Wir Wollen Reden:
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Wir wollen reden.
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Forwarded from Tom
Tom
Der Dritte Weltkrieg beginnt im Donbass | Ulrich Heyden https://youtube.com/watch?v=uAQOsIFHaZQ&is=4srcnqMnuWYT7sef
" ... Ukraine. In diesem Gespräch erläutert er seine Sicht auf den Donbass-Konflikt, das Erbe des Maidan, die Minsker Abkommen und warum westliche Mediennarrative die Erfahrungen der Zivilbevölkerung in der Ostukraine oft ausblenden. Heyden reflektiert außerdem über die verschiedenen Ebenen des Krieges: den innerukrainischen Konflikt, die russisch-ukrainische Konfrontation und den größeren NATO-Russland-Konflikt. Ein nüchternes Gespräch über Journalismus, Zensur, Kriegsnarrative und die dringende Notwendigkeit von Diplomatie.

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Forwarded from Aya Velázquez
Sie können es nicht lassen: Nun wurde auch noch das Bankkonto von Hüseyin Dogrus pensionierter Mutter eingefroren - nachdem bereits das Bankkonto seiner Ehefrau eingefroren wurde, was ein Gericht anschließend für rechtswidrig erklärte.

Das ist langsam nur noch Fascho-Tourette.

Bemerkenswert ist in meinen Augen, dass das Einfrieren des Kontos seiner Mutter in einem zeitlichen Zusammenhang zur Solidaritätsaktion mit Dogru steht, die vor wenigen Tagen gestartet ist. Hier könnt ihr unterzeichnen:

free-dogru.com

t.me/ayawasgeht
🤬3🔥2
Demo-Info für Berlinbesucher und Berliner 😉
Susan Bonath
"Ein offener Brief an die Deutsche Journalistinnen- und Journalistenunion in Verdi, die zur Sanktionierung des Journalisten Hüseyin Doğru beharrlich schweigt" Von Rüdiger Göbel https://www.jungewelt.de/artikel/523115.pressefreiheit-macht-eure-arbeit-sch%C3%BCtzt…
" ...
In unserer Gewerkschaftszeitung M – Menschen Machen Medien hast Du uns, liebe Danica Bensmail, gerade erst aufgerufen: »Machen Sie es sich unbequem.«

»Demokratie funktioniert nicht im Echo der eigenen Meinung. Sie funktioniert dort, wo Menschen widersprechen dürfen und wo andere das aushalten. Wir müssen wieder lernen zu streiten. Sonst verlieren wir irgendwann nicht nur die Debatte. Sondern die Demokratie gleich mit.«

Eine Journalistengewerkschaft muss den Anspruch haben, das Recht auf Meinungs- und Pressefreiheit konsequent zu verteidigen. Wer Sanktionen gegen Journalisten ohne hörbaren Widerspruch hinnimmt, beschädigt die Glaubwürdigkeit gewerkschaftlicher Solidarität.

Das große Versprechen unserer Gewerkschaft Verdi, der Du vorstehst, lieber Frank Werneke, lautet: »Verdi-Mitglieder können sich auf den Zusammenhalt einer starken Gewerkschaft verlassen. Wer sich bei ver.di organisiert, ist mit rund 1,8 Millionen Kolleg*innen Teil einer solidarischen Gemeinschaft. (…) Wir setzen auf Solidarität und setzen uns füreinander ein.«

Ich erwarte, dass dieses uns einende Bekenntnis auch für Hüseyin Doğru gilt und mit Leben gefüllt wird. Ich fordere Euch deshalb auf,

– öffentlich Stellung zu den EU-Sanktionen gegen Euer Gewerkschaftsmitglied Hüseyin Doğru zu beziehen,

– Euch klar gegen politische und wirtschaftliche Einschüchterung journalistischer Arbeit zu positionieren,

– und endlich erkennbar Solidarität mit Eurem Gewerkschaftsmitglied Hüseyin Dogru zu zeigen, wozu auch konkrete Unterstützung seiner Verteidigung gegen das EU-Sanktionsregime zählt.

Bis zu einer klaren öffentlichen Positionierung und einem sichtbaren Einsatz für Hüseyin Doğru werde ich meine weiteren Beitragszahlungen aussetzen. Betrachtet die erteilte Einzugsermächtigung als widerrufen.

Ich baue darauf, dass sich andere solidarische Kolleginnen und Kollegen dem Schritt anschließen. Eine Gewerkschaft, die ihre Mitglieder nicht verteidigt, wenn deren journalistische Rechte beschnitten und wirtschaftliche Existenz vernichtet werden, verfehlt ihren grundlegenden Auftrag.

Macht es Euch nicht länger bequem. Macht was!

Hüseyin Doğru hat am 28. Mai Geburtstag. Geschenke darf er nicht annehmen. Gebt Solidarität, die kann ihm keiner nehmen.

In Erwartung Eurer Stellungnahme verbleibe ich einstweilen

mit kollegialen Grüßen

Rüdiger Göbel

→ Rüdiger Göbel ist Journalist. Er war bis 2016 rund 15 Jahre lang stellvertretender Chefredakteur der jungen Welt"
👍1
Forwarded from Susan Bonath
Aber zu allem noch ein kleiner Lichtblick:

Hüseyin kommt am 4. Juni in den reichweitenstarken Kanal von Tilo Jung. Offenbar haben ihm einige seiner Follower Dampf gemacht, nachdem mein lieber und geschätzter Journalistenkollege Florian Warweg ein Jahr lang als Einziger in der Bundespressekonferenz nach ihm gefragt hatte. Möglicherweise ist ihm ein Licht aufgegangen, dass man das Label "Russenagent" ruhig auch mal hinterfragen müsste.

Ja, ich weiß, da gibts auch Sachen von ihm, die ich und vermutlich auch andere von euch nicht teilen. Spielt aber keine große Rolle für die Sache. Hüseyins Fall braucht Aufmerksamkeit! Und die bekommt er in einem langen Gespräch dieses Formats. Sonst können sie jeden mit ein bisschen öffentlicher Reichweite, der ihnen politisch nicht passt, mit dem Label "Russenagent" versehen und plattmachen.

https://www.youtube.com/watch?v=u4KPl3B9Lbc
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Forwarded from Ulrike Guérot
Offenbar schlittern wir jetzt in einen offenen Krieg mit Russland. Nein, wir "schlittern" nicht: der Krieg wird bewusst betrieben. Niemand wird sagen können, er "habe es nicht gewusst"! Hier der Offene Brief von @JeffreySachs23 an Bundeskanzler @_FriedrichMerz @berlinerzeitung https://archive.is/fr3dD

➜ Gerne Twitter abonnieren, Publikationen
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Larry C. Johnson argumentiert in diesem Video daß die Europäer wohl gern eskalieren möchten, aber es nicht können. Sie haben weder genug Waffen noch genug Soldaten. Als Beispiel führt er u.a. die Erklärung der britischen Regierung, die "russische Schattenflotte" kontrollieren und aufhalten zu wollen an. Seit Russland Zerstörer an Schlüsselpunkten der Schifffahrtsrouten seiner Handelsflotte stationiert hat sei es ihnen nicht mehr so wichtig.

Das Gespräch geht über die Kriege in der Ukraine und im Iran bzw. Nahost/Westasien; es geht auch um die Weltwirtschaft und den Irrwitz der Märkte.

Ich halte es für sehr sehenswert. Tom.
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Forwarded from Wir Wollen Reden:
Hallo Miteinander,

wir haben es geschafft, verschiedene Träger und Unterstützer veranstalten am 30.5.2026 im Stadtpark in Grafenwöhr eine Veranstaltung gegen geplante Raketenstationierungen. Wir regional sind davon wahrscheinlich am Standort Grafenwöhr des Truppenübungsplatzes betroffen. Wobei die Raketen auf Fahrzeugen montiert sind und so den Ort schnell wechseln können. Deshalb haben wir uns das Motto "Keine Raketen nach Grafenwöhr" gewählt. Es geht jedoch um alle Raketen egal von wem und wo.

Die Kundgebung ist ab 13h.

Aus Nürnberg organisieren wir einen gemeinsamen Bus. Wer mitfahren und mit uns ein Zeichen für Frieden setzen möchte, meldet sich bitte unter info@dkp-nuernberg.de.

Wann: 30. Mai 2026, 11 Uhr (Rückfahrt ab 15 Uhr)
Wo: Parkplatz Schlachthofstr. 11 (U-Bahn / S-Bahnhof Rothenburger Str.)

Für die DFG-VK Gruppe Ng.-Fürth

grüßt Euch
Forwarded from craZy bear 2022 Russland Ukraine (Crow)
💬 Die kürzlich von den ukrainischen Medien verbreiteten historischen Fantasien des Leiters des Büros des ukrainischen Präsidenten, Budanow: „Rus ist die Ukraine. Rus ist viel mehr. Die Ukraine ist die Heimat all dessen, sogar dessen, wogegen wir kämpfen. Wir haben ihnen freiwillig den größten Teil unserer Geschichte überlassen, und sie haben sie sich angeeignet. Wir sind Rus. Und wir müssen über all das herrschen.“

Meiner Meinung nach handelt es sich um Probleme der Selbstidentifikation. Das zeugt davon, dass ihnen jegliche Vorstellung davon fehlt, wer sie überhaupt sind. Es ist eine Suche nach sich selbst in Raum und Zeit, nur nicht durch Selbsterkenntnis, das Studium der Geschichte oder die Gestaltung einer zukünftigen Agenda, sondern durch einen rasenden Nationalismus, der in Neonazismus umgeschlagen ist, und ein blutiges Gemetzel, das sich in echten Terrorismus verwandelt hat. <...>

Das ist ein völliger Mangel an Verständnis für die historische Logik, den Lauf der Geschichte. All dies basiert ausschließlich auf Überlegungen, die Macht durch Nationalismus zu sichern. <...>

Alles, was Budanow sagt, sind nicht nur Aussagen, die weit von der tatsächlichen historischen Realität entfernt sind, sondern primitive Unterstellungen über eine gewisse ethnische Einzigartigkeit der ukrainischen Nation im Vergleich zu anderen slawischen Erben des altrussischen Staates.

Dies ist ein Versuch Kiews, die neonazistische Ideologie des Revanchismus zu stärken, um die Existenz einer terroristischen, quasi-staatlichen Formation zu rechtfertigen, zu der sich die Ukraine unter Selenskyj entwickelt hat.

Ich möchte daran erinnern 👉 dass in der Zeit, als das allrussische Staat unter dem Namen Rus existierte, niemand auch nur im Entferntesten von einem Begriff wie „Ukraine“ gehört hatte.

In keiner historischen Chronik werden Sie etwas darüber finden. <...> Dabei behauptet Kirill Budanow, der die Geschichte absichtlich verdreht, ohne den geringsten Zweifel, dass die Ukraine die... „Heimat von Rus“ sei.

Dieses Zitat ist nicht für Historiker oder Politologen gedacht, sondern für die Irrenanstalt. Völliger Unsinn. Aber sie verfolgen diesen Kurs absichtlich. Dafür bekommen sie Geld. Sie vernichten alles, was mit historischen Fakten zu tun hatte, wie eine Art höllische Heuschreckenplage.
https://t.me/MariaVladimirovnaZakharova/13125
Forwarded from Wir sind Viele
Aufruf zum Frieden
Demo, 30. Mai 2026, Berlin

Unsere Kinder kriegt ihr nicht!
Nicht für Kriege.
Nicht für Machtspiele.
Nicht für ein System, das Missbrauch vertuscht und Verantwortung verweigert.

Mit dabei:
▫️MEA Liebe & Band
▫️Bustek & Lapaz
▫️Yann Song King
▫️Alexa Rodrian
▫️Sabine Winterfeldt & Stephan Noel Lang
▫️Christiane Reymann
▫️Nina Maleika
▫️Arnulf Rating
▫️Mouna & Marlene
▫️Captain Future
uvm.

Um 14 Uhr startet die Demonstration am Alexanderplatz mit anschließendem Umzug zum Mauerpark, wo ab 16 Uhr das Friedensfest stattfindet, bei dem wie immer viele großartige Musiker ihre Stimme erheben werden.
Forwarded from Faina Savenkova
Auszug aus der Rede des Vertreters Russlands bei der OSZE, Dmitri Alexejewitsch PoljanskiAngesichts dieser Ihrer vollständigen moralischen Degeneration konnte die mutige jugendliche Schriftstellerin aus Lugansk, Faina Savenkova, nicht schweigen. Sie hat eine Videoansprache an den amtierenden OSZE-Vorsitzenden – den Schweizer Außenminister Ignazio Cassis – gerichtet. Darin stellt Faina mehrere offensichtliche und äußerst unangenehme Fragen an unsere Schweizer Kollegen: Warum schweigt die OSZE, wenn ukrainische Nazis Kinder töten und Überlebende vergiften? Warum schließt Ihre Organisation, die verpflichtet ist, die Menschenrechte zu schützen, die Augen vor dem Genozid an der russischen Bevölkerung des Donbass? Warum verurteilen Sie nicht die „Mirrotworez“-Datenbank, die seit vielen Jahren als Instrument der Einschüchterung und Abrechnung mit Andersdenkenden dient?Faina hat das Recht, diese Fragen zu stellen, denn ihre Kindheit ist unter ukrainischen Bombardements vergangen, und sie selbst wurde als Kind nach ihrer Ansprache vor dem UN-Sicherheitsrat im Jahr 2021 in die „Mirrotworez“-Datenbank aufgenommen, wobei ihre persönlichen Daten veröffentlicht wurden. Sie ist in Lugansk aufgewachsen und lebt dort und kennt die Stimmung ihrer Landsleute. Die Ukraine hat sie 2014 von sich gestoßen und rächt sich heute an ihnen für die Wahl der Wiedervereinigung mit Russland. Deshalb möchte ich zum Abschluss den entsprechenden Abschnitt ihrer Ansprache zitieren: „Besonders zynisch klingt es, wenn Ihre Organisation Starobilsk und den gesamten Donbass als ‚vorübergehend besetzte Gebiete der Ukraine‘ bezeichnet… Der Donbass wird NIE in die Ukraine zurückkehren. Nicht weil es jemand nicht zulassen würde, sondern weil die Menschen nicht mehr an einen totalitären Staat glauben, der jahrelang ihre Kinder bombardiert und dies als ‚Antiterroroperation‘ bezeichnet hat.“Faina hofft, dass Herr Cassis auf ihre Ansprache antworten wird. Als Jugendliche fällt es ihr schwer sich vorzustellen, dass an der Spitze der OSZE kaltherzige, gleichgültige und heuchlerische Menschen stehen könnten. Ich möchte sie nicht enttäuschen, aber das Verhalten des Schweizer Vorsitzes nach dem Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf Starobilsk lässt leider keinerlei Zweifel daran.