Forwarded from
Media is too big
VIEW IN TELEGRAM
🎙 Aus der Rede des Präsidenten der Russischen Föderation Wladimir Putin auf der Plenarsitzung der 23. Konferenz des Internationalen Waldai-Diskussionsklubs (1. Oktober 2026)
💬 Die aktuellen Ereignisse in der Welt, die gegenwärtigen Konflikte und Erschütterungen sind zu einem großen Teil darauf zurückzuführen, dass Politiker gegen Ende des 20. Jahrhunderts sowohl im Osten als auch im Westen es nicht wollten, dazu nicht bereit oder nicht in der Lage waren, sich ernsthaft und gründlich mit der Epoche tiefgreifender Veränderungen auseinanderzusetzen. Doch auch damals, in jener inzwischen weit zurückliegenden Zeit, gab es im Osten wie im Westen andere Politiker, die die Probleme sehr genau erkannten und aus meiner Sicht die richtigen Wege zu ihrer Lösung aufzeigten. Ihre Einschätzungen kann man heute geradezu als prophetisch bezeichnen.
💬 Wissen Sie, ich habe mich bereits ein paar Mal öffentlich an einen deutschen Politiker erinnert: Egon Bahr. Er gehörte dem Präsidium des SPD-Parteivorstands an.
💬 Ich möchte nur einige Beispiele nennen. Als ich seine Gespräche mit der sowjetischen Führung gelesen habe – sowohl in Bonn als auch in Moskau –, war ich wirklich erstaunt darüber, was für ein gehaltvoller, kluger und sachkundiger Mensch er war. Ich möchte einige seiner Äußerungen aus dem Juni und Februar 1990 zitieren – also, wie wir verstehen, aus einer Zeit, die für das Schicksal Europas und der ganzen Welt von entscheidender Bedeutung war.
💬 Was Herrn Bahr vor allem beschäftigte, war die Gefahr, dass die Konfrontation in Europa auch nach der Wiedervereinigung Deutschlands fortbestehen und, ich zitiere, der Einfluss jener Kreise in der NATO gestärkt werden könnte, die keineswegs gewillt sind, den Weg zu einer gesamteuropäischen Zusammenarbeit und zum Abbau der Konfrontation einzuschlagen. Schon damals sah er, dass es solche Kreise gab. Und er musste es wohl besser wissen, nicht wahr? Im Laufe der Verhandlungen von 1990 erklärte Egon Bahr, ebenfalls wörtlich: „Wenn keine entschlossenen Schritte unternommen werden, um die Spaltung Europas in feindliche Blöcke zu überwinden, kann die Entwicklung einen äußerst ungünstigen Verlauf nehmen und die UdSSR zu internationaler Isolation verurteilen.“ Übrigens sehen wir heute, dass genau das eingetreten ist, was er vorausgesagt und wovor er gewarnt hatte.
💬 Was wurde also für Ost- und Mitteleuropa vorgeschlagen? Vorgeschlagen wurde die Schaffung eines Sicherheitsrates unter Beteiligung sowohl der USA als auch der UdSSR, und zwar mit weitreichenden Befugnissen. Dieser Rat sollte praktisch ganz Ost- und Mitteleuropa umfassen.
💬 Nach dem Zerfall der UdSSR setzten sich im Westen jedoch genau jene Kräfte durch, die, wie Egon Bahr sagte, keineswegs gewillt waren, den Weg einer gesamteuropäischen Zusammenarbeit einzuschlagen. Trotz der jahrelangen – ich möchte das betonen: jahrelangen – Versuche des neuen Russlands, Teil der sogenannten westlichen Zivilisation zu werden, taten sie in der Praxis alles dafür, Russland tatsächlich zu isolieren und nun auch den Zerfall der Russischen Föderation weiter voranzutreiben. Trotz aller innenpolitischen Veränderungen, die sich in Russland vollzogen hatten, betrachteten sie das Land weiterhin als einen zentralen Teil des historischen Russischen Kaiserreiches. Bis heute wird auf verschiedenen Veranstaltungen und Zusammenkünften davon gesprochen: Wir müssen dieses Kaiserreich weiter zerschlagen.
💬 All das hat zu der heutigen, offen gesagt, äußerst gefährlichen Lage in Europa und in der Welt geführt.
💬 Ich möchte Sie, meine Damen und Herren, darauf aufmerksam machen, dass Herr Bahr nach meiner tiefen Überzeugung damals ausschließlich an die Zukunft Europas dachte, an jenes gemeinsame europäische Haus, von dem die Führung der UdSSR damals so viel sprach. Leider blieb es jedoch bei Worten.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
💬 Die aktuellen Ereignisse in der Welt, die gegenwärtigen Konflikte und Erschütterungen sind zu einem großen Teil darauf zurückzuführen, dass Politiker gegen Ende des 20. Jahrhunderts sowohl im Osten als auch im Westen es nicht wollten, dazu nicht bereit oder nicht in der Lage waren, sich ernsthaft und gründlich mit der Epoche tiefgreifender Veränderungen auseinanderzusetzen. Doch auch damals, in jener inzwischen weit zurückliegenden Zeit, gab es im Osten wie im Westen andere Politiker, die die Probleme sehr genau erkannten und aus meiner Sicht die richtigen Wege zu ihrer Lösung aufzeigten. Ihre Einschätzungen kann man heute geradezu als prophetisch bezeichnen.
💬 Wissen Sie, ich habe mich bereits ein paar Mal öffentlich an einen deutschen Politiker erinnert: Egon Bahr. Er gehörte dem Präsidium des SPD-Parteivorstands an.
💬 Ich möchte nur einige Beispiele nennen. Als ich seine Gespräche mit der sowjetischen Führung gelesen habe – sowohl in Bonn als auch in Moskau –, war ich wirklich erstaunt darüber, was für ein gehaltvoller, kluger und sachkundiger Mensch er war. Ich möchte einige seiner Äußerungen aus dem Juni und Februar 1990 zitieren – also, wie wir verstehen, aus einer Zeit, die für das Schicksal Europas und der ganzen Welt von entscheidender Bedeutung war.
💬 Was Herrn Bahr vor allem beschäftigte, war die Gefahr, dass die Konfrontation in Europa auch nach der Wiedervereinigung Deutschlands fortbestehen und, ich zitiere, der Einfluss jener Kreise in der NATO gestärkt werden könnte, die keineswegs gewillt sind, den Weg zu einer gesamteuropäischen Zusammenarbeit und zum Abbau der Konfrontation einzuschlagen. Schon damals sah er, dass es solche Kreise gab. Und er musste es wohl besser wissen, nicht wahr? Im Laufe der Verhandlungen von 1990 erklärte Egon Bahr, ebenfalls wörtlich: „Wenn keine entschlossenen Schritte unternommen werden, um die Spaltung Europas in feindliche Blöcke zu überwinden, kann die Entwicklung einen äußerst ungünstigen Verlauf nehmen und die UdSSR zu internationaler Isolation verurteilen.“ Übrigens sehen wir heute, dass genau das eingetreten ist, was er vorausgesagt und wovor er gewarnt hatte.
💬 Was wurde also für Ost- und Mitteleuropa vorgeschlagen? Vorgeschlagen wurde die Schaffung eines Sicherheitsrates unter Beteiligung sowohl der USA als auch der UdSSR, und zwar mit weitreichenden Befugnissen. Dieser Rat sollte praktisch ganz Ost- und Mitteleuropa umfassen.
💬 Nach dem Zerfall der UdSSR setzten sich im Westen jedoch genau jene Kräfte durch, die, wie Egon Bahr sagte, keineswegs gewillt waren, den Weg einer gesamteuropäischen Zusammenarbeit einzuschlagen. Trotz der jahrelangen – ich möchte das betonen: jahrelangen – Versuche des neuen Russlands, Teil der sogenannten westlichen Zivilisation zu werden, taten sie in der Praxis alles dafür, Russland tatsächlich zu isolieren und nun auch den Zerfall der Russischen Föderation weiter voranzutreiben. Trotz aller innenpolitischen Veränderungen, die sich in Russland vollzogen hatten, betrachteten sie das Land weiterhin als einen zentralen Teil des historischen Russischen Kaiserreiches. Bis heute wird auf verschiedenen Veranstaltungen und Zusammenkünften davon gesprochen: Wir müssen dieses Kaiserreich weiter zerschlagen.
💬 All das hat zu der heutigen, offen gesagt, äußerst gefährlichen Lage in Europa und in der Welt geführt.
💬 Ich möchte Sie, meine Damen und Herren, darauf aufmerksam machen, dass Herr Bahr nach meiner tiefen Überzeugung damals ausschließlich an die Zukunft Europas dachte, an jenes gemeinsame europäische Haus, von dem die Führung der UdSSR damals so viel sprach. Leider blieb es jedoch bei Worten.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
❤2
Forwarded from
Nach der Hausdurchsuchung bei der ZEIT sind viele Kollegen zurecht aufgeschreckt.
Der Dammbruch liegt allerdings bereits lange hinter uns. Bankkonten von kritischen Journalisten werden reihenweise gekündigt. Strafverfahren gegen regierungskritische Journalisten und Autoren gehören zur Tagesordnung. Landesmedienanstalten rücken Journalisten auf die Pelle, verlangen "Änderungen" an Artikeln und drohen mit Bußgeldern. Hausdurchsuchungen bei Publizisten - etwa dem Journalisten Lars Winkelsdorf wegen einer erfundenen Waffe oder dem Autor CJ Hopkins wegen seinem Buch - sind nichts Neues mehr. Ganz zu schweigen von den existenzbedrohenden EU-Sanktionen gegen den Journalisten Hüseyin Doğru.
Ich verurteile die Hausdurchsuchung bei der ZEIT, aber ein Dammbruch war das leider nicht. Es ist vielleicht nur der Moment, an dem unsere Mainstream-Kollegen endlich mal was merken.
t.me/ayawasgeht
Der Dammbruch liegt allerdings bereits lange hinter uns. Bankkonten von kritischen Journalisten werden reihenweise gekündigt. Strafverfahren gegen regierungskritische Journalisten und Autoren gehören zur Tagesordnung. Landesmedienanstalten rücken Journalisten auf die Pelle, verlangen "Änderungen" an Artikeln und drohen mit Bußgeldern. Hausdurchsuchungen bei Publizisten - etwa dem Journalisten Lars Winkelsdorf wegen einer erfundenen Waffe oder dem Autor CJ Hopkins wegen seinem Buch - sind nichts Neues mehr. Ganz zu schweigen von den existenzbedrohenden EU-Sanktionen gegen den Journalisten Hüseyin Doğru.
Ich verurteile die Hausdurchsuchung bei der ZEIT, aber ein Dammbruch war das leider nicht. Es ist vielleicht nur der Moment, an dem unsere Mainstream-Kollegen endlich mal was merken.
t.me/ayawasgeht
👍2
Forwarded from
Kommentar von Andreas Rosenfelder (Welt) zur ZEIT-Hausdurchsuchung.
Gesetzentwurf:
https://dserver.bundestag.de/btd/21/040/2104089.pdf
t.me/ayawasgeht
Gesetzentwurf:
https://dserver.bundestag.de/btd/21/040/2104089.pdf
t.me/ayawasgeht
🤮2
Brandmauer und AfD: „Die Nazi-Keule hilft, demokratische Regeln außer Kraft zu setzen“
https://www.berliner-zeitung.de/article/die-nazi-keule-hilft-demokratische-regeln-ausser-kraft-zu-setzen-10494237
https://www.berliner-zeitung.de/article/die-nazi-keule-hilft-demokratische-regeln-ausser-kraft-zu-setzen-10494237
Berliner Zeitung
Brandmauer und AfD: „Die Nazi-Keule hilft, demokratische Regeln außer Kraft zu setzen“
Die Brandmauer hat die AfD stark gemacht und das Land gespalten, meint Sahra Wagenknecht in ihrem Gastbeitrag. Sie fordert, mit allen Parteien nach Mehrheiten zu suchen – auch mit der AfD.
Wir Wollen Reden:
Brandmauer und AfD: „Die Nazi-Keule hilft, demokratische Regeln außer Kraft zu setzen“ https://www.berliner-zeitung.de/article/die-nazi-keule-hilft-demokratische-regeln-ausser-kraft-zu-setzen-10494237
" ...
Verharmlosung der NS-Diktatur
Diese Politik hat bei den Brandmauer-Parteien eine neue Welle der Hysterie ausgelöst. Das BSW wird als „Steigbügelhalter des Faschismus“ diffamiert, BSW-Mitglieder erleben in ihrem beruflichen wie privaten Umfeld Anfeindungen und Druck. Die Wahl eines AfD-Landtagspräsidenten ließ die deutschen Leitmedien einen Hauch von 1933 wittern und motivierte die SPD-Bundestagsfraktion zu einer peinlichen Aktion, bei der Aufrüstungsminister Pistorius, dessen Lieblingsvokabel „kriegstüchtig“ bekanntlich aus Goebbels’ Repertoire stammt, auf einem Schuhkarton die Nationalhymne sang und sich dabei in der Tradition der großen Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus wähnte. Kein Rechtsextremist könnte deren Erbe so verhöhnen, wie es die angeblichen Demokraten mit ihrer völlig überzogenen Faschismus-Rhetorik heute tun.
Dass die AfD keine „Nazi-Partei“ ist, sollte eigentlich jedem klar sein, der ihr Führungspersonal, das überwiegend aus der CDU kommt, von der Adenauer-Stiftung gefördert wurde oder mindestens der Jungen Union angehörte, auch nur halbwegs objektiv betrachtet. Auch dürfte es schwerfallen, das aktuelle AfD-Programm mit Hitlers „Mein Kampf" zu verwechseln. Ja, es gibt in der AfD Leute mit gruseligen Ansichten und es gibt auch gefährliche Rechtsextremisten. Aber das macht die Partei noch nicht zu einer Wiedergeburt der NSDAP und beides in einen Topf zu werfen, ist eine unverantwortliche Verharmlosung der barbarischen NS-Diktatur.
Aber die Nazi-Keule hilft, demokratische Regeln außer Kraft zu setzen, Parteien, die kaum noch Zustimmung finden, an der Macht zu halten und so genau die Politik fortzusetzen, die die Wähler in ihrer Mehrheit schon lange nicht mehr wollen. Der Preis dafür ist eine extreme Polarisierung, die die deutsche Gesellschaft zunehmend in zwei einander feindselige Lager spaltet.
Das „machterhaltende Lager“
Auf der einen Seite steht das Lager, das sich selbst als „progressiv“ und in Teilen als „links“ versteht und zu dessen Selbstverständnis es gehört, „unsere Werte“ und „unsere Demokratie“ gegen all diejenigen zu verteidigen, die als deren Feinde wahrgenommen werden, vor allem gegen die AfD. Zu diesem Lager gehören aktuell die Wähler der Grünen, der Linken, der SPD und großenteils der CDU. Man kann dieses Lager das machterhaltende Lager nennen, weil man sich bei allen Differenzen als Teil eines großen demokratischen Ganzen versteht, dessen Repräsentanten von Kriegstreibern wie Kiesewetter und Strack-Zimmermann über neoliberale Hardliner wie den Blackrock-Kanzler bis zu den Gewerkschaften und Wohlfahrtsverbänden reichen.
Diesem Lager gegenüber steht das Lager der im weitesten Sinne Unzufriedenen. Hier sammeln sich die Wähler, die AfD, BSW, einige Kleinstparteien oder gar nicht wählen. In diesem Lager befinden sich natürlich viele frühere Wähler der SPD, der Linken und der CDU.
... "
Ich finde im ganzen Beitrag nur einen kleinen, unwichtigen Fehler: Pistolius stand auf einer Bierkiste.
Die Leute des Machterhalts werden ihre Macht verlieren. Entweder, weil es uns Bürgern gelingt sie zu entlassen, oder weil sie die Basis ihrer Macht, unsere Gesellschaft, unser Land ruinieren. Tom
Verharmlosung der NS-Diktatur
Diese Politik hat bei den Brandmauer-Parteien eine neue Welle der Hysterie ausgelöst. Das BSW wird als „Steigbügelhalter des Faschismus“ diffamiert, BSW-Mitglieder erleben in ihrem beruflichen wie privaten Umfeld Anfeindungen und Druck. Die Wahl eines AfD-Landtagspräsidenten ließ die deutschen Leitmedien einen Hauch von 1933 wittern und motivierte die SPD-Bundestagsfraktion zu einer peinlichen Aktion, bei der Aufrüstungsminister Pistorius, dessen Lieblingsvokabel „kriegstüchtig“ bekanntlich aus Goebbels’ Repertoire stammt, auf einem Schuhkarton die Nationalhymne sang und sich dabei in der Tradition der großen Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus wähnte. Kein Rechtsextremist könnte deren Erbe so verhöhnen, wie es die angeblichen Demokraten mit ihrer völlig überzogenen Faschismus-Rhetorik heute tun.
Dass die AfD keine „Nazi-Partei“ ist, sollte eigentlich jedem klar sein, der ihr Führungspersonal, das überwiegend aus der CDU kommt, von der Adenauer-Stiftung gefördert wurde oder mindestens der Jungen Union angehörte, auch nur halbwegs objektiv betrachtet. Auch dürfte es schwerfallen, das aktuelle AfD-Programm mit Hitlers „Mein Kampf" zu verwechseln. Ja, es gibt in der AfD Leute mit gruseligen Ansichten und es gibt auch gefährliche Rechtsextremisten. Aber das macht die Partei noch nicht zu einer Wiedergeburt der NSDAP und beides in einen Topf zu werfen, ist eine unverantwortliche Verharmlosung der barbarischen NS-Diktatur.
Aber die Nazi-Keule hilft, demokratische Regeln außer Kraft zu setzen, Parteien, die kaum noch Zustimmung finden, an der Macht zu halten und so genau die Politik fortzusetzen, die die Wähler in ihrer Mehrheit schon lange nicht mehr wollen. Der Preis dafür ist eine extreme Polarisierung, die die deutsche Gesellschaft zunehmend in zwei einander feindselige Lager spaltet.
Das „machterhaltende Lager“
Auf der einen Seite steht das Lager, das sich selbst als „progressiv“ und in Teilen als „links“ versteht und zu dessen Selbstverständnis es gehört, „unsere Werte“ und „unsere Demokratie“ gegen all diejenigen zu verteidigen, die als deren Feinde wahrgenommen werden, vor allem gegen die AfD. Zu diesem Lager gehören aktuell die Wähler der Grünen, der Linken, der SPD und großenteils der CDU. Man kann dieses Lager das machterhaltende Lager nennen, weil man sich bei allen Differenzen als Teil eines großen demokratischen Ganzen versteht, dessen Repräsentanten von Kriegstreibern wie Kiesewetter und Strack-Zimmermann über neoliberale Hardliner wie den Blackrock-Kanzler bis zu den Gewerkschaften und Wohlfahrtsverbänden reichen.
Diesem Lager gegenüber steht das Lager der im weitesten Sinne Unzufriedenen. Hier sammeln sich die Wähler, die AfD, BSW, einige Kleinstparteien oder gar nicht wählen. In diesem Lager befinden sich natürlich viele frühere Wähler der SPD, der Linken und der CDU.
... "
Ich finde im ganzen Beitrag nur einen kleinen, unwichtigen Fehler: Pistolius stand auf einer Bierkiste.
Die Leute des Machterhalts werden ihre Macht verlieren. Entweder, weil es uns Bürgern gelingt sie zu entlassen, oder weil sie die Basis ihrer Macht, unsere Gesellschaft, unser Land ruinieren. Tom
Forwarded from
Am vergangenen Freitag haben Arbeiter:innen auf dem Flughafen Paris Charles de Gaulle wohl den Abflug einer Waffenlieferung des israelischen Rüstungskonzerns Elbit Systems verhindert...
https://www.jugendinfo.blog/news/flughafen-arbeiterinnen-blockieren-elbit-systems-fracht/
https://www.jugendinfo.blog/news/flughafen-arbeiterinnen-blockieren-elbit-systems-fracht/
Jugendinfo
Flughafen-Arbeiter:innen blockieren Elbit-Systems-Fracht – Jugendinfo
Am vergangenen Freitag haben Arbeiter:innen auf dem Flughafen Paris Charles de Gaulle wohl den Abflug einer Waffenlieferung des israelischen Rüstungskonzerns Elbit Systems verhindert.Ursprünglich sollte die Lieferung wohl an Bord eines Air France-Fluges…
❤2👏1🕊1
Forwarded from
Media is too big
VIEW IN TELEGRAM
‼️𝐀𝐮𝐟𝐫𝐮𝐟 𝐳𝐮𝐫 𝐔𝐧𝐭𝐞𝐫𝐬𝐭𝐮̈𝐭𝐳𝐮𝐧𝐠 𝐟𝐮̈𝐫 𝐝𝐞𝐧 𝐌𝐮𝐭𝐚𝐫𝐳𝐭 𝐖𝐨𝐥𝐟𝐠𝐚𝐧𝐠 𝐔𝐫𝐦𝐞𝐭𝐳𝐞𝐫‼️
Am 19. August 2026 entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in Leipzig über die Revisionen gegen das Urteil des Landgerichts Nürnberg-Fürth im Fall Dr. Wolfgang Urmetzer.
Trotz der herausragenden Vorträge der Verteidigung und ihrer juristisch gewichtigen Einwände, die schlicht unberücksichtigt blieben, wurde die Verurteilung auf 14 statt ursprünglich 26 Fälle reduziert. Absurderweise blieb das Strafmaß dennoch unverändert: 150 Tagessätze zu je 100 Euro – hinzu kommen die Gerichtskosten.
𝐌𝐢𝐭 𝐬𝐞𝐢𝐧𝐞𝐫 𝐑𝐞𝐯𝐢𝐬𝐢𝐨𝐧 𝐠𝐢𝐧𝐠 𝐞𝐬 𝐖𝐨𝐥𝐟𝐠𝐚𝐧𝐠 𝐔𝐫𝐦𝐞𝐭𝐳𝐞𝐫 𝐯𝐨𝐫 𝐚𝐥𝐥𝐞𝐦 𝐚𝐮𝐜𝐡 𝐝𝐚𝐫𝐮𝐦, 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐧𝐮𝐫 𝐢𝐧 𝐞𝐢𝐠𝐞𝐧𝐞𝐫 𝐒𝐚𝐜𝐡𝐞, 𝐬𝐨𝐧𝐝𝐞𝐫𝐧 𝐟𝐮̈𝐫 𝐚𝐥𝐥𝐞 𝐀̈𝐫𝐳𝐭𝐢𝐧𝐧𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐀̈𝐫𝐳𝐭𝐞 𝐆𝐞𝐫𝐞𝐜𝐡𝐭𝐢𝐠𝐤𝐞𝐢𝐭 𝐞𝐢𝐧𝐳𝐮𝐟𝐨𝐫𝐝𝐞𝐫𝐧, 𝐝𝐢𝐞 𝐰𝐞𝐠𝐞𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐀𝐮𝐬𝐬𝐭𝐞𝐥𝐥𝐮𝐧𝐠 𝐯𝐨𝐧 𝐌𝐚𝐬𝐤𝐞𝐧𝐚𝐭𝐭𝐞𝐬𝐭𝐞𝐧 𝐩𝐨𝐥𝐢𝐭𝐢𝐬𝐜𝐡 𝐯𝐞𝐫𝐟𝐨𝐥𝐠𝐭 𝐰𝐞𝐫𝐝𝐞𝐧.
𝐀𝐮𝐟 𝐝𝐞𝐦 𝐒𝐩𝐢𝐞𝐥 𝐬𝐭𝐞𝐡𝐭 𝐰𝐞𝐢𝐭 𝐦𝐞𝐡𝐫 𝐚𝐥𝐬 𝐬𝐞𝐢𝐧 𝐩𝐞𝐫𝐬𝐨̈𝐧𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞𝐫 𝐅𝐚𝐥𝐥: 𝐄𝐬 𝐠𝐞𝐡𝐭 𝐝𝐚𝐫𝐮𝐦, 𝐨𝐛 𝐢𝐧 𝐞𝐢𝐧𝐞𝐦 𝐬𝐨𝐠𝐞𝐧𝐚𝐧𝐧𝐭𝐞𝐧 𝐑𝐞𝐜𝐡𝐭𝐬𝐬𝐭𝐚𝐚𝐭 𝐀̈𝐫𝐳𝐭𝐞 𝐝𝐚𝐟𝐮̈𝐫 𝐛𝐞𝐬𝐭𝐫𝐚𝐟𝐭 𝐰𝐞𝐫𝐝𝐞𝐧 𝐝𝐮̈𝐫𝐟𝐞𝐧, 𝐝𝐚𝐬𝐬 𝐬𝐢𝐞 𝐢𝐡𝐫𝐞 𝐏𝐚𝐭𝐢𝐞𝐧𝐭𝐞𝐧 𝐯𝐨𝐫 𝐧𝐚𝐜𝐡𝐰𝐞𝐢𝐬𝐥𝐢𝐜𝐡 𝐬𝐜𝐡𝐚̈𝐝𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐳𝐮𝐠𝐥𝐞𝐢𝐜𝐡 𝐬𝐢𝐧𝐧𝐥𝐨𝐬𝐞𝐧 𝐌𝐚ß𝐧𝐚𝐡𝐦𝐞𝐧 𝐬𝐜𝐡𝐮̈𝐭𝐳𝐞𝐧 𝐰𝐨𝐥𝐥𝐭𝐞𝐧.
Als letzter juristischer Schritt bleibt die Verfassungsbeschwerde. Für die anwaltliche Arbeit werden weitere rund 15.000 Euro benötigt – eine hohe Summe, die ohne die Unterstützung von Mitmenschen nicht aufzubringen ist.
💶 𝑫𝒆𝒔𝒉𝒂𝒍𝒃 𝒃𝒊𝒕𝒕𝒆𝒕 𝑾𝒐𝒍𝒇𝒈𝒂𝒏𝒈 𝑼𝒓𝒎𝒆𝒕𝒛𝒆𝒓 𝒖𝒎 𝒇𝒊𝒏𝒂𝒏𝒛𝒊𝒆𝒍𝒍𝒆 𝑼𝒏𝒕𝒆𝒓𝒔𝒕𝒖̈𝒕𝒛𝒖𝒏𝒈 𝒖̈𝒃𝒆𝒓 𝒅𝒆𝒏:
✅ Förderverein Weißer Kranich
✅ IBAN: DE56 7645 0000 0232 1701 91
✅ Verwendungszweck: Schenkung für Wolfgang Urmetzer
𝐈𝐡𝐫𝐞 𝐔𝐧𝐭𝐞𝐫𝐬𝐭𝐮̈𝐭𝐳𝐮𝐧𝐠 𝐰𝐢𝐫𝐤𝐭 𝐣𝐞𝐭𝐳𝐭 – 𝐮𝐧𝐝 𝐫𝐞𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐢𝐧 𝐝𝐢𝐞 𝐙𝐮𝐤𝐮𝐧𝐟𝐭. 𝐒𝐢𝐞 𝐞𝐫𝐦𝐨̈𝐠𝐥𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐃𝐫. 𝐖𝐨𝐥𝐟𝐠𝐚𝐧𝐠 𝐔𝐫𝐦𝐞𝐭𝐳𝐞𝐫, 𝐝𝐞𝐧 𝐑𝐞𝐜𝐡𝐭𝐬𝐰𝐞𝐠 𝐟𝐨𝐫𝐭𝐳𝐮𝐬𝐞𝐭𝐳𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐟𝐮̈𝐫 𝐀̈𝐫𝐳𝐭𝐞 𝐞𝐢𝐧𝐳𝐮𝐭𝐫𝐞𝐭𝐞𝐧, 𝐝𝐢𝐞 𝐚𝐤𝐭𝐮𝐞𝐥𝐥 𝐰𝐞𝐠𝐞𝐧 𝐌𝐚𝐬𝐤𝐞𝐧𝐚𝐭𝐭𝐞𝐬𝐭𝐞𝐧 𝐯𝐞𝐫𝐟𝐨𝐥𝐠𝐭 𝐰𝐞𝐫𝐝𝐞𝐧. 𝐙𝐮𝐠𝐥𝐞𝐢𝐜𝐡 𝐭𝐫𝐚̈𝐠𝐭 𝐬𝐢𝐞 𝐝𝐚𝐳𝐮 𝐛𝐞𝐢, 𝐝𝐚𝐬𝐬 𝐝𝐢𝐞𝐬𝐞 𝐙𝐞𝐢𝐭 𝐚𝐮𝐟𝐠𝐞𝐚𝐫𝐛𝐞𝐢𝐭𝐞𝐭 𝐮𝐧𝐝 𝐟𝐮̈𝐫 𝐤𝐨𝐦𝐦𝐞𝐧𝐝𝐞 𝐆𝐞𝐧𝐞𝐫𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧𝐞𝐧 𝐝𝐨𝐤𝐮𝐦𝐞𝐧𝐭𝐢𝐞𝐫𝐭 𝐰𝐢𝐫𝐝.
❤️-𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐃𝐚𝐧𝐤, 𝐝𝐚𝐬𝐬 𝐒𝐢𝐞 𝐝𝐢𝐞𝐬𝐞𝐧 𝐖𝐞𝐠 𝐦𝐢𝐭𝐭𝐫𝐚𝐠𝐞𝐧. 𝐉𝐞𝐝𝐞𝐫 – 𝐚𝐮𝐜𝐡 𝐤𝐥𝐞𝐢𝐧𝐬𝐭𝐞 – 𝐁𝐞𝐢𝐭𝐫𝐚𝐠 𝐡𝐢𝐥𝐟𝐭!
Wolfgang Urmetzer dankt Ihnen allen von Herzen für Ihre Wertschätzung, Ihren Beistand und Ihre Unterstützung❤️🙏🏻❤️
Am 19. August 2026 entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in Leipzig über die Revisionen gegen das Urteil des Landgerichts Nürnberg-Fürth im Fall Dr. Wolfgang Urmetzer.
Trotz der herausragenden Vorträge der Verteidigung und ihrer juristisch gewichtigen Einwände, die schlicht unberücksichtigt blieben, wurde die Verurteilung auf 14 statt ursprünglich 26 Fälle reduziert. Absurderweise blieb das Strafmaß dennoch unverändert: 150 Tagessätze zu je 100 Euro – hinzu kommen die Gerichtskosten.
𝐌𝐢𝐭 𝐬𝐞𝐢𝐧𝐞𝐫 𝐑𝐞𝐯𝐢𝐬𝐢𝐨𝐧 𝐠𝐢𝐧𝐠 𝐞𝐬 𝐖𝐨𝐥𝐟𝐠𝐚𝐧𝐠 𝐔𝐫𝐦𝐞𝐭𝐳𝐞𝐫 𝐯𝐨𝐫 𝐚𝐥𝐥𝐞𝐦 𝐚𝐮𝐜𝐡 𝐝𝐚𝐫𝐮𝐦, 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐧𝐮𝐫 𝐢𝐧 𝐞𝐢𝐠𝐞𝐧𝐞𝐫 𝐒𝐚𝐜𝐡𝐞, 𝐬𝐨𝐧𝐝𝐞𝐫𝐧 𝐟𝐮̈𝐫 𝐚𝐥𝐥𝐞 𝐀̈𝐫𝐳𝐭𝐢𝐧𝐧𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐀̈𝐫𝐳𝐭𝐞 𝐆𝐞𝐫𝐞𝐜𝐡𝐭𝐢𝐠𝐤𝐞𝐢𝐭 𝐞𝐢𝐧𝐳𝐮𝐟𝐨𝐫𝐝𝐞𝐫𝐧, 𝐝𝐢𝐞 𝐰𝐞𝐠𝐞𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐀𝐮𝐬𝐬𝐭𝐞𝐥𝐥𝐮𝐧𝐠 𝐯𝐨𝐧 𝐌𝐚𝐬𝐤𝐞𝐧𝐚𝐭𝐭𝐞𝐬𝐭𝐞𝐧 𝐩𝐨𝐥𝐢𝐭𝐢𝐬𝐜𝐡 𝐯𝐞𝐫𝐟𝐨𝐥𝐠𝐭 𝐰𝐞𝐫𝐝𝐞𝐧.
𝐀𝐮𝐟 𝐝𝐞𝐦 𝐒𝐩𝐢𝐞𝐥 𝐬𝐭𝐞𝐡𝐭 𝐰𝐞𝐢𝐭 𝐦𝐞𝐡𝐫 𝐚𝐥𝐬 𝐬𝐞𝐢𝐧 𝐩𝐞𝐫𝐬𝐨̈𝐧𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞𝐫 𝐅𝐚𝐥𝐥: 𝐄𝐬 𝐠𝐞𝐡𝐭 𝐝𝐚𝐫𝐮𝐦, 𝐨𝐛 𝐢𝐧 𝐞𝐢𝐧𝐞𝐦 𝐬𝐨𝐠𝐞𝐧𝐚𝐧𝐧𝐭𝐞𝐧 𝐑𝐞𝐜𝐡𝐭𝐬𝐬𝐭𝐚𝐚𝐭 𝐀̈𝐫𝐳𝐭𝐞 𝐝𝐚𝐟𝐮̈𝐫 𝐛𝐞𝐬𝐭𝐫𝐚𝐟𝐭 𝐰𝐞𝐫𝐝𝐞𝐧 𝐝𝐮̈𝐫𝐟𝐞𝐧, 𝐝𝐚𝐬𝐬 𝐬𝐢𝐞 𝐢𝐡𝐫𝐞 𝐏𝐚𝐭𝐢𝐞𝐧𝐭𝐞𝐧 𝐯𝐨𝐫 𝐧𝐚𝐜𝐡𝐰𝐞𝐢𝐬𝐥𝐢𝐜𝐡 𝐬𝐜𝐡𝐚̈𝐝𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐳𝐮𝐠𝐥𝐞𝐢𝐜𝐡 𝐬𝐢𝐧𝐧𝐥𝐨𝐬𝐞𝐧 𝐌𝐚ß𝐧𝐚𝐡𝐦𝐞𝐧 𝐬𝐜𝐡𝐮̈𝐭𝐳𝐞𝐧 𝐰𝐨𝐥𝐥𝐭𝐞𝐧.
Als letzter juristischer Schritt bleibt die Verfassungsbeschwerde. Für die anwaltliche Arbeit werden weitere rund 15.000 Euro benötigt – eine hohe Summe, die ohne die Unterstützung von Mitmenschen nicht aufzubringen ist.
💶 𝑫𝒆𝒔𝒉𝒂𝒍𝒃 𝒃𝒊𝒕𝒕𝒆𝒕 𝑾𝒐𝒍𝒇𝒈𝒂𝒏𝒈 𝑼𝒓𝒎𝒆𝒕𝒛𝒆𝒓 𝒖𝒎 𝒇𝒊𝒏𝒂𝒏𝒛𝒊𝒆𝒍𝒍𝒆 𝑼𝒏𝒕𝒆𝒓𝒔𝒕𝒖̈𝒕𝒛𝒖𝒏𝒈 𝒖̈𝒃𝒆𝒓 𝒅𝒆𝒏:
𝐈𝐡𝐫𝐞 𝐔𝐧𝐭𝐞𝐫𝐬𝐭𝐮̈𝐭𝐳𝐮𝐧𝐠 𝐰𝐢𝐫𝐤𝐭 𝐣𝐞𝐭𝐳𝐭 – 𝐮𝐧𝐝 𝐫𝐞𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐢𝐧 𝐝𝐢𝐞 𝐙𝐮𝐤𝐮𝐧𝐟𝐭. 𝐒𝐢𝐞 𝐞𝐫𝐦𝐨̈𝐠𝐥𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐃𝐫. 𝐖𝐨𝐥𝐟𝐠𝐚𝐧𝐠 𝐔𝐫𝐦𝐞𝐭𝐳𝐞𝐫, 𝐝𝐞𝐧 𝐑𝐞𝐜𝐡𝐭𝐬𝐰𝐞𝐠 𝐟𝐨𝐫𝐭𝐳𝐮𝐬𝐞𝐭𝐳𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐟𝐮̈𝐫 𝐀̈𝐫𝐳𝐭𝐞 𝐞𝐢𝐧𝐳𝐮𝐭𝐫𝐞𝐭𝐞𝐧, 𝐝𝐢𝐞 𝐚𝐤𝐭𝐮𝐞𝐥𝐥 𝐰𝐞𝐠𝐞𝐧 𝐌𝐚𝐬𝐤𝐞𝐧𝐚𝐭𝐭𝐞𝐬𝐭𝐞𝐧 𝐯𝐞𝐫𝐟𝐨𝐥𝐠𝐭 𝐰𝐞𝐫𝐝𝐞𝐧. 𝐙𝐮𝐠𝐥𝐞𝐢𝐜𝐡 𝐭𝐫𝐚̈𝐠𝐭 𝐬𝐢𝐞 𝐝𝐚𝐳𝐮 𝐛𝐞𝐢, 𝐝𝐚𝐬𝐬 𝐝𝐢𝐞𝐬𝐞 𝐙𝐞𝐢𝐭 𝐚𝐮𝐟𝐠𝐞𝐚𝐫𝐛𝐞𝐢𝐭𝐞𝐭 𝐮𝐧𝐝 𝐟𝐮̈𝐫 𝐤𝐨𝐦𝐦𝐞𝐧𝐝𝐞 𝐆𝐞𝐧𝐞𝐫𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧𝐞𝐧 𝐝𝐨𝐤𝐮𝐦𝐞𝐧𝐭𝐢𝐞𝐫𝐭 𝐰𝐢𝐫𝐝.
❤️-𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐃𝐚𝐧𝐤, 𝐝𝐚𝐬𝐬 𝐒𝐢𝐞 𝐝𝐢𝐞𝐬𝐞𝐧 𝐖𝐞𝐠 𝐦𝐢𝐭𝐭𝐫𝐚𝐠𝐞𝐧. 𝐉𝐞𝐝𝐞𝐫 – 𝐚𝐮𝐜𝐡 𝐤𝐥𝐞𝐢𝐧𝐬𝐭𝐞 – 𝐁𝐞𝐢𝐭𝐫𝐚𝐠 𝐡𝐢𝐥𝐟𝐭!
Wolfgang Urmetzer dankt Ihnen allen von Herzen für Ihre Wertschätzung, Ihren Beistand und Ihre Unterstützung❤️🙏🏻❤️
Please open Telegram to view this post
VIEW IN TELEGRAM
❤1
Forwarded from
Media is too big
VIEW IN TELEGRAM
Die Politikwissenschaftlerin Dr. Ulrike Guérot legt brillant dar, warum wir als Europäer unseren Blick auf die USA und unser Bild der Geschichte ab 1945 dringend korrigieren sollten:
Wie ich in meinem Buch "Kriegsspiele" aufzeige, sind die meisten Menschen in Deutschland der Überzeugung, dass die USA und GB Deutschland im 2. Weltkrieg nicht nur befreit haben, sondern auch Demokratie gebracht haben und Deutschland beschützen wollten.
Das zeigt jedoch nicht das ganze Bild: bereits im Mai 1945 sollten deutsche Wehrmachtssoldaten in einen Vernichtungskrieg gegen Russland geschickt werden, und seither ist Deutschland in den militärischen Planungen der USA als Kriegsschauplatz vorgesehen, das im Krieg gegen Russland regelmäßig atomar verwüstet wurde.
Daher braucht es gerade jetzt einen sofortigen Waffenstillstand und eine friedliche Lösung des Krieges in der Ukraine.
Folgen Sie mir auf Telegram: http://t.me/drjonastoegel
Wie ich in meinem Buch "Kriegsspiele" aufzeige, sind die meisten Menschen in Deutschland der Überzeugung, dass die USA und GB Deutschland im 2. Weltkrieg nicht nur befreit haben, sondern auch Demokratie gebracht haben und Deutschland beschützen wollten.
Das zeigt jedoch nicht das ganze Bild: bereits im Mai 1945 sollten deutsche Wehrmachtssoldaten in einen Vernichtungskrieg gegen Russland geschickt werden, und seither ist Deutschland in den militärischen Planungen der USA als Kriegsschauplatz vorgesehen, das im Krieg gegen Russland regelmäßig atomar verwüstet wurde.
Daher braucht es gerade jetzt einen sofortigen Waffenstillstand und eine friedliche Lösung des Krieges in der Ukraine.
Folgen Sie mir auf Telegram: http://t.me/drjonastoegel
💯1
Forwarded from
„Ich glaube, ich hatte nach Reue gesucht“ – Ein Arzt aus Gaza über den israelischen Film „NAZA“
👉🏻 Neuer Beitrag
@NachDenkSeiten_DE
👉🏻 Neuer Beitrag
@NachDenkSeiten_DE
😢1
FULL: 'Eight Countries Kept Silent...': Jeffrey Sachs Reveals How US Ba...
https://youtube.com/watch?v=iqDSXgcYQqg&is=Xn68NOmS2KJLe_eF
https://youtube.com/watch?v=iqDSXgcYQqg&is=Xn68NOmS2KJLe_eF
Wir Wollen Reden:
FULL: 'Eight Countries Kept Silent...': Jeffrey Sachs Reveals How US Ba... https://youtube.com/watch?v=iqDSXgcYQqg&is=Xn68NOmS2KJLe_eF
" „Acht Länder schwiegen …“: Am 1. April 2026 veröffentlichte der weltbekannte Ökonom und Autor Jeffrey Sachs eine vernichtende Analyse, in der er enthüllte, wie er vom Vereinigten Königreich daran gehindert wurde, nach den US-amerikanischen und israelischen Militärangriffen auf den Iran in einer Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats eine offizielle Aussage abzugeben.
In dieser schonungslosen geopolitischen Analyse deckt Jeffrey Sachs die tiefe Heuchelei innerhalb des UN-Sicherheitsrats auf und beschreibt detailliert, wie acht Mitgliedstaaten – darunter Frankreich, Dänemark, Griechenland und das Vereinigte Königreich – die ersten Angriffe leugneten und stattdessen behaupteten, Irans Reaktion sei völlig „unprovoziert“ gewesen. Sachs erklärt, warum jedes einzelne Land, das den Angriff leugnet, US-Militärbasen beherbergt, und verdeutlicht damit, wie Washington die Kontrolle über imperialistische Regime nutzt, um europäischen und verbündeten Nationen ihre unabhängige Außenpolitik zu rauben.
Was Sie wissen müssen:
• Maulkorbverfügung des UN-Sicherheitsrats: Jeffrey Sachs erklärt, wie er von den Mitgliedsregierungen zur Aussage im UN-Hauptquartier eingeladen wurde, seine Rede jedoch von der britischen Ratspräsidentschaft blockiert wurde.
• Das Schweigen der acht Nationen: Wie Dänemark, Frankreich, Griechenland, Lettland, Bahrain, Panama, Kolumbien und Großbritannien die ersten US-amerikanisch-israelischen Angriffe während offizieller UN-Verhandlungen verschwiegen.
• Kontrolle durch imperialistische Regime: Warum Nationen, die US-Militärbasen beherbergen, eher als Instrumente des amerikanischen Sicherheitsstaates denn als souveräne, unabhängige diplomatische Stimmen agieren.
• Persönliche NATO-Anekdote: Sachs teilt private Gespräche mit dem ehemaligen NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg und enthüllt, wie europäische Beamte ihre Unabhängigkeit im Dienste Washingtons verlieren.
#JeffreySachs #UNSicherheitsrat #USAußenpolitik #Geopolitik #NATO #USNachrichten #Nahostkonflikt
-------------------------------------------------
Jeffrey Sachs Aussagen auf diesem Podium untermauern und erweitern die Aussagen Ulrike Guérots im Video oben (11:23 Uhr).
Die Anekdote mit Stoltenberg, die er ab ca. 2:30 erzählt, gibt Einblick in das Selbstverständnis, den "Arbeitsethos" der in diesen Kreisen herrscht und offensichtlich auch Menschen auf höchsten Positionen zu willigen Helfern macht. Tom
PS: Deutsche Untertitel können im YouTube Menü (*) eingestellt werden.
In dieser schonungslosen geopolitischen Analyse deckt Jeffrey Sachs die tiefe Heuchelei innerhalb des UN-Sicherheitsrats auf und beschreibt detailliert, wie acht Mitgliedstaaten – darunter Frankreich, Dänemark, Griechenland und das Vereinigte Königreich – die ersten Angriffe leugneten und stattdessen behaupteten, Irans Reaktion sei völlig „unprovoziert“ gewesen. Sachs erklärt, warum jedes einzelne Land, das den Angriff leugnet, US-Militärbasen beherbergt, und verdeutlicht damit, wie Washington die Kontrolle über imperialistische Regime nutzt, um europäischen und verbündeten Nationen ihre unabhängige Außenpolitik zu rauben.
Was Sie wissen müssen:
• Maulkorbverfügung des UN-Sicherheitsrats: Jeffrey Sachs erklärt, wie er von den Mitgliedsregierungen zur Aussage im UN-Hauptquartier eingeladen wurde, seine Rede jedoch von der britischen Ratspräsidentschaft blockiert wurde.
• Das Schweigen der acht Nationen: Wie Dänemark, Frankreich, Griechenland, Lettland, Bahrain, Panama, Kolumbien und Großbritannien die ersten US-amerikanisch-israelischen Angriffe während offizieller UN-Verhandlungen verschwiegen.
• Kontrolle durch imperialistische Regime: Warum Nationen, die US-Militärbasen beherbergen, eher als Instrumente des amerikanischen Sicherheitsstaates denn als souveräne, unabhängige diplomatische Stimmen agieren.
• Persönliche NATO-Anekdote: Sachs teilt private Gespräche mit dem ehemaligen NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg und enthüllt, wie europäische Beamte ihre Unabhängigkeit im Dienste Washingtons verlieren.
#JeffreySachs #UNSicherheitsrat #USAußenpolitik #Geopolitik #NATO #USNachrichten #Nahostkonflikt
-------------------------------------------------
Jeffrey Sachs Aussagen auf diesem Podium untermauern und erweitern die Aussagen Ulrike Guérots im Video oben (11:23 Uhr).
Die Anekdote mit Stoltenberg, die er ab ca. 2:30 erzählt, gibt Einblick in das Selbstverständnis, den "Arbeitsethos" der in diesen Kreisen herrscht und offensichtlich auch Menschen auf höchsten Positionen zu willigen Helfern macht. Tom
PS: Deutsche Untertitel können im YouTube Menü (*) eingestellt werden.
Forwarded from
🎙 Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa:
💬 Das Kiewer Regime greift zivile Handelsschiffe im Schwarzen Meer gezielt an, um die internationalen Energie- und Lebensmittelmärkte zu destabilisieren. Seit Januar 2026 haben die ukrainischen Streitkräfte im Asowschen und Schwarzen Meer mehr als 250 wahllose Angriffe auf Schiffe verübt, die Öl, Getreide und andere nichtmilitärische Güter transportierten.
💬 Als Reaktion auf die anhaltende terroristische Aktivität des Kiewer Regimes ergreifen die Streitkräfte der Russischen Föderation umfassende und systematische Maßnahmen zur Schwächung des militärischen Potenzials der ukrainischen Streitkräfte. Dazu gehört auch die Bekämpfung von Schiffen und Hafeninfrastruktur, die für die militärische Logistik genutzt werden.
💬 Solange im Schwarzen Meer Schiffe unter russischer Flagge sowie ausländische Schiffe angegriffen wurden, die im Interesse russischer Wirtschaftsakteure tätig waren, fand das Problem der Freiheit der Schifffahrt weder im Westen noch in den zuständigen internationalen Organisationen große Beachtung. Dort nahm man offenbar hin, dass der Schaden überwiegend unserem Land zugefügt wurde. Nachdem jedoch die Wirksamkeit der russischen Vergeltungsschläge gegen das militärisch-wirtschaftliche Potenzial des Selenskij-Regimes deutlich geworden war und die Waffenlieferungen an die ukrainischen Streitkräfte über die Schwarzmeerhäfen wirksam unterbunden worden waren, wurden plötzlich wie auf Kommando von allen Seiten Vorschläge für einen Waffenstillstand auf See, im Energiebereich und in der Luft, für die Einrichtung von „Sicherheitskorridoren auf See“ und Ähnliches laut.
💬 Das Ziel solcher Forderungen liegt auf der Hand: Unter dem formalen Vorwand, die globale Ernährungssicherheit schützen zu wollen, soll ein geschützter Seeweg für die Versorgung der ukrainischen Streitkräfte mit Waffen geschaffen und ein weiterer Mechanismus des politischen und wirtschaftlichen Drucks auf Russland etabliert werden.
💬 Bemerkenswert ist, dass in all diesen Vorschlägen keinerlei Verständnis dafür erkennbar ist, durch welche Mechanismen gewährleistet werden könnte, dass der Ukraine auf dem Seeweg keine Waffen geliefert werden und Russland zugleich seine Exporte, darunter Agrarerzeugnisse und Erdöl, ungehindert über das Schwarze Meer abwickeln kann.
💬 Wie unsere bisherigen Erfahrungen zeigen, dürften Memoranden und Erklärungen, die ohne klare Mechanismen zu ihrer Umsetzung geschlossen werden, kaum zu einer tatsächlichen Verbesserung der Lage beitragen. Kiew verstößt regelmäßig gegen die Vereinbarungen, die es selbst unterzeichnet hat. Man denke etwa an die „Schwarzmeer-Getreideinitiative“ von 2022 bis 2023, die von den NATO-Staaten als Deckmantel für die militärische Versorgung der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurde. Sie diente ausschließlich den Interessen des Selenskij-Regimes und seiner Sponsoren, während die gegenüber Russland eingegangenen Verpflichtungen nicht einmal annähernd erfüllt wurden.
💬 Russland ist ein verantwortungsvoller und äußerst wichtiger Akteur auf dem globalen Lebensmittelmarkt. Die Bedeutung der Ukraine auf diesem Markt sollte man hingegen nicht überschätzen. Beim Weizen etwa entfallen rund 26 Prozent der weltweiten Exporte auf Russland, auf die Ukraine dagegen lediglich 6 Prozent; bei Gerste sind es 20 Prozent gegenüber 5 Prozent. Hinzu kommt, dass bis zu 70 Prozent der ukrainischen Agrarerzeugnisse auf die Märkte keineswegs armer Länder gelangen, vor allem in die EU und andere westliche Staaten. All dies sollte man im Hinterkopf behalten, wenn westliche Politiker versuchen, die Welt davon zu überzeugen, das Schicksal der ärmsten Länder hänge vom ukrainischen Agrarexport ab.
💬 Wir sind überzeugt, dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt die wirksamste vorrangige Maßnahme darin besteht, gemeinsamen internationalen Druck auf Kiew als Hauptverursacher der Spannungen auszuüben. Dies könnte bereits in absehbarer Zeit zu greifbareren Ergebnissen führen.
Quelle
💬 Das Kiewer Regime greift zivile Handelsschiffe im Schwarzen Meer gezielt an, um die internationalen Energie- und Lebensmittelmärkte zu destabilisieren. Seit Januar 2026 haben die ukrainischen Streitkräfte im Asowschen und Schwarzen Meer mehr als 250 wahllose Angriffe auf Schiffe verübt, die Öl, Getreide und andere nichtmilitärische Güter transportierten.
💬 Als Reaktion auf die anhaltende terroristische Aktivität des Kiewer Regimes ergreifen die Streitkräfte der Russischen Föderation umfassende und systematische Maßnahmen zur Schwächung des militärischen Potenzials der ukrainischen Streitkräfte. Dazu gehört auch die Bekämpfung von Schiffen und Hafeninfrastruktur, die für die militärische Logistik genutzt werden.
💬 Solange im Schwarzen Meer Schiffe unter russischer Flagge sowie ausländische Schiffe angegriffen wurden, die im Interesse russischer Wirtschaftsakteure tätig waren, fand das Problem der Freiheit der Schifffahrt weder im Westen noch in den zuständigen internationalen Organisationen große Beachtung. Dort nahm man offenbar hin, dass der Schaden überwiegend unserem Land zugefügt wurde. Nachdem jedoch die Wirksamkeit der russischen Vergeltungsschläge gegen das militärisch-wirtschaftliche Potenzial des Selenskij-Regimes deutlich geworden war und die Waffenlieferungen an die ukrainischen Streitkräfte über die Schwarzmeerhäfen wirksam unterbunden worden waren, wurden plötzlich wie auf Kommando von allen Seiten Vorschläge für einen Waffenstillstand auf See, im Energiebereich und in der Luft, für die Einrichtung von „Sicherheitskorridoren auf See“ und Ähnliches laut.
💬 Das Ziel solcher Forderungen liegt auf der Hand: Unter dem formalen Vorwand, die globale Ernährungssicherheit schützen zu wollen, soll ein geschützter Seeweg für die Versorgung der ukrainischen Streitkräfte mit Waffen geschaffen und ein weiterer Mechanismus des politischen und wirtschaftlichen Drucks auf Russland etabliert werden.
💬 Bemerkenswert ist, dass in all diesen Vorschlägen keinerlei Verständnis dafür erkennbar ist, durch welche Mechanismen gewährleistet werden könnte, dass der Ukraine auf dem Seeweg keine Waffen geliefert werden und Russland zugleich seine Exporte, darunter Agrarerzeugnisse und Erdöl, ungehindert über das Schwarze Meer abwickeln kann.
💬 Wie unsere bisherigen Erfahrungen zeigen, dürften Memoranden und Erklärungen, die ohne klare Mechanismen zu ihrer Umsetzung geschlossen werden, kaum zu einer tatsächlichen Verbesserung der Lage beitragen. Kiew verstößt regelmäßig gegen die Vereinbarungen, die es selbst unterzeichnet hat. Man denke etwa an die „Schwarzmeer-Getreideinitiative“ von 2022 bis 2023, die von den NATO-Staaten als Deckmantel für die militärische Versorgung der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurde. Sie diente ausschließlich den Interessen des Selenskij-Regimes und seiner Sponsoren, während die gegenüber Russland eingegangenen Verpflichtungen nicht einmal annähernd erfüllt wurden.
💬 Russland ist ein verantwortungsvoller und äußerst wichtiger Akteur auf dem globalen Lebensmittelmarkt. Die Bedeutung der Ukraine auf diesem Markt sollte man hingegen nicht überschätzen. Beim Weizen etwa entfallen rund 26 Prozent der weltweiten Exporte auf Russland, auf die Ukraine dagegen lediglich 6 Prozent; bei Gerste sind es 20 Prozent gegenüber 5 Prozent. Hinzu kommt, dass bis zu 70 Prozent der ukrainischen Agrarerzeugnisse auf die Märkte keineswegs armer Länder gelangen, vor allem in die EU und andere westliche Staaten. All dies sollte man im Hinterkopf behalten, wenn westliche Politiker versuchen, die Welt davon zu überzeugen, das Schicksal der ärmsten Länder hänge vom ukrainischen Agrarexport ab.
💬 Wir sind überzeugt, dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt die wirksamste vorrangige Maßnahme darin besteht, gemeinsamen internationalen Druck auf Kiew als Hauptverursacher der Spannungen auszuüben. Dies könnte bereits in absehbarer Zeit zu greifbareren Ergebnissen führen.
Quelle
👍1
Forwarded from
Intellektuelle Wüste im NS-Dokumentationszentrum
Zwei renommierte Historiker warnen in München vor dem Niedergang der Demokratie und ziehen Parallelen zwischen Rechtspopulismus und Nationalsozialismus. Doch Christian J. Zeller vermisst historische Differenzierung und Ursachenanalyse – stattdessen sieht er moralische Selbstbestätigung und politische Feindbilder.
Christian J. Zeller über einen Abend mit Moshe Zimmermann und Norbert Frei, die Grenzen historischer Vergleiche und die politische Ausrichtung des NS-Dokumentationszentrums.
👉 JETZT LESEN!
Abonnieren! I Unterstützen! I Steady! I Bücher! I YouTube! I X!
Zwei renommierte Historiker warnen in München vor dem Niedergang der Demokratie und ziehen Parallelen zwischen Rechtspopulismus und Nationalsozialismus. Doch Christian J. Zeller vermisst historische Differenzierung und Ursachenanalyse – stattdessen sieht er moralische Selbstbestätigung und politische Feindbilder.
Christian J. Zeller über einen Abend mit Moshe Zimmermann und Norbert Frei, die Grenzen historischer Vergleiche und die politische Ausrichtung des NS-Dokumentationszentrums.
👉 JETZT LESEN!
Abonnieren! I Unterstützen! I Steady! I Bücher! I YouTube! I X!
overton-magazin.de
Intellektuelle Wüste im NS-Dokumentationszentrum
Im Münchner NS-Dokumentationszentrum warnen zwei renommierte Historiker vor dem Untergang der Demokratie. Doch statt historischer Analyse gibt es moralische Selbstvergewisserung und altbekannte Feindbilder.
👍1
Intellektuelle Wüste im NS-Dokumentationszentrum Zwei renommierte Historiker warnen in München vor dem Niedergang der Demokratie und ziehen Parallelen zwischen Rechtspopulismus und Nationalsozialismus. Doch Christian J. Zeller vermisst historische Differenzierung…
" ... moralische Selbstvergewisserung und altbekannte Feindbilder. Ein Abend, der mehr über die geistige Verfassung des linksliberalen Milieus verrät als über die Gefahren für die Demokratie.
...
Aus der sozialen Logik des Gesprächs vor gewogenem Publikum heraus war das allerdings konsequent; es handelte sich schließlich nicht um ein Seminar, sondern um einen Impuls zur moralischen Selbstvergewisserung derjenigen, die sich auf der richtigen Seite der Geschichte sehen. Bei der kleinsten Nuancierung wäre sofort die gesamte, sorgsam aufgebaute moralische Überlegenheit kollabiert, die die beiden Historiker und ihr Publikum durchwirkte. Denn wie ist es angesichts der Suggestion, NSDAP und AfD seien wahlverwandt, zu erklären sein, dass die AfD Volksentscheide nach Schweizer Vorbild fordert; dass die AfD im Gegensatz zur NSDAP keine Strategie politisch organisierter Gewalt erkennen lässt; dass die NSDAP einen aggressiven Expansionismus verfolgte, während die AfD auf nationale Souveränität setzt, in der Ukraine-Frage zur Friedens-Fraktion gehört und eine Reform der europäischen Ordnung hin zu einem „Europa der Vaterländer“ anstrebt; dass die AfD mehr Meinungsfreiheit, offene Diskursräume und politisch-mediale Pluralität einfordert, während die NSDAP jene Prinzipien der freiheitlichen Ordnung bekämpfte? Noch weniger hätte man Tobias Rausch, den jüngst gewählten sachsen-anhaltinischen Landtagspräsidenten aus seiner Antrittsrede zitieren können: „Politische Härte in der Sache und persönlicher Respekt schließen sich nicht aus. Man hat manchmal den Eindruck, dass die Gesellschaft und Teile der Repräsentanten verlernt haben, dass man anderer politischer Meinung sein kann und trotzdem normal und fair miteinander umgehen kann.“ Frei und Zimmermann reproduzierten somit auf kleiner Flamme exakt jenes Problem, das sie anprangerten: Die Dämonisierung des politischen Gegners unter Zuhilfenahme einfach gestrickter kognitiver Schablonen.
Die AfD von ihrer angeblichen NS-Nähe zu entlasten, bedeutet freilich nicht, ihre Programmatik der Debatte zu entziehen. Man kann selbstverständlich eine Politik ablehnen, die sich an national-kulturellen Identitätsvorstellungen ausrichtet. Jeder Aspekt der AfD-Programmatik – wirtschafts-, außen- oder migrationspolitisch – ist diskutabel. Aber die Programmatik der AfD in eine Beziehung zur biologischen Rassenlehre, einer gewaltsam organisierten Machtergreifung, der Abschaffung von Grundrechten und der Verfolgung politischer Gegner und Minderheiten zu setzen, läuft nicht auf eine seriöse Warnung vor dem Potential hinaus, dass Demokratien den Keim ihrer Zerstörung in sich bergen. Es ist vielmehr eine schlichte Verharmlosung des Nationalsozialismus, weil man durch die Nonchalance des Vergleichs jene Kategorien einebnet, die das historisch Spezifische und singulär Böse der nationalsozialistischen Mordmaschinerie in den Blick bekommen.
... "
...
Aus der sozialen Logik des Gesprächs vor gewogenem Publikum heraus war das allerdings konsequent; es handelte sich schließlich nicht um ein Seminar, sondern um einen Impuls zur moralischen Selbstvergewisserung derjenigen, die sich auf der richtigen Seite der Geschichte sehen. Bei der kleinsten Nuancierung wäre sofort die gesamte, sorgsam aufgebaute moralische Überlegenheit kollabiert, die die beiden Historiker und ihr Publikum durchwirkte. Denn wie ist es angesichts der Suggestion, NSDAP und AfD seien wahlverwandt, zu erklären sein, dass die AfD Volksentscheide nach Schweizer Vorbild fordert; dass die AfD im Gegensatz zur NSDAP keine Strategie politisch organisierter Gewalt erkennen lässt; dass die NSDAP einen aggressiven Expansionismus verfolgte, während die AfD auf nationale Souveränität setzt, in der Ukraine-Frage zur Friedens-Fraktion gehört und eine Reform der europäischen Ordnung hin zu einem „Europa der Vaterländer“ anstrebt; dass die AfD mehr Meinungsfreiheit, offene Diskursräume und politisch-mediale Pluralität einfordert, während die NSDAP jene Prinzipien der freiheitlichen Ordnung bekämpfte? Noch weniger hätte man Tobias Rausch, den jüngst gewählten sachsen-anhaltinischen Landtagspräsidenten aus seiner Antrittsrede zitieren können: „Politische Härte in der Sache und persönlicher Respekt schließen sich nicht aus. Man hat manchmal den Eindruck, dass die Gesellschaft und Teile der Repräsentanten verlernt haben, dass man anderer politischer Meinung sein kann und trotzdem normal und fair miteinander umgehen kann.“ Frei und Zimmermann reproduzierten somit auf kleiner Flamme exakt jenes Problem, das sie anprangerten: Die Dämonisierung des politischen Gegners unter Zuhilfenahme einfach gestrickter kognitiver Schablonen.
Die AfD von ihrer angeblichen NS-Nähe zu entlasten, bedeutet freilich nicht, ihre Programmatik der Debatte zu entziehen. Man kann selbstverständlich eine Politik ablehnen, die sich an national-kulturellen Identitätsvorstellungen ausrichtet. Jeder Aspekt der AfD-Programmatik – wirtschafts-, außen- oder migrationspolitisch – ist diskutabel. Aber die Programmatik der AfD in eine Beziehung zur biologischen Rassenlehre, einer gewaltsam organisierten Machtergreifung, der Abschaffung von Grundrechten und der Verfolgung politischer Gegner und Minderheiten zu setzen, läuft nicht auf eine seriöse Warnung vor dem Potential hinaus, dass Demokratien den Keim ihrer Zerstörung in sich bergen. Es ist vielmehr eine schlichte Verharmlosung des Nationalsozialismus, weil man durch die Nonchalance des Vergleichs jene Kategorien einebnet, die das historisch Spezifische und singulär Böse der nationalsozialistischen Mordmaschinerie in den Blick bekommen.
... "