Ein interessanter und natürlich zum tiefen Durchatmen prädestinierter Vortrag von Dr. Werner Rügemer über das politische Programm von BlackRock, Merz und Co. geht zu Ende.
Der Saal im Nachbarschaftshaus war sehr gut gefüllt und keine Fragen blieben offen.
Herzlichen Dank für die rege Teilhabe.
Der Saal im Nachbarschaftshaus war sehr gut gefüllt und keine Fragen blieben offen.
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❤7👎2🕊1
Forwarded from Freie Linke Zukunft Nachrichten
🇫🇷 Die Protestwelle in Frankreich gewinnt durch das Zusammenwirken des Bildungs- und des Arbeitssektors neue Kraft. Die Gewerkschaft „Solidaires Unitaires Démocratiques Rail“ (SUD-Rail), die drittgrößte Kraft in diesem Sektor, rief die Beschäftigten der französischen Staatsbahn (SNCF) dazu auf, sich dem für Dienstag, den 13. Oktober, geplanten Aktionstag anzuschließen.
✊ Die Organisation erklärte, dass die Forderungen der Schüler, Studenten und Lehrkräfte direkt mit den Forderungen der Beschäftigten im Einklang stehen und so eine gemeinsame Front des sozialen Protests bilden.
🚉 Die Beteiligung der Beschäftigten im Verkehrssektor droht, die französische Eisenbahninfrastruktur lahmzulegen, was die Auswirkungen der Studentenbewegung im europäischen Kontext noch verstärkt.
https://t.me/teleSUREng/60825
✊ Die Organisation erklärte, dass die Forderungen der Schüler, Studenten und Lehrkräfte direkt mit den Forderungen der Beschäftigten im Einklang stehen und so eine gemeinsame Front des sozialen Protests bilden.
🚉 Die Beteiligung der Beschäftigten im Verkehrssektor droht, die französische Eisenbahninfrastruktur lahmzulegen, was die Auswirkungen der Studentenbewegung im europäischen Kontext noch verstärkt.
https://t.me/teleSUREng/60825
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teleSUR_English
🇫🇷 The wave of protests in France gains new strength with the convergence of the educational and labor sectors. The Solidaires Unitaires Démocratiques Rail (SUD-Rail) union, the third-largest force in the sector, called on workers of the French National Railway…
Eine der Publikumsfragen nach dem sehr guten Vortrag von Dr. Werner Rügemer war, sinngemäß: Was haben die USA, also die derzeit dort herrschenden Oligarchen, davon, wenn die Straße von Hormuz blockiert ist? Der kurze Beitrag über die Gewinne der US Ölraffinerien ist ein Teil der Antwort.👇
🇺🇸 US oil refiners hit the jackpot amid war-driven fuel crunch
Global fuel disruptions are proving a goldmine for US refiners, reports The Wall Street Journal.
Valero, Marathon Petroleum and Phillips 66 are poised to blow past their already near-record June-quarter profits as fallout from the Middle East and Ukraine conflicts tightens global supplies.
The key driver of the windfall is the widening gap between crude oil costs and the prices of refined products such as diesel: the wider the gap, the more refiners earn per barrel.
➡️ Valero: JPMorgan forecasts $8.95B in pretax earnings for Q3 - up 50% from the previous quarter
➡️ Marathon Petroleum: Piper Sandler expects earnings per share to increase more than sevenfold year-on-year
The windfall has done little to ease the burden on US consumers, with average US diesel prices recently hitting a record $6.53 per gallon.
The fuel crunch comes as:
🌏 Middle Eastern refinery output and shipping have been disrupted by the US-Israeli war on Iran
🌏 Russia restricted fuel exports following Ukrainian attacks on its refineries
🌏 China temporarily halted fuel exports to shore up domestic reserves amid rising geopolitical uncertainty
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Global fuel disruptions are proving a goldmine for US refiners, reports The Wall Street Journal.
Valero, Marathon Petroleum and Phillips 66 are poised to blow past their already near-record June-quarter profits as fallout from the Middle East and Ukraine conflicts tightens global supplies.
The key driver of the windfall is the widening gap between crude oil costs and the prices of refined products such as diesel: the wider the gap, the more refiners earn per barrel.
➡️ Valero: JPMorgan forecasts $8.95B in pretax earnings for Q3 - up 50% from the previous quarter
➡️ Marathon Petroleum: Piper Sandler expects earnings per share to increase more than sevenfold year-on-year
The windfall has done little to ease the burden on US consumers, with average US diesel prices recently hitting a record $6.53 per gallon.
The fuel crunch comes as:
🌏 Middle Eastern refinery output and shipping have been disrupted by the US-Israeli war on Iran
🌏 Russia restricted fuel exports following Ukrainian attacks on its refineries
🌏 China temporarily halted fuel exports to shore up domestic reserves amid rising geopolitical uncertainty
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Wir Wollen Reden:
🇺🇸 US oil refiners hit the jackpot amid war-driven fuel crunch Global fuel disruptions are proving a goldmine for US refiners, reports The Wall Street Journal. Valero, Marathon Petroleum and Phillips 66 are poised to blow past their already near-record June…
🇺🇸 US-Ölraffinerien knacken den Jackpot inmitten der kriegsbedingten Kraftstoffknappheit
Die weltweiten Versorgungsengpässe bei Kraftstoffen erweisen sich für US-Raffinerien als Goldgrube, berichtet das „Wall Street Journal“.
Valero, Marathon Petroleum und Phillips 66 sind auf dem besten Weg, ihre ohnehin schon fast rekordverdächtigen Gewinne aus dem Juni-Quartal noch zu übertreffen, da die Folgen der Konflikte im Nahen Osten und in der Ukraine das weltweite Angebot verknappen.
Der Hauptgrund für diesen Gewinnsprung ist die sich vergrößernde Differenz zwischen den Rohölkosten und den Preisen für Raffinerieprodukte wie Diesel: Je größer die Differenz, desto mehr verdienen die Raffinerien pro Barrel.
➡️ Valero: JPMorgan prognostiziert für das dritte Quartal einen Gewinn vor Steuern von 8,95 Mrd. US-Dollar – ein Anstieg um 50 % gegenüber dem Vorquartal
➡️ Marathon Petroleum: Piper Sandler erwartet, dass sich der Gewinn pro Aktie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als versiebenfachen wird
Der Gewinnsprung hat jedoch kaum dazu beigetragen, die Belastung für die US-Verbraucher zu mildern, da die durchschnittlichen Dieselpreise in den USA kürzlich einen Rekordwert von 6,53 US-Dollar pro Gallone erreicht haben.
Die Kraftstoffknappheit ist auf folgende Faktoren zurückzuführen:
🌏 Die Raffinerieproduktion und der Schiffsverkehr im Nahen Osten wurden durch den Krieg der USA und Israels gegen den Iran beeinträchtigt
🌏 Russland hat nach ukrainischen Angriffen auf seine Raffinerien die Kraftstoffexporte eingeschränkt
🌏 China hat seine Kraftstoffexporte vorübergehend eingestellt, um angesichts der zunehmenden geopolitischen Unsicherheit die heimischen Reserven zu sichern
👍 Substack | Chat | @geopolitics_prime
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)
Die weltweiten Versorgungsengpässe bei Kraftstoffen erweisen sich für US-Raffinerien als Goldgrube, berichtet das „Wall Street Journal“.
Valero, Marathon Petroleum und Phillips 66 sind auf dem besten Weg, ihre ohnehin schon fast rekordverdächtigen Gewinne aus dem Juni-Quartal noch zu übertreffen, da die Folgen der Konflikte im Nahen Osten und in der Ukraine das weltweite Angebot verknappen.
Der Hauptgrund für diesen Gewinnsprung ist die sich vergrößernde Differenz zwischen den Rohölkosten und den Preisen für Raffinerieprodukte wie Diesel: Je größer die Differenz, desto mehr verdienen die Raffinerien pro Barrel.
➡️ Valero: JPMorgan prognostiziert für das dritte Quartal einen Gewinn vor Steuern von 8,95 Mrd. US-Dollar – ein Anstieg um 50 % gegenüber dem Vorquartal
➡️ Marathon Petroleum: Piper Sandler erwartet, dass sich der Gewinn pro Aktie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als versiebenfachen wird
Der Gewinnsprung hat jedoch kaum dazu beigetragen, die Belastung für die US-Verbraucher zu mildern, da die durchschnittlichen Dieselpreise in den USA kürzlich einen Rekordwert von 6,53 US-Dollar pro Gallone erreicht haben.
Die Kraftstoffknappheit ist auf folgende Faktoren zurückzuführen:
🌏 Die Raffinerieproduktion und der Schiffsverkehr im Nahen Osten wurden durch den Krieg der USA und Israels gegen den Iran beeinträchtigt
🌏 Russland hat nach ukrainischen Angriffen auf seine Raffinerien die Kraftstoffexporte eingeschränkt
🌏 China hat seine Kraftstoffexporte vorübergehend eingestellt, um angesichts der zunehmenden geopolitischen Unsicherheit die heimischen Reserven zu sichern
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Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)
Forwarded from Susan Bonath
Zur United4Palestine-Demo gestern in Berlin:
Die Angaben der Medien (2.000) und der Polizei (3.500) sind Quatsch, aber es waren leider wohl auch nicht viel mehr als 5.000.
Hab meine Genossen Ramsy (Sozialismus von Unten), sowie Thomas und Katja von der Jüdischen Stimme getroffen. ❤️
Polizei wollte Bühne stürmen und einen Redner herunterziehen, der dann schnell selber herunter kam, um zu deeskalieren. Hab nicht gehört, dass er etwas in diesem Faschostaat Verbotenes gesagt hätte.
Ein paar Kalkleisten von der zionistisch-imperialistischen Völkermordfront brüllten am Rand mit Israel- und Schahflaggen. Mit dabei: eine Linke-Fahne. 🤮
Wenige Linke-Fahnen waren auch auf der Palästina-Demo zu sehen. Eine "Links"-Partei, die in Sachen Völkermord gespalten ist - kann man sich nicht ausdenken. 🙄
Wir können einfach immer nur weiter machen. Bleibt ja nix anderes übrig.
Schönen Sonntag allen Abonnenten und Mitlesern! ☀️
Die Angaben der Medien (2.000) und der Polizei (3.500) sind Quatsch, aber es waren leider wohl auch nicht viel mehr als 5.000.
Hab meine Genossen Ramsy (Sozialismus von Unten), sowie Thomas und Katja von der Jüdischen Stimme getroffen. ❤️
Polizei wollte Bühne stürmen und einen Redner herunterziehen, der dann schnell selber herunter kam, um zu deeskalieren. Hab nicht gehört, dass er etwas in diesem Faschostaat Verbotenes gesagt hätte.
Ein paar Kalkleisten von der zionistisch-imperialistischen Völkermordfront brüllten am Rand mit Israel- und Schahflaggen. Mit dabei: eine Linke-Fahne. 🤮
Wenige Linke-Fahnen waren auch auf der Palästina-Demo zu sehen. Eine "Links"-Partei, die in Sachen Völkermord gespalten ist - kann man sich nicht ausdenken. 🙄
Wir können einfach immer nur weiter machen. Bleibt ja nix anderes übrig.
Schönen Sonntag allen Abonnenten und Mitlesern! ☀️
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Wir Wollen Reden:
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Unsere Kundgebung "Frieden ist Staatsräson - Kein Cent für Krieg und Genozid" war ein Erfolg. Zwei Stunden Gegenöffentlichkeit bei gutem Wetter an einem sehr belebten Platz mit rund 70 Teilnehmern und immer wieder einzelne oder kleine Gruppen, die stehen blieben und zuhörten.
Einzelne verbale Provokationen liefen ins Leere, weil niemand sich provozieren ließ. Dafür danken wir allen Unterstützern ganz besonders!
Wir freuen uns schon auf die nächsten Kundgebungen!
Für eine Politik des Friedens und der guten Nachbarschaft - in und mit allen Gemeinden und Städten, in und mit allen Ländern!
Einzelne verbale Provokationen liefen ins Leere, weil niemand sich provozieren ließ. Dafür danken wir allen Unterstützern ganz besonders!
Wir freuen uns schon auf die nächsten Kundgebungen!
Für eine Politik des Friedens und der guten Nachbarschaft - in und mit allen Gemeinden und Städten, in und mit allen Ländern!
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Forwarded from Dr. Jonas Tögel
Die Sprengung der Nordstream-Pipeline hat die Haupt-Schlagader für günstige Energie zerstört und die deutsche Wirtschaft massiv geschädigt.
Der Erfolgs-Regisseur Moritz Enders ("Toxic NATO") untersucht in seinem neuen Dokumentarfilm "Nordstream - Die Sprengung" (https://nordstreamfilm.de) die Hintergründe, mögliche Täter und die bis heute andauernde, massive Propaganda um den Vorfall.
Es war mir eine Ehre und eine große Freude, gemeinsam mit Ray McGovern, Dirk Pohlmann, Prof. Theodore Postol, Dr. Werner Rügemer, Prof. Ola Tunander, Erik Andersson und Harald Kujat an der Aufklärung mitwirken zu dürfen.
Die schweizer Zeitung Infosperber hat einen Artikel zum Film verfasst: https://www.infosperber.ch/politik/nordstream-neuer-dokumentarfilm-laesst-experten-zweifeln/
Der Erfolgs-Regisseur Moritz Enders ("Toxic NATO") untersucht in seinem neuen Dokumentarfilm "Nordstream - Die Sprengung" (https://nordstreamfilm.de) die Hintergründe, mögliche Täter und die bis heute andauernde, massive Propaganda um den Vorfall.
Es war mir eine Ehre und eine große Freude, gemeinsam mit Ray McGovern, Dirk Pohlmann, Prof. Theodore Postol, Dr. Werner Rügemer, Prof. Ola Tunander, Erik Andersson und Harald Kujat an der Aufklärung mitwirken zu dürfen.
Die schweizer Zeitung Infosperber hat einen Artikel zum Film verfasst: https://www.infosperber.ch/politik/nordstream-neuer-dokumentarfilm-laesst-experten-zweifeln/
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Forwarded from IndikativJetzt
Kommen die Gewerkschaften zur Vernunft?
Hörenswerter Vortrag von Ulrike Eifler zur Kriegsvorbereitung. Jetzt kann man nur noch hoffen, dass die Gewerkschaften ihre eigenen Läden aufräumen und den Krieg gegen Bürgerrechtler beenden, den sie seit Corona führen, obwohl viele Maßnahmenkritiker nichts anderes sagen als hier im Vortrag zu hören. Wenn das gelänge, wäre eine wirkmächtige Friedensbewegung möglich.
https://t.co/iq5SAM7XlW
Hörenswerter Vortrag von Ulrike Eifler zur Kriegsvorbereitung. Jetzt kann man nur noch hoffen, dass die Gewerkschaften ihre eigenen Läden aufräumen und den Krieg gegen Bürgerrechtler beenden, den sie seit Corona führen, obwohl viele Maßnahmenkritiker nichts anderes sagen als hier im Vortrag zu hören. Wenn das gelänge, wäre eine wirkmächtige Friedensbewegung möglich.
https://t.co/iq5SAM7XlW
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Bundesregierung versucht Deutschland und die Bevölkerung kriegstüchtig umzuzubauen: Ulrike Eifler:
Aufzeichnung der Veranstaltung vom Mittwoch, dem 16. September ’26 im Konrad-Arndt-Haus in Wiesbaden.
Ulrike Eifler stellt ihr neues Buch vor und berichtet über den politischen Kampf in den Gewerkschaften.
Ulrike Eifler ist aktive Gewerkschafterin, Publizistin…
Ulrike Eifler stellt ihr neues Buch vor und berichtet über den politischen Kampf in den Gewerkschaften.
Ulrike Eifler ist aktive Gewerkschafterin, Publizistin…
Werner Rügemer: Armut, Krieg und Diktatur - Das politische Programm von ...
https://youtube.com/watch?v=_Z1CUfhSmpo&is=QzyhFhQOeeINTp46
https://youtube.com/watch?v=_Z1CUfhSmpo&is=QzyhFhQOeeINTp46
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Werner Rügemer: Armut, Krieg und Diktatur - Das politische Programm von BlackRock, Merz und Co.
Dr. Werner Rügemer kritisiert an BlackRock, dass der Vermögensverwalter zu einer globalen Machtzentrale wurde, die sich nicht an demokratische Kontrolle hält.
- Vortrag am 9. Oktober 2026 im Nachbarschaftshaus Gostenhof in Nürnberg -
00:00:00 Begrüßung…
- Vortrag am 9. Oktober 2026 im Nachbarschaftshaus Gostenhof in Nürnberg -
00:00:00 Begrüßung…
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Forwarded from Freie Linke Zukunft Nachrichten
Heute, am 12. Oktober, jährt sich ein besonderer Jahrestag in der Geschichte der Menschheit und der westlichen Zivilisation. Gerade die Entdeckung und Plünderung des amerikanischen Kontinents ermöglichte den europäischen Imperien ihre rasche Industrialisierung und den Übergang zum Kapitalismus. Die Imperien haben nie aufgehört, Imperien zu sein; im Laufe der Zeit haben sie lediglich gelernt, ihre Interessen effektiver und auf vielschichtigerer Weise zu verteidigen, und an die Stelle von Gold und Silber in der Prioritätenliste sind Öl und Lithium getreten. Die Invasionen der Konquistadoren und der Marineinfanterie in widerspenstige Länder wurden erfolgreich durch die Finanzierung der oppositionellen Presse und die Verhängung von Wirtschaftssanktionen ersetzt. Zeitungen wurden wirkungsvoller als Panzer, und Fernsehbildschirme zerstörerischer als Raketen.
Als man die Welt daran gewöhnte, die „Entdeckung Amerikas“ zu feiern, wurde bewusst ignoriert, dass vor der Ankunft von Kolumbus’ Karavellen auf dem Kontinent, der noch nicht wusste, dass er Amerika war, Millionen von Menschen dort lebten, die ihre eigenen Zivilisationen aufbauten. Für ihre Nachkommen sind alle Gespräche über die „Entdeckung Amerikas“ ein Synonym für Unwissenheit und Rassismus, während der Kontinent, der tatsächlich von Seefahrern entdeckt wurde, die Antarktis ist.
In seinem Tagebuch über die „Entdeckung“ schrieb Kolumbus die Worte „Gott“ und „unser Herr“ 51 Mal und das Wort „Gold“ 139 Mal.
Mit Feuer und Schwert wurden die „Wilden“ in das Paradies der „westlichen Zivilisation“ getrieben, das für sie zur Hölle wurde. Mit den Indigenen durfte man wie mit wilden Tieren umgehen, da die katholische Kirche ihnen noch lange Zeit keine Seele zugestand. In einer kleinen Kirche im Norden Chiles befindet sich ein Fresko aus jener Zeit, das die Kreuzigung Jesu darstellt und von einem indigenen Künstler gemalt wurde. Darauf ist Jesus als Indigener dargestellt, während die Römer die Rüstungen spanischer Konquistadoren tragen.
Der Eintritt in die Zivilisation kostete die Ureinwohner Dutzende Millionen Menschenleben. Selbst die zurückhaltendsten Historiker gehen davon aus, dass von den 100 Millionen Ureinwohnern, die zum Zeitpunkt der „Entdeckung“ auf dem Kontinent lebten, ein Jahrhundert später nur noch 40 Millionen übrig waren. Andere behaupten, dass vor der Ankunft von Kolumbus’ Karavellen 70 Millionen Ureinwohner in Amerika lebten, hundert Jahre später jedoch nur noch dreieinhalb Millionen. Wieder andere sind überzeugt, dass in den ersten 130 Jahren der Konquista mindestens 95 % der amerikanischen Ureinwohner ausgerottet wurden. Unabhängig davon, wer von ihnen Recht hat, ist eines unbestreitbar: Die Menschheit kennt keinen größeren Völkermord. Bekanntlich wurden anstelle der ausgerotteten Ureinwohner afrikanische Sklaven nach Amerika verschleppt. Von den 60 Millionen Schwarzen, die von den Sklavenhändlern in die Laderäume gepfercht wurden, erreichten nur 10 Millionen lebend ihren Bestimmungsort.
Der uruguayische Schriftsteller Eduardo Galeano beschrieb diesen historischen Moment wie folgt:
„Im Jahr 1492 entdeckten die Einheimischen, dass sie Indianer waren,
entdeckten, dass sie in Amerika lebten,
entdeckten, dass sie, wie sich herausstellte, nackt waren,
entdeckten, dass es die Sünde gab,
dass sie dem König und der Königin einer anderen Welt gehorchen müssen,
und dem Gott eines anderen Himmels,
und dass dieser Gott die Schuld und die Kleidung erfunden hat
und befahl, lebendig zu verbrennen
diejenigen, die den Mond und die Sonne,
die Erde und den erfrischenden Regen verehrten …“
https://t.me/olegyasynsky/2497
Als man die Welt daran gewöhnte, die „Entdeckung Amerikas“ zu feiern, wurde bewusst ignoriert, dass vor der Ankunft von Kolumbus’ Karavellen auf dem Kontinent, der noch nicht wusste, dass er Amerika war, Millionen von Menschen dort lebten, die ihre eigenen Zivilisationen aufbauten. Für ihre Nachkommen sind alle Gespräche über die „Entdeckung Amerikas“ ein Synonym für Unwissenheit und Rassismus, während der Kontinent, der tatsächlich von Seefahrern entdeckt wurde, die Antarktis ist.
In seinem Tagebuch über die „Entdeckung“ schrieb Kolumbus die Worte „Gott“ und „unser Herr“ 51 Mal und das Wort „Gold“ 139 Mal.
Mit Feuer und Schwert wurden die „Wilden“ in das Paradies der „westlichen Zivilisation“ getrieben, das für sie zur Hölle wurde. Mit den Indigenen durfte man wie mit wilden Tieren umgehen, da die katholische Kirche ihnen noch lange Zeit keine Seele zugestand. In einer kleinen Kirche im Norden Chiles befindet sich ein Fresko aus jener Zeit, das die Kreuzigung Jesu darstellt und von einem indigenen Künstler gemalt wurde. Darauf ist Jesus als Indigener dargestellt, während die Römer die Rüstungen spanischer Konquistadoren tragen.
Der Eintritt in die Zivilisation kostete die Ureinwohner Dutzende Millionen Menschenleben. Selbst die zurückhaltendsten Historiker gehen davon aus, dass von den 100 Millionen Ureinwohnern, die zum Zeitpunkt der „Entdeckung“ auf dem Kontinent lebten, ein Jahrhundert später nur noch 40 Millionen übrig waren. Andere behaupten, dass vor der Ankunft von Kolumbus’ Karavellen 70 Millionen Ureinwohner in Amerika lebten, hundert Jahre später jedoch nur noch dreieinhalb Millionen. Wieder andere sind überzeugt, dass in den ersten 130 Jahren der Konquista mindestens 95 % der amerikanischen Ureinwohner ausgerottet wurden. Unabhängig davon, wer von ihnen Recht hat, ist eines unbestreitbar: Die Menschheit kennt keinen größeren Völkermord. Bekanntlich wurden anstelle der ausgerotteten Ureinwohner afrikanische Sklaven nach Amerika verschleppt. Von den 60 Millionen Schwarzen, die von den Sklavenhändlern in die Laderäume gepfercht wurden, erreichten nur 10 Millionen lebend ihren Bestimmungsort.
Der uruguayische Schriftsteller Eduardo Galeano beschrieb diesen historischen Moment wie folgt:
„Im Jahr 1492 entdeckten die Einheimischen, dass sie Indianer waren,
entdeckten, dass sie in Amerika lebten,
entdeckten, dass sie, wie sich herausstellte, nackt waren,
entdeckten, dass es die Sünde gab,
dass sie dem König und der Königin einer anderen Welt gehorchen müssen,
und dem Gott eines anderen Himmels,
und dass dieser Gott die Schuld und die Kleidung erfunden hat
und befahl, lebendig zu verbrennen
diejenigen, die den Mond und die Sonne,
die Erde und den erfrischenden Regen verehrten …“
https://t.me/olegyasynsky/2497
Telegram
Олег Ясинский
Сегодня 12 октября, особая годовщина в истории человечества и западной цивилизации. Именно открытие и грабеж американского континента сделал возможным для европейских империй их быструю индустриализацию и переход к капитализму. Империи никогда не перестали…
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Forwarded from Kodoroc
kodoroc
Alles klatscht. Nur die Bundesjustizministerin und der Bundespräsident lassen die Hände auf den Oberschenkeln • kodoroc
Abgewatscht dürfte das richtige Wort sein. Durchaus irritierend sind die standing ovations des Literaturbetriebs für Positionen, die in der Linkspartei
Forwarded from Michael Meyen
Der Tag in drei Sätzen
Heute mit Berliner Politiktheater und einem Griff in unser aller Taschen.
Bezahlbares Leben, Gerechtigkeit und Sicherheit: Auf diese drei Schlagworte hat Friedrich Merz die Klausurergebnisse des CDU-Präsidiums verdichtet, eine kleinere Stromsteuer für alle versprochen („europäisches Mindestmaß“) und erneut jede Zusammenarbeit mit der AfD abgelehnt, ohne dabei den Namen der Partei auszusprechen.
SPD-Chef Klingbeil hat den Tausch im Arbeits- und Sozialministerium (Alexander Schweitzer für Bärbel Bas) genutzt, um eine Neuwahl der Parteispitze anzukündigen und davor zu warnen, Frauen in Führungspositionen und Politiker in Zeiten der persönlichen Trauer zu attackieren.
Der Aktienkurs der DHL Group ist um knapp anderthalb Prozent gestiegen, nachdem die Bundesnetzagentur der Deutschen Post erlaubt hat, die Preise für Briefe (plus 20 Prozent) und Pakete (plus zehn Prozent) zum Jahreswechsel kräftig anzuheben.
https://www.freie-medienakademie.de/medien-plus/der-tag-in-drei-satzen
Heute mit Berliner Politiktheater und einem Griff in unser aller Taschen.
Bezahlbares Leben, Gerechtigkeit und Sicherheit: Auf diese drei Schlagworte hat Friedrich Merz die Klausurergebnisse des CDU-Präsidiums verdichtet, eine kleinere Stromsteuer für alle versprochen („europäisches Mindestmaß“) und erneut jede Zusammenarbeit mit der AfD abgelehnt, ohne dabei den Namen der Partei auszusprechen.
SPD-Chef Klingbeil hat den Tausch im Arbeits- und Sozialministerium (Alexander Schweitzer für Bärbel Bas) genutzt, um eine Neuwahl der Parteispitze anzukündigen und davor zu warnen, Frauen in Führungspositionen und Politiker in Zeiten der persönlichen Trauer zu attackieren.
Der Aktienkurs der DHL Group ist um knapp anderthalb Prozent gestiegen, nachdem die Bundesnetzagentur der Deutschen Post erlaubt hat, die Preise für Briefe (plus 20 Prozent) und Pakete (plus zehn Prozent) zum Jahreswechsel kräftig anzuheben.
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