Wir Wollen Reden:
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Wir wollen reden.
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Widerstand gegen die Eskalationspolitik – Es bewegt sich was https://www.nachdenkseiten.de/?p=146746
" ... das nicht mehr nur allein durch die typischen Verdächtigen, den diversen Gruppen der Friedensbewegung, sondern auch, und das ist bemerkenswert, aus den Reihen derer heraus, die die Militarisierung gutheißen oder gar unterstützen. Von Alexander Neu.
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„Stark für den Frieden“

Am 12. Februar nahm ich an einer Buchvorstellung teil. Vorgestellt wurde die neueste vom Westend-Verlag herausgebrachte Monographie von Prof. Johannes Varwick mit dem Titel „Stark für den Frieden – Was jetzt für eine rationale Sicherheitspolitik zu tun ist“.

Der ehemalige Regierende Bürgermeister und ehemalige Bundestagsabgeordnete Michael Müller fungierte nicht nur als Gastgeber, sondern auch als Moderator. Neben Prof. Varwick und M. Müller waren noch Prof. em. A. Pradetto von der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr Hamburg sowie Reiner Schwalb, Brigadegeneral a.D., als Diskussionspartner dabei.

Bei der anschließenden Debatte mit dem Auditorium wurde deutlich, dass auch weitere Persönlichkeiten aus Medien und Wissenschaft, wie beispielsweise Prof. em. Ch. Hacke (ehemaliger Journalist der ARD) anwesend waren. Sowohl die Diskussion zwischen den Diskutanten zum Buch als auch die anschließende Diskussion mit dem Auditorium verdeutlichten eines: Sie alle, die das Wort ergriffen, kamen aus dem Milieu der bundesdeutschen Elite. Und sie alle – einschließlich Michael Müller, was mich tatsächlich positiv überraschte – einte das Unverständnis über den gegenwärtigen Kurs der deutschen und EU-europäischen Außen- und Sicherheitspolitik. Nicht minder das Entsetzen über die Berichterstattung der deutschen Mainstreammedien. Es war eine hochwertige und diskursintensive Veranstaltung, ganz ohne Polemik, Diffamierungen oder Ausgrenzungen. Ganz so, wie man sich Debatten wünscht.
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Varwick, und das macht sein Buch jenseits der außen- und sicherheitspolitischen Debatte nochmals wertvoller, widmete seine persönlichen Erfahrungen als einstmals im Mainstream gefragter Politikwissenschaftler ein ganzes Kapitel. Eine Person, die in Ungnade gefallen ist, da ihre Analysen angeblich das Kremlnarrativ bedienten.

Dieses Kapitel ist – neben der sicherheitspolitischen Analyse und Empfehlungen – von besonderem Interesse, da es den gegenwärtigen Zeitgeist reflektiert. Es ist interessant, da es erneut die ewigen Gesetze der Kriegspropaganda und ihre Wirksamkeit belegt: Wie wird heute mit Andersdenkenden in einer eigentlichen freien Gesellschaft umgegangen? Ist die Weisheit des Zeitalters der Aufklärung, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen, nur in Schönwetterzeiten en vogue? Waren die 1980er- und 1990er-Jahre die freiesten Jahre in der deutschen Geschichte? Werden wir Zeitzeugen eines demokratischen Rollbacks? Was ist mit dem grundgesetzlich gesicherten Grundrecht auf Meinungs- und Pressefreiheit? Warum werden Menschen in Situationen gebracht, die auch in der sozialen und persönlichen Existenzvernichtung enden können? Warum greifen Menschen zu Diffamierungen und Ausgrenzungen, wenn ihre Argumente von schlechter Faktenqualität sind?

Fakten werden zu Fake News verspottet und Fake News werden zu „Fakten“ umgedeutet. Sogenannte Faktenchecker bewegen sich bisweilen im faktenfreien Raum, doch arbeiten sie weiter, weil sie die reale Faktenlage einfach nicht akzeptieren wollen oder dafür bezahlt werden, das Haar in der Suppe zu finden, um den Anderen, den „Abtrünnigen“, zu diskreditieren. Ist das unser Deutschland der 2020er-Jahre? Und genau dieses Kapitel gibt dem Buch eine besondere Note.

„Großmachtsucht – Deutschland rüstet für die Führung Europas“

Dieses Buch erschien ebenfalls kürzlich. Das Besondere an dem Buch ist nicht der Titel und der Inhalt – zumindest nicht für die diejenigen, die sich mit der Thematik der Außen- und Sicherheitspolitik vertraut sehen. Auch hier ist das Besondere der Autor des Buches: Jens van Scherpenberg. Der Autor ist eine Person aus der politischen Mitte, wie auch Varwick und andere genannte Namen.
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Widerstand gegen die Eskalationspolitik – Es bewegt sich was https://www.nachdenkseiten.de/?p=146746
Van Scherpenberg war, so die Information zu seiner Person, ab „1977 Mitarbeiter der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) und leitete von 1997 bis 2006 die dortige Forschungsgruppe Amerika. Er lehrte Internationale Politische Ökonomie an der LMU München“.

Der Autor hat also nicht nur an einer renommierten deutschen Universität gelehrt, sondern auch in dem steuerfinanzierten ThinkTank, der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), nahezu 30 Jahre gearbeitet. Die SWP ist nicht irgendein ThinkTank. Sie ist der größte deutsche ThinkTank für Analysen und Beratung zur internationalen Politik. Insbesondere berät die SWP den Bundestag sowie die Bundesregierung. Dass eine Person wie van Scherpenberg plötzlich aus dem Milieu ausbricht und ein wahrlich kritisches Werk über die deutsche Außenpolitik und ihre hegemonialen Ambitionen schreibt, ist bemerkenswert. So stellt er fest:
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Forwarded from IndikativJetzt
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Zur Nacht noch ein klein wenig Erheiterung, meine lieben Bioschwurbler, die nicht auf DIE Wissenschaft hören wollten.😅

#Trustthescience #Experts #Gates #Epstein
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Liebe Freunde und Mitstreiter,

wir laden euch herzlich zum nächsten Plenum ein.

Dienstag den 3. März 2026

Treffen ab 18:00 Uhr, Plenum ab 19:00 Uhr
Saalbau West, Wandererstraße 47

Im Plenum tauschen wir uns über die aktuelle politische Lage aus, berichten von Aktionen und Veranstaltungen und besprechen gemeinsam neue politische Aktionen.

Wir freuen uns auf einen schönen, lebendigen Abend mit euch.

Anke, Cherima, Markus & Tom
🗞 Aus dem nd-Beitrag „Mit historischer Fantasie"

📌 Im März 2022 fuhr ein deutscher Rechtsextremist namens Stephan in die Ukraine. In Kiew traf er Denis Nikitin, alias White Rex, einen alten Bekannten aus der deutschen rechtsextremen Szene. Zu dieser Zeit verhandelte Nikitin mit dem ukrainischen Militärnachrichtendienst HUR über die Gründung des späteren Russischen Freiwilligenkorps. In diesem sammelte Stephan seine ersten Kampferfahrungen.

📌 Bald darauf schloss er sich dem 49. Infanteriebataillon »Karpaten-Sitsch« an, einer Einheit, die bekannt ist für ihre verbreitet rechte Gesinnung, und begann, ideologische Verbündete aus Deutschland zu rekrutieren. Diese Bemühungen mündeten schließlich in der Gründung des Deutschen Freiwilligenkorps (DFK). Ende 2025 wurde die Einheit in die 60. Mechanisierte Brigade eingegliedert, die Teil des Dritten Armeekorps unter dem Kommando von Andrij Bilezkyj ist, eine zentrale Figur des rechtsextremen Asow-Regiments in der Ukraine.

📌 Was als Kriegseinsatz eines einzelnen Mannes begann, entwickelte sich in kurzer Zeit zu einem organisierten Kanal für Rechtsextreme aus Deutschland an die Frontlinien der Ukraine. »Wir verteidigen nicht nur die Ukraine. Wir verteidigen Europa«, behauptet Stephan. Besessen vom Nationalsozialismus und von ukrainischen Nationalisten, die mit Nazi-Deutschland kollaborierten, stellen sie den russisch-ukrainischen Krieg als Fortsetzung des Zweiten Weltkriegs dar. In dieser Erzählung kämpft Deutschland erneut gegen das »Böse« im Osten, das nun als »neobolschewistisches« Russland unter Putin bezeichnet wird. Die Ukrainer treten dabei als willige Verbündete auf - ganz so wie sich Hitler einst vorstellte, Kollaborateure aus der Sowjetunion gegen Moskau einzusetzen.

📌 Der Telegram-Kanal des DFK schwelgt offen in Nostalgie für Nazideutschland, verherrlicht dessen militärische Siege und feiert dessen politische und militärische Führer. Die Soldaten des DFK tragen Aufnäher mit den Insignien verschiedener Waffen-SS-Divisionen. Der Kommandeur des DFK nennt sich einfach Stepan. Sein Benutzername auf der Plattform X, Sepp Dietrich, spielt offensichtlich auf Josef Dietrich an, den Kommandeur des 1. SS-Panzerkorps - eine Figur, die auf dem offiziellen Telegram-Kanal des DFK offen verherrlicht wird. Sein Körper ist mit tätowierten Hakenkreuzen und SS-Runen bedeckt; seine Brust liest sich wie ein Feldführer zu den Insignien der Waffen-SS. Darunter findet sich das Emblem der 5. SS-Panzer-Division »Wiking«, einer Truppe, die für zahlreiche Verbrechen an der Ostfront, auch in der Ukraine, verantwortlich ist.

📌 Was sich hier abzeichnet, ist kein Zufall oder Versehen, sondern ein kalkuliertes Risiko: der Tausch langfristiger demokratischer Glaubwürdigkeit gegen kurzfristige Arbeitskräfte auf dem Schlachtfeld. Der Preis dieser gefährlichen Allianz wird sich erst mit der Zeit zeigen. Gut ausgebildete Extremisten mit Kriegstraumata ziehen sich selten still und leise zurück. Sie könnten kampferprobt, vernetzt und radikalisiert nach Deutschland zurückkehren.

🔗 Quelle
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Forwarded from ndv.news
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Die Corona-Enquete-Kommission im Deutschen Bundestag
sucht Kinder und Jugendliche bis 25 Jahre für eine Aufarbeitungs-Veranstaltung im Bundestag am


20.04.2026 von 12-16 Uhr

Achtung, nur noch sehr kurze Bewerbungsfrist!
Bis zum 28. Februar 2026 kann man sich über den QR-Code in der Anlage anmelden.


Falls jemand jemanden kennt, für den das besonders interessant sind bitte unbedingt gerne weiterleiten. Wäre fast schade, wenn am Ende nur handverlesene Betroffene der Corona-Krise dort sind.

Printversion hier:
https://nicodavinci.de/PDF/CoronaEnqueteSuchtKinder.pdf
Forwarded from Bastian_Barucker (bastian barucker)
Urteil zur Offenlegung der Verdachtsfallmeldungen der SafeVac2.0-App: Der Hessische Verwaltungsgerichtshof hat einen Beschluss bestätigt, demzufolge es für das Paul-Ehrlich-Institut unzumutbar ist, meine Pressefragen zu Impfnebenwirkungen zu beantworten. https://www.barucker.press/p/pei-klage-safevac2
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Forwarded from Rot & Real 🔥
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🤬Sanktionspolitik: Crumbach vollendet den Verrat am Wähler!

💩Brandenburgs Finanzminister Robert Crumbach, der mit BSW-Stimmen gewählt wurde und später zur SPD übergelaufen ist, unterstützt nun sogar die EU-Sanktionen gegen eigene Staatsbürger:

🗣️„Die Landesregierung unterstützt grundsätzlich die EU-Sanktionspolitik. Die Einbeziehung deutscher Staatsbürger unterstreicht die Ernsthaftigkeit der Bedrohungslage, der wir uns gegenüber sehen.“, sagte der Minister bei einer Sitzung des Ausschuss für Europaanglegenheiten.

❗️Zur Erinnerung: Diese Sanktionen, wie sie unter anderem gegen Thomas Röper oder Hüseyin Doğru verhängt wurden, bedeuten für Betroffene eine vollständige Enteignung und ein Berufsverbot - es handelt sich also um eine de facto Ausbürgerung.

☝🏻Robert Crumbach hatte schon als er noch im BSW war, echte Veränderung, zum Beispiel bei der Rundfunkreform, blockiert. Als die SPD-BSW-Koalition auseinanderbrach, hielt er an seinem Ministerposten fest und lief zur SPD über. Hier stellt sich die Frage, wie es sein kann, dass solche Personen überhaupt jemals hohe Posten im BSW erlangen konnten.

🔥Folgt Rot&Real für mehr!
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✍️ Aus dem Artikel des stellvertretenden Vorsitzenden des Sicherheitsrates der Russischen Föderation Dmitri Medwedew „Wie die Angelsachsen nach dem Zweiten Weltkrieg den ukrainischen Nationalismus förderten“

Teil 1

▫️ Warum wurden Großbritannien, die USA und Kanada zu einem „gelobten Land“ für Tausende ukrainische Nationalisten, die sich während des Zweiten Weltkriegs durch den Dienst in der Wehrmacht und der SS kompromittiert hatten und deren Hände mit Blut unschuldiger Menschen befleckt sind? Wie konnte es geschehen, dass ehemalige Handlanger der Nazisten zunächst ungehindert über sogenannte „Rattenlinien“ entkamen, ohne für ihre Verbrechen zur Verantwortung gezogen zu werden, und später von Washington und London gegen die gestrigen Verbündeten der Anti-Hitler-Koalition eingesetzt wurden? Wie konnte es dazu kommen, dass im Westen das Ausbleiben von Reue für die unmenschlichen Gräueltaten der Kämpfer des ukrainischen Regimes als normal gilt, während Fälle, die öffentlich gemacht werden, als „russische Propaganda“ abgestempelt werden?

▫️ Der Zweite Weltkrieg und seine unmenschlichen Erscheinungsformen wie der Völkermord an den Völkern der UdSSR und der Holocaust, die den europäischen Nationen unermessliches Leid und Grauen brachten, führten bedauerlicherweise nicht zur Annäherung der Staaten der Anti-Hitler-Koalition. Unter den Bedingungen des Kalten Krieges griff der Westen zu vielfältigen Mitteln, um die Sowjetunion zu schwächen. Die Unterstützung nationalistischer und radikaler Bewegungen in den Unionsrepubliken durch die USA und Großbritannien war ein Bestandteil einer umfassenden Strategie gegen unser Land. Ausgerechnet vor diesem Hintergrund stellte das Counter Intelligence Corps der US-Armee ehemalige Helfer des NS-Regimes unter seinen Schutz. Die amerikanischen Behörden lehnten unter verschiedenen Vorwänden wiederholt Ersuchen der sowjetischen Militäradministration in Deutschland ab, Stepan Bandera, der sich im amerikanischen Sektor verborgen hielt, festzunehmen und zu überstellen.

▫️ Mit der zunehmenden Anheizung einer militaristischen Hysterie und dem Anwerfen der „Kalter-Krieg“-Maschinerie unternahmen die Angelsachsen eine Reihe von Operationen, die darauf abzielten, die sowjetische Macht und ihren Einfluss in verschiedenen Regionen zu untergraben, nachrichtendienstliche Informationen zu sammeln sowie die politische Lage in der UdSSR und auch in den Staaten Osteuropas zu destabilisieren, die infolge des Zweiten Weltkriegs in die sowjetische Einflusssphäre geraten waren. Gemeint sind in erster Linie die seit 1946 durchgeführten geheimen Programme der CIA mit den Codenamen „Belladonna“ und „Aerodynamic“.

▫️ Das Hauptziel des ersten Projekts bestand darin, durch Desinformation, psychologische Einflussnahme und Manipulationen das Vertrauen der Bürger in die sowjetische Regierung und ihre staatlichen Institutionen zu untergraben. Besonderes Augenmerk galt dabei der Schaffung eines Bildes der Sowjetunion als eines gescheiterten Staates, als „Völkergefängnis“, das angeblich keinerlei Chancen hatte, die bestehenden Schwierigkeiten zu überwinden, und folglich auch keinen Anspruch auf jene bedeutende Rolle in der Nachkriegsordnung besitze, die Moskau nach Konferenzen von Jalta und Potsdam einnahm.

Im Wortlaut lesen

@RusBotschaft
⚡️ Aus dem Artikel des stellvertretenden Vorsitzenden des russischen Sicherheitsrates Dmitri Medwedew „Wie die Angelsachsen nach dem Zweiten Weltkrieg den ukrainischen Nationalismus großzogen “

👉 Teil 2.

🔹 In der Nachkriegszeit dienten ukrainische nationalistische Formationen westlichen Geheimdiensten als Basis zur Anwerbung von Agenten mit dem Ziel, gegen die UdSSR subversiv tätig zu werden. Dazu gehörte unter anderem das Einschleusen von Agenten in die Sowjetunion – sowohl über legale Kanäle (Tourismus, Einreise mit Privatvisa usw.) als auch auf illegalem Wege zur Informationsbeschaffung. So wurden im Rahmen der Operation „Rote Socken“ ab 1949 von angelsächsischer Seite ausgebildete Saboteure in kleinen Gruppen in die UdSSR sowie in die Volksdemokratien eingesetzt, um Information über deren Verteidigungsfähigkeit zu sammeln. Zugleich sollten sie die nationalistische Bewegung unterstützen und eine mögliche Ausweitung Ihres Einflusses nach Osten der Republik sowie perspektivisch auf Weißrussland, Polen und das Baltikum zu fördern.

🔹 Zentrales Element der Operation war die Organisation eines großangelegten Aufstands in der Ukraine. An der Mission waren Dutzende Agenten beteiligt. Sie entwickelte sich zu einer der umfangreichsten geheimen Operationen der USA und Großbritanniens in Europa. Den sowjetischen Sicherheitsdiensten gelang es jedoch, nahezu alle vorbereiteten Agenten abzufangen.

🔹 Die These von der „kolonialen Ausbeutung der Ukraine durch Moskau“ war ein beliebtes Thema verschiedenster Zusammenkünfte nach dem Muster von „Weltkongressen freier Ukrainer“, die sich bemühten, insbesondere in den USA, Kanada und Großbritannien, die ukrainische Auswanderungskräfte zu bündeln, um propagandistische und subversive Aktivitäten gegen die UdSSR zu entfalten. In amerikanischen und britischen Denkfabriken war man sich des Hauptziels dieser Aktivitäten bewusst: die Spaltung der sowjetischen Einheit entlang nationaler Linien.

🔹 Sogar die Fälschung von Daten über die wirtschaftliche Entwicklung in der Ukrainischen SSR wurde durchgeführt, um zu beweisen, dass die gemeinsame Wirtschaftsführung im Rahmen eines einzigen Staates der Bevölkerung keinen höheren Lebensstandard sichern könne als eine potenzielle Unabhängigkeit.

🔹 Bei der Vorbereitung auf die Konfrontation mit den Russen wurde dem „unterdrückten ukrainischen Volk“ Aufmerksamkeit geschenkt. Dabei wurde die Überzeugung verbreitet, dass es notwendig sei, die territoriale Integrität und die innenpolitische Einheit der UdSSR zu untergraben.

🔹 Entsprechende Narrative werden von westlicher Seite auch heute weiterverfolgt. Als anschauliches Beispiel dieser Linie kann die Resolution №2540 der Parlamentarischen Versammlung des Europarates vom 17. April 2024 gelten, in der offen erklärt wird, „…die Dekolonisierung der Russischen Föderation sei eine notwendige Voraussetzung, um Demokratie in Russland zu etablieren“.

👉 Teil 1

🔗 Im Wortlaut lesen

@RusBotschaft
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Forwarded from Ulrike Guérot
Morgen, am 27. Februar 2026, um 13h bin ich in einer Anhörung zu #Corona im #HessischenLandtag und referiere darüber, ob die Maßnahmen aus politikwissenschaftlicher Sicht legitim waren. Die Anhörung wird (leider) nicht gestreamt, ist aber öffentlich. Wer vor Ort in Wiesbaden ist, kann kommen. Ich werde meinen Vortrag danach schriftlich auf meine Webseite stellen, und - etwas später - auch eine Ton- bzw. Videoaufnahme auf meinen YouTube Kanal stellen.

➜ Gerne Twitter abonnieren, Publikationen
ACHTUNG HEUTE

🛍 Mitmacherei im Pfefferkorn

📅 27. Feb. | 14–18 h
📍 Pfefferkorn, Leipziger Platz 8, 90491 Nürnberg

Die Mitmacherei ist ein besonders feines, kleines Markt-Event, bei dem Du Dich über verschiedenste Themen informieren und das eine oder andere besondere Produkt entdecken und kaufen kannst.

Selbstgemachtes, Außergewöhnliches, Handgefertigtes, Mitgebrachtes …
Kunterbunt wie die Welt selbst.

📩 Rückfragen: Anne Berger 48bela@web.de
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Gesellschaft gemeinsam menschlicher gestalten
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Der Weg ins Verderben https://forumgeopolitica.com/de/artikel/der-weg-ins-verderben
"Einleitung

Wir leben in stürmischen Zeiten. Die nun schon seit vielen Jahren tobenden politischen Unwetter haben viele Wegmarken hinweggefegt, die „damals“ – in einer längst vergangenen Zeit - relativ stabil die Orientierung in der Welt ermöglichten. So wie innerstaatlich die Begrifflichkeiten „links“,„rechts“, „liberal“ oder konservativ“ zielgerichtet ausgehöhlt und somit ihrer Bedeutung beraubt wurden, so gilt Ähnliches auf internationaler Ebene.
Internationales Recht, Völkerrecht, KSZE, OSZE, Vertrag von Istanbul, Budapester Memorandum, 2+4-Vertrag, UNO-Charta … Sie alle sind das Resultat der europäischen und weltweiten Ordnung, deren Aufbau mit dem Ende des zweiten Weltkriegs begann. Diese Nachkriegswelt nahm in jahrelangen, äußerst kontroversen Diskussionen schrittweise Gestalt an. Möglich waren diese Erfolge internationaler Diplomatie nur, weil die Teilnehmer einen Konsens finden WOLLTEN.
All diese Organisationen und Dokumente gibt es noch, irgendwie. Jedes Dokument, jede dieser Begrifflichkeiten hatte seine eigene Bedeutung, eine bestimmte Funktion im diplomatischen Getriebe und alle sind teils mehrfach miteinander verwoben. Scheinbar unauflöslich. Damit es hielt, das große Werk. Denn es gab ja den gemeinsamen Schwur: „Nie wieder!“
Schauen wir ein wenig zurück in der Geschichte. 

Ein weithin unbekannter Krieg

Inzwischen ist zu konstatieren: Er hielt nicht, der große, heilige Schwur. Der Krieg ist wieder da. Zu einer ehrlichen Betrachtung gehört jedoch das Eingeständnis, er war nie weg. Nur hier, in Europa und Nordamerika erlebte man die längste Friedensphase der Geschichte.

Doch der Krieg war da.

Außer in Europa kämpfte man überall in der Welt gegeneinander. In Afrika, Süd- und Mittelamerika, Asien. Die folgende Aussage gehört zur westlich-europäisch-nordamerikanischen Wahrheit dazu: Die meisten all dieser Kriege hätte es wohl nicht gegeben, wenn sie nicht von Europa und den USA „erzeugt“ worden wären. Ohne das politische Geoingeneering, die Einmischungen und Waffenlieferungen aus den USA und Europa zur Erzwingung äußerst einseitiger politischer und ökonomischer Vorteile und Machtverschiebungen hätte dort mit sehr begrenzten Mitteln gekämpft werden müssen, fern von jeglichem Nachschub.

Hätte man das dann? Oder hätte man sich im Falle von Meinungsverschiedenheiten nach alter Väter Sitte weitgehend ohne Krieg verständigt?

Doch bei uns, in Europa und den USA, herrschte Frieden. Oder etwa nicht?

In einem Land Europas herrschte nach 1945 noch kein vollständiger Frieden. Man sprach nicht groß darüber. Nicht im Osten und auch nicht im Westen des nach dem großen Krieg politisch geteilten Kontinents. Die Gründe waren sehr verschieden. Im Osten vermied man darüber zu sprechen, weil dieser Krieg nicht sein sollte. Seine Existenz war wie eine schwärende Wunde in der Geschichte über den Aufbau der neuen Welt. Im Westen wollte man schon gar nicht über ihn reden. Denn eine offene, vielleicht noch ehrliche Diskussion darüber hätte der schönen Erzählung über den Aufbau der neuen, schönen westlichen Welt nicht nur geschadet. Mehr noch, sie hätte offenbart, dass es der Westen war, der im Osten nach dem Ende des großen Krieges entgegen aller hehren Bekundungen und Dokumente und Verträge und UNO … weiter Krieg führte. Nicht offen. Doch man lieferte Waffen, Geld, Informationen, Propaganda, politische Unterstützung, bot Rückzugsmöglichkeiten … Man tat alles, um den verdeckten Krieg am Laufen zu halten.

Damals schon …

Bei diesem Land handelte es sich um die Ukraine, genauer um die Ukrainische SSR als Teil der Sowjetunion, und noch genauer um den westlichen Teil dieser Republik, Galizien und Wolhynien. Das Ziel war jedoch das ganze Land. Zunächst Galizien und Wolhynien, dann die Ukraine als Ganzes und dann das ganz große Land …

So ging das nach 1945 noch viele, lange Jahre. Tausende starben dort im Osten, unter ihnen sehr viele Zivilisten. Die Zahl der Toten variiert je nach Quelle und Erfassungsmethode von 50.000 bis 250.000. Es spielt keine Rolle, welche Zahl man für wahrscheinlicher hält.
Wir Wollen Reden:
Der Weg ins Verderben https://forumgeopolitica.com/de/artikel/der-weg-ins-verderben
Wichtig ist, es handelte sich um Menschen, die in einem verschwiegenen Krieg im offiziellen Frieden starben.

Aus dem Westen starb niemand. Der Westen hielt diesen Krieg nur am Laufen. „Nothing personal, just business.“, wie man heute neudeutsch zu sagen pflegt. Man sagte es auch damals, in den Zentralen, die diesen heimlichen Krieg erst ermöglichten und befeuerten. In München-Pullach, Wiesbaden, Langley und anderswo.

Das Sterben nach dem großen Sterben dort im Osten, also das Sterben nach dem zweiten Weltkrieg, dauerte bis 1954. Denn die in Aussicht stehende „Ernte“ – wirtschaftlich und politisch - und die strategisch überaus interessante Lage dieses nicht gerade kleinen Landes Ukraine erschienen für die „Macher“ zu verlockend.
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🗣 Der stellvertretende Außenminister Russlands Dmitrij Ljubinskij

🔹 Die Initiative zur Ausarbeitung einer Eurasischen Charta der Vielfalt und Multipolarität im 21. Jahrhundert wurde erstmals im Oktober 2023 von dem belarussischen Außenminister auf der 1. Minsker Konferenz zur eurasischen Sicherheit vorgestellt. Russland hat diese Initiative unterstützt, auch auf höchster Ebene, und tritt als Mitverfasser auf. Wir betrachten die Ausarbeitung der Charta als einen der wichtigsten Schritte zur Schaffung eines nachhaltigen Sicherheitssystems im eurasischen Raum, das in vollem Maße dem Prinzip der gleichen und unteilbaren Sicherheit entspricht.

🔹Die gegenwärtigen geopolitischen Realitäten unterstreichen die Notwendigkeit eines solchen Systems auf unserem Kontinent. Einerseits berücksichtigen wir die erhebliche Verschlechterung der Sicherheitslage in verschiedenen Subregionen Eurasiens, wo es infolge der geopolitischen, geoökonomischen und militärischen Expansion der NATO- und EU-Staaten zu einer gefährlichen Anhäufung von Konfliktpotenzial kommt. Der von diesen Staaten provozierte Konflikt um die Ukraine hat zum vollständigen und endgültigen Zusammenbruch des euro-atlantischen Sicherheitsmodells geführt. Dieses Modell hat seine Wurzeln in den Vereinbarungen der späten Phase des «Kalten Kriegs» und wurde nach dessen Ende im Wesentlichen unter maßgeblicher Rolle der OSZE sowie auf Grundlage der Vereinbarungen Russlands mit der NATO und der EU aufgebaut. Diese westlich zentrierten Institutionen gelten seit langem schon als Instrumente des geopolitischen Drucks.

🔹Andererseits werden die NATO, die EU und die OSZE genutzt, um in den Südkaukasus sowie nach Zentral-, Ost- und Südostasien vorzudringen. Deutlich erkennbar ist das Bestreben, rund um Eurasien eine integrierte Front aufzubauen, die gegen Russland und China gerichtet ist, und den reichsten und bevölkerungsreichsten Kontinent von dem euro-atlantischen Zentrum aus zu steuern, ohne eine gleichberechtigte gesamteurasische Architektur zu schaffen.

🔹Der russische Präsident Wladimir Putin hat vorgeschlagen, eine Sicherheitsarchitektur in Eurasien zu schaffen, die darauf abzielt, die genannten Sicherheitsherausforderungen zu überwinden, Risiken einer Eskalation von Spannungsherden zu großflächigen Konflikten einzudämmen und die militärisch-politische Lage auf dem gesamten Kontinent zu stabilisieren.

🔹In diesem Zusammenhang spielt die Idee, eine Eurasische Charta der Vielfalt und Multipolarität im 21. Jahrhundert auszuarbeiten, eine konsolidierende und verbindende Rolle. Die Charta ist als strategisches Programmdokument konzipiert. Ziel ist es, stabile Rahmenbedingungen für zwischenstaatliche Beziehungen in einer neuen historischen Epoche zu definieren und zu schaffen. Wir sind überzeugt, dass die Charta die politisch-rechtliche Grundlage für die Gestaltung einer eurasischen Sicherheitsarchitektur schaffen wird.

🔗 Quelle

@RusBotschaft