Abhärten – gerade, wenn es kalt wird: durch Wärme - GlobalBridge
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Abhärten – gerade, wenn es kalt wird: durch Wärme - GlobalBridge
Sophie Scholl zum 105. Geburtstag: Zivilcourage als Training gegen Gleichgültigkeit und betreute Gewissheiten. Jede Zeit hat ihre eigenen Herausforderungen.Man muss sie erkennen und man muss sich ihnen stellen. Es gibt eine Kälte, die wir mögen und die uns…
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Wir Wollen Reden:
Abhärten – gerade, wenn es kalt wird: durch Wärme - GlobalBridge https://globalbridge.ch/abhaerten-gerade-wenn-es-kalt-wird-durch-waerme/
" ... Es gibt eine Kälte, die wir mögen und die uns stärkt. Sie weckt. Ein kalter Morgen, ein weiter Weg, der erste Schritt ins Freie: Der Körper zieht sich zusammen, atmet tiefer, wird wach. Dass Bewegung und moderate Belastung Gesundheit und Widerstandskraft fördern können, ist gut belegt. Auch kaltes Duschen aktiviert den Organismus, steigert die Wachheit und stärkt das Immunsystem. Wir setzen uns dieser Kälte aus – wir setzen uns mit ihr aktiv auseinander –, weil wir um ihre positiven Wirkungen wissen.
Es gibt jedoch eine zweite Kälte, der sich zu stellen uns deutlich schwerer fällt. Sie ist sozial. Sie entsteht, wenn Menschen einander als Risiko behandeln – als Störung, als falsche Zugehörigkeit, als moralisches Problem. Sie entsteht, wenn Auseinandersetzung nicht mehr als Voraussetzung von Erkenntnis gilt, sondern als Zumutung. Wenn das Gespräch miteinander, das uns zu Bürgern macht, durch Schweigen ersetzt wird – oder durch das Reden über andere, statt mit ihnen übereinander zu sprechen. Es ist die Kälte, die ich in meinem Essay Der betreute Mensch beschreibe: Eine Gesellschaft der Gleichgültigkeit, die hinnimmt statt zu prüfen, die vermeidet statt sich auseinanderzusetzen.
...
Sophie Scholl und die Weiße Rose sind nicht bedeutsam, weil sie perfekt gewesen wären. Sie sind bedeutsam, weil sie in einer Umgebung radikaler Unfreiheit entschieden, nicht länger zu schweigen. Sie handelten in einer Zeit, in der Widerspruch lebensgefährlich war. Die Weiße Rose war kein Symbol, sondern ein Kreis von Menschen im München der Kriegsjahre: Sophie und Hans Scholl, Alexander Schmorell, Christoph Probst, Willi Graf, Professor Kurt Huber und andere. Sie lasen. Sie diskutierten. Und irgendwann genügte ihnen das nicht mehr. 1942/43 verfassten und verbreiteten sie sechs Flugblätter gegen die NS-Diktatur. Beim Auslegen des sechsten wurden Sophie und Hans Scholl verhaftet.
Man kann diese Fakten kennen – und doch nichts verstanden haben. Denn entscheidend ist nicht nur, was geschah, sondern was es bedeutete, es zu tun – und es in der Zeit zu tun. Das Handeln lässt sich nicht erklären ohne Einordnung in die Zeit, in der es wirkt. Und man kann heute nicht aus diesem Handeln lernen, wenn man den zivilisatorischen Fortschritt nicht berücksichtigt. Jede Zeit hat ihre eigenen Herausforderungen: Man muss sie erkennen – und sich ihnen stellen.
Dass es systemische Parallelen gibt, steht außer Zweifel. Wer auf die Zeit ab 1933 blickt, erkennt nicht nur politische Radikalisierung, sondern auch eine Verschiebung im Denken: Wirklichkeit wurde vereinfacht, Widerspruch delegitimiert, Eindeutigkeit eingefordert. Aus Auseinandersetzung wurde Einordnung, aus Differenzierung Entscheidung. Vergleichbare Entwicklungen lassen sich auch in der „Zeitenwende“ beobachten. Das erneute Bemühen, sicherheitspolitische Spannungen zu erhöhen, erfordert ein vereinfachtes Denken, das politische Entscheidungen nicht mehr hinterfragt. Komplexität wird zur Belastung, Differenzierung zur Zumutung. An ihre Stelle treten Abkürzungen: Freund oder Feind. Richtig oder falsch. Alternativlos.
In diesem Prozess verfestigen sich Deutungsmuster, die politische Orientierung schaffen sollen, dabei aber den Raum für abweichende Perspektiven verengen. Feindbilder haben Konjunktur. Sie werden emotional aufgeladen, sie strukturieren Wahrnehmung, sie ordnen Wirklichkeit und sie liefern scheinbare Klarheit. Was der Legitimierung politischen, militärischen und weiteren Handelns dient, wirkt zugleich lähmend auf eine Gesellschaft, die sich an diese Form der Orientierung gewöhnt. Ein solches Handeln fordert nicht Auseinandersetzung, sondern Einordnung, nicht Prüfung, sondern Akzeptanz. Nicht das Feindbild ist das Problem, sondern das Denken, das sich an ihm genügt. Denn dieses Denken verliert die Fähigkeit, zwischen Wirklichkeit und Deutung zu unterscheiden. Es nimmt die angebotene Ordnung an – und hält sie für Erkenntnis.
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Es gibt jedoch eine zweite Kälte, der sich zu stellen uns deutlich schwerer fällt. Sie ist sozial. Sie entsteht, wenn Menschen einander als Risiko behandeln – als Störung, als falsche Zugehörigkeit, als moralisches Problem. Sie entsteht, wenn Auseinandersetzung nicht mehr als Voraussetzung von Erkenntnis gilt, sondern als Zumutung. Wenn das Gespräch miteinander, das uns zu Bürgern macht, durch Schweigen ersetzt wird – oder durch das Reden über andere, statt mit ihnen übereinander zu sprechen. Es ist die Kälte, die ich in meinem Essay Der betreute Mensch beschreibe: Eine Gesellschaft der Gleichgültigkeit, die hinnimmt statt zu prüfen, die vermeidet statt sich auseinanderzusetzen.
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Sophie Scholl und die Weiße Rose sind nicht bedeutsam, weil sie perfekt gewesen wären. Sie sind bedeutsam, weil sie in einer Umgebung radikaler Unfreiheit entschieden, nicht länger zu schweigen. Sie handelten in einer Zeit, in der Widerspruch lebensgefährlich war. Die Weiße Rose war kein Symbol, sondern ein Kreis von Menschen im München der Kriegsjahre: Sophie und Hans Scholl, Alexander Schmorell, Christoph Probst, Willi Graf, Professor Kurt Huber und andere. Sie lasen. Sie diskutierten. Und irgendwann genügte ihnen das nicht mehr. 1942/43 verfassten und verbreiteten sie sechs Flugblätter gegen die NS-Diktatur. Beim Auslegen des sechsten wurden Sophie und Hans Scholl verhaftet.
Man kann diese Fakten kennen – und doch nichts verstanden haben. Denn entscheidend ist nicht nur, was geschah, sondern was es bedeutete, es zu tun – und es in der Zeit zu tun. Das Handeln lässt sich nicht erklären ohne Einordnung in die Zeit, in der es wirkt. Und man kann heute nicht aus diesem Handeln lernen, wenn man den zivilisatorischen Fortschritt nicht berücksichtigt. Jede Zeit hat ihre eigenen Herausforderungen: Man muss sie erkennen – und sich ihnen stellen.
Dass es systemische Parallelen gibt, steht außer Zweifel. Wer auf die Zeit ab 1933 blickt, erkennt nicht nur politische Radikalisierung, sondern auch eine Verschiebung im Denken: Wirklichkeit wurde vereinfacht, Widerspruch delegitimiert, Eindeutigkeit eingefordert. Aus Auseinandersetzung wurde Einordnung, aus Differenzierung Entscheidung. Vergleichbare Entwicklungen lassen sich auch in der „Zeitenwende“ beobachten. Das erneute Bemühen, sicherheitspolitische Spannungen zu erhöhen, erfordert ein vereinfachtes Denken, das politische Entscheidungen nicht mehr hinterfragt. Komplexität wird zur Belastung, Differenzierung zur Zumutung. An ihre Stelle treten Abkürzungen: Freund oder Feind. Richtig oder falsch. Alternativlos.
In diesem Prozess verfestigen sich Deutungsmuster, die politische Orientierung schaffen sollen, dabei aber den Raum für abweichende Perspektiven verengen. Feindbilder haben Konjunktur. Sie werden emotional aufgeladen, sie strukturieren Wahrnehmung, sie ordnen Wirklichkeit und sie liefern scheinbare Klarheit. Was der Legitimierung politischen, militärischen und weiteren Handelns dient, wirkt zugleich lähmend auf eine Gesellschaft, die sich an diese Form der Orientierung gewöhnt. Ein solches Handeln fordert nicht Auseinandersetzung, sondern Einordnung, nicht Prüfung, sondern Akzeptanz. Nicht das Feindbild ist das Problem, sondern das Denken, das sich an ihm genügt. Denn dieses Denken verliert die Fähigkeit, zwischen Wirklichkeit und Deutung zu unterscheiden. Es nimmt die angebotene Ordnung an – und hält sie für Erkenntnis.
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Forwarded from IndikativJetzt
Media is too big
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Merz: "Es steht außer Frage, dass Russland eine unmittelbare Bedrohung für uns darstellt"
Ich fühle mich von Russland so bedroht wie vom Coronavirus nämlich gar nicht.
Gefährlich wird beides erst durch die Reaktion unserer Regierung.
Ich fühle mich von Russland so bedroht wie vom Coronavirus nämlich gar nicht.
Gefährlich wird beides erst durch die Reaktion unserer Regierung.
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An vier bayerischen Standorten sollen Musterungen stattfinden | BR24
https://www.br.de/nachrichten/bayern/musterungen-in-bayern-sollen-an-diesen-standorten-stattfinden,VIxLRIW
https://www.br.de/nachrichten/bayern/musterungen-in-bayern-sollen-an-diesen-standorten-stattfinden,VIxLRIW
BR24
An vier bayerischen Standorten sollen Musterungen stattfinden
An vier bayerischen Standorten sollen bald Musterungszentren entstehen. Das Verteidigungsministerium hat sich für gut erreichbare Orte in Regionen mit hoher Bevölkerungsdichte entschieden. Und damit – so die Hoffnung – mit vielen Bewerbern.
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Forwarded from weltnetz.tv
Demütigung für Trump am Golf
👉 https://weltnetz.tv/story/demuetigung-fuer-trump-am-golf/
Die US-Army verliert Überflugrechte über Saudi Arabien und Kuwait
Trump erhielt die Rechnung dafür, dass sich die militärische Präsenz der USA in der Region nicht als Schutz erwiesen hat, sondern als zerstörerische Gefahr für ihre wirtschaftliche Zukunft.
👉 https://weltnetz.tv/story/demuetigung-fuer-trump-am-golf/
Die US-Army verliert Überflugrechte über Saudi Arabien und Kuwait
Trump erhielt die Rechnung dafür, dass sich die militärische Präsenz der USA in der Region nicht als Schutz erwiesen hat, sondern als zerstörerische Gefahr für ihre wirtschaftliche Zukunft.
Weltnetz TV
Demütigung für Trump am Golf
Trump erhielt die Rechnung dafür, dass sich die militärische Präsenz der USA in der Region nicht als Schutz erwiesen hat, sondern als zerstörerische Gefahr für ihre wirtschaftliche Zukunft.
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weltnetz.tv
Demütigung für Trump am Golf 👉 https://weltnetz.tv/story/demuetigung-fuer-trump-am-golf/ Die US-Army verliert Überflugrechte über Saudi Arabien und Kuwait Trump erhielt die Rechnung dafür, dass sich die militärische Präsenz der USA in der Region nicht als…
" Die US-Army verliert Überflugrechte über Saudi Arabien und Kuwait
Wenn der amerikanische Präsident bereits das Ende des Krieges gegen den Iran verkündet hat, den er gemeinsam mit Benjamin Netanjahu vom Zaum brach, hatte das wahrscheinlich vor allem den Grund, dass er ihn ohne Befragung des Kongresses nicht länger als 60 Tage führen kann. Damit hat er sich formal den Weg freigeschaufelt, den Krieg als neuen Krieg fortzusetzen. Sein Plan: die Straße von Hormus für iranische Schiffe zu sperren, sie aber für den freien Welthandel frei zu kämpfen. Dass das ein äußerst kostenaufwändiges Unternehmen wäre, das selbst die USA nicht lange durchhalten könnten, war allerdings ein weiteres Zeichen für die gigantische Fehlkalkulation, die seinem und Netanjahus Krieg zugrunde liegt. Und er leistete sich auch noch den Fehler, seine ohnehin vom Kriegsgeschehen bereits übermäßig geschädigten Bündnispartner am Golf von dem Vorhaben nicht ins Bild zu setzen. Darauf trat bislang Unvorstellbares ein: Kronprinz Mohammed Bin Salman von Saudi Arabien entzog den US-Truppen die Überflugrechte und schaltete damit die Nutzung ihrer Militärbasen auf seinem Territorium aus. Denselben Schritt vollzog das Emirat Kuwait. Denn es war ja offensichtlich, dass Iran nicht nur mit relativ geringen Mitteln seine Souveränitätsrechte über die Straße von Hormus sichern, sondern auf Luftangriffe auch mit Gegenschlägen auf die Golfstaaten antworten würde. Trump erhielt also die Rechnung dafür, dass sich die militärische Präsenz der USA in der Region nicht als Schutz erwiesen hat, sondern als zerstörerische Gefahr für ihr wirtschaftliche Zukunft.
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Auch die Träume der rechten Regierungskoalition Benjamin Netanjahus von einem durch Abraham-Verträge enorm vergrößerten Einflussgebiet im Nahen Osten erfüllen sich nicht. Daher verfolgt sie um so unbeirrter ihr Ziel, zumindest den Libanon unter ihre Kontrolle zu bringen. "
Wenn der amerikanische Präsident bereits das Ende des Krieges gegen den Iran verkündet hat, den er gemeinsam mit Benjamin Netanjahu vom Zaum brach, hatte das wahrscheinlich vor allem den Grund, dass er ihn ohne Befragung des Kongresses nicht länger als 60 Tage führen kann. Damit hat er sich formal den Weg freigeschaufelt, den Krieg als neuen Krieg fortzusetzen. Sein Plan: die Straße von Hormus für iranische Schiffe zu sperren, sie aber für den freien Welthandel frei zu kämpfen. Dass das ein äußerst kostenaufwändiges Unternehmen wäre, das selbst die USA nicht lange durchhalten könnten, war allerdings ein weiteres Zeichen für die gigantische Fehlkalkulation, die seinem und Netanjahus Krieg zugrunde liegt. Und er leistete sich auch noch den Fehler, seine ohnehin vom Kriegsgeschehen bereits übermäßig geschädigten Bündnispartner am Golf von dem Vorhaben nicht ins Bild zu setzen. Darauf trat bislang Unvorstellbares ein: Kronprinz Mohammed Bin Salman von Saudi Arabien entzog den US-Truppen die Überflugrechte und schaltete damit die Nutzung ihrer Militärbasen auf seinem Territorium aus. Denselben Schritt vollzog das Emirat Kuwait. Denn es war ja offensichtlich, dass Iran nicht nur mit relativ geringen Mitteln seine Souveränitätsrechte über die Straße von Hormus sichern, sondern auf Luftangriffe auch mit Gegenschlägen auf die Golfstaaten antworten würde. Trump erhielt also die Rechnung dafür, dass sich die militärische Präsenz der USA in der Region nicht als Schutz erwiesen hat, sondern als zerstörerische Gefahr für ihr wirtschaftliche Zukunft.
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Auch die Träume der rechten Regierungskoalition Benjamin Netanjahus von einem durch Abraham-Verträge enorm vergrößerten Einflussgebiet im Nahen Osten erfüllen sich nicht. Daher verfolgt sie um so unbeirrter ihr Ziel, zumindest den Libanon unter ihre Kontrolle zu bringen. "
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Schüler protestieren gegen Wehrpflicht und der BR spricht von „Verfassungsfeinden“
https://www.nachdenkseiten.de/?p=150267
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NachDenkSeiten
Schüler protestieren gegen Wehrpflicht und der BR spricht von „Verfassungsfeinden“
„Wir waren 18 Jahre und begannen die Welt und das Dasein zu lieben; wir mussten darauf schießen. Die erste Granate, die einschlug, traf unser Herz.“ Dieses berühmte Zitat aus Erich Remarques Antikriegsroman „Im Westen nichts Neues“ sollte der gesamten Gesellschaft…
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Wir Wollen Reden:
Schüler protestieren gegen Wehrpflicht und der BR spricht von „Verfassungsfeinden“ https://www.nachdenkseiten.de/?p=150267
" ... Antikriegsroman „Im Westen nichts Neues“ sollte der gesamten Gesellschaft eine Warnung sein. Ob der Bayerische Rundfunk das Zitat oder überhaupt das Werk Remarques kennt, ist unklar. Als am Freitag Schüler gegen Wehrpflicht und Kriegstüchtigkeit demonstriert haben, hat der BR unter der Überschrift „Schulstreik gegen Wehrpflicht“: Verfassungsfeinde mobilisieren „berichtet“. In Anbetracht dessen, wie ernst die Lage ist, ist die Schlagzeile schlicht eine Sauerei. Die Schüler haben ein elementar wichtiges Anliegen, das ihr Leben betrifft – der BR diskreditiert mit dieser „Berichterstattung“ den Protest der Schüler. Ein Kommentar von Marcus Klöckner.
Schüler des Landes gehen auf die Straße. Sie wollen nicht mitmachen. Nicht mitmachen bei einer neuen Wehrpflicht. Nicht mitmachen beim politischen Großprojekt Kriegstüchtigkeit. Sie erheben ihre Stimme. Sie agieren als gute Demokraten. Sie beweisen politische Mündigkeit. Doch was macht der BR? Unter einem Meer an möglichen Schlagzeilen sucht sich die Redaktion eine Schlagzeile aus, die den gesamten Schülerprotest abwertet. Die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt redet von „Verfassungsfeinden“, die „mobilisieren“.
So wird’s gemacht – bei politisch unliebsamen Demonstrationen. Irgendwo schwenkt immer irgendjemand eine Fahne, an der sich Medienvertreter stören. Wir kennen das Vorgehen ja von den Coronaprotesten. Irgendwo läuft immer jemand mit, der radikal rechts, links oder was auch immer ist. Irgendwo lässt sich immer etwas finden, wenn eine Demonstration nicht im Sinne „der Macht“ ist.
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Schüler des Landes gehen auf die Straße. Sie wollen nicht mitmachen. Nicht mitmachen bei einer neuen Wehrpflicht. Nicht mitmachen beim politischen Großprojekt Kriegstüchtigkeit. Sie erheben ihre Stimme. Sie agieren als gute Demokraten. Sie beweisen politische Mündigkeit. Doch was macht der BR? Unter einem Meer an möglichen Schlagzeilen sucht sich die Redaktion eine Schlagzeile aus, die den gesamten Schülerprotest abwertet. Die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt redet von „Verfassungsfeinden“, die „mobilisieren“.
So wird’s gemacht – bei politisch unliebsamen Demonstrationen. Irgendwo schwenkt immer irgendjemand eine Fahne, an der sich Medienvertreter stören. Wir kennen das Vorgehen ja von den Coronaprotesten. Irgendwo läuft immer jemand mit, der radikal rechts, links oder was auch immer ist. Irgendwo lässt sich immer etwas finden, wenn eine Demonstration nicht im Sinne „der Macht“ ist.
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Forwarded from Michael Meyen
Wie viel Inszenierung steckte im #Corona-Widerstand und was war Werk einer "kontrollierten Opposition"? Beate Strehlitz und Dieter Korbely waren 1989 in Leipzig dabei und sagen heute: #Querdenken begann mit einer Geheimdienst-Legende. Ihr Fazit: vor Ort arbeten. "Dort, wo jeder jeden kennt, ist eine Unterwanderung nur sehr schwer möglich." https://www.freie-medienakademie.de/medien-plus/was-sandmann-nicht-sieht
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Forwarded from Ulrike Guérot
Ein beeindruckendes Interview mit Michael von der Schulenburg, u.a. auch über die sich verschiebenden Erinnerungskulturen zum 9. Mai, wenn zunehmend die ukrainischen Nationalisten, die 1941 auf Seiten der Wehrmacht gekämpft haben, gefeiert werden, während die Denkmäler der damals für die Sowjet-Armee gefallenen Soldaten demontiert werden. https://mdz-moskau.eu/michael-von-der-schulenburg-der-deutsch-russische-dialog-ist-unausweichlich/
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Moskauer Deutsche Zeitung
Michael von der Schulenburg: Der deutsch-russische Dialog ist unausweichlich - MDZ
Im Vorfeld des 9. Mai, des russischen Tags des Sieges, sprach die MDZ mit dem Europaabgeordneten Michael von der Schulenburg über seine russischen Wurzeln, die Voraussetzungen für einen Neustart des deutsch-russischen Dialogs sowie den Wandel der Erinnerungskultur.…
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WICHTIGE NACHRICHT
KUNDGEBUNG HEUTE 14:00 UHR
DÜRERPLATZ
KRITISCHE ANMERKUNGEN UND FRAGEN ZUM ÖFFENTLICHEN GELÖBNIS
KUNDGEBUNG HEUTE 14:00 UHR
DÜRERPLATZ
KRITISCHE ANMERKUNGEN UND FRAGEN ZUM ÖFFENTLICHEN GELÖBNIS
Kleiner Ausschnitt aus den Reden, die auf unserer Kundgebung "Kritische Anmerkungen und Fragen" anläßlich des öffentlichen Gelöbnis der BW Rekruten am 13.5.26 ab 14:10 Uhr auf dem Sebalder Platz gehalten wurden.
Vielen Dank an alle Unterstützer! Mir hat es gut getan heute meine Stimme für Entspannungspolitik und ein Bekenntnis zum Frieden, zu einer friedensfähigen Politik und gegen Kriegstüchtigkeit zu erheben. Was wir zu sagen hatten wurde gehört. Wir bekamen viel mehr Zustimmung als Ablehnung. Einige dieser Stimmen waren allerdings zudringlich, aggressiv und beleidigend. Bei denen haben wir wohl einen Nerv getroffen😄
Vielen Dank an alle Unterstützer! Mir hat es gut getan heute meine Stimme für Entspannungspolitik und ein Bekenntnis zum Frieden, zu einer friedensfähigen Politik und gegen Kriegstüchtigkeit zu erheben. Was wir zu sagen hatten wurde gehört. Wir bekamen viel mehr Zustimmung als Ablehnung. Einige dieser Stimmen waren allerdings zudringlich, aggressiv und beleidigend. Bei denen haben wir wohl einen Nerv getroffen😄
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Übrigens: Unsere kritischen Kommentare und Fragen zum Gelöbnis und zur Verteidigungsfähigkeit nebst vehementem Protest gegen jegliche Kriegstüchtigkeit wurden von den versammelten Rekruten und ihrem Publikum auch gehört. Weiß ich, weil ich aufgefordert wurde die Boxen anders zu stellen. Was aber nichts dran geändert hat. Weil unsere Boxen einfach besser sind als die der BW😅
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