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Wir wollen reden.
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Forwarded from Stopp Air Base Ramstein
NEIN zur Wehrpflicht - Postkartenaktion

Zum internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung will die Friedenskooperative am 15. Mai Tausende von Postkarten an die Abgeordneten des Bundestages senden und damit den Protest gegen die Wehrpflicht zum Ausdruck bringen.
Alle Abgeordneten erhalten von der Kooperation einen Brief, dem exemplarisch unterzeichnete Postkarten sowie ein Anschreiben beiliegen, indem sie noch einmal die zentralen Forderungen und Beweggründe darlegen.

Weitere Infos findet ihr hier und wie ihr bei der Aktion unterstützend mitwirken könnt.

#Friedenscamp
#AktivfürdenFrieden
#StoppAirBaseRamstein
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Wir Wollen Reden:
https://overton-magazin.de/top-story/oplan-offenlegen-wer-krieg-organisiert-hat-kein-recht-auf-geheimhaltung/
" ... Ein Kommentar.

Krieg und Krise unterscheiden sich nur in einem Buchstaben. Sie reden von Krise und meinen Krieg. Die Vorbereitung auf den Krieg begann in Deutschland spätestens im Oktober 2020 unter Corona-Bedingungen. Seither baut die Bundeswehr eine neue Struktur auf, die sogenannten Landeskommandos, territoriale Führungskommandobehörden in jedem Bundesland und in Berlin. Den Angriff russischer Truppen auf das Nachbarland gab es da noch lange nicht. Was es gab, war der Krieg der ukrainischen Zentralmacht gegen Regionen im Osten des eigenen Landes. Doch dieser Krieg galt als legitim, denn er entzog sich der nationalistischen Logik für Krieg, der nur als solcher bezeichnet wird, wenn er zwischen zwei Ländern stattfindet. Geht die Armee gegen die eigene Bevölkerung vor, gilt das als innere Angelegenheit, in die man sich nicht einmischt. Schließlich will das im Zweifel jede Herrschaft selber in Anspruch nehmen können.

Soweit eine kurze Vorbemerkung zum Kontext, in dem die Kriegsvorbereitungen in Deutschland stehen. Die folgen, was sich inzwischen herumgesprochen haben könnte, dem sogenannten Operationsplan Deutschland, abgekürzt: OPLAN. Danach werden die militärischen Strukturen, die die Bundeswehr aber auch die Nato umfassen, mit den zivilen öffentlichen Strukturen, Ministerien, Ämter und Behörden, verknüpft. Die Führung dabei hat die Bundeswehr. Es geht also nicht darum, dass die deutsche Armee die zivile Infrastruktur schützt, sondern dass mit dieser Infrastruktur die Bundeswehr unterstützt wird. Nicht Verteidigung ist das Motiv, sondern Angriff.

Einzelheiten dieses Operationsplans sind geheim, groß darüber geredet wird deshalb gleich zweimal nicht, also weder über Inhalte noch über die Existenz des Plans an sich. Die – nationalistisch gewordenen – Parteien und Medien akzeptieren und tragen diese Vorgaben mit, so wie sie die Kriegsunterstützung der Ukraine durch Geld, Waffen, Ausbildung und Versorgung von Verletzten mittragen, und wie sie noch die letzte Corona-Maßnahme kritiklos mitgetragen haben.

Wer der Gegner ist, gegen den man vorgehen will, wird relativ offen genannt: „Putin“. Mit einem Namen wird der russische politisch-militärische Komplex derart verkürzt und personalisiert, damit auch der Dümmste noch begreifen soll, gegen wen oder was er sich zu wenden hat. Die „Bedrohungslage“ sei schon „sehr akut“, äußerte bereits vor einiger Zeit der Territorial-Kommandeur für Baden-Württemberg – und wörtlich: „Der Feind heißt Russland.“ Die „erste Angriffsphase des Gegners“ laufe schon längst, so der Bundeswehr-Offizier weiter, es gebe massive Ausspähungen, Abhören von Handys, jeden Tag.

In den Augen der Bundeswehr befindet sich Deutschland also „längst“ im Krieg – beziehungsweise umgekehrt: Russland im Krieg mit Deutschland. Militärs, so scheint es, die nur darauf warteten, endlich wieder munitionieren zu dürfen.
... "
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Forwarded from IDA informiert
"Wir müssen zu Millionen auf die Straße!"

Ein IDA-Standpunkt mit Tino Eisbrenner

▶️ zum Gespräch

Auf Einladung der IDA kam Tino Eisbrenner nach Heidelberg. In diesem Rahmen hatten wir die Gelegenheit, vor seinem Konzert mit ihm zu sprechen.

Ein paar Worte zu seinem Hintergrund:

Geboren 1962 in Brandenburg, wurde er in den 1980er-Jahren als Frontmann der DDR-Band „Jessica“ bekannt und entwickelte sich später zu einem vielseitigen Liedermacher, Komponisten, Schauspieler und Autor.
Nach der Wende ging er seinen eigenen künstlerischen Weg, veröffentlichte zahlreiche Alben und Bücher und blieb stets ein unabhängiger Geist.

Seit vielen Jahren verbindet er seine Musik mit gesellschaftlichem Engagement. Er organisiert Friedensveranstaltungen, tritt bei Demonstrationen auf und gründete Initiativen wie „Musik statt Krieg“, mit denen er sich für Dialog und Völkerverständigung einsetzt.

In unserem Gespräch ging es um den Krieg in der Ukraine, um die Doppelmoral unserer Zeit und um die Verantwortung, der Kriegsrhetorik etwas entgegenzusetzen.

Gerade jetzt ist es wichtig, nicht zu schweigen, sondern für Frieden einzustehen und aktiv Haltung zu zeigen.

Es war uns eine große Ehre, mit einem so engagierten, intelligenten und begabten Menschen sprechen zu dürfen – einem Künstler, der sich seit Jahrzehnten für Frieden einsetzt, auch dann standhaft blieb, als es unbequem war, die antirussische Haltung kritisch zu hinterfragen, und der sich trotz Anfeindungen immer für Wahrheit und Völkerverständigung eingesetzt hat und weiterhin einsetzt.

Solche Begegnungen machen Mut und zeigen, wie wichtig es ist, Brücken zu bauen.

Der Mitschnitt des Konzerts wird demnächst bei IDA veröffentlicht.

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Iran-Krieg - Wie die arabischen Länder auf den amerikanisch-israelischen Krieg reagieren

Zu den großen Verlierern des Iran-Kriegs gehören auch die arabischen Staaten, die sich auf den Schutz der USA verlassen haben, der sich nun im Gegenteil zu einer existenziellen Bedrohung entwickelt hat. Aber wie werden die arabischen Staaten reagieren?

Den Artikel hier lesen https://anti-spiegel.ru/2026/wie-die-arabischen-laender-auf-den-amerikanisch-israelischen-krieg-reagieren/
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Forwarded from o lefkos pyrgos
"Wenn diese wichtige Verkehrsader der Weltwirtschaft über mehrere Wochen hinweg verschlossen bleibt, dann ist die Preisexplosion an den Tankstellen nur ein kleinerer Teil des Problems. Kanzler Merz hat die USA dafür verurteilt, dass sie die Erdölsanktionen gegenüber Russland für einen Monat aufheben wollen. Aber es wird gar nicht anders gehen, weil sonst die Wirtschaft in Deutschland und Europa zusammenbrechen würde."

Interview mit Michael Lüders (BSW):

BRD und Krieg gegen Iran: Weshalb bleiben große Kundgebungen aus?, Tageszeitung junge Welt, 18.03.2026
https://www.jungewelt.de/artikel/519370.brd-und-krieg-gegen-iran-weshalb-bleiben-gro%C3%9Fe-kundgebungen-aus.html
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Wir Wollen Reden:
https://www.jungewelt.de/artikel/519414.militarisierung-bedrohliche-pfadabh%C3%A4ngigkeit.html
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Kein Spielraum mehr
Dierk Hirschel, Chefökonom der Gewerkschaft Verdi und Mitglied von »Forum Demokratische Linke 21« in der SPD, hat vorgerechnet, dass der Schuldendienst schon 2027 die finanziellen Spielräume für Ausgaben in allen anderen Bereichen – Arbeit, Bildung, Gesundheit, Rente – im Grunde ganz und gar austrocknen wird. Die Aufrüstung gerät in einen extremen Gegensatz zur Verteilung und sozialen Gerechtigkeit – genau das, was die Sozialdemokraten mit der Grundgesetzänderung eigentlich verhindern wollten. Und es komme auch in den Folgejahren noch ärger. »Die kreditfinanzierten Militärausgaben«, schreibt Hirschel, ließen »den Schuldendienst des Bundes kräftig steigen«, auf jetzt schon »rund 30 Milliarden Euro«; laut Finanzplan der Bundesregierung sei »im Jahr 2029« mit einer Zinslast von 60 Milliarden Euro zu rechnen. Hinzu kämen neben den Zinszahlungen »auch die Tilgung der Kredite«, darunter die Tilgung der Coronakredite im Volumen von 335 Milliarden Euro, die ab 2028 beginnt, das 100-Milliarden-Euro-»Sondervermögen«, das ab 2031 getilgt werden muss, und ab 2037, spätestens ab 2044, dazu die »erste Rate für das Sondervermögen Infrastruktur« im Volumen von 500 Milliarden Euro.³

Die Hochrüstung verändert durch diese wachsende finanzielle Belastung das Gemeinwesen auch strukturell, denn sie macht den Staat erpressbar. Dies wusste Otto Bauer ebenfalls längst, als er den Militarismus vor dem Ersten Weltkrieg kritisierte. Die Hochrüstung vergrößere, schrieb er seinerzeit, nämlich die »Abhängigkeit des Staates vom Großkapital«, woraus sich ergebe, dass der Staat dem Kapital dienstbar wird, dem Kapital für seine Kredite dankbar sein muss. Die Regierung bedanke sich bei den Großkonzernen durch Willfährigkeit: Sie ermögliche durch Arbeitszeitgesetze eine ununterbrochene Produktion, schmettere die Forderungen der Sozialdemokratie nach dem Achtstundentag nieder, erfülle alle Kapitalbedingungen, wodurch die »Gesundheit der Arbeiter« geschädigt und die »Zahl der Betriebsunfälle« zunehme. Ergebnis: »Für die Unternehmer fünfzig Millionen Profit, für die Arbeiter zwölf- und achtzehnstündige Arbeitszeit« – das sei der »volkswirtschaftliche Nutzen« der Aufrüstung.⁴
Ganz entscheidend hinzu kommt: Die Aufrüstung schafft eine Pfadabhängigkeit der deutschen Gesellschaft, die später kaum noch durch politischen Willen zu beseitigen sein wird. Nach innen wird die Gesellschaft von der Aufrüstung abhängig – es werden Geister gerufen, die sie nicht mehr loswird. Am Ende droht, wie in den USA, die Entstehung eines militärisch-industriellen Komplexes. Kommunen, die chronisch unterfinanziert sind und vor dem Kollaps stehen – nach Angaben der Friedensforscherin Claudia Haydt stehen sie für bloß 14 Prozent der Steuereinnahmen, aber 25 Prozent der Ausgaben⁵ –, werden um die Gelder aus den neuen Fonds für Rüstungsausgaben und für Kriegstüchtigkeit ausgewiesene Infrastrukturgelder konkurrieren. Die Wiederwahl von Politikern wird entsprechend davon abhängen, ob sie Rüstungsproduktion im eigenen Gebiet ansiedeln oder Mittel für die »Kriegstüchtigkeit« der Infrastruktur sichern. Die Kommunen werden also strukturell zu Treibern und Komplizen der Aufrüstung.
... "

OBACHT:
Im Text werden auch Rechercheergebnisse der "Correctiv" Leute zitiert. Empfindliche, zu emotionalen Reaktionen neigende Mitstreiter sind hiermit vorgewarnt. Tom.
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KUNDGEBUNG mit Infostand

Wir leben in einer Zeit der permanenten, umfassenden Desinformation, Ablenkung und Gehirnwäsche. Die Überflutung mit Nachrichten und Aufregern aller Art ist dabei nur ein Mittel zu diesem üblen Zweck. Auch die zunehmenden Alltagsprobleme - Kosten, umständliche Behörden und Firmen, etc. - und die permanente auch unterschwellige Angstmache - für jeden ist eine Angst im Angebot - be- und überlasten unser Nervensystem und auch unser Gehirn. Im Ergebnis wird es für die Opfer dieser kognitiven Kriegsführung immer schwerer Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Was ihre Handlungsfähigkeit massiv beeinträchtigt, sie so apathisch macht, wie wir es erleben. Um der unangenehmen Unsicherheit zu entgehen, konzentrieren viele sich geradezu verzweifelt auf bekannte, für sie lösbare und möglichst angenehme Aufgaben. Wie z.B. Einkäufe, Garten, Reifenwechsel, Urlaub etc.

Deshalb ist es schon eine immens wichtige politische Aufgabe, immer und immer wieder die wichtigsten Themen und Forderungen öffentlich anzusprechen. Das Medienwesen ist derart kaputt, daß wir die  Gegenöffentlichkeit  tatsächlich durch direkte Ansprache auf den Straßen und Plätzen herstellen müssen. Weil die unserer Meinung nach wichtigen Informationen sonst einfach nicht breit genug bekannt werden. Sie werden von der Flut der Meldungen und Kampagnen zugeschüttet.


WIR WOLLEN REDEN:

KUNDGEBUNG mit Infostand zum
"Corona" GEDENKTAG

am Samstag, den 21. März
von 12:00 bis ca. 15:00 Uhr
Josephsplatz in Nürnberg.

Kommt vorbei und macht mit, wenn ihr Zeit und Energie dafür habt!
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Javier Bardem :“I won't work, I cannot work with anybody who justifies or supports the genocide.”
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Palestine Online 🇵🇸🇵🇸
Javier Bardem :“I won't work, I cannot work with anybody who justifies or supports the genocide.”
Oscars 2026: Javier Bardems politische Botschaft

Am 16. März 2026, während der live übertragenen 98. Academy Awards, nutzte Javier Bardem die globale Bühne für eine unmissverständliche politische Stellungnahme. Bevor er den Oscar für den besten internationalen Spielfilm präsentierte, sprach Bardem sechs prägnante Worte aus: „No to war and free Palestine.“ Diese Botschaft wurde von zwei Ansteckern an seinem Revers begleitet: ein großes Schild mit dem blutroten Text „No a la guerra“ (Spanisch für „Nein zum Krieg“) und ein runder Anstecker mit der Aufschrift „Palestine“ sowie dem Bild des jungen Jungen Handala, einer Figur, die 1969 vom Cartoonisten Naji al-Ali geschaffen wurde und ein Symbol des palästinensischen Widerstands darstellt.

Bardem erklärte bereits auf dem roten Teppich gegenüber der Associated Press, dass der „No a la guerra“-Anstecker derselbe sei, den er bereits bei den Oscars 2003 getragen hatte, um gegen den „illegalen Irak-Krieg“ zu protestieren. Er betonte, dass die Oscars eine „großartige Gelegenheit sind, Dinge wie ‚Nein zum Krieg, nein zu diesem illegalen Krieg, der so viele Tote fordert‘ zu sagen.“ Sein Auftritt war einer der explizit politischsten Momente der diesjährigen Verleihung und unterstrich einmal mehr sein langjähriges Engagement für Menschenrechte und Frieden. Für weitere Einblicke in die Verleihung können Sie den Oscars Live Ticker: Alle Highlights der Preisverleihung 2026 verfolgen.