Wir Wollen Reden:
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Wir wollen reden.
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PLATZ! Der Freiheit

Am kommenden Samstag hat die Notaufnahme im Tollhaus wieder geöffnet: Die versierten und geübten Operateure Michael Sailer und Franz Esser versuchen in ihrer literarisch-musikalischen Soirée etwas Trost und Rat zu spenden mit ihren Geschichten und Liedern, und so dem alltäglichen Wahnsinn entgegenzutreten.

franz-esser.de
sailersblog.de

Ort der Handlung ist die Galerie Röver in der Großweidenmühlstraße 19 zu Nürnberg, Einlaß ist um 17:00, Beginn um 18:00
Der Eintritt ist frei, Spenden willkommen.

Eine Veranstaltung von KUNSTunterHALTUNGEN e.V. und WIR WOLLEN REDEN:
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Forwarded from Wir Wollen Reden:
Liebe Freunde und Mitstreiter,

wir laden euch herzlich zum ersten Plenum im Jahr 2026ein.

Dienstag den 3. Februar 2026

Treffen ab 18:00 Uhr, Plenum ab 19:00 Uhr
Saalbau West, Wandererstraße 47

Wir wollen reden:
So ausführlich wie nötig und so konstruktiv wie möglich - über Fragen die uns bewegen.

Wie immer berichten wir von Aktionen und wollen gemeinsam neue Ideen besprechen.

Wir freuen uns auf einen schönen, lebendigen Abend mit euch.

Anke, Cherima, Markus & Tom
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Wir Wollen Reden:
https://nie-wieder-krieg.org/2026/01/17/zur-strategie-der-friedensbewegung-2026/
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Lage und Herausforderungen in Deutschland

Deutschland will im Zuge der Aufrüstungsorgie zur größten konventionellen Militärmacht der EU und der europäischen NATO-Staaten werden und bietet sich als Aufmarschgebiet und Drehscheibe für NATO-Truppen im Spannungs- und Kriegsfall an. Das Ziel, Russland in ein kostspieliges Wettrüsten zu zwingen, um es zu ruinieren und einen Regime-Wechsel zu erzwingen, ist programmiert. Deutschland strebt hierfür die Rolle einer Führungsmacht an. Eine allumfassende Aufrüstung, welche die Aktivierung der Wehrpflicht ansteuert, den Weltraum militarisiert, den großspurigen Aufbau einer Panzer- und Drohnenflotte einschließt und eine dreifach stärkere Marine und ein fünffach stärkeres Heer im Vergleich zur Zeit vor dem Ukrainekrieg schafft, ist das Ziel.

Von strategischer Bedeutung gegenüber Russland ist das Streben nach präzisen Mittelstreckenraketen, seien es US-amerikanische, die im Sommer nach Deutschland kommen sollen, seien es in Europa zu entwickelnde Mittelstreckenwaffen oder seien es in den USA gekaufte Tomahawk-Marschflugkörper, die 2029 auf Schiffen und an Land stationiert werden sollen. Von interessierten Kreisen wird der Ruf nach einer „deutschen Bombe“ immer lauter. Deutschland macht sich so mutwillig zum Objekt russischer Gegenschläge. Eingedenk der Tatsache, dass es sich bei Russland um eine Atommacht handelt, die in ihre Nuklear-Doktrin die Schwelle für den Einsatz ihrer Nuklearkräfte so weit gesenkt hat, dass dieser bereits für den Fall einer existenziellen Bedrohung allein durch konventionelle Waffen ermöglicht wird, schlägt der NATO-Aufrüstungskurs einen konfrontativen Weg ein, der den Atomkrieg herausfordert. Dieser Kurs wird maßgeblich von Berlin mitbestimmt.

Für ihre Ziele will die Machtelite in Deutschland und der EU die Hochrüstung, Militarisierung und Kriegsvorbereitung vorantreiben. Die „Konversion pervers“ zum Ausbau der Rüstungsproduktion ist keine Lösung für die wirtschaftliche Stagnation und die Krise der Industrie, sondern pure Ressourcenverschwendung. Zur Finanzierung und um die sozialpolitischen und ökonomischen Herausforderungen im Sinne des Kapitals zu bewältigen, werden die Regierung und die sie dabei unterstützenden Parteien, getrieben durch einen ideologischen Klassenkampf von oben (also des Kapitals und neoliberaler Kräfte in Medien und Wissenschaft), ihre Angriffe gegen die sozialen Errungenschaften der Lohnabhängigen fortsetzen und verstärken. Das wird zur Demontage des Sozialstaats und zur weiteren Schwächung der Gewerkschaften führen. Oppositionskräfte gegen diese Politik werden zunehmend politisch angegriffen und immer massiveren Repressionen ausgesetzt.

Die Hauptaufgabe der Friedensbewegung ist es, alle Kräfte im Lande und in Europa zu sammeln, die sich der Aufrüstung Deutschlands und Europas entgegenstellen und den Weg der vertraglichen Lösungen von Kriegen und Konflikten zwischen Russland und den anderen europäischen Staaten auf der Basis von Abrüstung und vertraulicher Zusammenarbeit propagieren. Die Zukunft Europas liegt in einer Sicherheits- und Friedensordnung, die auf dem Prinzip der gleichen Sicherheit für alle beruht.
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Aufgaben konkret

Die Forderungen der FB richten sich vor allem an die Regierung und Parlamente im eigenen Land und im eigenen internationalen „Lager“ (Deutschland, EU NATO).

Um möglichst viele Menschen zu erreichen und einzubeziehen, ist es sinnvoll, sich bei Aktionen zu bestimmten Themen und Anlässen auf sie bezogene Forderungen und begründende Argumente zu konzentrieren und auf darüberhinausgehende Punkte ggf. zu verzichten.

Vorrangige Themen von Friedenaktionen 2026 sind:

gegen die Hochrüstung Deutschlands und der EU und die damit verbundene Demontage des Sozialstaats
gegen die Stationierung neuer Mittelstreckenwaffen der USA, Deutschlands oder anderer Staaten. Dazu gehört die breite Unterstützung des Berliner Appell
Wir Wollen Reden:
https://nie-wieder-krieg.org/2026/01/17/zur-strategie-der-friedensbewegung-2026/
gegen die Wehrpflicht und die Bundeswehrpropaganda an Schulen
gegen die Militarisierung und Kriegsvorbereitung im Gesundheitswesen, in Bildungswesen und Forschung und in anderen gesellschaftlichen Bereichen
gegen die Einschränkung der Meinungs- und Informationsfreiheit und die zunehmende Propaganda und Feindbildproduktion sowie die Repression gegen Friedenskräfte
für Frieden in der Ukraine und gegen die Kriegspolitik Deutschlands und der EU mit Waffenlieferungen, Geld und schlimmstenfalls direkter militärischer Beteiligung
gegen das internationale Verhalten Deutschlands und verbündeter Staaten, insb. gegen die Kriegs- und Sanktionspolitik der USA und gegen Völkermord und Besatzungspolitik Israels
Der Zusammenhang der Friedensbewegung zeigt sich nicht darin, dass die Gruppen alle immer umfassend gemeinsame Positionen vertreten, sondern in der Lage sind, differenziert und mit ihrem eigenen friedenspolitischen Schwerpunkt zu agieren. Nicht jede Gruppierung muss jede Aktion oder Forderung unterstützen. Kräfte, die Teile der Friedensbewegung diffamieren und sich die Propaganda der Herrschenden zu eigen machen und damit faktisch gegen die Friedensbewegung arbeiten, muss entschieden entgegen getreten werden.

Wichtig sind auch gemeinsame Aktionen, bei denen sich zentrale Kräfte der Friedensbewegung über gemeinsame Forderungen verständigen (etwa bei großen Demonstrationen oder Aufrufen wie dem Berliner Appell) und in denen die ganze Breite der Forderungen der Friedensbewegung in die Öffentlichkeit gebracht wird.
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Aktionen konkret
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+ Ostermärsche: für Frieden, gegen Hochrüstung und Kriegsvorbereitung
+ Aktionen gegen Wehrpflicht und Bundeswehr an Schulen und Hochschulen, mit Schüler-, Jugend- und Studierendenverbänden und -vertretungen
+ Aktionen gegen die Politik Israels in Palästina, mit palästinensischen und kritischen jüdischen Gruppen
+ Aktionen gegen die Aggressionen der USA gegen Venezuela, Kuba , Iran usw., mit Gruppen der internationalen Solidaritätsbewegung
+ Aktionen gegen Geschichtsrevisionismus und das Feindbild Russland
+ Aktionen gegen Hochrüstung und Sozialabbau, mit gewerkschaftlichen und sozialen Gruppen
+ Aktionen gegen die Stationierung von Mittelstreckenwaffen
+ Aktionen gegen die Militarisierung des Gesundheitswesens, mit dort Tätigen
+ Herbstdemonstrationen der Friedensbewegung
Bündnisse und Verbreiterung,

Klärungsbedarf innerhalb der Friedensbewegung

Zu diskutieren und möglichst breit zu klären ist:

welche Positionen sind im Sinne eines Minimalkonsenses der Friedensbewegung unverzichtbar,
auf welche kann bei einzelnen Aktionen verzichtet werden,
welche Positionen können nicht akzeptiert werden,
wie ist mit weitergehenden Forderungen umzugehen, die nicht konsensfähig sind und Teile der friedensorientierten Bevölkerung ausgrenzen oder abstoßen (zu Migration, Palästina – Israel, Gender, Ökologie und Klima, internationale Fragen/Verhältnis zu einzelnen Staaten und Antiimperialismus, NATO, EU, Ukraine, Rüstungsexporte und -produktion, Antifa und Kampf gegen AfD und „Rechts“, Antikapitalismus, Herkunft und Verbindungen zu anderen Bewegungen und Ideologien, Haltung zu verschiedenen Parteien und ihren Vertretern u.a.).
Nötig ist die Verständigung darüber, wie eine möglichst breite Unterstützung und Mobilisierung für Forderungen der Friedensbewegung erreicht werden kann, die auf Ausgrenzung und Diffamierung anderer Friedensbewegter verzichtet und sie zurückweist. Es muss akzeptiert werden, dass die Friedensbewegung nicht homogen ist und dass es in vielen Fragen unterschiedliche und teils gegensätzliche Auffassungen gibt. In einem friedlichen Miteinander sollten verschiedene Positionen ausgetauscht und ausgehalten werden können. Alle Menschen, Gruppen und Organisationen, auch Parteien, die die gemeinsamen friedenspolitischen Forderungen unterstützen, sind in der Friedensbewegung willkommen.
Wir Wollen Reden:
https://nie-wieder-krieg.org/2026/01/17/zur-strategie-der-friedensbewegung-2026/
Die Grenzen der Zusammenarbeit sind bereits mehrfach in breiten Bündnissen formuliert worden: „Rassismus, Antisemitismus, Faschismus und alle Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit lehnen wir ab. Deshalb gibt es keine Zusammenarbeit mit rechtsextremen und demokratiefeindlichen Kräften. Diese können auch nicht Teil unseres Bündnisses sein.“ Ansonsten muss sich die Friedensbewegung darum kümmern, wie sie möglichst viele Menschen und gesellschaftliche Gruppen anspricht und einbezieht und nicht darum, wen sie alles nicht dabei haben will.
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Dieser Beitrag der NachDenkSeiten verdeutlicht wie erfolgreich die Kriegspropaganda ist. Daß der Widerstand erfolgreich auch gegen noch weit, weit umfassendere Propaganda angehen kann, hat die Bewegung gegen die "Corona" Tyrannei gezeigt. Die "Querdenker" Wir Querdenker haben unermüdlich Gegenöffentlichkeit hergestellt und waren stark genug die Propagandawellen zu brechen. Als Beleg für diese These sehe ich u.a. die Spaziergänge und Demos in tausenden deutscher Städte und Gemeinden.

Die Kriegspolitik und -propaganda hat einen anderen Zeitplan und eine andere Logik des Zwangs. Die Profiteure des Krieges können schrittweise vorgehen, sich eine Opfergruppe nach der anderen vornehmen. Wenn Musterungsfragebögen an die Jahrgänge ab 2008 geschickt werden, machen sich die älteren, schon 2007 oder früher geborenen, viel weniger oder keine Sorgen ...

Trotzdem können die Propagandawellen gebrochen werden. Wenn der Widerstend erkennt, wo die Verursacher, die Profiteure des Krieges und Gegner des Friedens sitzen. Und sich nicht in Grabenkämpfen gegeneinander aufreiben. Grabenkämpfe, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von Einflußagenten und willigen Helfern der Bellizisten nach Kräften geschürt werden. Tom
«Schweigender Experte

Auch heute bekleidet Mojib Latif einflussreiche Positionen. Er ist Seniorprofessor an der Universität Kiel und seit 2022 Präsident der Akademie der Wissenschaften in Hamburg. Seine Stimme hat Gewicht in der klimapolitischen Debatte.

Die Diskrepanz zwischen der wissenschaftlichen Vorhersage und der gefühlten sowie gemessenen Realität wirft Fragen auf. Wie geht ein renommierter Forscher damit um, wenn seine prominenteste Prophezeiung vom Wetter der Realität widerlegt wird? Ist die momentane Kältewelle nur ein statistisches Rauschen in einem langfristigen Erwärmungstrend, oder war die damalige Prognose schlichtweg zu eindimensional?

Die Berliner Zeitung hat Mojib Latif angefragt, um eine Einordnung seiner damaligen Aussagen vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Wetterlage zu erhalten. Die Bemühungen blieben jedoch vergeblich. Professor Latif reagierte nicht.»

— Boban Dukic, Klimaforscher prophezeite vor 20 Jahren „nie wieder Schnee“: Heute reagiert er nicht mehr auf Anfragen (Berliner Zeitung, 31.1.2026; Archiv)

NB. Echte Wissenschaft lebt davon, durch Erfahrung belehrt zu werden. Theorien stellen sich als falsch heraus, daraus lernt sie. Wird dagegen eine Theorie zur unhinterfragbaren «Wahrheit» erklärt, spricht man von Szientismus. Der Szientismus ist die Religion unserer Zeit. Bei «Klima» wie «Pandemie».

Mehr zu
– «Klima»: Biosphärenkrise (Weltexperiment Corona, 2023–25)
– «Experten»: Guy DEBORD (1988)
Für all diejenigen, die nicht an der ersten Friedenskonferenz in Nürnberg 🕊 teilnehmen konnten hier ein kleiner Bericht:

Die Auftaktveranstaltung am Freitag Abend zum Thema "Recht auf Frieden - Recht der Völker" drohte auszufallen, weil Norman Paech, der Referent, krank wurde und deshalb absagen musste. Zur großen Erleichterung der Veranstalter und zum Glück für alle interessierten übernahm der Politikwissenschaftler Michael Kraus und hielt im vollbesetzten großen Saal des Nachbarschaftshauses GoHo einen sehr guten Vortrag. Der wurde gefilmt und wird so bald wie möglich online gestellt.

Am Samstag folgten 4 Workshops, die sich an Wichtigkeit nichts nahmen 🕊. Reihum positive Rückmeldungen der Teilnehmer zeigen daß alle etwas mit nach Hause nehmen konnten.

Die Ergebnisse der einzelnen Workshops wurden anschließend im großen Saal kurz vorgestellt.

Den krönenden Abschluss, im voll belegten großen Saal, übernahm Karin Leukefeld mit ihrem Vortrag "Die aktuelle Situation im Nahen Osten": 90min geballte Informationen, aus Historie, Momentaufnahme und Zukunftsplänen.
Die anschließende Frage und Antwort Runde wurde von den Teilnehmern aktiv und dankend angenommen. Auch dieser Vortrag wird so bald wie möglich online gestellt.

Die im Nürnberger Friedensforum zusammenarbeitenden Organisationen haben eine sehr erfolgreiche erste Friedenskonferenz auf die Beine gestellt🕊 Wenn es eine Fortsetzung gibt sind wir auf jeden Fall wieder dabei.

WIR WOLLEN REDEN:
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🕊 Kriegsdienst verweigern

Du möchtest den Kriegsdienst verweigern (KDV).

🕊 Die DFG-VK hat eigens eine Webseite dafür eingerichtet:

https://kdv.dfg-vk.de/

🕊 Dort gibt es einen Leitfaden, welche Dokumente zu erstellen sind und worauf bei den Formulierungen zu achten ist.

🕊 Außerdem gibt es die Möglichkeit, sich beraten und die Dokumente prüfen zu lassen, bevor man sie einreicht.
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