensatz zur Verteilung und sozialen Gerechtigkeit – genau das, was die Sozialdemokraten mit der Grundgesetzänderung eigentlich verhindern wollten. Und es komme auch in den Folgejahren noch ärger. »Die kreditfinanzierten Militärausgaben«, schreibt Hirschel, ließen »den Schuldendienst des Bundes kräftig steigen«, auf jetzt schon »rund 30 Milliarden Euro«; laut Finanzplan der Bundesregierung sei »im Jahr 2029« mit einer Zinslast von 60 Milliarden Euro zu rechnen. Hinzu kämen neben den Zinszahlungen »auch die Tilgung der Kredite«, darunter die Tilgung der Coronakredite im Volumen von 335 Milliarden Euro, die ab 2028 beginnt, das 100-Milliarden-Euro-»Sondervermögen«, das ab 2031 getilgt werden muss, und ab 2037, spätestens ab 2044, dazu die »erste Rate für das Sondervermögen Infrastruktur« im Volumen von 500 Milliarden Euro.³
Die Hochrüstung verändert durch diese wachsende finanzielle Belastung das Gemeinwesen auch strukturell, denn sie macht den Staat erpressbar. Dies wusste Otto Bauer ebenfalls längst, als er den Militarismus vor dem Ersten Weltkrieg kritisierte. Die Hochrüstung vergrößere, schrieb er seinerzeit, nämlich die »Abhängigkeit des Staates vom Großkapital«, woraus sich ergebe, dass der Staat dem Kapital dienstbar wird, dem Kapital für seine Kredite dankbar sein muss. Die Regierung bedanke sich bei den Großkonzernen durch Willfährigkeit: Sie ermögliche durch Arbeitszeitgesetze eine ununterbrochene Produktion, schmettere die Forderungen der Sozialdemokratie nach dem Achtstundentag nieder, erfülle alle Kapitalbedingungen, wodurch die »Gesundheit der Arbeiter« geschädigt und die »Zahl der Betriebsunfälle« zunehme. Ergebnis: »Für die Unternehmer fünfzig Millionen Profit, für die Arbeiter zwölf- und achtzehnstündige Arbeitszeit« – das sei der »volkswirtschaftliche Nutzen« der Aufrüstung.⁴
Ganz entscheidend hinzu kommt: Die Aufrüstung schafft eine Pfadabhängigkeit der deutschen Gesellschaft, die später kaum noch durch politischen Willen zu beseitigen sein wird. Nach innen wird die Gesellschaft von der Aufrüstung abhängig – es werden Geister gerufen, die sie nicht mehr loswird. Am Ende droht, wie in den USA, die Entstehung eines militärisch-industriellen Komplexes. Kommunen, die chronisch unterfinanziert sind und vor dem Kollaps stehen – nach Angaben der Friedensforscherin Claudia Haydt stehen sie für bloß 14 Prozent der Steuereinnahmen, aber 25 Prozent der Ausgaben⁵ –, werden um die Gelder aus den neuen Fonds für Rüstungsausgaben und für Kriegstüchtigkeit ausgewiesene Infrastrukturgelder konkurrieren. Die Wiederwahl von Politikern wird entsprechend davon abhängen, ob sie Rüstungsproduktion im eigenen Gebiet ansiedeln oder Mittel für die »Kriegstüchtigkeit« der Infrastruktur sichern. Die Kommunen werden also strukturell zu Treibern und Komplizen der Aufrüstung.
... "
OBACHT:
Im Text werden auch Rechercheergebnisse der "Correctiv" Leute zitiert. Empfindliche, zu emotionalen Reaktionen neigende Mitstreiter sind hiermit vorgewarnt. Tom.
Kein Spielraum mehr
Dierk Hirschel, Chefökonom der Gewerkschaft Verdi und Mitglied von »Forum Demokratische Linke 21« in der SPD, hat vorgerechnet, dass der Schuldendienst schon 2027 die finanziellen Spielräume für Ausgaben in allen anderen Bereichen – Arbeit, Bildung, Gesundheit, Rente – im Grunde ganz und gar austrocknen wird. Die Aufrüstung gerät in einen extremen Gegensatz zur Verteilung und sozialen Gerechtigkeit – genau das, was die Sozialdemokraten mit der Grundgesetzänderung eigentlich verhindern wollten. Und es komme auch in den Folgejahren noch ärger. »Die kreditfinanzierten Militärausgaben«, schreibt Hirschel, ließen »den Schuldendienst des Bundes kräftig steigen«, auf jetzt schon »rund 30 Milliarden Euro«; laut Finanzplan der Bundesregierung sei »im Jahr 2029« mit einer Zinslast von 60 Milliarden Euro zu rechnen. Hinzu kämen neben den Zinszahlungen »auch die Tilgung der Kredite«, darunter die Tilgung der Coronakredite im Volumen von 335 Milliarden Euro, die ab 2028 beginnt, das 100-Milliarden-Euro-»Sondervermögen«, das ab 2031 getilgt werden muss, und ab 2037, spätestens ab 2044, dazu die »erste Rate für das Sondervermögen Infrastruktur« im Volumen von 500 Milliarden Euro.³
Die Hochrüstung verändert durch diese wachsende finanzielle Belastung das Gemeinwesen auch strukturell, denn sie macht den Staat erpressbar. Dies wusste Otto Bauer ebenfalls längst, als er den Militarismus vor dem Ersten Weltkrieg kritisierte. Die Hochrüstung vergrößere, schrieb er seinerzeit, nämlich die »Abhängigkeit des Staates vom Großkapital«, woraus sich ergebe, dass der Staat dem Kapital dienstbar wird, dem Kapital für seine Kredite dankbar sein muss. Die Regierung bedanke sich bei den Großkonzernen durch Willfährigkeit: Sie ermögliche durch Arbeitszeitgesetze eine ununterbrochene Produktion, schmettere die Forderungen der Sozialdemokratie nach dem Achtstundentag nieder, erfülle alle Kapitalbedingungen, wodurch die »Gesundheit der Arbeiter« geschädigt und die »Zahl der Betriebsunfälle« zunehme. Ergebnis: »Für die Unternehmer fünfzig Millionen Profit, für die Arbeiter zwölf- und achtzehnstündige Arbeitszeit« – das sei der »volkswirtschaftliche Nutzen« der Aufrüstung.⁴
Ganz entscheidend hinzu kommt: Die Aufrüstung schafft eine Pfadabhängigkeit der deutschen Gesellschaft, die später kaum noch durch politischen Willen zu beseitigen sein wird. Nach innen wird die Gesellschaft von der Aufrüstung abhängig – es werden Geister gerufen, die sie nicht mehr loswird. Am Ende droht, wie in den USA, die Entstehung eines militärisch-industriellen Komplexes. Kommunen, die chronisch unterfinanziert sind und vor dem Kollaps stehen – nach Angaben der Friedensforscherin Claudia Haydt stehen sie für bloß 14 Prozent der Steuereinnahmen, aber 25 Prozent der Ausgaben⁵ –, werden um die Gelder aus den neuen Fonds für Rüstungsausgaben und für Kriegstüchtigkeit ausgewiesene Infrastrukturgelder konkurrieren. Die Wiederwahl von Politikern wird entsprechend davon abhängen, ob sie Rüstungsproduktion im eigenen Gebiet ansiedeln oder Mittel für die »Kriegstüchtigkeit« der Infrastruktur sichern. Die Kommunen werden also strukturell zu Treibern und Komplizen der Aufrüstung.
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OBACHT:
Im Text werden auch Rechercheergebnisse der "Correctiv" Leute zitiert. Empfindliche, zu emotionalen Reaktionen neigende Mitstreiter sind hiermit vorgewarnt. Tom.