Forwarded from R. T. Niemeyer
Am 3. Oktober 1993 gab es ein Ereignis, das als Putsch bezeichnet wurde. Heute, Jahre später, können wir die Dinge beim richtigen Namen nennen: Es war ein Staatsstreich von oben.
Er geschah auf Befehl von Präsident Jelzin, der seit 1991 (genau genommen schon wesentlich früher aber 1991 ging die heiße Phase des Staatsstreichs los) von unseren "westlichen Partnern" darauf vorbereitet worden war.
Er war es, der den Befehl gab, das Weiße Haus mit Panzern zu beschießen (natürlich führte auch er nur einen Befehl aus, die Scharfschützen der "Partner" lagen bereits auf den Dächern der Stadt).
Der Putsch ebnete den Weg für die Ausplünderung Russlands und die Machtübernahme durch Leute, die den Kurs auf Unterordnung unter den Westen einschlugen. Das Wort "russisch" wurde praktisch auf staatlicher Ebene als etwas Schändliches und nicht Gutes angesehen.
Es ist noch gar nicht so lange her, dass dieselben Leute versucht haben, alles in Russland, Weißrussland und Kasachstan umzukrempeln.
Er geschah auf Befehl von Präsident Jelzin, der seit 1991 (genau genommen schon wesentlich früher aber 1991 ging die heiße Phase des Staatsstreichs los) von unseren "westlichen Partnern" darauf vorbereitet worden war.
Er war es, der den Befehl gab, das Weiße Haus mit Panzern zu beschießen (natürlich führte auch er nur einen Befehl aus, die Scharfschützen der "Partner" lagen bereits auf den Dächern der Stadt).
Der Putsch ebnete den Weg für die Ausplünderung Russlands und die Machtübernahme durch Leute, die den Kurs auf Unterordnung unter den Westen einschlugen. Das Wort "russisch" wurde praktisch auf staatlicher Ebene als etwas Schändliches und nicht Gutes angesehen.
Es ist noch gar nicht so lange her, dass dieselben Leute versucht haben, alles in Russland, Weißrussland und Kasachstan umzukrempeln.
Forwarded from Wir Wollen Reden:
Armut, Krieg und Diktatur
Ein Vortrag von Dr. Werner Rügemer über das politische Programm von BlackRock, Merz und Co am 9.10.26 um 19 Uhr im Nachbarschaftshaus Gostenhof.
Eintritt frei - Spenden erbeten
Ein Vortrag von Dr. Werner Rügemer über das politische Programm von BlackRock, Merz und Co am 9.10.26 um 19 Uhr im Nachbarschaftshaus Gostenhof.
Eintritt frei - Spenden erbeten
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Forwarded from IndikativJetzt
Hirnmasse zum Teig verrührt
"Zu dem Angriff hat sich mittlerweile das „Offene Treffen gegen Krieg und Militarisierung Stuttgart“ bekannt. Die Gruppe unterstellt, das BSW sei „Steigbügelhalter“ der Rechten und verhelfe der AfD in Sachsen-Anhalt zur Macht. Der gewaltsame Vorstoß auf die Bühne wird als „antifaschistische Intervention“ verharmlost. Der Zusammenschluss ist Teil des Bündnisses „No War Stuttgart“...
...Der eigentliche politische Skandal beginnt nach dem Angriff mit dem Applaus aus jener Partei, die realer Steigbügelhalter von Merz-Militarismus und Kriegsertüchtigung Deutschlands ist.
Mersedeh Ghazaei, Mitglied des Bundesvorstands der Partei Die Linke, veröffentlicht über ihren Instagram-Kanal ein Video, in dem sie den Angriff auf Sevim Dagdelen ausdrücklich rechtfertigt."
Man kann sich das gar nicht vorstellen, wie sehr manchen Brandmaurern das Hirn verknotet oder zu einer gärigen Masse verrührt wurde. Kein klarer Gedanke scheint mehr durchzudringen, wenn sich ein Bündel (!) aufmacht und glaubt, mit Krieg gegen den Frieden Krieg und Faschismus verhindern zu können. Da passt wirklich gar nichts mehr zusammen im Oberstübchen und ich denke, das wird nicht das Ende der Gewalt gewesen sein. Der vermummte Verfassungsschutz in den Reihen der "Antifaschisten" wird schon noch für die nötige Stimmung sorgen, die das Bündel aus Politik mit ihren Medien und nGOs anheizt. Das Zentrum für politische Schönheit hat jüngst zur Hetzjagd vermutlich neben geplanter Existenzvernichtung und vielleicht gebilligter Gewalt gegen den BSW-Politiker und Landesvorsitzenden in Sachsen-Anhalt, John Lucas Dittrich, aufgerufen. Sie merken wirklich gar nicht mehr, wie sehr sie das sind, was sie zu bekämpfen vorgeben und vielleicht in ihrer Verwirrtheit auch wirklich meinen.
Nur am Rande, weil eh hinreichend bekannt, aber zu wenig wiederholt: Die Linke scheint unter allen Parteien, die vorgeben, sich für Frieden einzusetzen, die verlogenste und gewaltbereiteste zu sein. Sie führt Krieg gegen den Frieden - nicht das erste Mal, wie ich aus eigener Erfahrung berichten kann und deshalb äußere ich mich hier auch so deutlich, auch wenn das kontraproduktiv erscheinen mag, weil ich parallel am Liebsten alle zusammenbringen will, die für Frieden eintreten. Das galt aber schon in der Vergangenheit nicht für Extremisten wie den schwarzen Block und wenn von der Linkspartei nicht langsam etwas kommt, (wonach es leider nicht aussieht), muss man wohl die Linkspartei insgesamt abschreiben. Es wäre bitter, aber es ist wirklich doch eindeutig und nicht so schwer zu verstehen: Krieg gegen den Frieden schadet dem Frieden am Meisten!
https://www.nachdenkseiten.de/?p=157127
"Zu dem Angriff hat sich mittlerweile das „Offene Treffen gegen Krieg und Militarisierung Stuttgart“ bekannt. Die Gruppe unterstellt, das BSW sei „Steigbügelhalter“ der Rechten und verhelfe der AfD in Sachsen-Anhalt zur Macht. Der gewaltsame Vorstoß auf die Bühne wird als „antifaschistische Intervention“ verharmlost. Der Zusammenschluss ist Teil des Bündnisses „No War Stuttgart“...
...Der eigentliche politische Skandal beginnt nach dem Angriff mit dem Applaus aus jener Partei, die realer Steigbügelhalter von Merz-Militarismus und Kriegsertüchtigung Deutschlands ist.
Mersedeh Ghazaei, Mitglied des Bundesvorstands der Partei Die Linke, veröffentlicht über ihren Instagram-Kanal ein Video, in dem sie den Angriff auf Sevim Dagdelen ausdrücklich rechtfertigt."
Man kann sich das gar nicht vorstellen, wie sehr manchen Brandmaurern das Hirn verknotet oder zu einer gärigen Masse verrührt wurde. Kein klarer Gedanke scheint mehr durchzudringen, wenn sich ein Bündel (!) aufmacht und glaubt, mit Krieg gegen den Frieden Krieg und Faschismus verhindern zu können. Da passt wirklich gar nichts mehr zusammen im Oberstübchen und ich denke, das wird nicht das Ende der Gewalt gewesen sein. Der vermummte Verfassungsschutz in den Reihen der "Antifaschisten" wird schon noch für die nötige Stimmung sorgen, die das Bündel aus Politik mit ihren Medien und nGOs anheizt. Das Zentrum für politische Schönheit hat jüngst zur Hetzjagd vermutlich neben geplanter Existenzvernichtung und vielleicht gebilligter Gewalt gegen den BSW-Politiker und Landesvorsitzenden in Sachsen-Anhalt, John Lucas Dittrich, aufgerufen. Sie merken wirklich gar nicht mehr, wie sehr sie das sind, was sie zu bekämpfen vorgeben und vielleicht in ihrer Verwirrtheit auch wirklich meinen.
Nur am Rande, weil eh hinreichend bekannt, aber zu wenig wiederholt: Die Linke scheint unter allen Parteien, die vorgeben, sich für Frieden einzusetzen, die verlogenste und gewaltbereiteste zu sein. Sie führt Krieg gegen den Frieden - nicht das erste Mal, wie ich aus eigener Erfahrung berichten kann und deshalb äußere ich mich hier auch so deutlich, auch wenn das kontraproduktiv erscheinen mag, weil ich parallel am Liebsten alle zusammenbringen will, die für Frieden eintreten. Das galt aber schon in der Vergangenheit nicht für Extremisten wie den schwarzen Block und wenn von der Linkspartei nicht langsam etwas kommt, (wonach es leider nicht aussieht), muss man wohl die Linkspartei insgesamt abschreiben. Es wäre bitter, aber es ist wirklich doch eindeutig und nicht so schwer zu verstehen: Krieg gegen den Frieden schadet dem Frieden am Meisten!
https://www.nachdenkseiten.de/?p=157127
NachDenkSeiten
Linke-Spitze billigt Angriff auf Friedensdemo
Vermummte stürmen in Stuttgart die Bühne und bedrängen die BSW-Politikerin Sevim Dagdelen. Das Linke-Bundesvorstandsmitglied Mersedeh Ghazaei rechtfertigt die Gewaltattacke, die Angreifer inszenieren sich als „Antifaschisten“. Das darf nicht durchgehen –…
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Forwarded from IndikativJetzt
Umfassender Bericht über die wohl größte Friedensdemo am Wochenende
"Genau hier liegt ein altes Problem der deutschen Friedensbewegung: Wer darf mitmachen? Wer ist links genug, wer zu rechts? Wer hat bei Corona wo gestanden? Wer hält es mit Russland, wer mit der Ukraine? Wer wählt BSW, Linke, CDU oder AfD? Man kann eine Bewegung auf diese Weise politisch immer sauberer machen. Nur wird sie dabei auch immer kleiner. Mit politischem Spalten statt Vereinen bringt man nicht alle Räder auf die Straße.
Ausgerechnet Varwick hatte dafür zu Beginn seiner Rede einen wesentlich entspannteren Satz gefunden: Man sei heute vermutlich „nicht in allen politischen Fragen einer Meinung“. Mehr braucht eine gemeinsame Demonstration zunächst nicht. Eine Friedensbewegung muss keine Einheitspartei werden und niemand seine politischen Überzeugungen an der Garderobe abgeben. Aber wenn nur diejenigen gemeinsam für Frieden demonstrieren dürfen, die zuvor auch in allen anderen politischen Fragen auf dieselbe Seite sortiert wurden, wird aus einer gesellschaftlichen Bewegung schnell wieder ein Milieutreffen."
Wie auch in Stuttgart fiel die Linke negativ auf. Aber sie ist damit ja nicht ganz alleine. Das ist auch der Grund, warum ich am Liebsten überhaupt keine Parteipolitiker mehr auf Bühnen von Friedensdemos sehen möchte. Parteien sind Teil des Systems, das Krieg gebiert - auch wenn sie es zunächst nicht wollen.
Auf einer Friedensdemo sollte es nur um eines gehen: Frieden!
Solange sich keine gewaltbereiten Extremisten auf einer Friedensdemo einfinden, gilt: Wenn es um Frieden geht, ist egal, wer neben einem steht. Wenn es nicht egal ist, wer neben einem steht, geht es nicht um Frieden, sondern ums Ego.
https://norberthaering.de/news/christian-witt-friedensdemo/
"Genau hier liegt ein altes Problem der deutschen Friedensbewegung: Wer darf mitmachen? Wer ist links genug, wer zu rechts? Wer hat bei Corona wo gestanden? Wer hält es mit Russland, wer mit der Ukraine? Wer wählt BSW, Linke, CDU oder AfD? Man kann eine Bewegung auf diese Weise politisch immer sauberer machen. Nur wird sie dabei auch immer kleiner. Mit politischem Spalten statt Vereinen bringt man nicht alle Räder auf die Straße.
Ausgerechnet Varwick hatte dafür zu Beginn seiner Rede einen wesentlich entspannteren Satz gefunden: Man sei heute vermutlich „nicht in allen politischen Fragen einer Meinung“. Mehr braucht eine gemeinsame Demonstration zunächst nicht. Eine Friedensbewegung muss keine Einheitspartei werden und niemand seine politischen Überzeugungen an der Garderobe abgeben. Aber wenn nur diejenigen gemeinsam für Frieden demonstrieren dürfen, die zuvor auch in allen anderen politischen Fragen auf dieselbe Seite sortiert wurden, wird aus einer gesellschaftlichen Bewegung schnell wieder ein Milieutreffen."
Wie auch in Stuttgart fiel die Linke negativ auf. Aber sie ist damit ja nicht ganz alleine. Das ist auch der Grund, warum ich am Liebsten überhaupt keine Parteipolitiker mehr auf Bühnen von Friedensdemos sehen möchte. Parteien sind Teil des Systems, das Krieg gebiert - auch wenn sie es zunächst nicht wollen.
Auf einer Friedensdemo sollte es nur um eines gehen: Frieden!
Solange sich keine gewaltbereiten Extremisten auf einer Friedensdemo einfinden, gilt: Wenn es um Frieden geht, ist egal, wer neben einem steht. Wenn es nicht egal ist, wer neben einem steht, geht es nicht um Frieden, sondern ums Ego.
https://norberthaering.de/news/christian-witt-friedensdemo/
norberthaering.de
Bericht und Kommentar zur Friedensdemo in Berlin – Geld und mehr
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„Für uns ist es besser, überhaupt keine Beziehungen zum Westen zu haben, als Chinas Gegner zu werden” (Teil 1)
https://www.nachdenkseiten.de/?p=157023
https://www.nachdenkseiten.de/?p=157023
NachDenkSeiten
„Für uns ist es besser, überhaupt keine Beziehungen zum Westen zu haben, als Chinas Gegner zu werden” (Teil 1)
Im Rahmen einer Moskau-Reise sprach Éva Péli mit zahlreichen führenden Politologen, Diplomaten und geopolitischen Analytikern über die fundamentale Neuordnung der Weltpolitik. Im ersten Teil eines zweiteiligen Exklusivgesprächs analysiert der renommierte…
Wir Wollen Reden:
„Für uns ist es besser, überhaupt keine Beziehungen zum Westen zu haben, als Chinas Gegner zu werden” (Teil 1) https://www.nachdenkseiten.de/?p=157023
" ... Weltpolitik. Im ersten Teil eines zweiteiligen Exklusivgesprächs analysiert der renommierte China-Experte Wassilij Kaschin (Direktor am Zentrum für umfassende europäische und internationale Studien an der HSE) das endgültige Aus des alten Handelsmodells, die Motive hinter der deutschen Zeitenwende und erklärt, warum Moskau den Westen abgeschrieben hat, bevor es jemals einen Keil zwischen Russland und China treiben wird.
...
Wassilij Kaschin: Wir haben es mit dem Ende des alten politisch-ökonomischen Modells zu tun, das sowohl in Russland als auch in Europa, vor allem in Deutschland, existierte. Dieser Prozess hat eine lange Geschichte und ist teilweise mit politischen und ideologischen Veränderungen verbunden, teils aber auch mit Veränderungen in der Wirtschaftsgeographie und der Wirtschaft der beiden Länder. Vor allem ist und bleibt Russland aufgrund der vorhandenen Produktionsfaktoren hauptsächlich ein Exporteur von Rohprodukten.
Und Rohprodukte werden in der Regel dort konsumiert, wo es eine starke verarbeitende Industrie gibt, vor allem energie- und materialintensive Branchen. Genau diese Industriezweige in Europa begannen irgendwo ab den 1990er-Jahren zu verfallen. Dieser Niedergang hat sich jetzt besonders verschärft. Wir erleben seit Ende der 1990er-Jahre einen praktisch kontinuierlichen Prozess des Wachstums der russischen Exporte nach Asien und des russischen Handels mit Asien (vor allem mit China) sowie einen Rückgang des Anteils des russischen Handels mit Europa insgesamt. ...
...
In westlichen Strategiekreisen hält sich hartnäckig die Idee, Russland als „Bremse gegen China“ zu instrumentalisieren – so forderte etwa der damalige deutsche Vizeadmiral Kay-Achim Schönbach offen die Zusammenarbeit mit Moskau, um Peking in Schach zu halten. Wie bewerten Sie diese These, und halten Sie es für ausgeschlossen, dass Russland jemals wieder eine solche Pufferrolle einnimmt?
Das ist völlig unmöglich, und darauf wird sich Russland niemals einlassen. Dies liegt daran, dass Russland und China eine der längsten Landgrenzen der Welt haben und jede Situation, in der wir beginnen, einander als Bedrohung wahrzunehmen, katastrophale Folgen sowohl für die Wirtschaft als auch für die Sicherheit haben würde. Während des Kalten Krieges, nach der Verschlechterung der sowjetisch-chinesischen Beziehungen, gaben beide Länder enorme Mittel für den Aufbau eines Verteidigungssystems an vielen Tausend Kilometern Grenze aus. Tatsächlich war die militärische Last, die auf der Sowjetunion lastete, in sehr hohem Maße nicht durch irgendwelche amerikanischen Erfindungen bedingt, auf die die Amerikaner so stolz sind (wie „Star Wars“), sondern eben durch die Notwendigkeit, ein Verteidigungssystem an der Grenze zu China aufzubauen, die durch unwegsames Gelände verläuft und eine enorme Länge hat. Die Sowjetunion war gezwungen, dort eine riesige Landarmee zu stationieren und zu versorgen, und dasselbe mussten die Chinesen tun.
Ich bin der Ansicht, dass sowohl Russland als auch China aus dieser katastrophalen Erfahrung gelernt haben, als sich die beiden Länder fast ruiniert haben. Folglich werden wir niemals irgendwelche Schritte unternehmen, die sich gegen China richten. Wir werden alles erfüllen, was in unserem Vertrag mit China aus dem Jahr 2001 steht, wonach wir uns an keinen Bündnissen beteiligen dürfen, die gegeneinander gerichtet sind, von unserem Territorium aus keine Aktivitäten erlauben dürfen, die gegeneinander gerichtet sind, oder uns an irgendeinem Druck aufeinander beteiligen dürfen. Für uns ist es besser, überhaupt keine Beziehungen zum Westen zu haben, als Chinas Gegner zu werden, da keines der westlichen Länder eine direkte Grenze zu China hat, wir diese Grenze aber haben.
... "
Die These, daß alles auf einen neue "Eisernen Vorhang" hinausläuft halte ich für plausibel. Allerdings gehe ich davon aus, daß die Wohlstandszone diesmal außerhalb des Wertewestens liegen wird. Tom
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Wassilij Kaschin: Wir haben es mit dem Ende des alten politisch-ökonomischen Modells zu tun, das sowohl in Russland als auch in Europa, vor allem in Deutschland, existierte. Dieser Prozess hat eine lange Geschichte und ist teilweise mit politischen und ideologischen Veränderungen verbunden, teils aber auch mit Veränderungen in der Wirtschaftsgeographie und der Wirtschaft der beiden Länder. Vor allem ist und bleibt Russland aufgrund der vorhandenen Produktionsfaktoren hauptsächlich ein Exporteur von Rohprodukten.
Und Rohprodukte werden in der Regel dort konsumiert, wo es eine starke verarbeitende Industrie gibt, vor allem energie- und materialintensive Branchen. Genau diese Industriezweige in Europa begannen irgendwo ab den 1990er-Jahren zu verfallen. Dieser Niedergang hat sich jetzt besonders verschärft. Wir erleben seit Ende der 1990er-Jahre einen praktisch kontinuierlichen Prozess des Wachstums der russischen Exporte nach Asien und des russischen Handels mit Asien (vor allem mit China) sowie einen Rückgang des Anteils des russischen Handels mit Europa insgesamt. ...
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In westlichen Strategiekreisen hält sich hartnäckig die Idee, Russland als „Bremse gegen China“ zu instrumentalisieren – so forderte etwa der damalige deutsche Vizeadmiral Kay-Achim Schönbach offen die Zusammenarbeit mit Moskau, um Peking in Schach zu halten. Wie bewerten Sie diese These, und halten Sie es für ausgeschlossen, dass Russland jemals wieder eine solche Pufferrolle einnimmt?
Das ist völlig unmöglich, und darauf wird sich Russland niemals einlassen. Dies liegt daran, dass Russland und China eine der längsten Landgrenzen der Welt haben und jede Situation, in der wir beginnen, einander als Bedrohung wahrzunehmen, katastrophale Folgen sowohl für die Wirtschaft als auch für die Sicherheit haben würde. Während des Kalten Krieges, nach der Verschlechterung der sowjetisch-chinesischen Beziehungen, gaben beide Länder enorme Mittel für den Aufbau eines Verteidigungssystems an vielen Tausend Kilometern Grenze aus. Tatsächlich war die militärische Last, die auf der Sowjetunion lastete, in sehr hohem Maße nicht durch irgendwelche amerikanischen Erfindungen bedingt, auf die die Amerikaner so stolz sind (wie „Star Wars“), sondern eben durch die Notwendigkeit, ein Verteidigungssystem an der Grenze zu China aufzubauen, die durch unwegsames Gelände verläuft und eine enorme Länge hat. Die Sowjetunion war gezwungen, dort eine riesige Landarmee zu stationieren und zu versorgen, und dasselbe mussten die Chinesen tun.
Ich bin der Ansicht, dass sowohl Russland als auch China aus dieser katastrophalen Erfahrung gelernt haben, als sich die beiden Länder fast ruiniert haben. Folglich werden wir niemals irgendwelche Schritte unternehmen, die sich gegen China richten. Wir werden alles erfüllen, was in unserem Vertrag mit China aus dem Jahr 2001 steht, wonach wir uns an keinen Bündnissen beteiligen dürfen, die gegeneinander gerichtet sind, von unserem Territorium aus keine Aktivitäten erlauben dürfen, die gegeneinander gerichtet sind, oder uns an irgendeinem Druck aufeinander beteiligen dürfen. Für uns ist es besser, überhaupt keine Beziehungen zum Westen zu haben, als Chinas Gegner zu werden, da keines der westlichen Länder eine direkte Grenze zu China hat, wir diese Grenze aber haben.
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Die These, daß alles auf einen neue "Eisernen Vorhang" hinausläuft halte ich für plausibel. Allerdings gehe ich davon aus, daß die Wohlstandszone diesmal außerhalb des Wertewestens liegen wird. Tom
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Forwarded from STEFAN HOMBURG
https://x.com/shomburg/status/2107336563516416220?s=46
Die Chefs der drei weisungsabhängigen Geheimdienste verhalten sich wie RKI und PEI: Ohne stichhaltige Beweise treiben sie uns in den Krieg. Auch die Leipziger Drohne darf nicht fehlen. Die abgelesenen Texte erinnern an Wielers „Das darf niemals hinterfragt werden!”
Hintergrund: Wer dachte, die Mehrheit würde nach den Ereignissen der letzten Jahre zweifeln, ob Putin eine Drohne über dem Leipziger Flughafen kreisen lässt und ein Busfahrer sie per Fußtritt unschädlich macht, hat sich getäuscht.
Der von mir geschnittene Bericht der @tagesschau wiederholt in Endlosschleife, Russland bedrohe uns direkt und umfassend, plane Tötungsoperationen und führe ganz konkrete Angriffe auf Deutschland durch. Wozu eigentlich, bleibt unklar. Russland hätte eine Oreshnik statt einer Spielzeugdrohne schicken können.
Da dieser Nonsens inzwischen fast täglich gesendet wird, sickert er wie Gift in die Köpfe ein und erhöht die Bereitschaft der Menschen, Eigentum, Wohlstand und letztlich auch das Leben der eigenen Kinder zu opfern.
Die Chefs der drei weisungsabhängigen Geheimdienste verhalten sich wie RKI und PEI: Ohne stichhaltige Beweise treiben sie uns in den Krieg. Auch die Leipziger Drohne darf nicht fehlen. Die abgelesenen Texte erinnern an Wielers „Das darf niemals hinterfragt werden!”
Hintergrund: Wer dachte, die Mehrheit würde nach den Ereignissen der letzten Jahre zweifeln, ob Putin eine Drohne über dem Leipziger Flughafen kreisen lässt und ein Busfahrer sie per Fußtritt unschädlich macht, hat sich getäuscht.
Der von mir geschnittene Bericht der @tagesschau wiederholt in Endlosschleife, Russland bedrohe uns direkt und umfassend, plane Tötungsoperationen und führe ganz konkrete Angriffe auf Deutschland durch. Wozu eigentlich, bleibt unklar. Russland hätte eine Oreshnik statt einer Spielzeugdrohne schicken können.
Da dieser Nonsens inzwischen fast täglich gesendet wird, sickert er wie Gift in die Köpfe ein und erhöht die Bereitschaft der Menschen, Eigentum, Wohlstand und letztlich auch das Leben der eigenen Kinder zu opfern.
X (formerly Twitter)
Stefan Homburg (@SHomburg) on X
Die Chefs der drei weisungsabhängigen Geheimdienste verhalten sich wie RKI und PEI: Ohne stichhaltige Beweise treiben sie uns in den Krieg. Auch die Leipziger Drohne darf nicht fehlen. Die abgeles…
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Forwarded from Patrik Baab Official
Spritpreise Gran Canaria. Zuhause werden die Deutschen verarscht …
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Forwarded from News von TKP
Er leitete von 1998 bis 2005 den deutschen Auslandsgeheimdienst. Nun sitzt August Hanning selbst in Haft. Die Vorwürfe wiegen schwer, doch an einem Punkt wird die Berichterstattung ungenau.
Beitrag hier lesen 👇
https://tkp.at/2026/10/07/ex-bnd-chef-hanning-festgenommen-tatverdacht-landesverrat/
Beitrag hier lesen 👇
https://tkp.at/2026/10/07/ex-bnd-chef-hanning-festgenommen-tatverdacht-landesverrat/
tkp.at
Ex-BND-Chef Hanning festgenommen, Tatverdacht: Landesverrat
Er leitete von 1998 bis 2005 den deutschen Auslandsgeheimdienst. Nun sitzt August Hanning selbst in Haft. Die Vorwürfe wiegen schwer, doch an einem Punkt wird die Berichterstattung ungenau. Am frühen[…]
Forwarded from 🇵🇸 Freiheit für Palästina 🕊
Passend für diese Woche habe ich dieses Augenöffner-Plakat für den Altstadtring in Hilpoltstein ausgewählt.
Denn etwas abartigeres kann es nicht geben, als ein Staatschef, der seine eigene Bevölkerung zum "Köder" macht um die Zustimmung der Welt für seine Agenda "Palästina auszulöschen" zu erhalten!
Das Plakat hat gestern und heute außergewöhnlich hohe Zustimmung erhalten. 👍✌️🇵🇸
Viele schauen beklommen, jedoch gab es außer ein paar die den Kopf schüttelten keine negativen Reaktionen, was auch sehr ungewöhnlich ist.
Das kehrt alles um, die Schuldzuweisung und die ganze Geschichte!
Anstatt das internationale Festival abzusagen und die Grenzen intensiv zu überwachen, wurden die IDF-Soldaten angewiesen am Morgen des 07.10.23 keine Patrouille am Grenzzaun zu machen!🤔
Wenn Ihr das nicht glaubt, dann recherchiert mal. Sogar die Jüdische Allgemeine hat darüber berichtet, die Zeit, die Süddeutsche Zeitung, Haaretz, The New York Times ...
Free Palestine 🇵🇸
Free Gaza 🇵🇸
Denn etwas abartigeres kann es nicht geben, als ein Staatschef, der seine eigene Bevölkerung zum "Köder" macht um die Zustimmung der Welt für seine Agenda "Palästina auszulöschen" zu erhalten!
Das Plakat hat gestern und heute außergewöhnlich hohe Zustimmung erhalten. 👍✌️🇵🇸
Viele schauen beklommen, jedoch gab es außer ein paar die den Kopf schüttelten keine negativen Reaktionen, was auch sehr ungewöhnlich ist.
Das kehrt alles um, die Schuldzuweisung und die ganze Geschichte!
Anstatt das internationale Festival abzusagen und die Grenzen intensiv zu überwachen, wurden die IDF-Soldaten angewiesen am Morgen des 07.10.23 keine Patrouille am Grenzzaun zu machen!🤔
Wenn Ihr das nicht glaubt, dann recherchiert mal. Sogar die Jüdische Allgemeine hat darüber berichtet, die Zeit, die Süddeutsche Zeitung, Haaretz, The New York Times ...
Free Palestine 🇵🇸
Free Gaza 🇵🇸
7. Oktober: Warnungen noch und nöcher, Tageszeitung junge Welt, 07.10.2026
https://www.jungewelt.de/artikel/531096.7-oktober-warnungen-noch-und-n%C3%B6cher.html
https://www.jungewelt.de/artikel/531096.7-oktober-warnungen-noch-und-n%C3%B6cher.html
junge Welt
7. Oktober: Warnungen noch und nöcher
Zahlreiche Akteure warnten Israel vor dem 7. Oktober: Ägypten, Emirate, Hamas, Fatah, Schin Bet und israelische Militärs
Forwarded from IndikativJetzt
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Diese Chuzpe muss man erst einmal haben.
2G und die sektorale Impfpflicht, um Menschen entgegen dem Nürnberger Kodex in ein Experiment mit genetischen "Impfstoffen" zu nötigen, waren der größte bislang anzunehmende Tabubruch in der Geschichte der BRD.
Die SPD ist die Hautverantwortliche dafür, weil sie als einzige in beiden Corona-Regimes geherrscht hat.
Ihr Bundeskanzler hat alle roten Linien, die wir wegen unserer Geschichte als antifaschistische Brandmauer eingezogen hatten, für abgeschafft erklärt: Grundrechte, Gewaltenteilung, Föderalismus, Nürnberger Kodex...
Ihr Bundespräsident hat die letzten verbliebenen Antifaschisten, die dagegen auf die Straße gingen, diffamiert.
Ihre Innenministerin hat sie verfolgen und überwachen lassen.
Ihr Kriegsminister bereitet nicht nur den 3. großen Krieg mit vielleicht Millionen Toten vor, sondern vielleicht auch einen Bürgerkrieg im Land.
Ihr "Gesundheits-"-Minister hat die Menschen über die Gefährlichkeit der Transfektion, eines gentechnischen Eingriffs, belogen. Gott weiß, wie viele Menschen dadurch schwer versehrt und getötet wurden.
Die SPD hat die AfD dadurch erst großgemacht.
2G und die sektorale Impfpflicht, um Menschen entgegen dem Nürnberger Kodex in ein Experiment mit genetischen "Impfstoffen" zu nötigen, waren der größte bislang anzunehmende Tabubruch in der Geschichte der BRD.
Die SPD ist die Hautverantwortliche dafür, weil sie als einzige in beiden Corona-Regimes geherrscht hat.
Ihr Bundeskanzler hat alle roten Linien, die wir wegen unserer Geschichte als antifaschistische Brandmauer eingezogen hatten, für abgeschafft erklärt: Grundrechte, Gewaltenteilung, Föderalismus, Nürnberger Kodex...
Ihr Bundespräsident hat die letzten verbliebenen Antifaschisten, die dagegen auf die Straße gingen, diffamiert.
Ihre Innenministerin hat sie verfolgen und überwachen lassen.
Ihr Kriegsminister bereitet nicht nur den 3. großen Krieg mit vielleicht Millionen Toten vor, sondern vielleicht auch einen Bürgerkrieg im Land.
Ihr "Gesundheits-"-Minister hat die Menschen über die Gefährlichkeit der Transfektion, eines gentechnischen Eingriffs, belogen. Gott weiß, wie viele Menschen dadurch schwer versehrt und getötet wurden.
Die SPD hat die AfD dadurch erst großgemacht.
IndikativJetzt
Diese Chuzpe muss man erst einmal haben. 2G und die sektorale Impfpflicht, um Menschen entgegen dem Nürnberger Kodex in ein Experiment mit genetischen "Impfstoffen" zu nötigen, waren der größte bislang anzunehmende Tabubruch in der Geschichte der BRD. Die…
Die Reihe der Tabu- und Verfassungsbrüche ist lang. Sie begann schon vor dem Kriegseinsatz der ausschließlich zur Landesverteidigung aufgestellten Bundeswehr im ehemaligen Jugoslawien und erreichte in der Tyrannei der Maßnahmenpolitik neue, für undenkbar gehaltene Höhepunkte. Die verfassungswidrige Kanzler - Ministerpräsidenten Beschlußfassung sehe ich als eine Art Putsch. Die willkürlichen, größten Teils unwirksamen und vollkommen unangemessenen, unnötigen Maßnahmen - Maske, Abstand, Hausarrest, Gewerbeverbote, bis hin zu 2G und Impfpflicht für das Gesundheitswesen - waren in meinen Augen verfassungswidrig und müssen so dringend wie gründlich aufgearbeitet und korrigiert werden. Unser Gemeinwesen, unsere Gesellschaft kann auf diesem zerstörten Fundament nicht gedeihen. Tom
Wir Wollen Reden:
https://tkp.at/2026/10/07/brennende-barrikaden-im-westen/
" ... Noch agieren die Bewegungen unabhängig voneinander, doch die herrschende Elite wankt.
...
Anfang Oktober zählte das Innenministerium rund 250.000 bis 266.000 Demonstranten, Organisatoren nannten bis zu 450.000. Eine solche Bewegung ist nie ein monolithischer Block, sondern hat verschiedene Facetten und Erscheinungsformen. Es demonstrierten auch indigene Franzosen der Mittelschicht, mittlerweile auch die Gewerkschaften, ebenso wie die migrantische Jugend (oft mit französischem Pass). Es gibt friedliche Proteste ebenso wie Militanz, Zusammenstöße, Plünderungen, Blockaden, Barrikaden und Flashmobs, Tausende Festnahmen, Verletzte auf beiden Seiten.
...
In Spanien war der konkrete Funke die Zwangsräumung der 87-jährigen María del Carmen Abascal am 23. September in Madrid. Sie lebte seit rund 70 Jahren in der Wohnung; nach dem Verkauf an einen Investor stieg die Miete von etwa 440 auf rund 1.650 Euro, weit über ihrer Rente. Die in Spanien traditionell starke Bewegungslinke, hier in konkreter Form die Mietergewerkschaften, rief zu Demonstrationen auf. Es entstand ein Protestcamp auf der Puerta del Sol, ähnlich jener Mai-Bewegung im Zuge der Eurokrise. Bilder wie aus Frankreich, Brandstiftungen und Ausschreitungen, fehlen bislang. Trotzdem führte der Protest zu einer politischen Krise.
...
Mittlerweile sind die französischen Unruhen auch auf Belgien übergeschwappt, ihr Schwerpunkt liegt in Lüttich. Ab dem 1. Oktober blockierten Schülerinnen und Schüler Schulen in Lüttich, später auch in Mons, Charleroi und Brüssel. In Lüttich kam es zu Ausschreitungen, Sachschäden und über 100 Festnahmen; die Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer ein.
...
Die Gleichzeitigkeit der Proteste liegt wohl eher an den ähnlichen Bedingungen als an einer Absprache. Das alte Modell bricht zusammen. Leistungen, die bisher öffentlich finanziert wurden, fallen weg, der Staat gibt sein Geld für Krieg, Klima und Migration aus, zugleich wird das Leben immer teurer, Krieg, Klima und Migration kosten eben. Die konkreten Auslöser unterscheiden sich – Schule in Frankreich und der Wallonie, Wohnung in Spanien –, doch der Nährboden ist derselbe."
...
Anfang Oktober zählte das Innenministerium rund 250.000 bis 266.000 Demonstranten, Organisatoren nannten bis zu 450.000. Eine solche Bewegung ist nie ein monolithischer Block, sondern hat verschiedene Facetten und Erscheinungsformen. Es demonstrierten auch indigene Franzosen der Mittelschicht, mittlerweile auch die Gewerkschaften, ebenso wie die migrantische Jugend (oft mit französischem Pass). Es gibt friedliche Proteste ebenso wie Militanz, Zusammenstöße, Plünderungen, Blockaden, Barrikaden und Flashmobs, Tausende Festnahmen, Verletzte auf beiden Seiten.
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In Spanien war der konkrete Funke die Zwangsräumung der 87-jährigen María del Carmen Abascal am 23. September in Madrid. Sie lebte seit rund 70 Jahren in der Wohnung; nach dem Verkauf an einen Investor stieg die Miete von etwa 440 auf rund 1.650 Euro, weit über ihrer Rente. Die in Spanien traditionell starke Bewegungslinke, hier in konkreter Form die Mietergewerkschaften, rief zu Demonstrationen auf. Es entstand ein Protestcamp auf der Puerta del Sol, ähnlich jener Mai-Bewegung im Zuge der Eurokrise. Bilder wie aus Frankreich, Brandstiftungen und Ausschreitungen, fehlen bislang. Trotzdem führte der Protest zu einer politischen Krise.
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Mittlerweile sind die französischen Unruhen auch auf Belgien übergeschwappt, ihr Schwerpunkt liegt in Lüttich. Ab dem 1. Oktober blockierten Schülerinnen und Schüler Schulen in Lüttich, später auch in Mons, Charleroi und Brüssel. In Lüttich kam es zu Ausschreitungen, Sachschäden und über 100 Festnahmen; die Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer ein.
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Die Gleichzeitigkeit der Proteste liegt wohl eher an den ähnlichen Bedingungen als an einer Absprache. Das alte Modell bricht zusammen. Leistungen, die bisher öffentlich finanziert wurden, fallen weg, der Staat gibt sein Geld für Krieg, Klima und Migration aus, zugleich wird das Leben immer teurer, Krieg, Klima und Migration kosten eben. Die konkreten Auslöser unterscheiden sich – Schule in Frankreich und der Wallonie, Wohnung in Spanien –, doch der Nährboden ist derselbe."