Forwarded from Susan Bonath
Lustiges Bahnfahren in Sachsen-Anhalt:
Wollte heute Mittag mit der S-Bahn ins nahe Magdeburg zu einem Termin. Halbe Stunde, oft schneller als mit Auto, da kein Stau, auch billiger mit D-Ticket, Termin in der Nähe des Hauptbahnhofs - so dachte ich. Zug kam, Zug fuhr los, Zug blieb stehen und schließlich liegen in einem Kaff, aus dem man anders kaum wegkommt.
Keiner wusste was. Kein Zugpersonal da, keine Info in der Bahn-App, Lockführer sagte was von Feuerwehreinsatz irgendwo kurz vor dem Hauptbahnhof. Er dürfe nicht weiterfahren, wisse weiter nix, kein Schienenersatzverkehr - weder vor noch zurück. Die Leute aus der rammelvollen Bahn hingen also in diesem Kaff fest.
Einige Ortskundige hatten herausgefunden, dass ein Bus vom anderen Ende des ellenlanggestreckten Ortes nach Magdeburg fahren sollte. Wir liefen ca. eine halbe Stunde bis zu dieser Haltestelle. Tatsächlich kam irgendwann jener Bus, der nach Magdeburg fahren sollte, Doch nur ein Teil der Leute passte da noch rein. Wie die Presswürste fuhren wir los - die andere Hälfte musste in dem Kaff bleiben.
2,5 Std. später als geplant landeten wir in Magdeburg. Mein Plan war, von dort aus mit einem Bus wieder nach Hause zurückzukommen. Termin hatte ich absagen müssen. Züge fuhren immer noch nicht. Am Infoschalter im Hbf. wusste keiner was. In der Bahn-App war nichts zu lesen. Dort schien es, als sei alles in Ordnung. Medien hatten derweil von einem Großeinsatz wegen einer "Gefahrenlage" berichtet.
Ich stellte mich zu einer riesigen Traube Menschen. Jeder wusste, dass nicht alle in den Bus passen würden - den einzigen, der von Magdeburg aus in diese Richtung fährt und in meinem Kaff hält. Ich entschied mich, nicht einzusteigen, um nicht nochmal halb zerquetscht zu werden. Angeblich sollten nach 15 Uhr wieder Züge fahren.
Sie fuhren aber nicht, Meine Bahn und viele andere fielen weiter aus. Immer noch keine Info in der App, keine Info am Infoschalter - nichts, obwohl die Sperre aufgehoben worden sein sollte. Kein Schienenersatzverkehr nirgendwohin. Zum Glück gab es noch diesen einen weiteren Bus eine Stunde später, in den ich mich diesmal gewaltsam gegen viele weitere Drängler hineindrängelte. Friedlich war da leider nichts mehr zu machen.
Im Bus traf ich eine Mitfahrerin aus dem ersten Zug wieder. ihre beiden Bekannten waren aus besagten Platzgründen in dem Kaff geblieben. Sie berichtete mir, dass die beiden nach 3,5 Stunden immer noch dort festhingen. Ein teures Taxi wollten sie nicht bezahlen. Schienenersatzverkehr gabs nicht. Sie warteten gerade darauf, sich von Freunden mit dem Auto abholen zu lassen. Die aber steckten im Stau fest.
Der Zug war zuvor ohne Passagiere zurück gefahren. Der Lokführer hatte ihnen gesagt, er dürfe niemanden mitnehmen, was ihm leid tue, aber nicht zu ändern sei. Laut Bahn-App ist fast gar nichts passiert, außer dass ein Zug ausgefallen sei. Tatsächlich sind seit Mittag alle Züge ausgefallen und es fährt immer noch nichts, wie ich von einem anderen Bekannten weiß - auch kein Schienenersatzverkehr. Niemand weiß, ob da heute überhaupt noch was geht. Der letzte Bus fährt in etwa 1,5 Stunden.
Da ich jetzt wieder zu Hause angekommen bin nach meiner Erlebnisfahrt - theoretisch eine halbe Stunde hin, eine halbe zurück - hat es mich brennend interessiert, was denn nun wirklich passiert sein soll. Ergebnis:
https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/magdeburg/magdeburg/einsatz-bahnhof-neustadt-100,gefahrgut-128.html
Wollte heute Mittag mit der S-Bahn ins nahe Magdeburg zu einem Termin. Halbe Stunde, oft schneller als mit Auto, da kein Stau, auch billiger mit D-Ticket, Termin in der Nähe des Hauptbahnhofs - so dachte ich. Zug kam, Zug fuhr los, Zug blieb stehen und schließlich liegen in einem Kaff, aus dem man anders kaum wegkommt.
Keiner wusste was. Kein Zugpersonal da, keine Info in der Bahn-App, Lockführer sagte was von Feuerwehreinsatz irgendwo kurz vor dem Hauptbahnhof. Er dürfe nicht weiterfahren, wisse weiter nix, kein Schienenersatzverkehr - weder vor noch zurück. Die Leute aus der rammelvollen Bahn hingen also in diesem Kaff fest.
Einige Ortskundige hatten herausgefunden, dass ein Bus vom anderen Ende des ellenlanggestreckten Ortes nach Magdeburg fahren sollte. Wir liefen ca. eine halbe Stunde bis zu dieser Haltestelle. Tatsächlich kam irgendwann jener Bus, der nach Magdeburg fahren sollte, Doch nur ein Teil der Leute passte da noch rein. Wie die Presswürste fuhren wir los - die andere Hälfte musste in dem Kaff bleiben.
2,5 Std. später als geplant landeten wir in Magdeburg. Mein Plan war, von dort aus mit einem Bus wieder nach Hause zurückzukommen. Termin hatte ich absagen müssen. Züge fuhren immer noch nicht. Am Infoschalter im Hbf. wusste keiner was. In der Bahn-App war nichts zu lesen. Dort schien es, als sei alles in Ordnung. Medien hatten derweil von einem Großeinsatz wegen einer "Gefahrenlage" berichtet.
Ich stellte mich zu einer riesigen Traube Menschen. Jeder wusste, dass nicht alle in den Bus passen würden - den einzigen, der von Magdeburg aus in diese Richtung fährt und in meinem Kaff hält. Ich entschied mich, nicht einzusteigen, um nicht nochmal halb zerquetscht zu werden. Angeblich sollten nach 15 Uhr wieder Züge fahren.
Sie fuhren aber nicht, Meine Bahn und viele andere fielen weiter aus. Immer noch keine Info in der App, keine Info am Infoschalter - nichts, obwohl die Sperre aufgehoben worden sein sollte. Kein Schienenersatzverkehr nirgendwohin. Zum Glück gab es noch diesen einen weiteren Bus eine Stunde später, in den ich mich diesmal gewaltsam gegen viele weitere Drängler hineindrängelte. Friedlich war da leider nichts mehr zu machen.
Im Bus traf ich eine Mitfahrerin aus dem ersten Zug wieder. ihre beiden Bekannten waren aus besagten Platzgründen in dem Kaff geblieben. Sie berichtete mir, dass die beiden nach 3,5 Stunden immer noch dort festhingen. Ein teures Taxi wollten sie nicht bezahlen. Schienenersatzverkehr gabs nicht. Sie warteten gerade darauf, sich von Freunden mit dem Auto abholen zu lassen. Die aber steckten im Stau fest.
Der Zug war zuvor ohne Passagiere zurück gefahren. Der Lokführer hatte ihnen gesagt, er dürfe niemanden mitnehmen, was ihm leid tue, aber nicht zu ändern sei. Laut Bahn-App ist fast gar nichts passiert, außer dass ein Zug ausgefallen sei. Tatsächlich sind seit Mittag alle Züge ausgefallen und es fährt immer noch nichts, wie ich von einem anderen Bekannten weiß - auch kein Schienenersatzverkehr. Niemand weiß, ob da heute überhaupt noch was geht. Der letzte Bus fährt in etwa 1,5 Stunden.
Da ich jetzt wieder zu Hause angekommen bin nach meiner Erlebnisfahrt - theoretisch eine halbe Stunde hin, eine halbe zurück - hat es mich brennend interessiert, was denn nun wirklich passiert sein soll. Ergebnis:
"Die Magdeburger Feuerwehr hat Entwarnung nach dem Gefahrguteinsatz am Bahnhof Magdeburg Neustadt gegeben. Das dort entdeckte weiße, kristalline Pulver stellte sich als rund drei Kilogramm ungefährliches Salz heraus. Der Bahnhof war vorsorglich evakuiert worden. Rund 50 Einsatzkräfte waren vor Ort. Gleisarbeiter hatten die Substanz bei Arbeiten an den Weichen gefunden."
https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/magdeburg/magdeburg/einsatz-bahnhof-neustadt-100,gefahrgut-128.html
mdr.de
Bahnhof Magdeburg-Neustadt evakuiert: Verdächtige Substanz entpuppt sich als Salz
Ein verdächtiges weißes Pulver hat am Bahnhof Magdeburg-Neustadt einen Gefahrguteinsatz ausgelöst. Das hatte auch Auswirkungen auf den Bahn- und Straßenverkehr. Inzwischen gibt es Entwarnung.
❤3🤣3
Forwarded from Andrea-Drescher-Texte
Die Bilder aus Frankreich sind schlimm, ganz ganz übel, aber ...
1. es waren erst friedliche Schülerproteste, die seitens der Polizei eskaliert wurden
2. daraufhin haben sich gewaltbereitere FRANZOSEN angeschlossen
3. in Frankreich gibt es fast keine Migranten sondern Franzosen aus den Kolonien - dumm gelaufen, dass die Gallier so viele Länder ausgebeutet habe und HEUTE noch ausbeuten
4. Kolonial-Franzosen gehören oft zu den wirtschaftlich schwachen Gesellschaftsschichten
5. in den wirtschaftlich schwachen Gesellschaftsschichten brodelt es - aus nicht überraschenden Gründen
6. auch in Frankreich gibt es "interessierte Kreise", die den Einsatz des Militärs im Inneren befürworten
7. bei Gewaltseskalationen auf deutschen Demos wurden in der Coronazeit MEHRFACH einheitlich schwarzgekleidete "Herren" identifiziert, so etwas wird es in Frankreich vermutlich auch geben. update aus FR: "Es wurden auch bewusst vermummte Antifa Chaoten unter die Demonstranten infiltriert, die für Gewalt und Zerstörung sorgen"
8. Es gibt gewaltbereite Islamisten, Zionisten, Evangelikale. DAS steht ausser Frage.
9. Arme und abgehängte Menschen jeder Religionsgruppe lassen sich problemlos aufhetzen - auch zur Gewalt (wie war das in Belfast)
10. Bürgerkriegsähnliche Zustände sind hervorragend geeignet, bestimmte Ziele umzusetzen, die nicht im Interessen der normalen Menschen liegen.
WIR müssen aufhören in Nationen, Religionen und Ethnien zu denken - sondern in Menschen. WIR müssen die Strukturen DAHINTER erkennen.
Es geht nicht um links gegen rechts, es geht nicht um Ost gegen West, es geht nicht um Inländer gegen Ausländer.
Es geht um Unten gegen Oben. Das muss uns allen bewusst sein.
Nur dann haben WIR eine Chance gegen DIE, deren Pläne schon vor Jahren/Jahrzehnten erkennbar waren (wenn man hingeschaut hat) und die jetzt Schritt für Schritt und konsequent umgesetzt werden.
1. es waren erst friedliche Schülerproteste, die seitens der Polizei eskaliert wurden
2. daraufhin haben sich gewaltbereitere FRANZOSEN angeschlossen
3. in Frankreich gibt es fast keine Migranten sondern Franzosen aus den Kolonien - dumm gelaufen, dass die Gallier so viele Länder ausgebeutet habe und HEUTE noch ausbeuten
4. Kolonial-Franzosen gehören oft zu den wirtschaftlich schwachen Gesellschaftsschichten
5. in den wirtschaftlich schwachen Gesellschaftsschichten brodelt es - aus nicht überraschenden Gründen
6. auch in Frankreich gibt es "interessierte Kreise", die den Einsatz des Militärs im Inneren befürworten
7. bei Gewaltseskalationen auf deutschen Demos wurden in der Coronazeit MEHRFACH einheitlich schwarzgekleidete "Herren" identifiziert, so etwas wird es in Frankreich vermutlich auch geben. update aus FR: "Es wurden auch bewusst vermummte Antifa Chaoten unter die Demonstranten infiltriert, die für Gewalt und Zerstörung sorgen"
8. Es gibt gewaltbereite Islamisten, Zionisten, Evangelikale. DAS steht ausser Frage.
9. Arme und abgehängte Menschen jeder Religionsgruppe lassen sich problemlos aufhetzen - auch zur Gewalt (wie war das in Belfast)
10. Bürgerkriegsähnliche Zustände sind hervorragend geeignet, bestimmte Ziele umzusetzen, die nicht im Interessen der normalen Menschen liegen.
WIR müssen aufhören in Nationen, Religionen und Ethnien zu denken - sondern in Menschen. WIR müssen die Strukturen DAHINTER erkennen.
Es geht nicht um links gegen rechts, es geht nicht um Ost gegen West, es geht nicht um Inländer gegen Ausländer.
Es geht um Unten gegen Oben. Das muss uns allen bewusst sein.
Nur dann haben WIR eine Chance gegen DIE, deren Pläne schon vor Jahren/Jahrzehnten erkennbar waren (wenn man hingeschaut hat) und die jetzt Schritt für Schritt und konsequent umgesetzt werden.
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‘Never Again War’: Massive Protest Hits Berlin Over Germany’s Military E...
https://youtube.com/watch?v=ZirgBc8Vzqs&is=nvltczJlnHMDSxKW
https://youtube.com/watch?v=ZirgBc8Vzqs&is=nvltczJlnHMDSxKW
YouTube
‘Never Again War’: Massive Protest Hits Berlin Over Germany’s Military Expansion | AC1G
Thousands of demonstrators gathered in Berlin for the “Never Again War” protest, opposing higher defense spending and the prospect of renewed conscription in Germany. The rally came amid a wider national debate over military policy, NATO commitments and Germany’s…
Wir Wollen Reden:
‘Never Again War’: Massive Protest Hits Berlin Over Germany’s Military E... https://youtube.com/watch?v=ZirgBc8Vzqs&is=nvltczJlnHMDSxKW
Heuer wurde am 3. Oktober zu zwei möglichst großen Demonstrationen gegen den Krieg und die Kriegstreiber.
Forwarded from 🇵🇸 Freiheit für Palästina 🕊
Media is too big
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Demo Stuttgart Jules El Khatib (Deutsch-Palästinensische Gesellschaft)
In Stuttgart versuchten vermummte Störer die Rede Sevim Dagdelens zu verhindern. Sie wurden von der Polizei festgenommen. Tom 👇
Nachtrag 14:40 Uhr:
Die Störer haben laut Augenzeugen betont "Antifa" zu sein.
Nachtrag 14:40 Uhr:
Die Störer haben laut Augenzeugen betont "Antifa" zu sein.
Forwarded from André Sammann
Forwarded from Initiative Linker Widerstand in die Parlamente!🚩☀️ (Michael)
Antifa kapert Demo in Stuttgart: "In Sekundenschnelle waren zwei auf der Bühne"
https://world-news-monitor.de/top-news/stuttgart-antifa-kapert-demonstration-buehne/
https://world-news-monitor.de/top-news/stuttgart-antifa-kapert-demonstration-buehne/
The World News Monitor
Antifa kapert Demo in Stuttgart: "In Sekundenschnelle waren zwei auf der Bühne"
Vermummte haben auf der Stuttgarter Friedensdemo versucht, die Rede von Sevim Dağdelen zu verhindern. Wiltrud Rösch-Metzler vom Orga-Team schildert den Vorfall im Interview mit World News Monitor.
🤮1🤣1
Forwarded from craZy bear 2022 Russland Ukraine (Crow 7019)
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🚀 Am 4. Oktober 1957 ebnete die Sowjetunion der Menschheit den Weg zu den Sternen!
Um 22:28 Uhr Moskauer Zeit startete vom Kosmodrom Tyuratam (das später den Namen Baikonur erhielt) die Trägerrakete R-7, die unter der Leitung des herausragenden sowjetischen Konstrukteurs Sergej Korolev entwickelt worden war. Etwas mehr als fünf Minuten später trennte sich der Satellit von der Rakete und sendete die weltweit bekannten Signale aus: „Piep! Piep!“
🛰 Eine Aluminiumkugel mit einem Durchmesser von 58 Zentimetern und einem Gewicht von 83,6 Kilogramm, vier Antennen und zwei Funksender – so sah der erste Bote der Menschheit in der Umlaufbahn aus. Hinter dieser äußerlichen Einfachheit steckte die enorme Arbeit sowjetischer Wissenschaftler, Ingenieure und Arbeiter.
Die Funksender waren etwa drei Wochen lang in Betrieb, und der Satellit selbst verbrachte 92 Tage in der Umlaufbahn..
Um 22:28 Uhr Moskauer Zeit startete vom Kosmodrom Tyuratam (das später den Namen Baikonur erhielt) die Trägerrakete R-7, die unter der Leitung des herausragenden sowjetischen Konstrukteurs Sergej Korolev entwickelt worden war. Etwas mehr als fünf Minuten später trennte sich der Satellit von der Rakete und sendete die weltweit bekannten Signale aus: „Piep! Piep!“
🛰 Eine Aluminiumkugel mit einem Durchmesser von 58 Zentimetern und einem Gewicht von 83,6 Kilogramm, vier Antennen und zwei Funksender – so sah der erste Bote der Menschheit in der Umlaufbahn aus. Hinter dieser äußerlichen Einfachheit steckte die enorme Arbeit sowjetischer Wissenschaftler, Ingenieure und Arbeiter.
Die Funksender waren etwa drei Wochen lang in Betrieb, und der Satellit selbst verbrachte 92 Tage in der Umlaufbahn..
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craZy bear 2022 Russland Ukraine
🚀 Am 4. Oktober 1957 ebnete die Sowjetunion der Menschheit den Weg zu den Sternen! Um 22:28 Uhr Moskauer Zeit startete vom Kosmodrom Tyuratam (das später den Namen Baikonur erhielt) die Trägerrakete R-7, die unter der Leitung des herausragenden sowjetischen…
Das Piepsen des Sputnik erschütterte den Glauben an die grundsätzliche Überlegenheit der "freien Welt" - so nannte sich der Wertewesten damals. Der für die ganze Welt offensichtliche Erfolg der Wissenschaft und Technik des "totalitären Sowjetregimes" beflügelte auch die kritischen, aufmüpfigen Studenten und trug so zur Veränderung der politischen Verhältnisse an den Unis bei. 😊 Tom
PLATZ! der Freiheit Mit Michi Sailer&Franz Esser: O'gspritzt is'!
https://youtube.com/watch?v=kJwF3b3QU5g&is=6nBP8YjvzNb0kyaD
https://youtube.com/watch?v=kJwF3b3QU5g&is=6nBP8YjvzNb0kyaD
YouTube
PLATZ! der Freiheit Mit Michi Sailer&Franz Esser: O'gspritzt is'!
Live aus dem gemütlichen Strandkorb und frisch vom Oktoberfest-Impfzelt melden sich die Herren Michael Sailer & Franz Esser mit ihrem Monatsrückblick, vertrackten Geschichten und bösen Liedern zurück, verstärkt durch den wunderbaren Jonny Rieder.
www.sailersblog.de…
www.sailersblog.de…
Forwarded from Freie Linke Zukunft Nachrichten
Für mich einer der stärksten Anrufe, die es je im ARD-#Presseclub gab. Rainer, 73 Jahre alt. Seine Großmutter war Jüdin, sein Großvater preußischer Kommunist. Die Gestapo zertrümmerte seinem Großvater im Gefängnis die Knochen, weil er Mitglied der Roten Hilfe war. Rainer erinnert daran, dass jeder Mensch das Recht auf einen Anwalt hat. Auch politisch Unbequeme. Und dass genau das kein Skandal, sondern ein Grundprinzip des Rechtsstaats ist. Dann spricht er über den wachsenden Antisemitismus und sagt: „Es ist nicht die Berliner Linke, die den Antisemitismus beflügelt. Sondern die verbrecherische Regierung des israelischen Staates.“ Und fordert, endlich auch über Netanyahu und dessen rechtsextreme Regierungsmitglieder zu sprechen. 73 Jahre Lebenserfahrung. Eine Familiengeschichte, die unter die Haut geht. Und eine Klarheit, die ich in dieser ganzen aufgeheizten Debatte viel zu oft vermisse.
https://fixupx.com/NurderK/status/2106707339109675266
https://fixupx.com/NurderK/status/2106707339109675266
FixupX
Nurder Koch (@NurderK)
Für mich einer der stärksten Anrufe, die es je im ARD-#Presseclub gab. Rainer, 73 Jahre alt. Seine Großmutter war Jüdin, sein Großvater preußischer Kommunist. Die Gestapo zertrümmerte seinem Großvater im Gefängnis die Knochen, weil er Mitglied der Roten Hilfe…
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Forwarded from R. T. Niemeyer
Am 3. Oktober 1993 gab es ein Ereignis, das als Putsch bezeichnet wurde. Heute, Jahre später, können wir die Dinge beim richtigen Namen nennen: Es war ein Staatsstreich von oben.
Er geschah auf Befehl von Präsident Jelzin, der seit 1991 (genau genommen schon wesentlich früher aber 1991 ging die heiße Phase des Staatsstreichs los) von unseren "westlichen Partnern" darauf vorbereitet worden war.
Er war es, der den Befehl gab, das Weiße Haus mit Panzern zu beschießen (natürlich führte auch er nur einen Befehl aus, die Scharfschützen der "Partner" lagen bereits auf den Dächern der Stadt).
Der Putsch ebnete den Weg für die Ausplünderung Russlands und die Machtübernahme durch Leute, die den Kurs auf Unterordnung unter den Westen einschlugen. Das Wort "russisch" wurde praktisch auf staatlicher Ebene als etwas Schändliches und nicht Gutes angesehen.
Es ist noch gar nicht so lange her, dass dieselben Leute versucht haben, alles in Russland, Weißrussland und Kasachstan umzukrempeln.
Er geschah auf Befehl von Präsident Jelzin, der seit 1991 (genau genommen schon wesentlich früher aber 1991 ging die heiße Phase des Staatsstreichs los) von unseren "westlichen Partnern" darauf vorbereitet worden war.
Er war es, der den Befehl gab, das Weiße Haus mit Panzern zu beschießen (natürlich führte auch er nur einen Befehl aus, die Scharfschützen der "Partner" lagen bereits auf den Dächern der Stadt).
Der Putsch ebnete den Weg für die Ausplünderung Russlands und die Machtübernahme durch Leute, die den Kurs auf Unterordnung unter den Westen einschlugen. Das Wort "russisch" wurde praktisch auf staatlicher Ebene als etwas Schändliches und nicht Gutes angesehen.
Es ist noch gar nicht so lange her, dass dieselben Leute versucht haben, alles in Russland, Weißrussland und Kasachstan umzukrempeln.
Forwarded from Wir Wollen Reden:
Armut, Krieg und Diktatur
Ein Vortrag von Dr. Werner Rügemer über das politische Programm von BlackRock, Merz und Co am 9.10.26 um 19 Uhr im Nachbarschaftshaus Gostenhof.
Eintritt frei - Spenden erbeten
Ein Vortrag von Dr. Werner Rügemer über das politische Programm von BlackRock, Merz und Co am 9.10.26 um 19 Uhr im Nachbarschaftshaus Gostenhof.
Eintritt frei - Spenden erbeten
👍1
Forwarded from IndikativJetzt
Hirnmasse zum Teig verrührt
"Zu dem Angriff hat sich mittlerweile das „Offene Treffen gegen Krieg und Militarisierung Stuttgart“ bekannt. Die Gruppe unterstellt, das BSW sei „Steigbügelhalter“ der Rechten und verhelfe der AfD in Sachsen-Anhalt zur Macht. Der gewaltsame Vorstoß auf die Bühne wird als „antifaschistische Intervention“ verharmlost. Der Zusammenschluss ist Teil des Bündnisses „No War Stuttgart“...
...Der eigentliche politische Skandal beginnt nach dem Angriff mit dem Applaus aus jener Partei, die realer Steigbügelhalter von Merz-Militarismus und Kriegsertüchtigung Deutschlands ist.
Mersedeh Ghazaei, Mitglied des Bundesvorstands der Partei Die Linke, veröffentlicht über ihren Instagram-Kanal ein Video, in dem sie den Angriff auf Sevim Dagdelen ausdrücklich rechtfertigt."
Man kann sich das gar nicht vorstellen, wie sehr manchen Brandmaurern das Hirn verknotet oder zu einer gärigen Masse verrührt wurde. Kein klarer Gedanke scheint mehr durchzudringen, wenn sich ein Bündel (!) aufmacht und glaubt, mit Krieg gegen den Frieden Krieg und Faschismus verhindern zu können. Da passt wirklich gar nichts mehr zusammen im Oberstübchen und ich denke, das wird nicht das Ende der Gewalt gewesen sein. Der vermummte Verfassungsschutz in den Reihen der "Antifaschisten" wird schon noch für die nötige Stimmung sorgen, die das Bündel aus Politik mit ihren Medien und nGOs anheizt. Das Zentrum für politische Schönheit hat jüngst zur Hetzjagd vermutlich neben geplanter Existenzvernichtung und vielleicht gebilligter Gewalt gegen den BSW-Politiker und Landesvorsitzenden in Sachsen-Anhalt, John Lucas Dittrich, aufgerufen. Sie merken wirklich gar nicht mehr, wie sehr sie das sind, was sie zu bekämpfen vorgeben und vielleicht in ihrer Verwirrtheit auch wirklich meinen.
Nur am Rande, weil eh hinreichend bekannt, aber zu wenig wiederholt: Die Linke scheint unter allen Parteien, die vorgeben, sich für Frieden einzusetzen, die verlogenste und gewaltbereiteste zu sein. Sie führt Krieg gegen den Frieden - nicht das erste Mal, wie ich aus eigener Erfahrung berichten kann und deshalb äußere ich mich hier auch so deutlich, auch wenn das kontraproduktiv erscheinen mag, weil ich parallel am Liebsten alle zusammenbringen will, die für Frieden eintreten. Das galt aber schon in der Vergangenheit nicht für Extremisten wie den schwarzen Block und wenn von der Linkspartei nicht langsam etwas kommt, (wonach es leider nicht aussieht), muss man wohl die Linkspartei insgesamt abschreiben. Es wäre bitter, aber es ist wirklich doch eindeutig und nicht so schwer zu verstehen: Krieg gegen den Frieden schadet dem Frieden am Meisten!
https://www.nachdenkseiten.de/?p=157127
"Zu dem Angriff hat sich mittlerweile das „Offene Treffen gegen Krieg und Militarisierung Stuttgart“ bekannt. Die Gruppe unterstellt, das BSW sei „Steigbügelhalter“ der Rechten und verhelfe der AfD in Sachsen-Anhalt zur Macht. Der gewaltsame Vorstoß auf die Bühne wird als „antifaschistische Intervention“ verharmlost. Der Zusammenschluss ist Teil des Bündnisses „No War Stuttgart“...
...Der eigentliche politische Skandal beginnt nach dem Angriff mit dem Applaus aus jener Partei, die realer Steigbügelhalter von Merz-Militarismus und Kriegsertüchtigung Deutschlands ist.
Mersedeh Ghazaei, Mitglied des Bundesvorstands der Partei Die Linke, veröffentlicht über ihren Instagram-Kanal ein Video, in dem sie den Angriff auf Sevim Dagdelen ausdrücklich rechtfertigt."
Man kann sich das gar nicht vorstellen, wie sehr manchen Brandmaurern das Hirn verknotet oder zu einer gärigen Masse verrührt wurde. Kein klarer Gedanke scheint mehr durchzudringen, wenn sich ein Bündel (!) aufmacht und glaubt, mit Krieg gegen den Frieden Krieg und Faschismus verhindern zu können. Da passt wirklich gar nichts mehr zusammen im Oberstübchen und ich denke, das wird nicht das Ende der Gewalt gewesen sein. Der vermummte Verfassungsschutz in den Reihen der "Antifaschisten" wird schon noch für die nötige Stimmung sorgen, die das Bündel aus Politik mit ihren Medien und nGOs anheizt. Das Zentrum für politische Schönheit hat jüngst zur Hetzjagd vermutlich neben geplanter Existenzvernichtung und vielleicht gebilligter Gewalt gegen den BSW-Politiker und Landesvorsitzenden in Sachsen-Anhalt, John Lucas Dittrich, aufgerufen. Sie merken wirklich gar nicht mehr, wie sehr sie das sind, was sie zu bekämpfen vorgeben und vielleicht in ihrer Verwirrtheit auch wirklich meinen.
Nur am Rande, weil eh hinreichend bekannt, aber zu wenig wiederholt: Die Linke scheint unter allen Parteien, die vorgeben, sich für Frieden einzusetzen, die verlogenste und gewaltbereiteste zu sein. Sie führt Krieg gegen den Frieden - nicht das erste Mal, wie ich aus eigener Erfahrung berichten kann und deshalb äußere ich mich hier auch so deutlich, auch wenn das kontraproduktiv erscheinen mag, weil ich parallel am Liebsten alle zusammenbringen will, die für Frieden eintreten. Das galt aber schon in der Vergangenheit nicht für Extremisten wie den schwarzen Block und wenn von der Linkspartei nicht langsam etwas kommt, (wonach es leider nicht aussieht), muss man wohl die Linkspartei insgesamt abschreiben. Es wäre bitter, aber es ist wirklich doch eindeutig und nicht so schwer zu verstehen: Krieg gegen den Frieden schadet dem Frieden am Meisten!
https://www.nachdenkseiten.de/?p=157127
NachDenkSeiten
Linke-Spitze billigt Angriff auf Friedensdemo
Vermummte stürmen in Stuttgart die Bühne und bedrängen die BSW-Politikerin Sevim Dagdelen. Das Linke-Bundesvorstandsmitglied Mersedeh Ghazaei rechtfertigt die Gewaltattacke, die Angreifer inszenieren sich als „Antifaschisten“. Das darf nicht durchgehen –…
Forwarded from IndikativJetzt
Umfassender Bericht über die wohl größte Friedensdemo am Wochenende
"Genau hier liegt ein altes Problem der deutschen Friedensbewegung: Wer darf mitmachen? Wer ist links genug, wer zu rechts? Wer hat bei Corona wo gestanden? Wer hält es mit Russland, wer mit der Ukraine? Wer wählt BSW, Linke, CDU oder AfD? Man kann eine Bewegung auf diese Weise politisch immer sauberer machen. Nur wird sie dabei auch immer kleiner. Mit politischem Spalten statt Vereinen bringt man nicht alle Räder auf die Straße.
Ausgerechnet Varwick hatte dafür zu Beginn seiner Rede einen wesentlich entspannteren Satz gefunden: Man sei heute vermutlich „nicht in allen politischen Fragen einer Meinung“. Mehr braucht eine gemeinsame Demonstration zunächst nicht. Eine Friedensbewegung muss keine Einheitspartei werden und niemand seine politischen Überzeugungen an der Garderobe abgeben. Aber wenn nur diejenigen gemeinsam für Frieden demonstrieren dürfen, die zuvor auch in allen anderen politischen Fragen auf dieselbe Seite sortiert wurden, wird aus einer gesellschaftlichen Bewegung schnell wieder ein Milieutreffen."
Wie auch in Stuttgart fiel die Linke negativ auf. Aber sie ist damit ja nicht ganz alleine. Das ist auch der Grund, warum ich am Liebsten überhaupt keine Parteipolitiker mehr auf Bühnen von Friedensdemos sehen möchte. Parteien sind Teil des Systems, das Krieg gebiert - auch wenn sie es zunächst nicht wollen.
Auf einer Friedensdemo sollte es nur um eines gehen: Frieden!
Solange sich keine gewaltbereiten Extremisten auf einer Friedensdemo einfinden, gilt: Wenn es um Frieden geht, ist egal, wer neben einem steht. Wenn es nicht egal ist, wer neben einem steht, geht es nicht um Frieden, sondern ums Ego.
https://norberthaering.de/news/christian-witt-friedensdemo/
"Genau hier liegt ein altes Problem der deutschen Friedensbewegung: Wer darf mitmachen? Wer ist links genug, wer zu rechts? Wer hat bei Corona wo gestanden? Wer hält es mit Russland, wer mit der Ukraine? Wer wählt BSW, Linke, CDU oder AfD? Man kann eine Bewegung auf diese Weise politisch immer sauberer machen. Nur wird sie dabei auch immer kleiner. Mit politischem Spalten statt Vereinen bringt man nicht alle Räder auf die Straße.
Ausgerechnet Varwick hatte dafür zu Beginn seiner Rede einen wesentlich entspannteren Satz gefunden: Man sei heute vermutlich „nicht in allen politischen Fragen einer Meinung“. Mehr braucht eine gemeinsame Demonstration zunächst nicht. Eine Friedensbewegung muss keine Einheitspartei werden und niemand seine politischen Überzeugungen an der Garderobe abgeben. Aber wenn nur diejenigen gemeinsam für Frieden demonstrieren dürfen, die zuvor auch in allen anderen politischen Fragen auf dieselbe Seite sortiert wurden, wird aus einer gesellschaftlichen Bewegung schnell wieder ein Milieutreffen."
Wie auch in Stuttgart fiel die Linke negativ auf. Aber sie ist damit ja nicht ganz alleine. Das ist auch der Grund, warum ich am Liebsten überhaupt keine Parteipolitiker mehr auf Bühnen von Friedensdemos sehen möchte. Parteien sind Teil des Systems, das Krieg gebiert - auch wenn sie es zunächst nicht wollen.
Auf einer Friedensdemo sollte es nur um eines gehen: Frieden!
Solange sich keine gewaltbereiten Extremisten auf einer Friedensdemo einfinden, gilt: Wenn es um Frieden geht, ist egal, wer neben einem steht. Wenn es nicht egal ist, wer neben einem steht, geht es nicht um Frieden, sondern ums Ego.
https://norberthaering.de/news/christian-witt-friedensdemo/
norberthaering.de
Bericht und Kommentar zur Friedensdemo in Berlin – Geld und mehr
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„Für uns ist es besser, überhaupt keine Beziehungen zum Westen zu haben, als Chinas Gegner zu werden” (Teil 1)
https://www.nachdenkseiten.de/?p=157023
https://www.nachdenkseiten.de/?p=157023
NachDenkSeiten
„Für uns ist es besser, überhaupt keine Beziehungen zum Westen zu haben, als Chinas Gegner zu werden” (Teil 1)
Im Rahmen einer Moskau-Reise sprach Éva Péli mit zahlreichen führenden Politologen, Diplomaten und geopolitischen Analytikern über die fundamentale Neuordnung der Weltpolitik. Im ersten Teil eines zweiteiligen Exklusivgesprächs analysiert der renommierte…
Wir Wollen Reden:
„Für uns ist es besser, überhaupt keine Beziehungen zum Westen zu haben, als Chinas Gegner zu werden” (Teil 1) https://www.nachdenkseiten.de/?p=157023
" ... Weltpolitik. Im ersten Teil eines zweiteiligen Exklusivgesprächs analysiert der renommierte China-Experte Wassilij Kaschin (Direktor am Zentrum für umfassende europäische und internationale Studien an der HSE) das endgültige Aus des alten Handelsmodells, die Motive hinter der deutschen Zeitenwende und erklärt, warum Moskau den Westen abgeschrieben hat, bevor es jemals einen Keil zwischen Russland und China treiben wird.
...
Wassilij Kaschin: Wir haben es mit dem Ende des alten politisch-ökonomischen Modells zu tun, das sowohl in Russland als auch in Europa, vor allem in Deutschland, existierte. Dieser Prozess hat eine lange Geschichte und ist teilweise mit politischen und ideologischen Veränderungen verbunden, teils aber auch mit Veränderungen in der Wirtschaftsgeographie und der Wirtschaft der beiden Länder. Vor allem ist und bleibt Russland aufgrund der vorhandenen Produktionsfaktoren hauptsächlich ein Exporteur von Rohprodukten.
Und Rohprodukte werden in der Regel dort konsumiert, wo es eine starke verarbeitende Industrie gibt, vor allem energie- und materialintensive Branchen. Genau diese Industriezweige in Europa begannen irgendwo ab den 1990er-Jahren zu verfallen. Dieser Niedergang hat sich jetzt besonders verschärft. Wir erleben seit Ende der 1990er-Jahre einen praktisch kontinuierlichen Prozess des Wachstums der russischen Exporte nach Asien und des russischen Handels mit Asien (vor allem mit China) sowie einen Rückgang des Anteils des russischen Handels mit Europa insgesamt. ...
...
In westlichen Strategiekreisen hält sich hartnäckig die Idee, Russland als „Bremse gegen China“ zu instrumentalisieren – so forderte etwa der damalige deutsche Vizeadmiral Kay-Achim Schönbach offen die Zusammenarbeit mit Moskau, um Peking in Schach zu halten. Wie bewerten Sie diese These, und halten Sie es für ausgeschlossen, dass Russland jemals wieder eine solche Pufferrolle einnimmt?
Das ist völlig unmöglich, und darauf wird sich Russland niemals einlassen. Dies liegt daran, dass Russland und China eine der längsten Landgrenzen der Welt haben und jede Situation, in der wir beginnen, einander als Bedrohung wahrzunehmen, katastrophale Folgen sowohl für die Wirtschaft als auch für die Sicherheit haben würde. Während des Kalten Krieges, nach der Verschlechterung der sowjetisch-chinesischen Beziehungen, gaben beide Länder enorme Mittel für den Aufbau eines Verteidigungssystems an vielen Tausend Kilometern Grenze aus. Tatsächlich war die militärische Last, die auf der Sowjetunion lastete, in sehr hohem Maße nicht durch irgendwelche amerikanischen Erfindungen bedingt, auf die die Amerikaner so stolz sind (wie „Star Wars“), sondern eben durch die Notwendigkeit, ein Verteidigungssystem an der Grenze zu China aufzubauen, die durch unwegsames Gelände verläuft und eine enorme Länge hat. Die Sowjetunion war gezwungen, dort eine riesige Landarmee zu stationieren und zu versorgen, und dasselbe mussten die Chinesen tun.
Ich bin der Ansicht, dass sowohl Russland als auch China aus dieser katastrophalen Erfahrung gelernt haben, als sich die beiden Länder fast ruiniert haben. Folglich werden wir niemals irgendwelche Schritte unternehmen, die sich gegen China richten. Wir werden alles erfüllen, was in unserem Vertrag mit China aus dem Jahr 2001 steht, wonach wir uns an keinen Bündnissen beteiligen dürfen, die gegeneinander gerichtet sind, von unserem Territorium aus keine Aktivitäten erlauben dürfen, die gegeneinander gerichtet sind, oder uns an irgendeinem Druck aufeinander beteiligen dürfen. Für uns ist es besser, überhaupt keine Beziehungen zum Westen zu haben, als Chinas Gegner zu werden, da keines der westlichen Länder eine direkte Grenze zu China hat, wir diese Grenze aber haben.
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Die These, daß alles auf einen neue "Eisernen Vorhang" hinausläuft halte ich für plausibel. Allerdings gehe ich davon aus, daß die Wohlstandszone diesmal außerhalb des Wertewestens liegen wird. Tom
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Wassilij Kaschin: Wir haben es mit dem Ende des alten politisch-ökonomischen Modells zu tun, das sowohl in Russland als auch in Europa, vor allem in Deutschland, existierte. Dieser Prozess hat eine lange Geschichte und ist teilweise mit politischen und ideologischen Veränderungen verbunden, teils aber auch mit Veränderungen in der Wirtschaftsgeographie und der Wirtschaft der beiden Länder. Vor allem ist und bleibt Russland aufgrund der vorhandenen Produktionsfaktoren hauptsächlich ein Exporteur von Rohprodukten.
Und Rohprodukte werden in der Regel dort konsumiert, wo es eine starke verarbeitende Industrie gibt, vor allem energie- und materialintensive Branchen. Genau diese Industriezweige in Europa begannen irgendwo ab den 1990er-Jahren zu verfallen. Dieser Niedergang hat sich jetzt besonders verschärft. Wir erleben seit Ende der 1990er-Jahre einen praktisch kontinuierlichen Prozess des Wachstums der russischen Exporte nach Asien und des russischen Handels mit Asien (vor allem mit China) sowie einen Rückgang des Anteils des russischen Handels mit Europa insgesamt. ...
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In westlichen Strategiekreisen hält sich hartnäckig die Idee, Russland als „Bremse gegen China“ zu instrumentalisieren – so forderte etwa der damalige deutsche Vizeadmiral Kay-Achim Schönbach offen die Zusammenarbeit mit Moskau, um Peking in Schach zu halten. Wie bewerten Sie diese These, und halten Sie es für ausgeschlossen, dass Russland jemals wieder eine solche Pufferrolle einnimmt?
Das ist völlig unmöglich, und darauf wird sich Russland niemals einlassen. Dies liegt daran, dass Russland und China eine der längsten Landgrenzen der Welt haben und jede Situation, in der wir beginnen, einander als Bedrohung wahrzunehmen, katastrophale Folgen sowohl für die Wirtschaft als auch für die Sicherheit haben würde. Während des Kalten Krieges, nach der Verschlechterung der sowjetisch-chinesischen Beziehungen, gaben beide Länder enorme Mittel für den Aufbau eines Verteidigungssystems an vielen Tausend Kilometern Grenze aus. Tatsächlich war die militärische Last, die auf der Sowjetunion lastete, in sehr hohem Maße nicht durch irgendwelche amerikanischen Erfindungen bedingt, auf die die Amerikaner so stolz sind (wie „Star Wars“), sondern eben durch die Notwendigkeit, ein Verteidigungssystem an der Grenze zu China aufzubauen, die durch unwegsames Gelände verläuft und eine enorme Länge hat. Die Sowjetunion war gezwungen, dort eine riesige Landarmee zu stationieren und zu versorgen, und dasselbe mussten die Chinesen tun.
Ich bin der Ansicht, dass sowohl Russland als auch China aus dieser katastrophalen Erfahrung gelernt haben, als sich die beiden Länder fast ruiniert haben. Folglich werden wir niemals irgendwelche Schritte unternehmen, die sich gegen China richten. Wir werden alles erfüllen, was in unserem Vertrag mit China aus dem Jahr 2001 steht, wonach wir uns an keinen Bündnissen beteiligen dürfen, die gegeneinander gerichtet sind, von unserem Territorium aus keine Aktivitäten erlauben dürfen, die gegeneinander gerichtet sind, oder uns an irgendeinem Druck aufeinander beteiligen dürfen. Für uns ist es besser, überhaupt keine Beziehungen zum Westen zu haben, als Chinas Gegner zu werden, da keines der westlichen Länder eine direkte Grenze zu China hat, wir diese Grenze aber haben.
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Die These, daß alles auf einen neue "Eisernen Vorhang" hinausläuft halte ich für plausibel. Allerdings gehe ich davon aus, daß die Wohlstandszone diesmal außerhalb des Wertewestens liegen wird. Tom